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News Archiv

Andreas Robben „Sportler des Jahres 2012“

Geschrieben von H. Vollmer am 2012-10-08
Standing Ovations bei der Sportgala des SV Handorf-Langenberg / Seit mehr als 30 Jahren Schiedsrichter

Sportler des Jahres 2012: Fußball-Obmann Jörg Erfmann (links) und SV-Vorsitzender Marcel Brune (rechts) zeichnen Andreas Robben im Beisein seiner Frau Katrin aus. (Foto: Vollmer)


Der Geehrte kickt seit frühester Jugend. Heute pfeift er und ist ein treuer Zuschauer und Fan der Fußballmannschaften.

Um die 180 Mitglieder und Gäste der Sportgala des SV Handorf-Langenberg erhoben sich Beifall klatschend von ihren Plätzen, als am Samstagabend Andreas Robben zum „Sportler des Jahres 2012“ gekürt wurde. Der Vorsitzende Marcel Brune, assistiert vom Fußball-Obmann Jörg Erfmann, hielt im Saal des Vereinslokales Frilling die Laudatio und zeichnete den verdienten Sportler Robben aus.

Seit seiner frühesten Jugend gehört Andreas Robben dem SV Handorf-Langenberg an. Seine Fußballschuhe schnürte er erstmals für die D-Jugend, da es damals noch keine G-, F- oder E-Jugend gab. Der Ausgezeichnete durchlief alle Altersklassen der Jugendmannschaften und kickte anschließend für die zweite Herrenmannschaft. Später jagte er dem Ball in der Alteherren, Altliga und Superaltliga nach. Der Vorsitzende hob insbesondere die mehr als 30-jährige ununterbrochene aktive Schiedsrichtertätigkeit des Sportlers hervor, der sich neuerdings als Schiedsrichter- Obmann im SV Handorf- Langenberg engagiert. Ein Höhepunkt seiner Schiedsrichtertätigkeit war sein beherztes Eingreifen, als ein Fußballer während des Spieles zusammenbrach. Andreas Robben rettete ihm als Ersthelfer das Leben. Wenn er mal nicht pfeifen muss, ist er ein treuer Zuschauer und Fan der Fußballmannschaften.

„Wenn Sportplatzarbeiten anstehen und er gefragt wird, nimmt sich Andreas Robben immer Zeit“, lobte Marcel Brune. Ob Pflaster- oder Baggerarbeiten, er sei immer mit Leib und Seele dabei. Wie sehr seine Familie mit dem Verein verbunden ist, zeige die Tatsache, dass sein Vater Hubert als Gründungsmitglied von 1959 bis 1996 als 1. Vorsitzender tätig war. Zudem engagiert sich die Ehefrau Katrin des Trägers der Verdienstmedaille in Silber in der Vorstandsarbeit des SV Handorf-Langenberg.

Die Sportgala wurde gemeinsam mit dem RSC Handorf- Langenberg ausgerichtet. Für gelungene Unterhaltung sorgten dabei die Band Sound-Express aus Herford und eine große Tombola mit zahlreichen hochwertigen Gewinnen.



Handorf-Langenberg ist Licht aufgegangen

Geschrieben von H. Vollmer am 2012-10-08
Flutlichtanlage auf Sportplatz eingesegnet

Ein Licht geht auf: Der SVHL-Vorsitzende Marcel Brune (rechts) und Pastor Helmut Middendorf segneten die neue Flutlichtanlage auf dem Sportplatz an der Bergstraße ein. (Foto: Vollmer)


Dem SV Handorf-Langenberg ist ein Licht aufgegangen: „Ein großer Wunsch für unseren kleinen Verein ist in Erfüllung gegangen“, begrüßte Marcel Brune, Vorsitzender des Sportvereins Handorf-Langenberg, zur Einsegnung der neuen Flutlichtanlage am Dienstagabend zahlreiche Gäste auf dem Sportplatz an der Bergstraße.

Mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Holdorf aber auch insbesondere mit der Hilfe vieler engagierter Vereinsmitglieder wurde die Errichtung der acht Lichtmasten am Rande des Hauptplatzes ermöglicht.

