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News Archiv

Infos zur Wasserförderung

Geschrieben von OV am 2012-11-23
Landtagskandidat Fischer lädt alle Holdorfer ein

Wasser, ein kostbares Gut. Den Holdofern war es 2011 jede Menge Papierkram wert. 1500 Einwände schrieben sie gegen den Antrag des Oldenburgisch Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV). Der möchte seine Wasserfördermenge für die nächsten 30 Jahre erhöhen.

Die Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung ließ ein hydrogeologisches Gutachten anfertigen und reichte eine Eingabe beim Landtag ein. Wie die SPD-Holdorf mitteilt, lädt SPD-Landtagskandidat Martin Fischer zum Thema Wasserförderung alle Bürger zu einer Infoveranstaltung mit Renate Geuter, Landtagsabgeordnete, Gabriele Groneberg, Bundestagsabgeordnete, und Bürgermeister am 10. Dezember um 10 Uhr in dasHotel zu Post ein.



Eine Verjüngungskur, die Spaß macht

Geschrieben von OV am 2012-11-21
Baustellenfrühstück im Bahnhof Holdorf: Bauherr Nils Bogdol ist optimistisch, dass der Zeitplan eingehalten wird

Komplett eingerüstet: Die Arbeiten am Holdorfer Bahnhof gehen voran. Und für den Bauherrn Nils Bogdol ist jedes Detail ungemein spannend. (Foto: Köhne)



Vom Schandfleck zum Vorzeigeobjekt: Die Bauarbeiten am alten Bahnhof in Holdorf gehen voran.

Eine Palme, zwei Wärmestrahler und ein Teppich unter der langgestreckten Tafel. Mehr Gemütlichkeit geht auf einer Baustelle nicht. Nils Bogdol hat zu einem Baustellenfrühstück auf das Gelände des alten Holdorfer Bahnhofs geladen.

„Bei der Elbphilharmonie gibt es häufiger solch ein Baustellenfrühstück. Eine gute Idee“, findet der Gastgeber. Allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied. Die Arbeiten an Holdorfs Vorzeigebau liegen anders als in der Hansestadt im Zeitplan und im gesetzten Kostenrahmen von rund einer Million Euro.

Das Gebäude, das künftig Verwaltungssitz von Bogdols auf Gebäudemanagement spezialisierten Unternehmen Ray- Group wird, erlebt im Moment eine gründliche Verjüngungskur. Von außen soll es wieder so aussehen wie im Jahr 1899, als es in Betrieb genommen wurde. Von innen hingegen soll es modernen Anforderungen genügen. Während seine Gäste – Bürgermeister, Vertreter des Gemeinderats und des Denkmalschutzes sowie Architekt Albert Tegenkamp und Bauunternehmer Franz-Josef Kreinest – an der Tafel im Neubau-Rohbau Platz nehmen, geht Bogdol nochmal vor die Tür. Er erklärt, dass den Neubau und das alte Bahnhofsgebäude künftig ein gläserner Konferenzraum verbinden soll. Das alte Gebäude ist inzwischen komplett eingerüstet. „Wir haben einen neuen Dachstuhl bekommen“, sagt Bogdol. Das war eigentlich nicht so geplant. Von außen schien das Gebälk in Ordnung, innen jedoch waren die Balken morsch. Eine Herausforderung sind die alten Fliesen im Bahnhofsbau. „Wir wollen sie erhalten und gleichzeitig soll das Ganze auch ansehnlich werden“, sagt der engagierte Bauherr.

Wie das alte Lager hat auch das Stellwerk ein neues Dach und neue Fenster bekommen. Seit ein paar Wochen werde auch stark im Keller geschuftet. Hier sollen Sozialräume entstehen. Der Keller ist aber so niedrig, dass die Sohle herausgestemmt werden muss, um rund 40 Zentimeter Höhe zu gewinnen. „Für uns ist es wichtig, vor dem Winter alles zu zubekommen.“ Dann kann der Zeitplan weiterhin eingehalten werden. Im März 2013 will Bogdol den neuen Verwaltungssitz beziehen. Die Investition in den zum Kaufzeitpunkt heruntergekommenen, fast 20 Jahre ungenutzten Bahnhof bereut er nicht. „Mir bringt das Spaß“, sagt der Unternehmer und lässt seinen Blick vom Lager über die Container mit Bauschutt bis hin zum Stellwärterhäuschen schweifen. Die Gäste frühstücken schon.



Diskussion um neues Feuerwehrfahrzeug

Geschrieben von OV am 2012-11-21
33000 Euro im Haushalt 2013 eingeplant

Keine Lust, lange zu diskutieren und keine Lust, sich aufzuregen, hatte Ratsherr Norbert gr. Schlarmann (CDU). Er wollte einfach nur sparen. Am neuen Fahrzeug, das die Feuerwehr Holdorf beantragt hat.

Trotzdem war der Ratsherr dann doch ein bisschen aufgebracht. Denn verschiedene seiner Kollegen im Wirtschaftsausschuss und Vorsitzender Mario Stickfort sowie das beratende Mitglied, Ortsbrandmeister Alexander Meyer, wollten ihm alle erklären, warum man den Verschleiß eines Feuerwehrfahrzeuges nicht mit dem eines Pkw vergleichen kann.

38 000 Euro hatte die Feuerwehr für das Fahrzeug beantragt. Für gr. Schlarmann viel zu viel. Er plädierte für ein gebrauchtes Fahrzeug und nicht für die Anschaffung eines Neuwagens. Selbst für Kämmerer Thomas gr. Schlarmann wegen technischer Umbauten keine so gute Idee. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug schlug vor, den Fokus weniger auf Neufahrzeug oder Gebrauchtwagen zu legen, sondern sich auf eine Summe festzulegen.

Schließlich einigte sich der Ausschuss, 33 000 Euro im Haushalt 2013 für das Feuerwehrfahrzeug einzuplanen und folgte damit dem Vorschlag des Bürgermeisters. Mit einer Gegenstimme. Außerdem sind im Haushaltsentwurf 2013 für die Feuerwehr Holdorf 12 500 Euro für die Anschaffung von Digitalfunkgeräten und 12 000 Euro für eine neue Rettungsschere eingeplant.

Für die Feuerwehr Fladderlohausen sind vorerst für die Sanierung des Feuerwehrhauses 50 000 Euro notiert. Einstimmig empfahl das Gremium, für weitere sechs Jahre Klaus Meyer zum Ortsbrandmeister und Jens Wobbeler zum stellvertretenden Ortsbrandmeister der Faldderlohausener Wehr zu ernennen.



Rasengittersteine bewährt

Geschrieben von OV am 2012-11-20
Wenstruper Straße soll nicht Einzelfall bleiben

Die Methode ist nicht billig, doch sie hat sich ausgezahlt. Es sei denn, die Rasengittersteine an den Seitenrändern der Wenstruper Straße in Fladderlohausen können dem Winter nicht trotzen. Ansonsten sollen künftig mehr Rasengittersteine im Straßenrandbereich zum Einsatz kommen. Dafür sprach sich gestern der Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss einstimmig aus.

Auf den einzigen Wermutstropfen, die Kosten, hatte zuvor Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug hingewiesen. Während Schotter pro Quadratmeter rund 30 Euro kostet, liegen die Kosten für die gleiche Fläche Rasengittersteinen bei 90 Euro. Dafür bröckele die Asphaltkante nicht, so Inge Schuster (SPD). Bernard Schonhöft (UWG) merkte an, dass er sich auch als Fahrradfahrer auf den Gittersteinen sicher fühle.





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