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Ortslandvolk will Müllsammelaktion Unterstützen

Geschrieben von OV am 2013-02-06

Die Gemeinde Holdorf plant, am 9.März (Samstag) eine Müllsammelaktion mit allen örtlichen Vereinen und Institutionen zu veranstalten. Daran will sich auch der Landvolkverein Holdorf in Form von Treckern, Anhängern und Pkws beteiligen. Freiwillige sollen sich bei Jürgen Schröder per E-Mail jbschroeder@t-online.de oder Handy 0172/4201524 melden.



Zwei Schilder sollen das Parkchaos regeln

Geschrieben von OV am 2013-02-05
Gemeinde Holdorf entschärft Verkehrssituation vor der Grundschule / Hinweise in Eigenregie aufgestellt

Absolutes Halteverbot: Das gilt jetzt zwischen 11 und 14 Uhr im Roggenkamp an Holdorfs Grundschule. (Foto: Köhne)



Eltern verstopfen mit parkendenWagen in Holdorf die Straße vor der Grundschule. Anlieger ärgern sich über zugestellte Ausfahrten. Die Gemeinde greift ein.

Ein parkendes Auto an der Ecke Roggenkamp/Jahnstraße in Holdorf genügt – und schon wird es für den Schulbus zu eng.Er kann von der Jahnstraße nicht mehr in den Roggenkamp abbiegen und die Bushaltestelle vor Holdorfs Grundschule anfahren. Kein seltener Fall nach Schulschluss. Eltern der Grundschüler parken auch gern vor den Ausfahrten der Anlieger. Für letztere ein Ärgernis.

Die Gemeinde Holdorf hat jetzt in Eigenregie zwei absolute Halteverbotsschilder aufgestellt. Das absolute Halteverbot gilt für die Zeit von 11 bis 14 Uhr. „Das war nötig, um die Situation zu entschärfen“, sagt Bürgermeister Dr.Wolfgang Krug. Außerdem, so Krug, werde in den nächsten Tagen noch ein Schild auf dem Lehrerparkplatz der Schule aufgestellt,um diesen als Lehrerparkplatz deutlicher kenntlich zu machen. Denn auch dieser werde von den Eltern häufig zugeparkt.

Seit etwa zwei Wochen stehen die Schilder jetzt, die die Gemeinde gekauft und angebracht hat. Ob sie sich bereits bewährt haben, dazu kann die Konrektorin der Grundschule, Melanie Lager, noch keine Auskunft geben: „Dafür stehen die Schilder noch nicht lange genug.“ Derzeit komme es noch immer zu Engpässen. Der Grund dafür, glaubt Lager, sei das schlechte Wetter. „Im Augenblick bringen und holen sehr viele Eltern ihre Kinder mit dem Wagen.“ Die neue Verkehrsregelung müsse sich eben erst einmal einspielen.

Dass die neuen Schilder sinnvoll sind, findet die Konrektorin dennoch. „Der Roggenkamp ist keine Einbahnstraße“, erklärt sie. Durch die parkenden Autos am Fahrbahnrand werde es einfach zu eng und viel zu gefährlich für die Kinder. Bürgermeister Krug bezeichnet die Verkehrssituation am Roggenkamp bei Schulschluss als Gewusel.

222 Schüler besuchen derzeit die Holdorfer Grundschule, die Teil des Holdorfer Schulzentrums ist. Die Oberschule ist ihr baulich vorgelagert. Mit Warnwesten hatte der ADAC die Erstklässler im September ausgestattet: wie die neuen Verkehrsschilder eine Investition in die Sicherheit der Grundschüler.



Naturschützer fordern aktuellen Plan

Geschrieben von OV am 2013-02-04
Landschaftsplan der Gemeinde Holdorf aus dem Jahr 2001 ist für Nabu-Vertreter ein Unding

Von 2001 bis heute hat sich viel getan. Dass der Landschaftsplan 2001 für die Gemeinde Holdorf nicht fortgeschrieben wird, ruft die Naturschützer auf den Plan.

Der Handorfer Mühlenbach dümpelt vor sich hin. In einer Senke nahe des Wegs „An der Dersaburg“ hat er sich ausgedehnt, bildet einen kleinen Minisee. Idyllisch. Für die Naturschützer Ulrich Heitmann, Bernhard Schonhöft und Werner Schiller noch lange nicht. Allerdings, sehen die drei mit Kennerblick, habe die Fläche durchaus Potential zu einem Biotop.

„Es könnte ein Auengebiet mit blühenden Wiesen werden“, sagt der Vorsitzende der Kreisgruppe Vechta im Naturschutzbund (Nabu) Ulrich Heitmann. Brachland wie dieses sollten Vorzeigeobjekte für Naturschutzgebiete werden, finden auch Werner Schiller, erster Vorsitzender des Nabu Damme und Bernhard Schonhöft, Beisitzer im Nabu Damme und Ratsherr in Holdorf (UWG). Statt solch schützenswerte Naturreservate nachhaltig zu entwickeln, würden sie nachhaltig vernichtet, sind sich die drei einig.

