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News-Archiv (bis Februar 2017)

Nach spätestens drei Jahren soll das Wohnhaus stehen

Geschrieben von OV am 2014-01-28
Holdorfs Bauausschuss berät heute die Vergaberichtlinien für Bau- und Gewerbegebiete

Bezogen sind bereits viele der neuen Häuser in Lagerweg II. Mit der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am heutigen Dienstag ab 18 Uhr im Rathaus wird es auch einen Schritt in Sachen Baugebiet Lagerweg III weitergehen. Denn dort, wo noch im August 2013 die Archäologen nach Siedlungsresten suchten, sollen Wohnhäuser entstehen.

Im Bauausschuss wird über die Aufstellung des Bebauungsplans Lagerweg III beraten. Dabei werden die vorgebrachten Anregungen abgewägt, die während der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung vorgebracht wurden. Aber in der Sitzung geht es bei dem Punkt Lagerweg III nicht nur um den Bebauungsplan, sondern auch um die Festlegung von Vergaberichtlinien für die Baugrundstücke.

Die Richtlinien sehen vor, dass die Bebauung mit einem bezugsfertigen Wohnhaus nach genehmigten Plänen innerhalb von drei Jahren nach Kaufabschluss durch den Käufer oder den Erben zu erfolgen hat. Wenn innerhalb dieser Frist mit dem Bau begonnen wird, die bezugsfertige Herstellung allerdings nicht erfolgt, kann die Gemeinde einen Zuschlag zu dem bereits gezahlten Kaufpreis in Höhe von zehn Euro pro Quadratmeter geltend machen.

Eine weitere Regel besagt zum Beispiel, dass der Erwerb von zwei aneinandergrenzenden Bauplätzen aus Gründen des Landschaftsverbrauchs nicht möglich ist. Das Gleiche gilt für eine Verschmelzung von bereits gebildeten Baugrundstücken. Wie bereits beim Lagerweg II sind auch beim Lagerweg III Baugrundstücke für den Bau von Mietshäusern vorgesehen. Maximal sollen hier 25 Prozent der Baugrundstücke, das wären insgesamt 15 Stück, dafür vorgehalten werden.

Während der Sitzung des Bauausschusses geht es auch um das Gewerbegebiet Dopheide und das Gewerbegebiet Wischhäuser. Außerdem steht die Aufstellung des Bebauungsplans „Sondergebiet Badberger Straße“ auf der Tagesordnung. Wie für das künftige Baugebiet Lagerweg III werden auch für das Neubaugebiet Ernst-Böhm-Straße III in Handorf-Langenberg Vergaberichtlinien festgezurrt. Mit den Varianten zum Hochwasserschutz für Holdorf will sich der Ausschuss erneut befassen, ebenso mit der Steuerung von Funkantennen-Standorten.



Ehre für engagierte und schnelle Spieler

Geschrieben von H. Vollmer am 2014-01-27
SV Holdorf zeichnet Lennart Wilkens und Simone Gröschel aus / Handballerinnen sind Mannschaft des Jahres

Die beiden Sportler des Jahres: Handballerin Simone Gröschel und Fußballer Lennart Wilkens. (Foto: Vollmer)

Nicht nur auf den Spielfeldern dieser Region geben die Sportler des SV Holdorf eine gute Figur ab. Auch auf dem Tanzparkett des Sportballes wissen die Blau-Weißen mit der Kür der Sportler des Jahres ihre Erfolge zu feiern.

Ein gelungenes Debüt gab Rainer gr. Schlarmann bei der feierlichen Gala der Holdorfer Sportlerfamilie. Der im vergangenen April neu gewählte Vorsitzende fasste sich kurz, dankte allen, die diesen Ball organisiert haben und eröffnete mit der Begrüßung zahlreicher Ehrengäste die „blau-weiße Nacht“ in der festlich hergerichteten Sporthalle.

In gewohnt humorvoller Weise führte Fußball-Jugendwart Sascha Bley durchs Programm. Erste Jubelschreie erfüllten den Festsaal als Fußball-Obmann Marc von Grafen den Fußballer Lennart Wilkens zum Sportler des Jahres auszeichnete. Attribute wie engagiert, vorbildlich, zuverlässig und verantwortungsvoll charakterisieren den Sportler. Die bisherigen Trainer im Herrenbereich bescheinigten ihm, dass kaum einer eine bessere Einstellung zum Fußball habe. Der Spieler schone weder sich selbst noch seine Gegner. Auch außerhalb des Spielfeldes kümmere er sich um die Belange der Mannschaft. Seit Jahren trainiert Wilkens erfolgreich einige Jugendmannschaften. Aktuell ist seine Truppe Tabellenführer der Kreisliga.

