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News Archiv

Ulrike Helms führt Kirchenchor St. Peter und Paul an

Geschrieben von H. Vollmer am 2012-01-23
Amt des Vorsitzenden war nach dem plötzlichen Tod von Konrad Langner neun Monate unbesetzt

Blumen für die neue Vorsitzende: Ulrike Helms (2. von rechts) und der Chorvorstand (von links) Dirigentin Maria Laux, Maria Brinkschulte, Elsbeth Ansmann, Mathilde Hömmen, Heinz Gerling und Maria Schoe lenken die Geschicke des Chors. (Foto: Vollmer)


Mit Ulrike Helms als neue erste Vorsitzende ist der Vorstand des Kirchenchores St.-Peter-und-Paul wieder komplett. Durch den unerwarteten Tod von Konrad Langner war diese Funktion neun Monate lang nicht besetzt.

Bevor die Sänger ihre Generalversammlung im Hotel Zur Post eröffneten, feierten sie in der Kirche einen Gottesdienst im Andenken an den im April 2011 verstorbenen Vorsitzenden Langner und das Chormitglied Luzia Müller. Die Aktivitäten 2011 fasste die zweite Vorsitzende Mathilde Hömmen zusammen. Unter anderem gehörte die Teilnahme an den Konzerten des MGV Concordia zum 150-jährigen Jubiläum zu den herausragenden Auftritten.

Insgesamt gab es 38 Chorproben und 32 Auftritte. Als fleißigste Sängerin erhielt Marianne Haskamp ein besonderes Lob, da diese bei keiner Chorprobe und keinem Auftritt fehlte. Ein Lob für den Chor sprach Dirigentin Maria Laux aus. Sie zeigte sich mit der Entwicklung sehr zufrieden.

Die Wahlen zum Vorstand bestätigten alle Amtsinhaber in ihren Ämtern. Somit verlässt sich die neue Vorsitzende Ulrike Helms auf folgende Vorstandsmitglieder: zweite Vorsitzende, Mathilde Hömmen; Schriftführerin, Maria Schoe; stellvertretende Schriftführerin, Elsbeth Ansmann; Kassierer, Heinz Gerling; stellvertretende Kassiererin, Maria Brinkschulte.

Info: Proben sind montags um 20 Uhr im Pfarrheim. Neue Sänger willkommen.



Rathauskeller wird saniert

Geschrieben von OV am 2012-01-21

Der Keller des Holdorfer Rathauses wird ab Montag saniert. Grund für die Maßnahme, die rund 25.000 Euro kostet, sind feuchte Wände. Nicht nur die Wände werden saniert, es sollen auch neue Kellerfenster eingebaut werden.

Rund vier Wochen werden die Arbeiten dauern, das hatte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug den Ratsmitgliedern und Zuhörern in der jüngsten Ratssitzung mitgeteilt. Größere Beeinträchtigungen für Besucher des Rathauses seien nicht zu befürchten. Unterlagen würden teils beim Bauhof gelagert. Das Baumaterial werde über den Nebeneingang transportiert.



UWG-Vorstoß kommt bei Holdorfs CDU-Chef nicht gut an

Geschrieben von OV am 2012-01-20
Heinrich Schonhöft schlägt Verkleinerung des bewährten Arbeitskreises zur Dorferneuerung vor

Der Arbeitskreis Dorferneuerung ist der UWG zu groß. Menschen, die sieben Jahre engagiert und ehrenamtlich gearbeitet haben, sollen das weiterhin machen, findet die CDU. Das war ein Thema der Holdorfer Ratssitzung.

Auf Unmut im Rund der Holdorfer Ratsmitglieder traf ein Vorschlag der UWG zum Arbeitskreis Dorferneuerung. UWG-Fraktionsvorsitzender Heinrich Schonhöft hatte festgestellt, dass dieser Arbeitskreis mit seinen bisher 19Mitgliedern größer als der Rat selbst sei. Der Rat Holdorf besteht aus 18 Mitgliedern (elf CDU, vier SPD, drei UWG). Schonhöft sprach sich für eine Verkleinerung des Arbeitskreises aus.

Der Vorstoß kam bei dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Norbert von Handorff nicht gut an: „Den Arbeitskreis gibt es seit 2004. Die Mitglieder haben sich sieben Jahre ehrenamtlich engagiert und sich Mühe gegeben. Diese Leute kann man nicht einfach nach Hause schicken, weil ein Antrag zur Verkleinerung kommt.“ Auch Norbert gr. Schlarmann (CDU) sprach sich deutlich gegen den UWG-Vorschlag aus.

Schonhöft hatte eingeworfen, die Mehrheitsfraktion wolle ihre „angestammten Sitze aus der letzten Wahlperiode erhalten“. Nach dem Schlagabtausch herrschte aber wieder Übereinstimmung. Alle vorgeschlagenen Mitglieder – zwölf von der CDU, vier von der SPD und drei von der UWG – wurden einstimmig in den Ausschuss berufen. Von Seiten der Verwaltung gehören diesem Gremium Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, Bauamtsleiterin Sabine Fisser und Anita Bothe an.