In Holdorf soll es laut Landschaftsplan der Gemeinde 49 Biotope geben. Der Landschaftsplan stammt allerdings aus dem Jahr 2001. Noch im Dezember hatte sich die UWG Holdorf im Rat dafür eingesetzt, dass die Gemeinde 10 000 Euro bereitstellen möge, um den Plan zu überarbeiten und auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Mehrheit des Rates sprach sich jedoch gegen die Bereitstellung von Mitteln für die Fortschreibung des Planes aus. Bei Naturschützer Ulrich Heitmann erweckt das den Eindruck, dass die Gemeinde Holdorf kein großes Interesse daran hat, schützenswerte Natur langfristig zu erhalten.

Heitmann, Schiller und Schonhöft fragen sich, wie viele von diesen 49 Biotopen heute wohl noch erhalten sind und ob diese auch der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Vechta gemeldet wurden und im Kataster erfasst wurden? Eine entsprechende Anfrage haben sie auch an die Gemeinde Holdorf gestellt. Eine Antwort gab es darauf noch nicht. Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug sagte, er habe die Mitarbeiter im Bauamt beauftragt, den Fragen nachzugehen. Das reicht

Den Naturschützern nicht. Vom Landkreis Vechta fordern sie, von der Gemeinde Holdorf einen aktuellen Landschaftsplan einzufordern. Für Heitmann ist es ein „Unding, dass man sich auf elf Jahre altes Material beruft“. Seien Biotope nicht gemeldet und zerstört worden, handele es sich um eine Ordnungswidrigkeit, stellt er klar. Angesichts des Baubooms und mangelnder Kompensationsflächen wäre es aus Sicht von Schiller sinnvoll solche Biotope wie das „An der Dersaburg“ aufzuwerten. Wichtig sei, so Schonhöft, dass auch die Eigentümer entsprechender Flächen mit ins Boot geholt werden würden. Er verweist auf das neue Bundesprogramm „Bündnis für biologische Vielfalt“, dem sich viele Städte und Gemeinden bereits angeschlossen hätten. In Holdorf allerdings sei dieses Bündnis noch nicht angekommen.



40 neue Schiedsrichter können Engpass beheben

Geschrieben von
Pius Westermann (SV Holdorf) der Lehrgangsbeste / 22 ohne Fehler

Die Lehrgangsbesten erhielten eine besondere Würdigung. Von links: Jonas Forth, Andreas Robke (NFV), Björn Haust, Mike Otte (NFV), Pius Westermann und Hubert Tönjes (NFV). (Foto: Vollmer)



Wegen Personalmangels gab’s im Oktober keine Schiedsrichter für Spiele der D-Jugend Kreisklasse. Dringend benötigter Nachwuchs an der Pfeife wurde jetzt gefunden.

40 neue Schiedsrichter für den heimischen Fußball: Die Freude ist groß beim NFV-Fußball-Kreisverband Vechta. Nach dem Abschluss des Anwärterlehrgangs am Samstag im Saal der Gaststätte Frilling (Langenberg) überreichte Kreis-Schiedsrichter-Obmann Mike Otte (Damme) den überwiegend jungen Sportlern die entsprechenden Ausweise.

22 Anwärter lieferten ihre Prüfungsbögen mit null Fehlern ab. Der Fehlerdurchschnitt lag bei geringen 1,42 Fehlern. In der Addition der Testergebnisse während des Lehrganges und der Abschlussprüfung lieferte Pius Westermann vom SV Holdorf das beste Ergebnis ab, gefolgt von Björn Haust (FC Varenesch) und Jonas Forth (RW Damme). Fünf Anwärter haben die theoretische Prüfung nicht bestanden, erhalten allerdings im kommenden Jahr erneut die Gelegenheit.

Um endgültig in die Riege der Schiedsrichter aufgenommen zu werden, müssen die 40 Neu-Schiedsrichter am 13. Mai im Dinklager Jahnstadion noch ihre praktische Prüfung ablegen. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass diese sportliche Übung von allen geschafft wird“, zeigt sich Mike Otte optimistisch. Mit den erzielten Prüfungsergebnissen zeigte sich das Ausbildungs- Team um Mike Otte zufrieden. „Das Ergebnis ist sehr erfreulich, weil wir nun den dringend benötigten Nachwuchs bekommen. Im Oktober konnten wir aus Personalmangel die D-Junioren- Kreisklasse nicht mehr mit Schiedsrichtern besetzen“, berichtet Mike Otte. Er begrüßte außerdem, dass diesmal auch Kandidaten aus Vereinen dabei waren, die bisher nicht so stark vertreten waren.





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