Nicht weniger Jubel entfachte die Benennung von Handballerin Simone Gröschel zur Sportlerin des Jahres. Sie mache in der Holdorfer Sporthalle seit Jahren eine sehr gute Figur, sagte Handball- Obmann Thomas Haskamp. Auf schnellen, leisen Sohlen sei sie im Spiel der ersten Damenmannschaft unterwegs. Er charakterisierte die flinke Allroundspielerin als eher still und unauffällig, aber überaus erfolgreich. Ihren jahrelangen sportlichen Einsatz für den Verein erfülle sie mit Pflichtbewusstsein, Dynamik, Torgefährlichkeit und Abwehrstärke. Das schätze der Holdorfer Verein.

Simone Gröschel trug ebenfalls zum Erfolg ihres Teams bei, das zur Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurde. Die ersten Damen verloren während der vergangenen Saison 2012/13 zwar ihr erstes Punktspiel, doch am Ende gaben sie insgesamt nur fünf Punkte ab. Laudator Sascha Bley zollte den Damen Respekt: „Sie haben eine starke Saison gespielt und sind verdient Meister geworden.“ Zudem haben sie die Qualifikation für sich entschieden und sind in die Weser- Ems-Liga aufgestiegen. Als Krönung ihres Erfolges gewann die Mannschaft das Kreispokalfinale mit 19:18 Toren gegen Mitbewerber Frisia Goldenstedt.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Ralf Jendrzejewski vom stellvertretenden Vorsitzenden der Handballregion Südoldenburg, Rüdiger Schacht. Der Handballer habe nach seiner Spielerkarriere die Trainerlaufbahn eingeschlagen und Verantwortung übernommen. Insbesondere habe Jendrzejewski auf Regionsebene Fahrten zu Bundesliga- und Nationalmannschafts- Begegnungen für die jungen Handballer organisiert.



Timos Wünsche für den Naturlehrpfad

Geschrieben von OV am 2014-01-25
Grundschüler: Gelände am Mühlenbach soll spannender werden / Ausschuss berät am Montag

Keine Herausforderung für Klettermaxe: Die Pferde am Naturlehrpfad findet Timo Lübbehüsen niedlich. Doch ein Klettergerüst und Turnstangen können sie nicht ersetzen. (Foto: Köhne)

Spielgeräte in der Natur gibt es an Holdorfs Naturlehrpfad. Ein Achtjähriger schlägt der Gemeinde jetzt vor, diese zu ergänzen und den Pfad insgesamt aufzuwerten.

Timo Lübbehüsen hält sich gern am Naturlehrpfad in Holdorf auf. Doch im vergangenen Sommer fiel ihm auf, dass viele Stationen des Naturlehrpfads in die Jahre gekommen sind. Das hat der Achtjährige im September auch der Gemeinde Holdorf geschrieben. Der Antrag des Grundschülers, den Spielplatz am Eingangsbereich zum Beispiel mit einer Rutsche und Turnstangen zu ergänzen und dadurch spannender zu machen, ist am Montag (27. Januar) ein Punkt, mit dem sich der Holdorfer Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss beschäftigen wird. Der Ausschuss tagt ab 18 Uhr öffentlich im Ratssaal.

Zwar gibt es am Naturlehrpfad ein Geländer, das in den Handorfer Mühlenbach führt. Es liegt allerdings im hinteren Bereich des Geländes. Timo würde es gefallen, wenn auch an seiner Lieblingsstelle am Bach ein kleiner Holzsteg oder eine Brücke wäre. Dann könnte er auch wenn es kalt und rutschig ist, im Wasser plantschen, ohne Gefahr zu laufen hineinzuplumpsen. Außerdem wäre dieser Platz in Ruf- und Sichtweite zum Spielplatz. Den Holzpferden, die auf dem Spielplatz stehen, gibt Timo einen freundschaftlichen Klaps. Doch für richtige Kletteraktionen taugen sie wenig.

