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News-Archiv (bis Februar 2017)

Bürgerinformation zu Breitband in Grandorf

Geschrieben von OV am 2013-01-11
Am 29.01.2013 um 18 Uhr im Flockme’s Hein

Die Breitbandversorgung, der Ausbau der A1 und ein eigener Dorfplatz sind Themen, die die Grandorfer interessieren. Bereits im vergangenen Mai wurde darüber in einer Bürgerversammlung informiert und diskutiert.

Jetzt lädt Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug zur Fortsetzung ein. Am 29. Januar (Dienstag) werden er und Fachleute ab 18 Uhr in Flockme’s Hein den neusten Sachstand zu den Themen mitteilen.



Knallrote Werbung für die Feuerwehren

Geschrieben von H. Vollmer am 2013-01-10
Holdorf und Fladderlohausen sind zwei der Wehren, die sich an der Aktion beteiligen / Noch genug Mitglieder

Nicht zu übersehen: Direkt neben dem Holdorfer Rathaus prangt seit kurzem das Werbeplakat der Freiwilligen Feuerwehren. Die Kampagne unterstützen Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (rechts) und der Sacharbeiter Ulrich Lampe. (Foto: Vollmer)


In ganz Niedersachsen werben die Freiwilligen Feuerwehren um Nachwuchs. Auch im Kreis Vechta machen die 20 Wehren mit. Unter ihnen sind auch die Ehrenamtlichen aus Holdorf und Fladderlohausen.

„Stell dir vor, du drückst und alle drücken sich“, prangt es seit kurzem in großen Lettern von einem Plakat auf dem Rathausplatz Holdorf. Mit diesen knallroten Werbeträgern wollen die Freiwilligen Feuerwehren in Holdorf und Fladderlohausen den Nachwuchs und neue Mitglieder gewinnen. Zur Zeit haben die beiden Feuerwehren die erforderliche Mindeststärke. 45 Aktive sind es in Holdorf, 28 in Fladderlohausen. Hinzu kommen zwölf Mitglieder in der Holdorfer und 13 in der Lorser Altersabteilung.

Die Bürger müssten zur Zeit keine Angst haben, dass in einer Notlage niemand zur Hilfe kommt, betonte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. „Leider gibt es aber immer Umstände, durch die die Anzahl der Feuerwehrkräfte schnell geringer werden kann“, gibt er zu bedenken. „Wir wollen es in Holdorf gar nicht erst soweit kommen lassen, dass uns aktive Helfer fehlen. Die Mitgliederwerbung ist daher auf jeden Fall gerechtfertigt“, fügt er hinzu. Deshalb sei ihm die landesweit angelegte Aktion eine willkommene Hilfe, um auf die wichtigen Aufgaben der Feuerwehr aufmerksam zu machen und die Menschen für ein ehrenamtliches Engagement in diesen Bereichen zu begeistern. Es sei das gemeinschaftliche Miteinander und die Kameradschaft, die ein Engagement so lohnenswert machen. Das weiß Bürgermeister Krug aus eigener Erfahrung. Denn in seinem Heimatort Hofheim war er einst selbst als Feuerwehrmann aktiv.

Werbung für den aktiven Dienst in der Feuerwehr haben die Holdorfer schon immer gemacht. „Zu Besichtigung der Feuerwehrhäuser und Vorführungen der Gerätschaften sind Vereine, Schulklassen und andere Interessierte immer willkommen“, sagt Ortsbrandmeister Alexander Meyer. Bei den jungen Menschen habe das gewirkt. Seit dem Jahr 2008 gibt es eine Gruppe der Jugendfeuerwehr, in der junge Menschen ausgebildet und an die Aufgaben herangeführt werden. „Die Erfahrung anderer Feuerwehren zeigt, dass man so viele gut ausgebildete Nachwuchskräfte erhält“, weiß der Ortsbrandmeister. Auch in Holdorf gebe es schon Erfolge. Die Plakataktion am Holdorfer Rathausplatz soll aber nicht die einzige Aktivität zur Mitgliederwerbung sein. Künftig wird es an den beiden Feuerwehrhäusern der Gemeinde Infotafeln mit Ansprechpartnern geben. Außerdem gibt es Überlegungen, die Feuerwehrfahrzeuge mit Plakaten auszustatten.



