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News-Archiv (bis Februar 2017)

Bedenken und Informationen zur Beweissicherung

Geschrieben von OV am 2014-02-14
Informationsveranstaltung der IGUVW am 20.02.2014

Bis zum 28. Februar haben alle Betroffenen und Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, sich zum Konzept des Oldenburgisch- Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) schriftlich zu äußeren, das derzeit beim Landkreis einsehbar ist.

Dabei geht es um ein Konzept zur Beweissicherung: Dieses hat der Landkreis als Genehmigungsbehörde eingefordert, als er dem OOWV im Dezember bewilligt hat, bis zu 4,5 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich im Wasserwerk Fladderlohausen zu fördern. Das sind 0,3 Millionen Kubikmeter Wasser weniger, als der OOWV dort bisher aus der Tiefe pumpte.

Die Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung (IGUVW) will sich von Dr. Thorsten Schiermann am 20. Februar über „Landwirtschaftliche Beweissicherung im Trinkwassergebiet“ informieren lassen. Interessierte, die an der Informationsveranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten sich unter Telefon 05494/995979 anzumelden.



Einstimmiges Votum für den Vorstand

Geschrieben von OV am 2014-02-14
Dorfgemeinschaft Handorf-Langenberg vertraut ihrer Führungscrew

Möchte BMX-Bahn realisieren: Annelie Lausch.


Das war ein einstimmiges Votum: Die Dorfgemeinschaft Handorf- Langenberg hat auf ihrer Mitgliederversammlung ihren Vorstand für die nächsten zwei Jahre bestätigt. Er setzt sich laut einer Pressemitteilung damit weiterhin zusammen aus der Vorsitzenden Annelie Lausch, der stellvertretenden Vorsitzenden Annette Chojnacki und Kassenführer Claus Deitermann.

Die vakante Position des Schriftführers musste neu gewählt werden. Marie-Theres Landwehr wurde ebenfalls einstimmig zur neuen Schriftführerin gewählt.

Die Dorfgemeinschaft sieht es auch weiterhin als Aufgabe an, den Ort zu verschönern. Dazu gehört die weitere Bepflanzung markanter Plätze wie dem „Luna-Park“, Straßenrändern und Verkehrsinseln mit Frühlingsblühern. Auch ein Begrüßungsstein an der Ortseinfahrt aus Richtung Steinfeld soll möglichst bald verwirklicht werden.

Ein wichtiges Thema bleibt weiterhin die Realisierung einer BMX-Wald-Spaßbahn. Bei den Aktionen sind für dieses Jahr unter anderem eine Fahrradtour am 12. Juli, eine Beteiligung am Pfarrfest, eventuell ein Busausflug im September, ein Doppelkopfturnier am 2. Oktober sowie wieder der Advents- Nikolauskaffee am 7. Dezember.



Willkommenskultur weiter ausbauen

Geschrieben von OV am 2014-02-14
Holdorfer Arbeitskreis lokale Teilhabe soll sich mit Lohner Vorbildern zur Integration beschäftigen

In Lohne wird Integration großgeschrieben und gelebt – mit dem Integrationspakt und dem Runden Tisch. Holdorf will das auch.

Das Fazit des dreiviertel Stunde langen Vortrags war schnell gezogen: Nachmachen. In der jüngsten Sitzung des Holdorfer Jugend-, Kultur und Sozialausschusses stellte Andrea Marré den Lohner Integrationspakt in allen Details vor. Erfrischend kurz und lebendig der anschließende Beitrag zweier Vertreterinnen des Runden Tisches Lohne. Dass die Integration ausländischer Mitbürger in der Gemeinde Holdorf wichtig ist, war allen Anwesenden klar. 40 unterschiedliche Nationalitäten gibt es dort. Eine Stelle zu schaffen, wie sie die Geschäftsführerin des Lohner Integrationspaktes Marré einnimmt, sei mit den vorhandenen Bordmitteln nicht freizuschaufeln, machte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug deutlich. Allerdings musste er sich von Marré eines Besseren belehren lassen: „Das muss von Anfang an vor allem Chefsache sein.“ So sei es auch in Lohne gewesen – und immer noch.