Deshalb schlägt Timo ein Klettergerüst vor. Toll fände er natürlich ein Baumhaus. Ein Unterstand könnte auch nicht schaden, findet er. Denn manchmal geht man in den Wald und plötzlich kommt ein Regenguss. Eine kleine Fußballecke wäre auch nicht schlecht, das fällt Timo ein, als er so von den Holzpferden zu Wippe und Schaukeln blickt.

Festgehalten hat er das in seinem Antrag nicht. Auch nicht die Fühlboxen, mit denen man den Pfad noch interessanter machen könnte. Seine große Schwester Nadine und deren Freundin Katharina haben Timo ein bisschen bei dem Schreiben an die Gemeinde geholfen.

Die beiden sind zwar schon 22 Jahre alt, begleiten Timo aber immer gern zum Naturlehrpfad. Dass der Antrag jetzt auch Thema einer öffentlichen Sitzung ist, hat Timo seiner Schwester schon gemailt. Die ist aber zur Zeit in Australien und deshalb am Montag nicht mit dabei. Timo Lübbehüsen, der Antragssteller, kann auch nicht erscheinen. Schließlich muss er mit seinen acht Jahren abends pünktlich ins Bett. Macht nichts: Sein Antrag liegt schließlich schriftlich vor.



Hilfe aus Vechta, als Feuerwehrwagen im Graben landet

Geschrieben von OV am 2014-01-24
Freiwillige Feuerwehr Holdorf rückt 2013 insgesamt 67 Mal aus / Paul Lindemann versäumt keinen Dienst

Halb so wild: Bei diesem Missgeschick der Holdorfer Wehr 2013 halfen die Kameraden aus Vechta sofort aus. (Archivfoto: Lindemann)

Das schwere Unglück am Bahnübergang Mühlenbachstraße und das kleine Missgeschick, bei dem ein Löschfahrzeug im Graben landete: zwei Ereignisse 2013, die die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Holdorf so schnell nicht vergessen werden.

Ihre Jahresbilanz für 2013 zog die Freiwillige Feuerwehr Holdorf jetzt im voll besetzten Holdorfer Feuerwehrhaus. Ortsbrandmeister Alex Meyer blickte auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Fast 2000 Stunden war die Holdorfer Wehr zur Stelle bei 67 Einsätzen. Diese setzten sich zusammen aus zwölf Brandbekämpfungen und 47 technischen Hilfeleistungen und acht Fehlalarmen. Außerdem kamen die momentan 47 Kameraden in Holdorf auf fast die gleiche Anzahl an Dienst-und Ausbildungsstunden. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Paul Lindemann hatte keinen der 30 Dienstabende versäumt, dafür gab es ein Präsent.

Der Gerätewart Hans Jürgen Prüne berichtete, dass der Ford Transit als Mannschaftstransportwagen jetzt auch einsatzbereit sei und sich bei den ersten Einsätzen bewährt habe. Er soll am Florianstag eingeweiht werden. Beim Zugunglück an der Mühlenbachstraße hatte sich die neue Rettungsschere auf Akkubasis bewährt. Keine Schläuche behinderten die Rettungsarbeiten .

Ein besonderer Dank wurde nochmals der Feuerwehr Vechta ausgesprochen. Im letzten Jahr hatte sie ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Denn den Holdorfern war ein Tanklöschfahrzeug in einen Graben gerutscht. Die Holdorfer konnten die Reparaturzeit dank der Hilfe problemlos überbrücken.

Atemschutzgerätewart Axel Ristau ging darauf ein, wie wichtig die Tauglichkeit der Atemschutzgeräte bei Brandeinsätzen ist. Jugendfeuerwehrwart Hendrik Bocklage verwies stolz auf das Erlangen der Leistungsspange der JF Holdorf in Kooperation mit der Steinfelder Wehr.

Abschließend erwähnte Ortsbrandmeister Meyer, dass es langsam eng wird im und am Feuerwehrhaus. Von den 16 Jugendfeuerwehrleuten wollen in nächster Zeit mehrere in die aktive Wehr und die Feuerwehr soll immer mehr Gerätschaften vorhalten. Im Gespräch mit der Gemeinde soll nach einer Lösung gesucht werden. Am 31. Januar um 20 Uhr findet die Generalversammlung mit der Lorser Wehr in Holdorf statt. Die Bürger sind am 20. September zum Tag der offenen Tür der Holdorfer Wehren eingeladen.





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