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News Archiv

Zwei Umkleiden werden künftig zu einer

Geschrieben von OV am 2013-06-21
Holdorfer Teilhabe-Arbeitskreis berät behindertengerechte Umbaumaßnahmen im Hallenbad der Gemeinde

Informationsaustausch in der Sammelumkleide: Architekt Sebastian Letal (Mitte, gebeugt) erklärt den Mitgliedern des Holdorfer Arbeitskreises Lokale Teilhabe, wie aus zwei Einzelkabinen eine größere, behindertengerechte Kabine werden könnte. (Foto: Köhne)


Einen Sitzlift, mit dem behinderte Menschen bequem ins Becken können, besitzt das Holdorfer Bad bereits. Jetzt laufen Planungen, es noch behindertengerechter auszustatten.

Zwei behindertengerechte Umkleidekabinen, zwei behindertengerechte Duschplätze und ein behindertengerechtes WC – für rund 35 000 Euro will Architekt Sebastian Letal vom Ingenieurbüro Frilling das Holdorfer Schwimmbad damit ausstatten. Eine erste Kostenschätzung, die besonders Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und die Ratsleute im Arbeitskreis Lokale Teilhabe freute.

In der Schwimmhalle hatte sich der Arbeitskreis unter seiner Vorsitzenden Inge Olberding (SPD) am Mittwochabend getroffen, um sich vom Architekten die verschiedenen Varianten erklären zu lassen, wie aus je zwei Umkleiden eine größere wird. War zunächst daran gedacht zwei hintereinander liegende Kabinen zu verbinden, brachte dann Zuhörer Heinrich Vollmer eine weitere Möglichkeit ins Spiel.

Er schlug vor, die jeweils am Ende des Kabinentraktes rechts und links gelegenen Kabinen quer miteinander zu verbinden und so auch noch ein Stück Flur mit einzubeziehen. Letal zog den Zollstock, maß nach und war zufrieden: „Der Ansatz ist noch besser als vorher.“

Das Teuerste an der Umbaumaßnahme werden die Schiebetüren sein. Die Umkleiden bekommen jeweils zwei solcher Türen. Um auf direktem Weg zu den Duschen zu gelangen, ersetzt die eine Kabinenschiebetür ein Stück gekachelte Trennwand. Diese muss also abgebrochen werden.

Derzeit gibt es noch eine Holztrennwand, die den Bereich der Damenumkleiden von dem der Herren trennt. „Die Holztrennung ist absolut störend. So etwas gibt es sonst eigentlich nirgendwo“, sagte der Planer. Er sprach sich dafür aus, sie zu entfernen.

Die behindertengerechte Toilette soll im jetzigen Erste-Hilfe- Raum eingerichtet werden. „Dadurch verlieren wir den Erste- Hilfe-Raum, den wir baurechtlich wieder schaffen müssen“, sagte Letal. Sein Vorschlag: Den Arbeitsplatz des Bademeisters in die DLRG-Küche verlegen und dort eine Liege aufstellen. „Das ist ein Ansatz, der ohne viel Aufwand zu realisieren ist.“ In der vorläufigen Kostenschätzung sind die Ersatzmaßnahmen für den Erste-Hilfe-Raum allerdings noch nicht enthalten.



Anwohner wollen Autofahrer bremsen

Geschrieben von OV am 2013-06-20
Eine vieler Problemstraßen in Holdorf ist der Grüne Weg /Verkehrsplaner soll sich innerörtlichem Verkehr widmen

Viel befahren auch bei Tempo 30: Der Grüne Weg in Holdorf ist bereits Tempo-30-Zone. Die Anwohner möchten den Verkehr eindämmen. Die Vorschläge sind unterschiedlich. (Foto: Köhne)


Holdorf hat viele neuralgische Punkte, was den innerörtlichen Verkehr angeht. Bestes Beispiel ist der Grüne Weg.

Grüner Weg, Lissystraße, Drosselstraße, Große Straße und auch die Badberger Straße gehören zu den Schwachstellen in Holdorfs Straßennetz. Denn hier fühlen sich die Anwohner zunehmend durch den Verkehr belästigt, ja sogar gefährdet.

Neben dem unbeschrankten Bahnübergang an der Mühlenbachstraße (OV berichtete) standen auch diese Straßen hinsichtlich einer Verkehrsberuhigung auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Holdorfer Wirtschafts- und Sicherheitsausschusses. Praktisch war es da, dass der Verkehrsplaner Bernd Sieve anwesend war. Denn wirkliche Ergebnisse, das machten die Sachstandsberichte deutlich, gab es zu diesen Problemfeldern nicht.

Deshalb plädierte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug auch dafür, die vielen neuralgischen Punkte in ihrer Gesamtheit zu betrachten und damit den Experten zu beauftragen. „Wir müssen das generell angehen“, fand auch Norbert von Handorff, Fraktionsvorsitzender der CDU. Die anderen Fraktionen schlossen sich an.

