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News Archiv

Löschangriff, Ankerstich und andere Hürden

Geschrieben von H. Vollmer am 2013-04-29
Dinklage 1,Dinklage 2, Goldenstedt und Langförden setzen sich beim Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren durch

Tempo, Tempo: Der Holdorfer Wassertruppmann Florens Herkenhoff überspringt im HSV-Sportpark eine Hürde, gefolgt vom Wassertruppführer Felix Straub.



Sie vertreten den Kreis Vechta am 9. Juni beim Bezirksentscheid in Bersenbrück . 16 Teams gehen in Holdorf an den Start und zeigen ihr Können.

Schnelligkeit, Geschicklichkeit und eine solide Ausbildung an den Gerätschaften, die eine Feuerwehr für ihren Löscheinsatz benötigt: Darauf kam es für die 16 Jugendfeuerwehrgruppen beim Kreisentscheid in Holdorf an. Am Ende setzten sich die Teams Dinklage 1, Goldenstedt, Dinklage 2 und Langförden durch.

Sie werden den Landkreis Vechta am 9. Juni beim Bezirksentscheid in Bersenbrück vertreten. Dort winkt als Belohnung die Teilnahme am Landesentscheid im kommenden Jahr. Auf dem Rasen des HSV Sportparks in Holdorf, mussten die jungen Feuerwehrleute zwei Aufgaben bestmöglich lösen. Im ersten Teil ging es darum, einen Löschangriff sachgerecht aufzubauen. Der zweite Teil hatte eher sportlichen Charakter. Überwacht und bewertet wurden die Prüfungen von fünf Ausbildern der Feuerwehr im Landkreis Vechta sowie von neun ehemaligen Jugendwarten und Betreuern. Da war präzises feuerwehrhandwerkliches Können gefragt.

Beim ersten Teil kam es darauf an, den Aufbau einer Saugleitung sowie die Verlegung einer Schlauchstrecke bis zum Verteiler für drei Strahlrohre fach- und sachgerecht zu verlegen. Zudem mussten Hindernisse wie ein Wassergraben, eine Leiterwand, eine drei Meter lange Hürde und ein vier Meter langer Tunnel beim Verlegen des Schlauches schnellstmöglich überwunden werden. Die Kommandos des Gruppenführers für Wasser- und Angriffstrupp mussten lautstark und präzise erfolgen, um keinen Punktabzug zu riskieren. Am Ende der Strecke bewiesen die Teilnehmer Geschicklichkeit beim Anfertigen von Kreuz- und Mastwurfknoten sowie Schoten- und Zimmermannsstich. „Das ist gar nicht so einfach, wenn man unter Druck steht“, sagte die Kreisjugendfeuerwehrwartin Alexandra Runnebohm.

Sie attestierte allen Gruppen eine gute Leistung und freute sich auch mit den Jungen und Mädchen aus Goldenstedt und Langförden, die diesmal für sie überraschend in der Spitzengruppe zu finden waren.

Nach einer Pause wurde im zweiten Wettbewerbsteil Geschicklichkeit und körperliche Fitness gefordert. Laufen über Hindernisse und ein schmales Brett sowie das Aufrollen eines C-Schlauches waren die leichtesten Übungen. Helm, Handschuhe und Gürtel korrekt anlegen und anschließend eine Strecke laufen, um im Ziel einen Schlauch mit dem Strahlrohr zu verbinden und mit einem Knoten beziehungsweise Ankerstich zu versehen: Das erforderte Erfahrung. Zuletzt galt es, eine Feuerwehrleine durch ein acht Meter entferntes Hindernis zu werfen.Vor der Kulisse von zirka 300 Zuschauern im HSV-Sportpark nahm Bürgermeister Wolfgang Krug am Ende die Siegerehrung vor.

300 Zuschauer sehen Spannende Wettkämpfe im HSV Sportpark.



Bauplanänderung: Heute tagt der Rat Holdorf

Geschrieben von OV am 2013-04-29

Die Änderung des Bebauungsplans südwestlich der ehemaligen B 214 ist ein Punkt der heutigen Ratssitzung. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Rathaus. Der Planungs- und Umweltausschuss hat bereits die Zustimmung zu der Änderung empfohlen. Diese würde es möglich machen, dass der Besitzer des Grundstücks Badberger Straße 27 hier zwei Gebäude errichten kann. Denn derzeit weicht das Bauvorhaben von den Vorschriften des Bebauungsplans ab. Es werden sowohl die Baugrenzen als auch Baulinien überschritten. Außerdem soll die festgesetzte Verkehrsfläche überbaut werden. ImSinne einer baulichen Verdichtung hatte sich der Vorsitzende Frank Lüpke- Narberhaus (CDU) für die Änderung des Bebauungsplans ausgesprochen. Die übrigen Ausschussmitglieder sahen das genauso.

Außerdem geht es heute unter anderem in der Ratssitzungum die Aufstellung des Bebauungsplans Lagerweg III.



Bachauen, Baumpfade und das Bexaddetal

Geschrieben von OV am 2013-04-27
„Natur erleben im Landkreis Vechta“ lädt ein

Er setzt auf Projekte mit langfristiger Wirkung:Wolfgang Krug.



Peter Pan in Visbek? Wieso wird in Steinfeld im Grünen gebacken? Diese und andere Fragen beantworten die Gastgeber der Veranstaltungsreihe „Natur erleben im Landkreis Vechta“.