Das sei ein Schritt in die richtige Richtung, da in der jetzt aufkommenden dunklen Jahreszeit genug Platz für alle Mannschaften vorhanden sei und nicht gleichzeitig drei Teams auf dem zweiten Sportplatz trainieren müssten. Insbesondere den jüngsten Kickern käme dies zugute. Marcel Brune dankte allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug betonte, dass diese Investition ein Beitrag zur Förderung der Jugendarbeit für die gesamte Gemeinde Holdorf darstelle. Er lobte die gute Zusammenarbeit des SV Handorf-Langenberg mit dem SV Holdorf durch zahlreiche Spielgemeinschaften im Jugend- und Damenbereich.

Pastor Helmut Middendorf segnete die Flutlichtanlage während der Halbzeitpause des Freundschaftsspieles zwischen den 1. Herrenmannschaften beider heimischen Vereine ein.



Enge Spuren und breite Wagen

Geschrieben von OV am 2012-10-06
Autobahn-Baustellen wie die in Holdorf fordern von Lkw-Fahrern hohe Konzentration

Wieder hat’s gekracht: Zu Berührungen von Wagen kommt es in Baustellen auf der Autobahn schnell. Unfälle sind die Folge. Derzeit häufig auf der A 1 nahe der Anschlussstelle Holdorf. (Foto: OV-Archiv)


Baustellen sind Unfallschwerpunkte. Die Baustellen der A1 sind dafür ein ganz gewöhnliches Beispiel.

Im Baustellenbereich verengt sich die Fahrbahn. Weniger Tempo, dafür erhöhte Vorsicht und Konzentration wird hier vom Autofahrer verlangt. „Eine Baustelle ist eben etwas anderes als eine freie Strecke“, sagt Cord Lüesse, Leiter der Geschäftsstelle Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen auch die beiden Brückenbaustellen auf der A1 nahe Holdorf. Hier kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Unfällen. Daher werde sich die Unfallkommission der Polizei mit diesen Unfallstellen beschäftigen. „Das ist nichts Ungewöhnliches, sondern ein regulärer Vorgang.“ Die Kommission tage, so Lüesse, regelmäßig und habe dabei Stellen im Blick, wo vermehrt Unfälle auftreten, also auch viele andere Autobahnbaustellen.

Es erfordere von den Fahrern mehr Konzentration, einen Lkw durch das enge Nadelöhr einer Baustelle zu lenken, sagt Ralph Borgmann, Vertriebsleiter der Spedition Schockemöhle. Meist seien gleich etliche und vor allem extrem lange Baustellen zu passieren. Hinzu käme, dass Pkw-Fahrer immer aggressiver würden.

In manchen Bereichen gelte ein Überholverbot für Pkw, die breiter als 2,10 Meter seien. „Ein Großteil der Autofahrer weiß aber nicht, wie breit der eigene Wagen ist.“ So könne es schnell zu Berührungen von Fahrzeugen kommen. Den Fahrern bei Schockemöhle hilft ein Abstandwarner und außerdem ein Spur-Assistent. „Letzterer merkt, wenn der Lkw über die Spur kommt.“ Allerdings entgeht auch ihm, wenn ein anderes Auto seitlich zu nah ist. Ganz unabhängig von allem technischen Gerät wie Abstandwarner und Spur-Assistent fragt sich Borgmann: „Warum müssen Pkw in Baustellen noch am Lkw vorbei?“ Schließlich fahre der Lkw mit den vorgeschriebenen 60 oder 80 Kilometern in der Stunde dort schnell genug.

Erst Mitte des nächsten Jahres werden die Brückenbaustellen bei Holdorf verschwinden.



Vielfalt der Region ist das Plus der Dammer Berge

Geschrieben von OV am 2012-10-06
Dr. Wolfgang Krug gibt Vorsitz der Tourist-Information Montag ab

Er sagt Servus: Dr. Wolfgang Krug ist ab Montag nicht mehr Vorsitzender der Tourist-Information Dammer Berge. Eine Rückkehr ins Amt ist aber keineswegs ausgeschlossen. (Foto: Lammert)


Sechs Jahre war Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug Vorsitzender der Tourist- Information Dammer Berge. Montag folgt ihm Steinfelds Bürgermeisterin Monika Honkomp im Amt.

Interview von Klaus-Peter Lammert (OV) mit Dr. Krug:

Herr Dr. Krug, am Montag (8. Oktober) legen Sie den Vorsitz der Tourist-Information Dammer Berge nieder. Sind Sie froh, nun wieder mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben haben?

