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News-Archiv (bis Februar 2017)

CDU nicht komplett für Rückhaltebecken

Geschrieben von OV am 2014-01-30
Hochwasserschutz für Holdorf: Positionen bewegen sich aufeinander zu /
Über die bisherigen Varianten zum Handorfer Mühlenbach soll ein neuer Planer schauen und eigene Vorschläge machen.

Wie der Hochwasserschutz für Holdorf künftig aussehen wird, ist noch immer offen. Auf der Tagesordnung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstagabend stand zwar der Punkt „Handorfer Mühlenbach – Festlegung einer Variante“, doch diese Entscheidung wurde vertagt.

Das bedeutet aber keineswegs Stillstand in Sachen Lösungssuche zum Hochwasserschutz. Vielmehr bewegen sich inzwischen die verschiedenen Positionen aufeinander zu. Hatte die CDU-Mehrheitsfraktion bis zur Bürgerversammlung Anfang Dezember die auf den ersten Blick kostengünstigere Variante mit Rückhaltebecken favorisiert, steht sie jetzt nicht mehr geschlossen hinter dieser Lösung. Die zweite ökologisch wertvollere Variante, die eine Umlegung des Handorfer Mühlenbaches vorsieht, war bisher nur für die Mitglieder der UWG und SPD die bessere Lösung.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Norbert von Handorff stellte in der Sitzung klar, dass es sich unstrittig um ein wichtiges Thema handle, das „vernünftig beackert“ werden müsse. Deshalb sprach er sich dafür aus, einen weiteren Planer zu finden, der die Vorschläge, die das beauftragte Planungsbüro IDN gemacht hat, begutachte: „Das ist die Sache wert.“ Außerdem soll dieser neue Planer auch mit anderen Ideen, wie denen der Anrainer, konfrontiert werden. Tendenziell sei die Mehrheit seiner Fraktion für die Regenrückhaltung, möglicherweise auch in einer Kombination mit einer Umleitung. „Aber es gibt keine eindeutige Einstimmigkeit mehr.“

Der Antrag der UWG, sich mit allen beteiligten Fachverbänden an einen runden Tisch zu setzen, erschien von Handorff hingegen überflüssig. Es sei bereits mit allen gesprochen worden. Dies hatte zuvor auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug gesagt. Solange noch keine konkrete Planung auf dem Tisch liege, würden sich die Beiträge einer solchen Runde auch im bisherigen Dunstkreis erschöpfen. Auch der Landkreis brauche eine konkrete Planung, um verlässliche Aussagen zu machen, so Krug.

Bernard Schonhöft (UWG) vertrat die Ansicht, dass der IDN-Planer Antonius Timme sehr wohl auch die Umleitungs- Variante fundiert vorgestellt habe. „Aber man hat sich im Ausschuss frühzeitig auf die Regenrückhaltung festgelegt.“ Auch Schonhöft brachte noch zwei Modifikationen zu der Umleitungsvariante ins Spiel und schlug vor, Timme solle sich auch diese näher anschauen.

Von Handorff hingegen sprach sich dafür aus, dass der neue Planer auch diese wie alle anderen Möglichkeiten völlig unbelastet begutachten soll: „Das Ziel ist, in der ersten Jahreshälfte ein Ergebnis zu haben.“ Das weitere Vorgehen fasste der Bürgermeister zusammen. Bis zur nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses sollen zwei bis drei Planungsbüros vorgestellt werden. Eines von ihnen soll dann beauftragt werden. „Dann können wir Nägel mit Köpfen machen“, so Krug.



Obstbäume auf Spielplatz stören Nachbarn

Geschrieben von OV am 2014-01-30
Anwohner in Holdorf klagt, dass Jugendliche mit Fallobst werfen

Das Fallobst auf dem Kinderspielplatz im Baugebiet Bäkeesch III wird von Jugendlichen gern als Wurfgeschoss benutzt. Das jedenfalls behauptet ein Anlieger, der die Gemeinde darum gebeten hat, die Obstbäume durch andere zu ersetzen. Mit den heruntergefallenen Äpfeln seien bereits Dachziegel beschädigt worden. Außerdem würden durch das Fallobst Wespen angelockt, begründet der Anlieger seine Bitte, mit der sich jetzt auch der Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss beschäftigt hat.