„Natur heißt in diesem Fall Pflanzen und Tiere vor der eigenen Haustür“, erläutert Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer. „Denn oft nehmen wir diese in unserem Alltag gar nicht wahr“, ergänzt Gerd Muhle, Bürgermeister der Stadt Damme.

In den zehn Städten und Gemeinden des Kreises gibt es viel zu erleben. Die Veranstaltungsreihe ist eines von vielen Projekten, die das Regionalmanagement im Landkreis Vechta seit 2008 verwirklicht hat. Ziel sei es, auch mit kleinen Projekten eine langfristige Wirkung zu erzielen, erläutert Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug.

Die Auftaktveranstaltung findet am 12. Mai (Sonntag) von 10 bis 12 Uhr im Mehrgenerationenpark in Goldenstedt statt. Die weiteren Veranstaltungen im Überblick:

_ 9. Juni – Naturerlebniswanderung im Bexaddetal, 9 Uhr. _ 16. Juni – Von Pastors Wisk bis zum Peter Pan Garten, Visbek, 14 bis 17 Uhr. _ 23. Juni – Baumpfade in Holdorf, 14 Uhr. _ 30. Juni – Backen im Grünen, Steinfeld, 9 Uhr. _ 21. Juli – Fischteiche Dinklage, 14.30 Uhr. _ 27. Juli – Bachauen im Dorfpark, Bakum, 15 Uhr. _ 11. August – Quellbiotope im Stadtpark Lohne, 9.30 Uhr. _ 25. August – Führung Museumsgarten am Zeughaus Vechta, 10 bis 12 Uhr. _ 1. September – Schwanenteich Wahlde, 14 Uhr.

Zudem ist ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die besten Bilder der Veranstaltungen prämiert werden. Sie werden unter www.rem-vechta.de präsentiert. Hier gibt es auch weitere Infos zu den Veranstaltungen.



Dem Elektrosmog im Garten auf der Spur

Geschrieben von OV am 2013-04-27

Sind die Antennen an der Dammer Straße so harmlos, wie es frühere Messungen ergaben? Eine Antwort soll jetzt eine Dauermessung geben.

Unheimlich ist, was nicht sichtbar ist. Kein Wunder also, dass sich Anwohner Am Steinbrink in Holdorf schon seit Jahren sorgen, wenn sie an den mit Antennen gespickten Turm an der Dammer Straße ganz in ihrer Nähe denken. Sie fürchten Elektrosmog und damit eine Beeinträchtigung ihrer Gesundheit.

Seit kurzem steht jetzt ein Messgerät in dem Garten eines Anwohners. Es soll über einen längeren Zeitraum Daten liefern. Das Gerät wurde von der Bundesnetzagentur kostenlos zur Verfügung gestellt, wie Sebastian Wolke von der Gemeinde Holdorf erklärt.

Bereits 2007 und 2010 wurden Messungen in Holdorf vorgenommen, allerdings nicht über einen längeren Zeitraum, so Wolke. Das Ergebnis damals: Die Grenzwerte wurden nicht überschritten. Die Gemeinde hatte auch die Expertin Dr. Daniela Weiskopf vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zu diesem Thema hinzugezogen. Im Mai 2012 gab sie in einem Planungsausschuss Entwarnung für den Holdorfer Bereich in Sachen Elektrosmog.

Den Bürger, in dessen Garten jetzt da sMessgerät steht, hat das scheinbar nicht beruhigt. Tatsächlich ausschließen lässt sich auch nicht, dass sich der Holdorfer Elektrosmog nicht doch auf die Gesundheit auswirkt. Zwar gebe es ein landesweites Krebsregister, so Wolke. Doch heruntergebrochen auf Gemeinden ist es nicht. Wie Bürgermeister Wolfgang Krug jüngst im Planungsausschuss klarstellte, haben die bestehenden Antennen auf dem Turm des Futtermittelbetriebs an der Dammer Straße Bestandsschutz. Er warf auch die Frage auf, ob es möglich sei, ein Sondergebiet für solche Anlagen auszuweisen. „Die Gemeinde kann über das Planungsrecht Standorte ausweisen. Die Anlagen müssen aber in der Nähe der Menschen sein, damit die Verbindung funktioniert.“ Die Anlagen zu verhindern, ist also kaum möglich. Ob es im Fall der Anlagen an der Dammer Straße nötig wäre, darauf soll die Dauermessung jetzt Antwort geben.

Eindeutige Messergebnisse hingegen liegen zu den Nitratwerten im Holdorfer Schutzgebiet vor. Dass die Maßnahmen, die dabei helfen sollen, den Nitratgehalt zu senken, von den Landwirten vorbildlich umgesetzt werden, sind sich die Experten Georg Kühling (NLWKN) und Markus Penning, Oldenburgisch- Ostfriesischer Wasserverband (OOWV) einig. Beide hatten im Planungsausschuss referiert. Ein hoher Waldanteil, die Förderung der Extensivierung der Landwirtschaft, die Düngungsbegrenzung und der Einfluss des Landkreises über Schutzverordnungen und Baurecht, hätten der Schließung entgegengewirkt und zur Erfolgsgeschichte des Wasserwerks Holdorfs geführt, so Penning. Bis Jahresende, teilte Krug mit, solle laut Landkreis das Verfahren zum Antrag des OOWV abgeschlossen sein. Der OOWV will in Holdorf mehr Wasser fördern.





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