Auch wenn der Tourismus in unserer Region niemals die Haupterwerbsquelle sein wird, ist er doch aus dem wirtschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Diesen Erfolg in den letzten Jahren mitgestaltet zu haben, erfüllt mich großer Genugtuung. Und ebenso mit großer Dankbarkeit allen Beteiligten gegenüber, die am gleichen Strick und in die gleiche Richtung gezogen haben.

Wo steht die TI nach sechs Jahren Vorsitz Dr. Krug?

Sie steht mitten im Leben und sie wird als wichtiger Akteur wahrgenommen, um unsere Region weiterhin erfolgreich zu halten.

Was macht die Stärke der Urlaubsregion Dammer Berge aus?

Die Vielfalt der Region - Berge und Seen, Reit- und Wanderwege und vor allem auch die Herzlichkeit der touristischen Anbieter. Darüber hinaus können wir mit einer bestens ausgebauten Infrastruktur aufwarten.

Und wo sehen Sie Schwächen?

Schwächen gibt es natürlich, weil: Wer glaubt, dass er alles richtig macht, fällt im Wettbewerb zurück. Oder:Wer sich aufseinen Lorbeeren ausruht, trägt sie am falschen Körperteil! Jeder touristische Anbieter und die gesamte Region sind permanent aufgerufen zu überlegen, wo sie noch besser sein können. Etwa beim Abstimmen der Veranstaltungstermine innerhalb jeder einzelnen Gemeinde und auch unter den Gemeinden.

Gibt es ein Ereignis, auf das Sie als TI-Vorsitzender gut hätten verzichten können?

Der Selbstmord der drei jungen Mädchen 2011. Dieses Ereignis hat die Region leider überregional in einem negativen Kontext bekannt gemacht.

Ein Ausblick: Wo sollte die Tourist- Information ihrer Ansicht nach in den kommenden Jahren ihren Schwerpunkt legen?

Sie sollte weiter den eingeschlagenen Weg gehen, sowohl in der inhaltlichen Ausgestaltung, als auch in der strukturellen. Bei letzterem meine ich, dass die Kooperation zwischen den privaten Anbietern und den vier Kommunen eine äußerst gedeihliche und sehr befruchtende ist. Die Diskussionen nicht nur in den Vorstandssitzungen mit den Gastronomen hat die Arbeit der TI deutlich vorangebracht.

Gibt es eine vergleichbare Struktur eigentlich noch anderswo in der Republik?

Vergleichbare Strukturen habe ich durch meine frühere Tätigkeit als Bürgermeister der Gemeinde Ostseebad Zinnowitz kennen gelernt. Damals arbeitete ich im Vorstand des Tourismusverbandes Insel Usedom mit, der auch mit touristischen Leistungsanbietern besetzt war. Daher hat es mich sehr gefreut, hier vergleichbare Ansätze zu finden.

Ziehen Sie sich ab heute aus der Arbeit der TI zurück?

Nein, ich bleibe Kraft Amtes als Bürgermeister von Holdorf geborenes Mitglied im Vorstand der TI und übernehme turnusgemäß in neun Jahren wieder den Vorsitz. Das Ende meines jetzigen Vorsitzes beruht auf einer Absprache im TI-Vorstand, nach der der Erste Vorsitzende alle drei Jahre von einem anderen Bürgermeister gestellt werden soll. Damit wird die Bedeutung des Tourismus für den Südkreis noch stärker in allen Kommunen hervorgehoben.

Die TI leistet sich eine eigene Geschäftsstelle. Ein Luxus?

Jeder Cent, den wir hierfür ausgeben, ist bestens angelegt. Dies zeigt sich etwa daran, dass vor zwei Jahren die Geschäftsstelle der TI Dammer Berge in einer bundesweiten Qualitätsuntersuchung den zweiten Platz belegt hat. Mit Bernd Stolle als TI-Manager, Melanie Ring und Hildegard Lampe stehen bestens ausgebildete und äußerst motivierte Personen für den Tourismus zur Verfügung. Ergänzt werden diese durch unsere vielen gut informierten und engagierten Gästeführer. Also: Wir sind bestens aufgestellt, so dass mir das vorübergehende Abschiednehmen sehr leicht fällt.





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