Auf Sieve kommt jetzt eine Menge Arbeit zu, das zeigte allein der Vortrag von Bernhard Marx, Anwohner des Grünen Wegs, und die anschließende Diskussion. Laut Marx hat sich die ehemalige Anliegerstraße mit einer Breite von nur 4,10 Metern erst zur Durchgangs- und jetzt zur Schnellstraße entwickelt, obgleich dort bereits Tempo 30 vorgeschrieben ist. Sein Wunsch und der anderer Anlieger: Der GrüneWeg soll eine Spielstraße werden. Deshalb bat er die Gemeinde, sich beim Landkreis zu erkundigen, ob dies möglich sei. Allerdings verschwieg Marx auch nicht, dass es auch Anlieger gibt, die Tempo 20 einer Spielstraße vorziehen.

Für von Handorff schien die Tempo-20-Lösung samt einer einengenden Bepflanzung die praktikablere. Krug allerdings fragte: „Wer kennt eine Tempo- 20-Zone?“ Er war der Ansicht, dass eine Spielstraße größere Chancen habe.

Ein Anwohner wiederum schlug die Lösung Einbahnstraße vor. Ihm sei egal ob 20 oder 30 gefahren werde, entscheidend sei die Zahl von rund 130 Fahrzeugen am Tag. Für die Anwohner sei es kein Problem einen Umweg in Kauf zu nehmen, wenn ihre Straße Einbahnstraße werde. Nicht ganz fair fand Norbert gr. Schlarmann diese Lösung, denn der Verkehr würde nur zu Ungunsten anderer verlagert. SPD-Fraktionsvorsitzender Martin Fischer forderte eine schnelle Lösung. UWG-Chef Heinrich Schonhöft hielt einen Generalverkehrsplan für sehr sinnvoll. Im Fall des Grünen Wegs könnte er sich eine Einbahnstraße vorstellen.



Vom Berichterstatter zum Interviewpartner

Geschrieben von OV am 2013-06-20
Der Holdorfer Ortschronist Heinrich Vollmer beantwortet die Fragen der Dritt- und Viertklässler in der Barbara-Schule

Der freie Journalist und Fotograf ist Fußball-Fan von Hannover 96 und bewundert die Naturfotografien von Willi Rolfes.

Eigentlich haben die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse der Barbaraschule den Kunstmaler David Beavan aus Steinfeld erwartet. Für die Begegnung mit ihm hatten sie sich interessante Fragen ausgedacht.

Doch durch ein Missverständnis kam es nicht zu dem geplanten Treffen. Enttäuschung stand in den Gesichtern der Schüler. Schulleiterin Gabriele Oer kam eine Idee und sprach kurzerhand den freien Journalisten und Fotografen Heinrich Vollmer an, ob dieser sich nicht interviewen lassen möchte. So wurde der Berichterstatter selbst zum Akteur und Interviewpartner.

Ob es sein Traumberuf gewesen sei, als Fotograf zu arbeiten, wollten die Mädchen und Jungen wissen. Das nicht, aber er habe sein Hobby zum Beruf gemacht und verdiene sich damit und dem Beruf des Journalisten seinen Lebensunterhalt. Am liebsten fotografiere er Sportszenen, gab Heinrich Vollmer Auskunft. Da sei es immer spannend, ob der richtige Moment getroffen werde, sodass das Foto den entscheidenden Höhepunkt einer Spielszene wiedergibt. Gefragt nach einem Lieblingsbild hatte der Fotograf auch gleich ein Foto vor Augen, das einen Fußballspieler von Hannover 96 bei einem Fallrückzieher zeigt. Damit beantwortete er gleichzeitig die Frage der Kinder nach seinem Lieblingsverein.

Ob es einen Fotografen gibt, den er bewundere und dessen Bilder er besonders mag, wollten die Schüler wissen. Neben dem bedeutendsten Porträtfotografen des 20. Jahrhunderts, Helmut Newton, bewundere er die Fotografien des heimischen Naturfotografen Willi Rolfes, bekannte Heinrich Vollmer. Er selbst halte gern das tägliche Leben in Bildern fest. Alles, was im Ort geschehe. Das sei auch ein Grund, weshalb er sich als Ortschronist in Holdorf engagiere und auch als freier Journalist für die OV Artikel aus der Region schreibe.



Rund um die Dersaburg

Geschrieben von OV am 2013-06-20

Eine Geschichtswanderung mit Gästeführer Bernard Meyer können Teilnehmer am Samstag (22. Juni) an der Grenze zwischen Holdorf und Damme erleben.

Die rund vierstündige Tour beginnt um 9 Uhr und führt vorbei an der Dersaburg und der ehemaligen Ziegelei Stölting durch die Landschaft der Dammer Berge, teilt die Tourist-Information Erholungsgebiet Dammer Berge mit. Treffpunkt ist der Parkplatz „Am Schacht“ in Damme. Anmeldungen nimmt Bernard Meyer unter 05491/2266 entgegen.

Die Kosten betragen für Erwachsene 3 Euro und für Kinder bis 14 Jahre 1,50 Euro. Weitere Infos gibt es unter www.dammer-berge.de. (Foto: fotonath.de )





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