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Farbtupfer zur Herbstkirmes

Geschrieben von OV am 2013-10-25

Einen künstlerischen Farbtupfer bekommt die Holdorfer Herbstkirmes (2. bis 4. November) mit einer Ausstellung des Holdorfer Künstlers Andrej Frankowski. Der Maler zeigt rund 15 Werke im Rathaus. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag (1. November) um 10 Uhr. Zu sehen ist sie an diesem Tag bis 17 Uhr. Am Samstag und Sonntag (2. und 3. November) kann die Ausstellung jeweils von 12 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Der Künstler wird an allen Tagen anwesend sein und auch Fragen der Besucher zu seinen Arbeiten beantworten. Andrej Frankowski stammt aus Kasachstan und ist jetzt seit fast 16 Jahren in Holdorf zu Hause. (Foto: privat)



Neue Kühlanlage auf dem Friedhof eingesetzt

Geschrieben von OV am 2013-10-25
In der Leichenhalle in Fladderlohausen war es zu warm

Die Arbeiten in der Friedhofskapelle besichtigten (von links) Bürgermeister Krug, Pastorin Kerstin von Stuckrad, Kirchenältester Heinz Bröer und Heiner Themann von der Gemeinde. (Fotos: Oer)

Rund 30 000 Euro kostet die Renovierung der beiden Kühlkammern. Die Gemeinde beteiligt sich mit etwa 15 000 Euro daran.

Die Sanierung der Kühlkammern in der Leichenhalle auf dem evangelischen Friedhof in Fladderlohausen ist abgeschlossen. Eine neue Kühlanlage sorgt nun für eine ausreichend niedrige Temperatur von etwa sieben Grad.

Die vorherige Anlage sei unzuverlässig gewesen, sagt Heinz Bröer, der Kirchenälteste der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Sie habe die Temperatur nur auf etwa elf bis zwölf Grad reguliert. Die Energiekosten stiegen stark, da die Räume nur schlecht isoliert waren. Daher seien die Decken der beiden Kammern abgehängt worden, sagt Pastorin Kerstin von Stuckrad. Sie seien vorher rund sechs Meter hoch gewesen. Die Außentüren haben die Handwerker verstärkt, um Energie zu sparen. Die Türfenster mussten weichen: „Glas ist vom Isolierwert her unmöglich“, sagt Bröer. Auch eine Doppelverglasung hätte keinen Vorteil gebracht. Wie sich beim Umbau zeigte, war außerdem die Elektroanlage nicht mehr zulässig. Sie war laut Bröer so alt, dass der Schaltkasten noch von hinten eingreifbar war.

Damit die Angehörigen der Verstorbenen in den Kammern der Leichenhalle ungestört Abschied nehmen können, registriert nun ein Bewegungsmelder ihr Kommen und Gehen. Betrete jemand die Kammer, schalte sich das Licht ein und die Kühlanlage aus, erläutert von Stuckrad. So werden die Besucher nicht vom Lärm irritiert. Für eine angenehmere Atmosphäre würden auch die unter der Decke versteckten Ventilatoren und das Licht in der Kammer sorgen, sagt Bröer.

Momentan seien rund 25 000 Euro für den Umbau veranschlagt. Dabei fehlten aber noch Rechnungen, so dass sie insgesamt von rund 30 000 Euro Kosten ausgingen, fügt der Kirchenälteste hinzu. Denn im Zuge der Renovierung stellte sich heraus, dass die Kondensleitungen ebenfalls ersetzt werden müssten. Die Gemeinde Holdorf bezuschusst die Arbeiten mit etwa 15 000 Euro. In Prozenten gesehen habe die Gemeinde für die Sanierung in der Handorf-Langenberger Leichenhalle einen Zuschuss ungefähr gleicher Höhe gegeben, sagt Holdorfs Bürgermeister Dr.Wolfgang Krug.