Von der Mitgliederzahl nicht viel kleiner als der Arbeitskreis Dorferneuerung ist der Arbeitskreis Außenbereich. Die hier vorgeschlagenen 13 Mitglieder – acht von der CDU, drei von der SPD und zwei von der UWG – wurden ebenfalls einstimmig gewählt. Von der Verwaltung nehmen an diesem Arbeitskreis der Bürgermeister und Bauamtsleiterin teil. Die drei Ausschüsse wurden ebenfalls besetzt (OV berichtete).

Die Besetzung des Arbeitskreises zur sozialen Teilhabe wurde wie die des Kulturausschusses in die nächste Ratssitzung am 28. Februar vertragt.

Planungs- und Umweltausschuss:
von CDU benannt: Reinhold Fernerding, Jürgen Schröder, von SPD benannt: Rainer Deters.

Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss:
von CDU benannt: Günther Böckmann, Franz-Josef Kreinest und von SPD benannt: Norbert Nobbe.

Schulausschuss:
Ulrike Bolles, Anita König, Thorsten Trumme, Gabriele Oer, Doris Mey, Manfred Petter, Moritz Chojnacki.

Arbeitskreis Außenbereich:
von der CDU benannt: Silvia Boye, Frank Lüpke- Naberhaus, Jan Pille, Ludger Westerhoff, Thomas Wagner, Bernard Macke, Jürgen Schröder, Bernard Echtermann, von der SPD benannt: Stephan Möhring, Rainer Deters, Martin Fischer, von derUWG benannt: Bernard Schonhöft, Sascha Grevenstätte.

Arbeitskreis Dorferneuerung:
CDU benannte: Heinz Heiker, Julius Lindemann, Josef Oevermann, Christian Müller, Sigrid Dinkgrefe, Peter Liening, Heino Lampe-Gößling, Johannes Hasenkamp, Christel Bavendiek, Reinhard Keßling, Bernd Sieve, Bernard Echtermann, von der SPD benannt: Annelie Lausch, Elisabeth Vodde-Börgerding, Markus Behre, Thomas Wagner, von derUWG benannt: Jürgen Otte, Annette Chojnacki, Jürgen Hagedorn



Mehrheit lehnt UWG-Antrag ab

Geschrieben von OV am 2012-01-19
Debatte um zweiten Schülervertreter im Gemeinderat / Besetzung der Ausschüsse

Die konstituierende Ratssitzung der Gemeinde Holdorf war bereits am 8. November 2011. Am Dienstag wurde die Besetzung der Ausschüsse wiederholt.

. Als hätte jemand den Rückspulknopf gedrückt – dieses Gefühl verbreitete sich in der Holdorfer Ratssitzung am Dienstagabend. Denn eigentlich hatten die Ratsmitglieder bereits im November über die Benennung und Besetzung ihrer Ausschüsse abgestimmt. Da aber die Mitglieder der UWG aufgepasst und angemerkt hatten, dass sich bei der Besetzung der Beisitzerposten nicht an die Vorschriften des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes gehalten werde, wurde die kommunale Aufsichtsbehörde eingeschaltet (OV berichtete).Mit dem Ergebnis: Alles auf Anfang.

Vieles ist dabei beim Alten geblieben, nämlich die Vorsitzenden der vier Ausschüsse und auch deren Besetzung durch die Ratsmitglieder. Teils gleichgeblieben ist auch die Benennung der Ausschüsse mit Wirtschaftsund Sicherheitsausschuss sowie Planungs- und Umweltausschuss. Aus dem Schul- und Kulturausschuss wurde allerdings der Schulausschuss. Und der Sozialausschuss ist jetzt der Jugend-, Kultur- und Sozialausschuss. Grund für diese Neubenennung: Die sieben gesetzlichen stimmberechtigten Vertreter im Schulausschuss wie Schulleiter, Eltern- und Schülervertreter dürfen nicht bei Kulturfragen abstimmen.

Über die schulischen Vertreter im Schulausschuss wurde am längsten debattiert. So hatte die UWG einen Antrag gestellt, die Anzahl der Schülervertreter auf mindestens zwei zu erhöhen. Bisher saß ein Schüler neben drei Elternvertretern und drei Schulleitern und acht Ausschussmitgliedern im Gremium.

Nur ganz eloquente Jugendliche würden sich bei solch einer Übermacht von Erwachsenen zu Wort melden, begründete UWG-Fraktionsvorsitzender Heinrich Schonhöft den Vorschlag. Der stieß aber bei den anderen Fraktionen auf keine Zustimmung. SPD-Fraktionsvorsitzender Martin Fischer stellte klar: „Jugendliche und Kinder sind hier herzlich willkommen und können gehört werden und auch aktiv mitarbeiten.“ Häufig gehe es im Schulausschuss aber um Finanzielles und da seien Kinder überfordert. Frank Lüpke- Naberhaus (CDU) plädierte dafür, den Jugendlichen ein Forum zu bieten, in dem sie kreativ arbeiten könnten: „Zum Beispiel ein Jugendparlament.“

Mit drei Enthaltungen wurde der Besetzung der gesetzlichen Vertreter des Schulausschusses wie gehabt zugestimmt. Die Besetzung der beratenden Mitglieder im Jugend-,Kultur- und Sozialausschuss wurde auf die nächste Ratssitzung am 28. Februar vertagt.





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