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News Archiv

Wenns knallt, setzt der
Fluchttrieb ein

Geschrieben von OV am 2013-12-31
Keine Silvester-Panik auf dem Hof Heil

Noch sehr schreckhaft: Das kleine Kälbchen war gestern erst ein paar Stunden alt. Vermutlich wird es heute Nacht beim Silvestergeböller immer wieder zusammenzucken. Mechthild Heil ist froh, dass ihr Hof in Fladderlohausen relativ weit abseits liegt. Foto: Köhne



Kühe sind cool. Selbst Feuerwerkskörper bringen sie so schnell nicht aus der Ruhe. Vorausgesetzt Kracher und Co. werden in ausreichendem Abstand zu Ställen gezündet.

Es steht auf wackligen Beinen. Kurz zuckt es zusammen, als sich das Tor zu seinem Strohlager öffnet. Etwas schreckhaft ist das Kälbchen noch, das erst am frühen Montagmorgen geboren wurde. „Aber eigentlich erschrecken sich Kühe nicht ganz so schnell“, sagt Mechthild Heil. Sie muss es wissen. Schließlich ist sie gemeinsam mit ihrem Mann Ullrich Herrin über 60 Kühe und mindestens ebenso viele Kälber und Jungtiere. Besondere Maßnahmen gibt es auf dem Hof Heil in Fladderlohausen zu Silvester nicht. „Wir wohnen relativ abgelegen und unsere Nachbarn böllern nicht so viel“, sagt die 47-Jährige. Nur im Straßenbereich wird geböllert, diese Auflage habe sie gestellt, als ihre Tochter im vergangenen Jahr eine Silvesterparty feierte. 100 Meter von den Ställen entfernt solle die Abschussrampe von Raketen und Krachern auf jeden Fall liegen, findet Ullrich Heil. Gut, wenn noch dazwischen liegende Gebäude den Krach dämpfen.

Im Grunde seien Kühe gelassene Tiere. Ein Flugzeug, das die Schallmauer durchbreche, oder auch ein Blitz, der einschlage, könne sie aber aus der Ruhe bringen und den Fluchttrieb auslösen, hat die Landwirtin beobachtet. Dann versuchen sich alle in eine Ecke zu drücken. Ähnlich verhält sich auch Federvieh, wissen die Heils. Allerdings mit schlimmeren Folgen. Die aufgescheuchten Puten zum Beispiel fliegen auf einen Pulk, so dass Tiere, die ganz nach unten geraten, ersticken können. Mehr Panik als ein Kracher hat eine verirrte Eule in Heils Kuhstall verursacht. „Die wusste zunächst nicht genau, wie sie wieder hinaus sollte und flog relativ tief über die Kühe hinweg.

Die duckten sich und rannten in eine Ecke.“ Die Eule ist fort, die Kühe wirken wieder gewohnt entspannt. Der Milch schmeckt man den Schrecken nicht an. „Wir sind ja auch nicht den ganzen Tag nicht gut zufrieden, nur weil wir uns morgens erschreckt haben, als jemand neben uns gehupt hat“, meint Ullrich Heil. Muhen hört man im Stall der Heils nicht. „Wenn eine Kuh brüllt, weiß man, dass etwas nicht stimmt“, sagt Ullrich Heil. Ihre Kühe kennen die Heils genau, jede hat ihren eigenen Namen und jede hat ihre Eigenarten. Was allen gemein ist, Kälte macht ihnen nichts aus. „Kühe fühlen 15 bis 20 Grad wärmer als wir“, sagt der 49-Jährige. Null Grad seien für sie gefühlte 20 Grad. Nur ein bisschen schreckhafter als die Kühe sind Heils Mastschweine. Wer gar kein Feuerwerk mochte, war der kürzlich verstorbene Hund. „Für ihn haben wir an Silvester immer klassische Musik angemacht“, sagt Mechthild Heil.