„Der Friedhof trägt sich ganz alleine“, sagt von Stuckrad. „Wir fahren nicht immer positiv.“ Als „Puffer“ für die laufenden Kosten diene zwar die Friedhofsunterhaltungsgebühr. „Die jetzige Investition ist aber nur möglich durch freiwillige Spenden“, sagt Bröer. In der Kirchengemeinde gäben Mitglieder ein freiwilliges Ortskirchgeld, erklärt von Stuckrad. Die Verwendung der Spende könnten sie selbst bestimmen. Häufig komme sie dem Friedhof zugute. Denn sein Zustand sei „den Leuten auch ein Anliegen“, sagt die Pastorin.



Ferien mit schlaflosen Nächten

Geschrieben von OV am 2013-10-24
Junge Mädchen machen bei Elternsimulation in Holdorf mit

Müde, aber um einige Erkenntnisse reicher: Jugendpflegerin Andrea Stengenberg (Mitte) freut sich, dass sich die Mädchen im Umgang mit den Simulationsbabys gut geschlagen haben. (Foto: Brauns)

Das Auslesen beim Erfahrungen-Austausch- Gespräch der programmierten Babypuppen fiel durchweg positiv aus. Die Resümees der fünf Mädchen aus Holdorf resolut und erfahren: „Jetzt möchte ich auf keinen Fall ein Baby versorgen müssen.“ Oder: „Die Nächte waren einfach nur schrecklich“. Tatsächlich waren die fünf Mädchen, die sich bei Jugendpflegerin Andrea Stengenberg im Holdorfer Jugendtreff für den Elternsimulationsversuch angemeldet hatten, einfach nur: sehr mutig!

Im Schnitt waren die Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren, und die Müdigkeit der zwei quasi durchwachten Nächte des Selbstversuchs war ihnen immer noch anzusehen bei dem Erfahrungsaustausch am Freitag mit Diplom-Sozialpädagogin Bernadett Hermes von Donum Vitae aus Vechta. „Uns freut es enorm, wenn Mädchen in dem Alter wissbegierig sind und somit besser einschätzen lernen, was eine Schwangerschaft in jugendlichem Alter bedeutet“, so die Sozialpädagogin.

Die Mädchen hatten 48 Stunden mit Simulationsbabys hinter sich, die unterschiedlich programmiert waren. Füttern, wickeln, aufstoßen lassen, die Grundbedürfnisse, aber eben auch undefiniertes Unwohlsein gehörte zum Erkennungsprozess der jungen Mädchen. Die zweite Generation der „Babys“ ist im Übrigen sehr real, bereits eine nicht ausreichende Kopfunterstützung wird realisiert und vom Computer gespeichert. Die Erfahrungen, die die Mädchen machten und nun austauschten, waren erschreckend authentisch. Dabei hatte Bernadette Hermes nicht auf Schwierigkeitsstufe „schwierig“ im Vorfeld programmiert, sondern auf einfach bis mittelschwer.

Das Resümee der fünf Mädchen fiel realistisch aus: Sie wollten erst etwa 30 sein, finanziell abgesichert, eine Berufsausbildung gemacht haben, mehr Zeit für ein Baby haben, eventuell verheiratet sein, ein eigenes Heim haben und vor allem einen Partner, der sie unterstützt. Das Auslesen der Daten fiel erstaunlich positiv aus. Die Mädchen hatten sehr viel richtig gemacht im Umgang mit der Puppe. Insgesamt freuten sich alle über die existentielle Erfahrung.



Glasfaserspezialist nun auch in Holdorf

Geschrieben von H. Vollmer am 2013-10-24

Das Unternehmen Komnexx hat neben seinem Firmensitz in Bakum nun auch eine Niederlassung an der Fallenriede 13 A im Holdorfer Industriegebiet eröffnet. Geschäftsführer Peter Fischer (links) unterrichtete bei der Eröffnung die Gäste, zu denen unter anderen Holdorfs Kämmerer Thomas gr. Schlarmann (4. von links) und Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (3. von rechts) zählten, weshalb die Firma ihrem Slogan „Kommunikation nächster Generation“ im Bereich der Breitband-Vernetzung gerecht wird. (Foto: Vollmer)





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