Dem Vorschlag, die Obstbäume durch Laubbäume zu ersetzen, folgte der Ausschuss nicht. Vielmehr soll die Situation zunächst ein Jahr beobachtet werden. Geht einer der Obstbäume ein, soll er nicht wieder durch einen Obstbaum ersetzt werden.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug brachte auch einen Vorschlag zu dem Spielplatz an. Er sprach sich außerdem dafür aus, den dortigen Hügel zu erhöhen, damit das Schlittenfahren dort mehr Spaß macht.

Zudem sprach sich das Gremium dafür aus, den Naherholungsweg „Auf dem Alten Bahndamm“, dort wo vor kurzem noch Umlaufsperren waren, durch Vorfahrt-Gewähren-Schilder sicherer zu machen. Ein Vorschlag, den UWG-Chef Heinrich Schonhöft einbrachte. Ein Bürger hatte auf die aus seiner Sicht gefährliche Verkehrssituation durch den Wegfall der Umlaufsperren hingewiesen.



Verstärkung für den Kirchenchor

Geschrieben von H. Vollmer am 2014-01-30
St. Peter und Paul begrüßt fünf neue Sänger in Holdorf

Der alte und neue Vorstand des Kirchenchores: (von links) Heinz Gerling, Ulrike Helms, Jutta Debbeler, Mariechen Brinkschulte, Maria Laux, Maria Schoe, Armin Schwedt, Elsbeth Ansmann und Mathilde Hömmen. (Foto: Vollmer)


Mit kräftigem Gesang ist zu rechnen, wenn der Kirchenchor St. Peter und Paul am 22. März (Samstag) die Eröffnungsveranstaltung des Plattdeutschen Jahres in der Bauernschänke Bocklage ab 14.30 Uhr musikalisch begleitet. Während der Generalversammlung im Hotel zur Post begrüßte die Vorsitzende Ulrike Helms mit Erich Böckmann, Bernhard Marx, Armin Schwedt, Michaela Schwedt und Stephan von Handorff gleich fünf neue Sängerinnen und Sänger. Eine Verstärkung, wie sie sich die Mitglieder und Dirigentin Maria Laux immer schon gewünscht haben. Und das sollen nicht die einzigen neuen Gesichter bleiben. „Neue Sänger sind immer willkommen“, fasste die Vorsitzende ihren Jahresrückblick zusammen. Chorproben sind montags ab 20 Uhr im Pfarrheim.

Die gute Arbeit des Vorstandes und Festausschusses im vergangenen Jahr wurde bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen belohnt. Einzig Heinz Gerling kandidierte nicht wieder für das Amt des 1. Kassenwartes. Zu seiner Nachfolgerin wählten die Sängerinnen und Sänger Jutta Debbeler. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzende bleibt weiterhin Ulrike Helms, 2. Vorsitzende Mathilde Hömmen, Schriftführerin Maria Schoe, stellvertretende Schriftführerin Elsbeth Ansmann, stellvertretende Kassenwartin Mariechen Brinkschulte. Um die Männerquote in diesem Führungsgremium zu wahren, wurde mit der Wahl von Armin Schwedt der Vorstand um einen Beisitzer erweitert. Als neuen Kassenprüfer wählte die Versammlung Bernhard Marx.

Lob gab es für Mariechen Brinkschulte, die im vergangenen Jahr bei den 39 Übungsstunden und 17 Auftritten nicht einmal gefehlt hat. Nur einmal gefehlt haben: Monika Sandmann, Mathilde Hömmen, Maria Laux, Maria Vahrmann, Alois Herkenhoff und Werner Richter.



Naturlehrpfad und Parkfläche sollen schöner werden

Geschrieben von OV am 2014-01-29

Der Vorschlag des achtjährigen Timo Lübbehüsen, den Naturlehrpfad in Holdorf spannender zu gestalten, kam bei den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft und Sicherheit gut an.

Am Montagabend empfahlen sie, dort zusätzliche Spielgeräte aufzustellen. Dies soll in Abstimmung mit dem Naturschutzbund erfolgen. Außerdem soll nicht nur der Naturlehrpfad wieder attraktiver, sondern auch die dortige Parkplatzsituation verbessert werden. Mehr Schotter soll auf die Parkfläche, die derzeit sehr morastig ist. 3000 Euro sind für diese Maßnahmen eingeplant.





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