Tannenbaum voll Kinderwünsche

Geschrieben von H. Vollmer am 2013-12-30
Bürgerstiftung Holdorf unterstützt Verein „Zukunft für Jugend“

Fleißige Helfer: Richard Zumloh (dritter von links), Vorsitzender der Holdorfer Bürgerstiftung, überreicht Elisabeth Vodde-Börgerding (zweite von links), Vorsitzende des Vereins „Zukunft für Jugend“, den Erlös aus der Aktion „Sozialer Tannenbaum“. Foto: Vollmer



3000 Euro für Geschenke zu Weihnachten für Kinder aus finanziell nicht so wohlhabenden Familien. Die Bürgerstiftung Holdorf hat den Verein „Zukunft für Jugend“ und seine Aktion „Sozialer Tannenbaum“ unterstützt.

Weil die Aktiven des Vereins mit der Organisation des Holdorfer Weihnachtsmarktes ausgelastet sind, haben Mitglieder der Bürgerstiftung während des Marktes Anfang Dezember Sterne mit Wünschen von Kindern aus sozial schwachen Familien an die Besucher verkauft. In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Ute Rypka-Beckermann konnten betroffene Jungen und Mädchen einen Weihnachtswunsch auf einen Stern schreiben, der beimWeihnachtsmarkt an einem Tannenbaum gehängt wurde. Kosten durfte derWunsch bis zu 20 Euro. Die Holdorfer Bürgerstiftung übernahm die Werbung und die Weitergabe der Sterne an die Besucher. „Wir sind mit der Abnahme von etwa 150 Sternen sehr zufrieden. Das übersteigt das Ergebnis aus dem Vorjahr“, sagte Richard Zumloh, Vorsitzender der Bürgerstiftung.

Auch beim Verpacken der Geschenke im Jugendtreff halfen die Mitglieder der Holdorfer Bürgerstiftung mit. Richard Zumloh überreichte bei der Gelegenheit den Erlös in Form eines Schecks in Höhe von 3000 Euro an Elisabeth Vodde-Börgerding, Vorsitzende des Vereins „Zukunft für Jugend“.



Weniger Panikkäufe und kaum Umtausch

Geschrieben von OV am 2013-12-28
Kundschaft kauft Geschenke bewusster als früher ein /Käufer sind friedlich und freundlich gestimmt

Eine schmucke Überraschung: Weil der Finger dünner ist oder das Handgelenk dicker, als gedacht, fallen beim Juwelier nach Weihnachten Änderungen an. Hier berät Seniorchefin Hannelore Weiss im Dinklager Juweliergeschäft Weiss eine Kundin. Foto: Köhne



Die Einzelhändler sind zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Die Kundschaft ist es auch. Bei Der Wahl der Geschenke lag sie größtenteils richtig.

Gefallen haben die Geschenke, die unter dem Weihnachtsbaum lagen. Nur gepasst hat manches nicht. Das ist das erste Fazit, das Dinklager und Holdorfer Geschäftsleute gestern am ersten Werktag und damit auch Umtauschtag nach den Feiertagen ziehen. Viel Kundschaft ist gestern im Dinklager Juweliergeschäft Weiss. Die meisten Kunden sind dort nicht, um etwas umzutauschen, sondern wegen Änderungen. Hier muss ein Ring enger gemacht werden, dort soll ein Armband kürzer werden. Die Kunden würden bewusst kaufen, sagt Juniorchefin Eva Weiss, daher seien Umtäusche selten. Zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft ist Melanie Jenter im Elektrogeschäft Wernke in Holdorf. Und scheinbar auch die Kunden. Lediglich ein Herr kam mit seinem neuen Telefon nicht zurecht und wurde erneut beraten. Auch Kerstin Rottinghaus Inhaberin des gleichnamigen Elektrogeschäfts in Holdorf, ist „super zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft“. Schön sei es, dass die Leute vor Ort kaufen. Für zwei Wochen nach Erwerb der Ware gilt das Umtauschrecht. Doch Rottinghaus glaubt nicht, dass in den kommenden Tagen ein großer Umtauschandrang bei ihr stattfinden wird: „Elektrogegenstände kaufen die Leute sehr bewusst.“

