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News-Archiv (bis Februar 2017)

Bald wieder so schön wie 1899

Geschrieben von OV am 2012-08-29
Alter Bahnhof in Holdorf wird von heimischen Firmen renoviert / AlterBaumbestand bleibt

Der Bauschutt staubt gewaltig im Bahnhof. Die Arbeiten haben begonnen, um aus dem maroden Bau einen modernen Verwaltungssitz einzurichten.

Von Kerstin Köhne

Holdorf. Wie in seinen besten Tagen soll der Holdorfer Bahnhof bald wieder aussehen. Von außen. In seinem Inneren wird im Eingangsbereich der Empfangscharakter wiederbelebt. In den beiden Obergeschossen werden moderne Büros ihren Platz finden. Bis es soweit ist, muss noch einiges geschehen.

Doch der Holdorfer Unternehmer Nils Bogdol, der das Gebäude im März erworben hat, ist optimistisch. Bereits im März 2013 will er den alten Bahnhof mit den Verwaltungsmitarbeitern seines auf Gebäudemanagement spezialisierten Unternehmens Ray-Group beziehen. „Die Bauphase ist schon gestartet. Eigentlich sollte am 1. September Baubeginn sein“, sagt er.

Der Bahnhof steht unter Denkmalschutz. Für Arbeiten an der Fassade gelte daher, strikt nach den Vorgaben vorzugehen. Im Inneren ließen Absprachen eine gewisse Gestaltungsfreiheit zu. So sind beispielsweise schon ein paar Innenwände gefallen. Um den maroden Bahnhof für rund eine Million wieder auf Vordermann zu bringen, investiert Bogdol gut eine Million Euro. Die Restaurierungspläne des Vechtaer Architekten Albert Tegenkamp setzen Firmen aus der hiesigen Region um.

Lange hatte die Gemeinde Holdorf nach einer Lösung für den Bahnhof gesucht. Anfang der 1990 Jahre hatte ein Privatinvestor das Gebäude von der Gemeinde gekauft. Sein Plan, dort Wohnungen einzurichten, scheiterte. Der Bahnhof blieb fast 20 Jahre ungenutzt und verfiel immer mehr. „Eines der ganz wenigen prägenden Gebäude in Holdorf wird reaktiviert“, freut sich Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Bemerkenswert und besonders erfreulich: „Es ist eine Lösung von dauerhafter Tragfähigkeit, die nicht auf öffentliche Zuschüsse angewiesen ist.“ Nicht nur im Bahnhofsgebäude rotiert derzeit der Presslufthammer, auch im Stellwerk wird gearbeitet. Dort soll ein Besprechungsraum entstehen. Eine Teichanlage, die angelegt wird, soll das Gelände zwischen Stellwärterhäuschen und einem Anbau am Bahnhof auflockern. Der alte Baumbestand bleibt erhalten, ebenso der zweite Anbau.

Am Ende wird der Bahnhof so schön aussehen wie 1899, als er in Betrieb genommen wurde. „Und er soll die Dämmwerte eines Neubaus aufweisen“, sagt Bogdol. Für seine Mitarbeiter, die teils mit dem Zug pendeln, sei die Lage optimal.



Stromsparen mit LED-Leuchten in Hallen und auf Straßen

Geschrieben von OV am 2012-08-28
Gemeinde Holdorf stellt Förderanträge, um die Beleuchtung der Straßenlampen weiter umzurüsten

Stromfresser Straßenbeleuchtung: Die Gemeinde Holdorf hat damit begonnen Natriumdampf-Hochdrucklampen (Foto) gegen LED Leuchten auszutauschen. (Foto: dpa)



Sie sparen Strom. Auch der Kohlendioxidausstoß mindert sich mit Anwendung der LED-Leuchten.

Im Bereich Westring, Lüttmerskamp und Badberger Straße sind inzwischen die alten Natriumdampf- Hochdrucklampen gegen LED-Leuchten ausgetauscht worden. 26 000 Euro hat das gekostete. Die Maßnahme wurde mit 40 Prozent bezuschusst. 10 448 Euro hat als Projektträger das Forschungszentrum Jülich mit Sitz in Berlin übernommen. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Heiner Themann, rechnet so mit einer Stromeinsparung in diesem Bereich von 67 Prozent und mit einer Kohlendioxidminderung von 5300 Kilogramm pro Jahr. Rund 20 Jahre seien die neuen Leuchtdioden haltbar.