Inge Olberding (SPD) schlug vor, das Thema an den Arbeitskreis lokale Teilhabe zu verweisen. Erfolgreich von Lohne abgeschaut hat Holdorf sich bereits den Empfang für Neubürger. Wichtig, das wurde in der Sitzung auch deutlich, ist es allen Fraktionen, neuen Bürgern – egal ob sie aus dem Ausland oder dem Inland nach Holdorf kommen – offen und willkommen heißend gegenüber zu treten.

Nach den Vorträgen kamen die Mütter der Kinderkrippenkinder St. Barbara auf ihre Kosten. Ihnen wurde Unterstützung für eine Rutsche in Aussicht gestellt (OV berichtete). Allerdings ist mittlerweile ein Zaun zwischen Krippen- und Kindergartengelände nicht mehr in Sicht. Der Erlös des Osterfeuers ist für die Barbara-Schule und nicht, wie zunächst von den Müttern und Erzieherinnen angenommen, für den Zaun bestimmt.



Auf Lösungssuche trotz Klage

Geschrieben von OV am 2014-02-13
Weniger Wasser aus Fladderlohausen / Beteiligte an einem Tisch

Treffpunkt Wasserwerk: Gestern diskutierten hier die Bürgermeister der Kommunen, die aus Fladderlohausen Trinkwasser beziehen, mit den Spitzenvertretern des Wasserverbandes. (Foto: Köhne)


„Ich bin sicher, dass wir eine Lösung finden. Der Wille ist auf beiden Seiten da“, sagte gestern Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Er hatte zu einem Treffen in das Wasserwerk Fladderlohausen eingeladen, um auf der einen Seite mit seinen Amtskollegen aus den betroffenen Südkreiskommunen und Bakum, dem ersten Kreisrat Herbert Winkel und auf der anderen Seite den Spitzenvertretern des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) zu sprechen. Thema: die im Dezember vom Landkreis erteilte Bewilligung der Fördermenge für das Wasserwerk in Fladderlohausen.

Hat der OOWV dort bisher 4,8 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr gefördert, darf er jetzt nur noch 4,5 Millionen Kubikmeter Nass jährlich aus der Tiefe pumpen. Der OOWV hatte nach Bekanntgabe der Bewilligung Klage eingereicht. Er hatte ursprünglich eine Erhöhung der Fördermenge auf 5,5 Millionen Kubikmeter jährlich beantragt. Mit der aktuellen Bewilligung sieht er die gesetzlich vorgesehenen Sicherheitsreserven nicht gedeckt. Die Klage gegen den Bescheid sei nicht Thema der Zusammenkunft gewesen, sagte Krug auf OV-Anfrage. Vielmehr sei es um die Frage gegangen: „Wie gehen wir mit den bewilligten 4,5 Millionen Kubikmetern pro Jahr um?“

Man habe ein paar Varianten durchdiskutiert. Näher auf diese eingehen wollte Krug nicht: „Das ist noch zu früh.“ In zwei Monaten wolle man sich an gleicher Stelle erneut treffen, um weitere Schritte zu beraten.

Konkretes zu dem Gespräch gab auch der OOWV nicht preis. Nur so viel sagte der Pressesprecher des Wasserverbandes, Gunnar Meister: „Es wurde gemeinsam erörtert, wo die Probleme liegen.“ Er bestätigte auch, dass der OOWV Klage eingereicht hat, um die Rechtsgrundlage der Bewilligung fachlich klären zu lassen. Unabhängig davon sei das jetzt geführte Gespräch zu sehen. Und: „Es wird nicht das einzige Gespräch bleiben, es werden noch mehrere geführt.“ Wie Krug wertete er das Treffen als Auftaktgespräch.

Derzeit liegt beim Landkreis das Konzept des OOWV zur Beweissicherung aus. Dieses war eine Bedingung der Bewilligung. Bis zum 30. April können hierzu Träger öffentlicher Belange und Betroffene ihre Bedenken äußeren. Auch die Interessengemeinschaft zur umweltverträglichen Wassergewinnung (IGUVW) ist wieder aktiv. Sie lässt sich von einem Experten zur landwirtschaftlichen Beweissicherung im Trinkwassergebiet beraten.





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