Das gilt auch für Bücher und Spielwaren, sagt Silvia Dierken, Inhaberin der Buchhandlung Diekmann in Dinklage. „Panikkäufe gibt es nicht mehr so wie früher“, hat sie beobachtet. Die Leute seien beim Einkaufen einfach besser vorbereitet, hätten häufig Computerausdrucke von der gewünschten Ware zur Hand. Und wenn nicht, kennt Dierken und ihr Team ihre Kundschaft. „Wir fragen nach der Richtung und verkaufen dann die neuesten Bücher. So ist man auf der sicheren Seite.“ Eigentlich nur, wenn jemand ein Buch doppelt bekommen hat oder Spielwaren haken, wie der Wackeldackel mit steifem Hals, müsse umgetauscht werden. Der neue Gürtel, der nach all dem Weihnachtsschmaus doch knapp bemessen ist und ein zusätzliches Loch braucht, ist bei Leder Ahrling in Dinklage kein Problem. Auch bei Sport Böckmann in Holdorf ist der häufigste Grund für einen Umtausch von Textilien, dass sich die Käufer mit der Größe vertan haben. Das sei gar nicht so selten, sagt Mitarbeiterin Karola Holtheide. Und es werden Gutscheine eingelöst und auch eingekauft. „Es geht viel Bargeld über den Tresen. Heute hatten wir fast keine Zahlung mit EC-Karte.“ Noch etwas hat Karola Holtheide beobachtet: „Die Kundschaft ist friedlich-freundlich, nicht motzig. Wir hatten schon andere Jahre.“



Mit dem Aufzug in den Ratssaal

Geschrieben von am 2013-12-27
Gemeinde Holdorf investiert in ein behindertengerechtes Rathaus / Baustart im Februar

Barrierefreie Zeiten für das Holdorfer Rathaus brechen an: Ein Aufzug wird eingebaut. Außerdem wird es einen kleinen Anbau geben. Archivfoto: Vollmer



Es wird erheblich leichter für Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder auch mit Kinderwagen in den Holdorfer Ratssaal zu kommen. Denn bereits Anfang kommenden Jahres wird das Rathaus einen Aufzug bekommen.

Treppensteigen wird 2014 im Holdorfer Rathaus nicht mehr nötig sein, um in den ersten Stock zu gelangen. Denn bereits Anfang des Jahres soll Maß genommen werden für einen Aufzug und dann mit dem Einbau begonnen werden. Noch nach Weihnachten will sich Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug mit dem Behindertenbeauftragten Horst Limke treffen, damit dieser noch eventuelle Anregungen zu dem Vorhaben geben kann. Die Aufträge für den Aufzugeinbau, so Krug, seien bereits vergeben. Intensiv mit der Barrierefreiheit im Rathaus und den unterschiedlichen Möglichkeiten sie zu realisieren hatte sich im Vorfeld der Arbeitskreis Lokale Teilhabe beschäftigt. Wie Bauamtsleiterin Sabine Fisser erklärte, wird zeitgleich mit dem Aufzugeinbau auch ein Büroraum vergrößert, sodass eine Aufzugswand mit der neuen Bürowand abschließt. Vermutlich zwei Seiten des Aufzugs würden gläsern und damit durchsichtig gestaltet, so Fisser.

Neben dem Aufzug erhält das Rathaus auch eine behindertengerechte Toilette, die auch nach Rathausschließung von Außen mit einem Euro-Schlüssel, zugänglich sein wird. Der Euro-Schlüssel ist ein europaweit einheitliches Schließsystem, das Menschen mit einer Behinderung Zutritt zu öffentlichen behindertengerechten Sanitäreinrichtungen gewährt. Rund 105 000 Euro sind für die Maßnahmen im Haushalt eingeplant. Spätestens Ende Februar, so gibt Krug den Zeitplan vor, soll mit den Arbeiten begonnen werden. Nicht nur das Rathaus, dessen Ratssaal sich im ersten Stockwerk befindet, soll in Holdorf barrierefrei werden. Auch in der Holdorfer Schwimmhalle sollen Umkleidekabinen und Duschkabinen behindertengerecht umgerüstet werden. Mit der neuen Mensa wird jetzt auch an der Oberschule der Gemeinde Holdorf ein Aufzug eingebaut.





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