Inzwischen habe die Gemeinde, so Themann, weitere Anträge beim Forschungszentrum Jülich gestellt. Allerdings betrage die Förderquote nicht mehr 40 Prozent, sondern 25 Prozent.

Leuchten in der Sporthalle sollen ausgetauscht werden. 24 000 Euro werde das insgesamt kosten. Die Stromeinsparung soll hier bei 60 Prozent liegen. Der Kohlendioxidverbrauch soll sich um 10977 Kilogramm pro Jahr verringern.

Auch für die Oberschule ist die Umstellung auf LED-Leuchten geplant. Der Förderantrag ist auch hier gestellt. Bei dem Austausch der Leuchten im Schulgebäude handelt es sich um ein Investitionsvolumen von 21 000 Euro. Die Stromeinsparung liegt bei 66 Prozent, die Kohlendioxidminderung bei 3915 Kilogramm pro Jahr.

Auch die Beleuchtung weiterer Straßen in der Gemeinde sollen jetzt auf die Leuchtdioden umgestellt werden. Gestellt hat die Gemeinde einen Förderantrag für den Bereich Heerweg, Roggenkamp, Dammer Straße, Kornblumenweg, Kreuzbreite, Gingsterweg und Auf dem Kamp. Investiert werden hier 42 000 Euro. Auch hier liegt die Förderung bei 25 Prozent. Werden die Förderanträge bewilligt, müssen die Maßnahmen bis 30. Juni 2013 umgesetzt sein, steckt Themann den zeitlichen Rahmen ab.

Im Bereich Westring ist die Straßenbeleuchtung bereits ausgetauscht



Stromsparen mit LED-Leuchten in Hallen und auf Straßen / Erstes Förderprojekt umgesetzt

Geschrieben von OV am 2012-08-28

Gemeinde Holdorf stellt weitere Förderanträge, um die Beleuchtung der Straßenlampen weiter umzurüsten

Stromfresser Straßenbeleuchtung: Die Gemeinde Holdorf hat damit begonnen Natriumdampf-Hochdrucklampen gegen LED Leuchten auszutauschen.



Sie sparen Strom. Auch der Kohlendioxidausstoß mindert sich mit Anwendung der LED-Leuchten.

Im Bereich Lüttmerskamp sind inzwischen die alten Natriumdampf-Hochdrucklampen gegen LED-Leuchten ausgetauscht worden. Rund 27.000 Euro hat die Umsetzung gekostet. Die Maßnahme wurde mit 40 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses vom Deutschen Bundestag gefördert. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Heiner Themann, rechnet so mit einer Stromeinsparung in diesem Bereich von 67 Prozent und mit einer Kohlendioxidminderung von 5300 Kilogramm pro Jahr. Rund 20 Jahre seien die neuen Leuchtdioden haltbar.

Inzwischen habe die Gemeinde, so Themann, weitere Anträge beim Forschungszentrum Jülich (Projektträger für das BMU) gestellt. Allerdings betrage die Förderquote nicht mehr 40 Prozent, sondern 25 Prozent.

Leuchten in der Sporthalle sollen ausgetauscht werden. 24.000 Euro werde das insgesamt kosten. Die Stromeinsparung soll hier bei 60 Prozent liegen. Der Kohlendioxidverbrauch soll sich um 10977 Kilogramm pro Jahr verringern.

Auch für die Oberschule ist die Umstellung auf LED-Leuchten geplant. Der Förderantrag ist auch hier gestellt. Bei dem Austausch der Leuchten im Schulgebäude handelt es sich um ein Investitionsvolumen von 21.000 Euro. Die Stromeinsparung liegt bei 66 Prozent, die Kohlendioxidminderung bei 3915 Kilogramm pro Jahr.

Auch die Beleuchtung weiterer Straßen in der Gemeinde sollen jetzt auf die Leuchtdioden umgestellt werden. Gestellt hat die Gemeinde einen Förderantrag für den Bereich Heerweg, Roggenkamp, Dammer Straße, Kornblumenweg, Kreuzbreite, Gingsterweg und Auf dem Kamp. Investiert werden hier 42.000 Euro. Auch hier liegt die Förderung bei 25 Prozent. Werden die Förderanträge bewilligt, müssen die Maßnahmen bis 30. Juni 2013 umgesetzt sein, steckt Themann den zeitlichen Rahmen ab.



