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News-Archiv (bis Februar 2017)

Eine große Portion Energie im Gepäck

Geschrieben von OV am 2012-11-14
Elke Willenborg ist neue Pastoralreferentin der fusionierten Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist

Lebt sich gerade in Steinfeld ein: Elke Willenborg unterstützt als Pastoralreferentin Pfarrer Christian Wölke. Vor allem die Arbeit für und mit Jugendlichen liegt ihr am Herzen. (Fotos: Braunschweig)



Die gebürtige Garrelerin will sich vor allem der Jugendarbeit widmen. Sie selbst kam durch diese zu ihrem Berufswunsch.

Mehr Jugendarbeit. Das ist das Ziel von Elke Willenborg. Oder überhaupt erstmal eine Jugendarbeit. Denn bislang, sagt die neue Pastoralreferentin der fusionierten Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, gibt es die in den vier Gemeindeteilen in Steinfeld, Holdorf, Handorf-Langenberg und Mühlen praktisch nicht. Das will die 27-Jährige definitiv ändern.

Denn dadurch könnten junge Menschen Kirche ganz anders erleben. Ihr gehe es darum, zu zeigen: „Das ist Eure Kirche.Wir sind die Zukunft. Damit kann man Jugendliche verwundern und begeistern“, sagt Willenborg. Genau das hat die gebürtige Garrelerin selbst erlebt. Und die Jugendarbeit ist es auch, die sie dorthin gebracht hat, wo sie heute ist – übrigens in einer Gemeinde in Garrel, die denselben Namen trägt wie ihre jetzige.

Dort war der spätere Holdorfer Pfarrer Michael Kenkel damals Kaplan und verstand zu begeistern. Willenborg war Messdienerin und deren Leiterin, sie sang im Chor, leitete den Sachausschuss Jugend. Glaube spiele in ihrer Familie eine wichtige Rolle, sagt sie. Dass die Arbeit auch was fürs Berufsleben sein könnte, merkte Willenborg während ihrer Zeit als Au-Pair in Rom. B Dort blieb sie ein Jahr, nahm an einem kirchlichen Programm für deutschsprachige Au-Pairs teil. „Das war nochmal eine ganz andere Ebene, Weltkirche live. Da habe ich irgendwann gemerkt, dass mir diese Arbeit fehlt“, erzähltWillenborg. Noch während der Au-Pair-Zeit bewarb sie sich für das Studium in Paderborn, ging anschließend als Pastoralassistentin für ein Jahr nach Langförden. Inzwischen wohnt Willenborg in Steinfeld. Sie sei überzeugte Südoldenburgerin, sagt sie. „Ich bin gerne hier.“

In die neue Gemeinde bringt die junge Frau eine große Portion Energie mit. Die erste Herausforderung hat sie schon gemeistert: Sie bereitete die Kinderbibelwoche für 180 Kinder und mit 50 Katecheten in allen vier Gemeindeteilen vor. Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Da bleibt für Hobbys wenig Zeit. Eines aber will sichWillenborg neben der Leitung einer Tanzgruppe in der Heimatgemeinde bewahren: die Teilnahme am Mofa-Rennen in Garrel. „Motorsport und überhaupt so extreme Sachen mag ich“, sagt Willenborg. Go-Kart- Fahren und Klettern gefallen ihr. Und mit solchen Veranstaltungen hat sie sicher gute Karten bei den Jugendlichen.



Komfortabel ins Schwimmbecken hinab schweben

Geschrieben von OV am 2012-11-13
Erleichterung durch Lifter im Hallenbad

Sehr bequem: Maria Schmidt testet den neuen Lifter im Holdorfer Schwimmbad. Bademeister Daniel


Der Lifter im Holdorfer Schwimmbad steht. In ersten Tests wurde er von Bademeister Daniel Fraß und Badegäste für gut befunden.

Es ist ein Stuhl. Aber ein ganz besonderer. Er hat keine Rollen und doch wird, wer auf ihm Platz nimmt, transportiert. Vom Trockenen ins Nass und umgekehrt. Der Stuhl aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Edelstahl ist ein Lifter und hat seit ein paar Tagen seinen Platz im Holdorfer Schwimmbad.

Diese Anschaffung soll Menschen mit einer Gehbehinderung helfen, leichter ins Schwimmbecken zu kommen. Angeschafft hat den Lifter die Gemeinde. Die Anregung dazu kam aus dem Arbeitskreis Lokale Teilhabe unter anderem von Elfriede Lampe. Sie hat die Neuanschaffung auch gleich getestet. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt sie. Mit diesem Gerät sei vielen Menschen geholfen, glaubt sie. Zunächst hatte der Arbeitskreis für eine Treppe plädiert. Die soll es auch noch geben, irgendwann. Schwimmmeister Daniel Fraß demonstriert nicht nur gern, wie die Neuanschaffung funktioniert. Natürlich hat auch er schon auf dem Stuhl gesessen. Bequem sei der Stuhl, sagt er. Ein bisschen ungewohnt sei, dass der Stuhl für einen kurzen Moment in eine Schräglage gerate. Ist der Transport mit ihm beendet, sitzt der Benutzer bis zum Hals im Wasser.

