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News-Archiv (bis Februar 2017)

Heideschützen dominieren das Regimentspokalschießen

Geschrieben von OV am 2013-04-20
Die 2.Kompanie des Schützenvereins Holdorf belegt in allen drei Wertungen Platz eins

Erfolgreiche Schützen: (von links) Präsident Richard Zumloh, Norbert Wübbeling, Bernd gr. Kamphake (Einzelsieger Herren), Matthias Thöle, Sigrid Dinkgrefe (Einzelsiegerin Damen), Norbert Wendt, Lara Dinkgrefe (Siegerin Jungschützen), Christian Schnieders, Jürgen Lampe-Gößling, Ralf Gottkehaskamp und Regimentskommandeur Uwe Landwehr. (Foto: Schützenverein Holdorf)



Die 2. Kompanie „Heideschützen“ des Schützenvereins Holdorf hat das Regimentpokalschießen 2013 dominiert.

Sie setzte sich laut einer Mitteilung des Schützenvereins mit 1876 Ringen vor der 3. Kompanie „Burgwächter“ (1871) durch. Den dritten Platz sicherte sich die Damenschießgruppe (1822) hauchdünn vor der 1. Kompanie „Kreuzritter“ (1821). Platz fünf belegte die 5. Kompanie „Bäkeesch“ (1798), Platz sechs ging an die „Bahnhofskompanie“ (1771). Die erstmals ausrichtende Jugendkompanie (1740) erwies sich als guter Gastgeber und gab sich mit Platz sieben zufrieden.

In der Herren-Einzelwertung setzte sich Bernd gr. Kamphake (192 Ringe) mit gleicher Ringzahl, aber besserer Satzfolge gegen seinen Vater Alfons durch. Bei den Damen siegte Sigrid Dinkgrefe mit 191 Ringen. Beste Jungschützin war Tochter Lara Dinkgrefe mit 183 Ringen. Auffällig dabei: Alle Einzelsieger gehören ebenfalls den siegreichen „Heideschützen“ an.



Holdorf will Schwung mitnehmen

Geschrieben von H. Vollmer am 2013-04-20
Personell arg gebeutelter Bezirksligist trifft im Kreisderby auf den Tabellen vierten Dinklage

Teamwork: Die Holdorfer Lennart Wilkens (Mitte) und Jochen In- Wolde-Lübke (rechts) bei der Kopfarbeit. (Foto:Vollmer)



Nach zuletzt drei Siegen in Serie ist bei den Holdorfern das Selbstvertrauen groß. Jetzt wollen sie auch zu Hause im Derby gegen Dinklage punkten.

Bei den Bezirksliga- Fußballern des SV Holdorf lief es zuletzt wie am Schnürchen: Die vergangenen drei Begegnungen hat die abstiegsbedrohte Truppe von Coach Josef Vornhagen gewonnen, so dass erstmal Erleichterung eingekehrt ist. „Aber trotzdem ist das für uns noch kein Ruhekissen“, warnt Vornhagen vor dem Heimspiel gegen den TV Dinklage am Sonntag um 15.00 Uhr.

Durch den 2:0-Sieg beim STV Barßel hat Holdorf einen direkten Konkurrenten wieder mit in den Abstiegskampf reingezogen. Dabei legten die HSV-Kicker insbesondere im kämpferischen Bereich mächtig zu. „Wir hatten schon immer ein paar Kämpfer dabei, aber da war die Leistung der Mannschaft noch nicht so geschlossen“, erklärt der Coach. Auch spielerisch gelang es den Holdorfern zuletzt wieder, mehrere Akzente zu setzen. In personeller Hinsicht ist die Lage aber alles anderes als rosig. Sebastian Beckmann (Muskelverletzung), Felix Schlarmann, Jan Beck (beide Knieverletzung) und Mario Hackmann (Bänderdehnung) fallen morgen gegen Dinklage sicher aus. Außerdem stehen hinter den Einsätzen von Alexander Scherwitzki (Zerrung), Stefan Borgmann (Trainingsrückstand) und Daniel Klostermann (Kniebeschwerden) große Fragezeichen. „Dennoch wollen wir gegen Dinklage punkten.Wir müssen das Selbstvertrauen aus den Siegen mitnehmen“, lautet die Devise von Josef Vornhagen. Die Dinklager sind sich angesichts des Aufwärtstrends der Holdorfer Stärke bewusst. „Ich rechne mit einem sehr engagierten Gegner, der mit viel Selbstbewusstsein auftritt. Sie wollen sicherlich noch einige Punkte holen“, sagt TVD-Trainer Matthias Lünsmann vor dem Spiel bei seinem Ex-Klub.Verzichten muss der Tabellenvierte am Sonntag weiterhin auf den rot gesperrten Innenverteidiger Markus Espelage. Außerdem steht hinter dem Einsatz von Kapitän Michael Bockhorst (Rückenprobleme) noch ein Fragezeichen. „Wir wissen noch nicht, ob es bei ihm für Sonntag reicht“, so der Coach.



Enge Straße trotz Tempo 30 gefährlich

Geschrieben von OV am 2013-04-19
Einige Anwohner am Grünen Weg wollen neue Regelung /Wirtschaftsausschuss rät: alle Anlieger an einen Tisch

Ein enges Nadelöhr: Das ist ihre Straße, finden Gottfried Hugenberg und Bernhard Marx (von links). Ist zu Stoßzeiten viel Verkehr, wird es nicht nur eng, sondern für Radfahrer und Fußgänger gefährlich. Denn einen Bürgersteig gibt es im GrünenWeg in Holdorf nicht. (Foto: Köhne)



Tempo 30 ist im Grünen Weg vorgeschrieben. Einigen Anwohnern reicht diese Regelung nicht. Sie wollen eine Einbahnstraße.