Musik auf der schwimmenden Bühne

Geschrieben von OV am 2012-08-27
Holdorfer Musikverein begeistert Zuschauer mit Seekonzert / Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

Treue Musiker: In Holdorf werden für lange Vereinsmitgliedschaft geehrt (von links) Benno Niemann, Günther Ellmann, Willehard Brinker, Paul-Arnold Kordes, Hubert Roter, Heinz Schlotmann. (Foto: Lesch)



„Begegnungen“ lautete am Samstagabend das Motto des Seekonzerts unter freiem Himmel am Kalksandsteinsee in Holdorf.

„Wenn ein Bürgermeister die Moderation übernimmt, dann merkt man, dass Gemeinde und Musikerverein an einem Strang ziehen“, lobte Aloys Grba, Präsident des Niedersächsischen Musikverbandes. Beim Seekonzert am Kalksandsteinsee in Holdorf zeigte der Musikverein Holdorf am Samstagabend, das funktionierende Vereine wie dieser auch Kulturträger des Landes sind. Die Veranstaltung war der Auftakt des 76. Musikerbundesfestes In Holdorf.

Die vergangenen Konzerte waren große Erfolge, an die der Verein in diesem Jahr anknüpfte. Ab 21 Uhr hieß es Bühne frei für die Musiker des Musikvereins Holdorf, die Dersa Highlanders aus Damme und Moderator Dr. Wolfgang Krug, Holdorfs Bürgermeister.

Der Musikverein stellte den Abend unter das Motto „Begegnungen“. Das Ergebnis war beeindruckend. „Klassik trifft Pop, Alt Bewährtes kontrastiert mit Modernem und Europa trifft auf Lateinamerika“, so beschrieb Krug das musikalische Programm. Aber das Allerwichtigste: Musiker trafen auf Musikbegeisterte. Etwa 800 bis 900 Gäste waren der musikalischen Einladung zum See gefolgt. Sie erlebten einen sehr stimmungsvollen Musikabend.

Die tolle Atmosphäre attestierte auch Grba den Holdorfern. Er hatte die Ehre gleich zwei Verdienste im Vorstand mit Urkunden und Nadeln zu verleihen. Für 25 Jahre Vorstandsarbeit erhielt Vorsitzender Martin gr. Schlarmann eine Auszeichnung. Für 40 Jahre Vorstandsarbeit wurde zudem Reinhold Heil geehrt. Zudem wurden im Rahmen des Musikerbundesfestes zahlreiche weitere Musiker geehrt (siehe Fakten). Bürgermeister Krug lobte den Verein und nannte ihn ihm Rahmen seiner Moderation die „Holdorfer Symphoniker“.

Was ein Musikverein leisten kann, erfuhren die Besucher des Konzertes live mit Blick auf die Seebühne. Im Programm begegneten sich ganz unterschiedliche Komponisten, Stile und Musikinterpretationen: Von der „Beziehungskiste“ im Danzon No. 2 von Arturo Marques über den „Ungarischen Tanz“ No. 5 von Johannes Brahms bis zum Medley von Pink Floyd für das symphonisches Blasorchester. Die Muppets grüßten mit Version des Welthits „Mahna, Mahna“ im Original von Piero Umiliani. Außerdem spielten die Musiker „Lord of the Dance“ und „Sing, sing, sing“ von Louis Prima. Dieses Lied wurde gecovert von Benny Godman zum wohl berühmtesten Song der Big Band Ära gekürt. Zum Abschluss hinterließ der Musikverein ein sehr zufriedenes Publikum.

Fakten

_ Für ihre langjährige Mitgliedschaft in einem Verein sind beim Musikerbundesfest in Holdorf mehrere Musiker ausgezeichnet worden.

_ Für 60 Jahre: Günther Ellmann (Blasorchester Handorf-Langenberg)

_ Für 40 Jahre: Paul-Arnold Kordes und Hubert Roter (beide Musikverein Bakum), Heinz Schlotmann und Willehard Brinker (beide Musikverein Vestrup), Benno Niemann (Spielmannszug Lohne)

_ Für 25 Jahre: Maria Abeling-Stegkämper, Ralf Hüninghake, Elke Tapke Jost (alle Bakum), Stefan Tepe (Kolpingorchester Dinklage), Daniela Fangmann, Alexandra v.d. Heide, Wolfgang Scholz (alle H.-Langenberg), Sandra Schlarmann (Musikverein Holdorf), Michael Pöhlking, Heiner Zurborg (beide Musikverein Lutten), Ralf Wessel (Musikverein Lüsche), Gitta Frilling, Carla Hackmann, Christoph Rohenkohl (alle Musikverein Oythe),Werner Niemann (Musikverein Visbek)





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