Neujahrsempfang der Gemeinde Holdorf

Geschrieben von Gemeinde Holdorf am 2013-01-09
Bürgermeister Dr. Krug begrüßte als Gastredner den NFV-Vorsitzenden Karl Rothmund sowie 180 Gewerbetreibende.

Die vorgestellte Präsentation kann unter dem folgenden Link aufgerufen werden.

Neujahrsempfang 2013 - Präsentation




„Fußball ist eine Integrationsmaschine“

Geschrieben von OV am 2013-01-09
Neujahrsempfang für die Gewerbetreibenden der Gemeinde Holdorf mit sportlichem Gastredner Karl Rothmund

Festredner mit Sportsgeist: (von links) NFV-Kreisvorsitzender Martin Fischer schlug NFV-Präsident Karl Rothmund als Neujahrsredner vor. Eine gute Idee undWahl fanden auch Ratsvorsitzende Silvia Boye und Bürgermeister Dr.Wolfgang Krug. (Foto: Köhne)


Fußball verbindet. Auf dem Neujahrsempfang in Holdorf wurde er mit dem demographischenWandel verquickt.

Ein kleines Feuerwerk flackerte über die Leinwand. Zuvor hatten nicht nur Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, sondern auch Karl Rothmund Optimismus versprüht. Rothmund war gestern Abend Gastredner des Neujahrsempfangs, den die Gemeinde alle Jahre wieder und jetzt zum 17. Mal für die ortsansässigen Gewerbetreibenden ausrichtet. Mit Rothmund, dem Präsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV), trat erstmals ein Vertreter des Sports an das Rednerpult. Das hatte im Vorfeld Martin Fischer, Holdorfer SPD-Fraktionschef und Kreisvorsitzender des NFV, angeregt.

Gespannt folgten die rund 180 Gäste, darunter auch der stellvertretende Landrat Friedhelm Biestmann und der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer, den Ausführungen von Rothmund über den Demographischen Wandel als Herausforderung für Wirtschaft und Sport. Dass der demographische Wandel negative Auswirkungen auf die Wirtschaft, den Lebensstandard des Einzelnen und den Sport haben werde, davon ging Rothmund aus: „Es wird nicht so weiter laufen wie bisher.“ Und das in ganz Europa.

„Die Einwanderung von Menschen ist ein Teil der Lösung. Fußball hilft, zu integrieren.“ Fußball, so der NFV-Präsident, sei eine „Integrationsmaschine“. Der Ball verbinde alles. Das Fußballspiel bedeute Respekt vor dem Gegener, bedeute, mit Anstand zu gewinnen und zu verlieren, sich gegen Gewalt und Rassismus zu engagieren. Für die Gesundheit sei der Sport natürlich ebenfalls sinnvoll.

Weg von starren Altersgrenzen im Berufsleben, ein weiterer, Aspekt, den der Mann ins Spiel brachte, der einst sieben Jahre ehrenamtlicher Bürgermeister von Barsinghausen war. Wer auch nach dem Renteneintritt arbeiten wolle, solle die Möglichkeit dazu haben.

Die Eliteförderung müsse Teil der Ausbildung bleiben, nicht nur im Sport, auch in der Wirtschaft. Denn dies bedinge eine breite Basis: im Fußball den Amateurbereich, in der Wirtschaft den Mittelstand. Auch wenn es im vergangenen Jahr in Deutschland erstmals mehr 65-Jährige als 20-Jährige gab, schloss Rothmund optimistisch. Solange es den Mittelstand und das ehrenamtliche Engagement gebe, würden sich mit Hilfe von Flexibilität Wirtschaft und Sport weiterentwickeln. „Auch 2050 wird es sich lohnen, in Deutschland zu leben.“ Das gleiches für Holdorf im vergangenen Jahr galt und in diesem gilt, zeigte Bürgermeister Krug in seinem Jahresrück- und Vorblick.





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