Grüner Weg. Der Name täuscht. Hier wird nicht flaniert. Einen Bürgersteig gibt es nicht. Die kleine Stichstraße zwischen Großer Straße und Dersastraße in Holdorf wird überwiegend von Autofahrern genutzt. Von zu vielen, die außerdem zu schnell fahren, finden Anwohner wie Bernhard Marx. Er erklärte am Dienstagabend den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses die Situation an der Straße aus Anwohnersicht. Für ihn wäre die Lösung: Einbahnstraße in Richtung Dersastraße. Fahrradfahrer allerdings sollten, so der Vorschlag, die Straße weiterhin in beiden Richtungen befahren können. Schließlich nutzen den Grünen Weg viele Schulkinder, um zur Grundschule, Oberschule oder Schwimmhalle zu kommen. Zuvor hatte Bauamtsleiterin Sabine Fisser das Ergebnis der Geschwindigkeitsmessung dargestellt, die über zwei Wochen durchgeführt wurde. Pro Woche wurden rund 1000 Fahrzeuge registriert. „Rund die Hälfte halten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit“, sagt Fisser. Das ist Tempo 30. „Dass noch nichts Schlimmeres passiert ist“, wunderte Marx. Denn die Straße sei mit 4,15 Metern doch sehr eng. Häufig gelte es, Kleinlastern auszuweichen. Die Verkehrssituation habe sich in letzter Zeit erheblich verschärft, erzählte gestern auch Anwohnerin Bianca Rehling.

Schließlich liegt der Grüne Weg als Verbindungsstrecke zwischen der Neubausiedlung Lagerweg und dem neuen Rewe- Markt. Wie Marx findet auch sie, dass der Grüne Weg Einbahnstraße oder Spielstraße werden sollte. Für die Kinder, die in der Straße wohnen und auch für die vielen Enkelkinder, die dort ein und ausgehen, sei die Situation sehr gefährlich. Genauso sieht das auch Nachbar Gottfried Hugenberg. Sie alle wollen sich jetzt zunächst mit den anderen Anwohnern des Grünen Wegs zusammensetzen, ihnen die Idee der Einbahnstraße vorstellen und hören, was sie dazu sagen. Anschließend, das stellte der Ausschussvorsitzende Mario Stickfort (CDU), in Aussicht werde der Ausschuss die Problematik wieder aufgreifen. Gleiches gilt auch für die Verkehrsberuhigung Lissystraße in Grandorf. Hier sind nicht alle Anwohner über die Bodenschwellen und Pfähle glücklich, die Raser stoppen sollen. Denn für Fahrradfahrer, besonders in Gruppen, könne es ein gefährliches Hindernis sein, so eine Anwohnerin. Auch hier sollen die Anrainer gemeinsam einen Lösungsvorschlag erarbeiten, den der Ausschuss dann aufgreifen wird.



Bewegungsparcours für Luna-Park wird erneut diskutiert

Geschrieben von OV am 2013-04-19
Trainingsgeräte für Jung und Alt: Wünschenswert, aber teuer /Alternative: Boccia-Platz

Fitnessgeräte für Jung und Alt hat die Dorfgemeinschaft Handorf-Langenberg für den Luna-Park beantragt. Sinn sei es, die Bürger fit zu erhalten, erklärte Annelie Lausch als Sprecherin der Gemeinschaft am Dienstagabend den Mitgliedern des Wirtschafts- und Sicherheitsausschusses der Gemeinde.

Gleichzeitig hoffe man, dass der Luna-Park durch die Geräte stärker genutzt werde als bisher. „Ich weiß, dass die Geräte sehr kostenintensiv sind, glaube aber, dass sie genutzt werden“, so Lausch. Die wetterbeständigen Trimm-Geräte haben ihren Preis: ein Rückentrainer kostet rund 2800 Euro, ein Beintrainer rund 4100 Euro und ein Ganzkörpertrainer um die 3600 Euro.

Angesichts der Kosten äußerte dann auch CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert von Handorff: „So wünschenswert das ist, ich habe Bauchschmerzen dabei.“ Erst 2005 sei der Luna-Park sehr aufwendig hergerichtet worden, und jetzt wieder so viel Geld in ihn zu investieren, behage ihm nicht. Lausch erklärte, die Geräte seien auch für Senioren mit Rollatoren geeignet. Man müsse die Senioren nur richtig anleiten, damit sie die Geräte nutzen. Dem widersprach UWG-Fraktionschef Heinrich Schonhöft, selbst Handorf-Langenberger. „Ich kann mir keinen älteren Handorf- Langenberger vorstellen, der da an einem Gerät turnt.“ Aber er und auch SPD-Fraktionschef Martin Fischer könnten sich, so Schonhöft, vorstellen, dass ältere Menschen im Luna-Park zur Boccia-Kugel greifen würden. Diese günstigere Idee soll jetzt ebenso wie der Antrag der Dorfgemeinschaft auf einer Bürgerversammlung in Handorf- Langenberg vorgestellt werden.

Erst wenn das Ergebnis der Versammlung vorliegt, wird sich der Ausschuss erneut mit dem Antrag befassen und darüber abstimmen, waren sich alle einig.





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