Auch wenn erst wenige Badegäste die Neuanschaffung, die rund 15000 Euro gekostet hat, benutzt haben, findet Fraß sie gut: „Sie bedeutet einen Fortschritt im Rahmen der Inklusion.“ Maria Schmidt ist auf den Lifter nicht angewiesen. Doch warum nicht einmal ausprobieren. „Wunderbar“, sagt sie, nachdem sie mit ihm ins Wasser und jetzt wieder auf dem Trockenen steht. Eine Art Wagenheber gehört zum Lifter dazu. Damit lässt er sich wegschieben.

Denn das Hallenbad wird vormittags von den Schulen genutzt und da würde das Gerät nur stören. Seit 2009 ist Fraß jetzt Bademeister in Holdorf. Die Besucherzahlen, sagt er, sind seither enorm gestiegen. So lagen sie zum Beispiel im Januar 2009 bei 1111. Im Januar 2011 waren es 2207 Badegäste. Dabei rechnet Fraß Schulen und Vereine nicht mit. Aber nicht nur der Zuspruch ist gewachsen, es hat sich auch einiges im Schwimmbad getan. So hat das Bad nicht nur eine Rutsche bekommen, 2010 gab es eine komplett neue Fensterfront mit Dreifachverglasung. Und Holdorf leistet sich noch den Warmbadetag. „Da kommen dann auch die Dammer zu uns“, sagt der 29-jährige Schwimmmeister. Und viele Neuenkirchener, Gehrder und Bersenbrücker kämen sowieso. „Als das Steinfelder Bad jetzt zu hatte, kamen auch die Steinfelder“, so Fraß.Während dienstags bis donnerstags das Spielen im Vordergrund steht, haben freitags die Schwimmer freie Bahn. Die Nachfrage beim Babyschwimmen sei derzeit rückläufig. Für Fraß liegt der Grund auf der Hand. Im Holdorfer Schwimmbad gibt es zwar einen Hubboden, aber mit einem richtigen Babybecken ist der ebene nicht vergleichbar. „Bis Ende des Jahres soll das Angebot aber auf jeden Fall weitergeführt werden, und dann werden die Fachgremien der Gemeinde erneut diskutieren.“

Über den Lifter muss nicht mehr diskutiert werden. Er steht und funktioniert. Allerdings nur, wenn sein Benutzer nicht mehr als 130 Kilogramm auf die Waage bringt. In Zeiten der Fettleibigkeit wohl ein Manko



Gr. Kamphake geehrt

Geschrieben von OV am 2012-11-12
Schützenverein zeichnet Mitglieder aus

Ehrungen: Präsident Richard Zumloh (links) sowie König Richard Stangenberg (2. von rechts) und Vize-Präsident Nicolas Vogt (rechts) zeichneten aus (von links) Josef Meyer, Josef Thöle und Alfons gr. Kamphake, der erkrankt war und für den deshalb dessen Tochter Judith die Trophäe entgegennahm.



Der Sportschütze 2012 im Schützenverein ist Alfons gr. Kamphake. Präsident Richard Zumloh verlas zur Ehrung während des Schützenballs im Saal der Gaststätte „Hotel zur Post“ eine lange Liste der herausragenden Schießleistungen. Die Auswahl sei in diesem Jahr nicht schwergefallen, denn Alfons gr. Kamphake ist der erfolgreichste Sportschütze des Vereins. Seit dem Jahr 2008 erzielte er bei den Deutschen Meisterschaften jedes Jahr jeweils Spitzenergebnisse bis zu 300 Ringe. Nach den Titeln Kreismeister, Bezirksmeister und Landesmeister krönte der Holdorfer in diesem Jahr bei der Deutschen Meisterschaft in Hannover seine Leistung mit dem Titel des Vize-Meisters in der Disziplin Kleinkaliber Auflage (50Meter).

Vizepräsident Nicolas Vogt zeichnete Alfons gr. Kamphake, Josef Thöle und Josef Meyer als Mannschaft des Jahres 2012 aus. Auch diese ist nach ihrem Titelgewinn 2004 in der Disziplin Luftgewehr Auflage jährlich bei der DeutschenMeisterschaft auf den vorderen Plätzen zu finden.



Zuschuss verlängert

Geschrieben von OV am 2012-11-09
Fahrtkostenunterstützung für Behinderte

Erfreuliche Nachrichten gab es für Behinderte und kinderreiche Familien bei der Sitzung des Holdorfer Jugend, Kultur- und Sozialausschusses: Der Ausschuss fasste jeweils einstimmig den Beschluss, sowohl die Fahrtkostenunterstützung für Behinderte wie auch die Förderung des sozialen Wohnungsbaus für kinderreiche Familien bis Ende 2013 zu verlängern. Die Fraktionen forderte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug auf, ihre Vorschläge für beabsichtigte Änderungen dieser beiden Regelungen bis zur kommenden Sitzung schriftlich vorzulegen.

Längere Diskussionen gab es zum Zuschussantrag des Angelsportvereins, der seine Wetterschutzhütte am Kalksandsteinsee sanieren will. Während bei Gesamtkosten von knapp 7000 Euro UWG-Ratsherr Heinrich Schonhöft 4000 Euro Zuschuss anvisierte, einigten sich die Mitglieder am Ende auf die Übernahme der anfallenden Materialkosten in Höhe von 2800 Euro.





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