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News-Archiv (bis Februar 2017)

Bauchtanz trifft auf nackte Fakten

Geschrieben von OV am 2012-01-11
Unterhaltsamer Neujahrsempfang der Gemeinde Holdorf mit Stuke und Straub

Nicht so schüchtern: Kontakt zum Publikum nahm Bauchtänzerin
Marina Straub auf. (Foto: Vollmer)


Gert Stukes Frau musste warten, auch wenn sie Geburtstag hatte. Denn der Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) ließ sich seinen Auftritt als Gastredner des Neujahrsempfangs der Gemeinde Holdorf am Montagabend nicht nehmen (OV berichtete).

Im Holdorfer Hotel zur Post ermahnte Gert Stuke vor 230 Gewerbetreibenden die Politiker zu dringenden Reformen mit Blick auf die Währungsunion. Auch auf die Bedeutung der Metropolregion wies er hin: „Die vollständige Auflösung der Bezirksregierung war ein Fehler, deshalb ist die Metropolregion ein wichtiges Sprachrohr, mit dem wir in Hannover sprechen können.“ Außerdem plädierte Stuke für den Jade-Weser- Port. Diese Anbindung sei eine wichtige nationale Aufgabe. Zufrieden betrachtete er den hiesigen Mittelstand, lobte Holdorfs Gemeindeverwaltung und blickte optimistisch in die Zukunft.

Die orientalische Tanzeinlage von Marina Straub aus Lohne sah er allerdings nicht mehr. Schließlich wartete das Geburtstagskind. Aber die vielen Zuschauer verfolgten den Bauchtanz mit heiterem Interesse.

Bevor Gastwirt Günter Böckmann und sein Team sie mit Köstlichkeiten verwöhnte, tischte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug ihnen nackte Fakten aus 2011 unterhaltsam verpackt auf. So zählt die Gemeinde inzwischen 6559 Einwohner. Die Anzahl der älteren Bürger sei deutlich gestiegen. Wie Stuke wertete auch Krug den demographischen Wandel als Chance und nicht als Bedrohung.


Die Rede des Bürgermeisters zum Neujahrsempfang kann unter dem folgenden Link aufgerufen werden.

Neujahrsempfang 2012 – Rede Bügermeister

Die gezeigte Präsentation kann unter dem folgenden Link aufgerufen werden.

Neujahrsempfang 2012 - Präsentation




Holdorfs Start ins neue Jahr

Geschrieben von H. Vollmer am 2012-01-10

Beim 16. Neujahrsempfang der Gemeinde Holdorf begrüßten Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (2. von links) und die Ratsvorsitzende Silvia Boye gestern Abend mehr als 230 Gewerbetreibende im Saal der Gaststätte Hotel Zur Post.

Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (rechts), sprach zum Thema „Wirtschaft im Oldenburger Land – Perspektive und Herausforderungen“.

Anhand von Fotos, Grafiken und statistischen Auswertungen blickte der Bürgermeister auf die Entwicklung der Gemeinde zurück; hier mit Günter Böckmann (links), Hausherr und Vorsitzender des Wirtschaftsforums. (Text/Foto: Vollmer)



Kommunale Aufsichtsbehörde gibt UWG Recht

Geschrieben von OV am 2012-01-10
Beratende Bürger für Holdorfer Gremienarbeit müssen nach neuen Regeln bestimmt werden

Wer berät im Rathaus? Welcher Bürger in welchem Ausschuss als Berater sitzt, darüber wird am Dienstag (17. Januar) im Holdorfer Gemeinderat entschieden. (Foto: Vollmer)

Die UWG hat Recht. Sie hatte Einspruch dagegen erhoben, dass die Beisitzer für Holdorfer Ausschüsse nach altbewährtem Muster benannt werden. Laut kommunaler Aufsichtsbehörde ist das nicht mehr regelkonform.

Zu Recht hat die Unabhängige Wählergemeinschaft UWG die Besetzung der Beisitzerposten in den verschiedenen Gremien des Rates der Gemeinde Holdorf kritisiert. Das hat die kommunale Aufsichtsbehörde festgestellt.

Bisher hatten in Holdorf Institutionen, auf die sich die Ausschussmitglieder festgelegt hatten, ihre Beisitzer in das jeweilige Gremium entsandt. Das war bis vor kurzem auch in Ordnung. Doch jetzt gelten nicht mehr die Vorschriften der Niedersächsischen Gemeindeordnung, sondern die des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes.

Und da gilt eine andere, die Zweidrittel-Regelung. „Bei acht Ausschussmitgliedern von Seiten des Rates müssen die Ratsmitglieder jetzt gegenüber den beratenden Bürgern eine Zweidrittelmehrheit stellen. In dem Ausschuss können dann also vier beratende Bürger mitwirken“, erklärt Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Die parteipolitischen Verhältnisse im Rat sollen sich künftig auch bei der Besetzung der Beisitzerposten widerspiegeln. Das bedeutet für die Holdorfer Ratsleute, dass, wenn sie vier beratende Bürger für einen Ausschuss bestimmen müssen, die CDU drei und die SPD eine Person vorschlagen darf. Die UWG kann keinen Vorschlag machen. Der Grund, so Krug: „Das Vorrangmandat für die CDU. Wenn eine Gruppierung die absolute Mehrheit stellt, gilt die auch für die Ausschüsse und für die Einberufung der beratenden Bürger.“

Das gleiche gelte für Arbeitskreise, die vom Rat ins Leben gerufen wurden, wie zum Beispiel der Arbeitskreis Dorferneuerung oder der Arbeitskreis Außenbereich. Der Verwaltungsausschuss müsse sich noch darüber verständigen, aus wie viel Personen solche Arbeitskreise bestehen sollen und wie viele Positionen welche Gruppierung in solch einem Arbeitskreis besetzen dürfe. Für andere Arbeitskreise, die nicht der Rat hervorgebracht hat, gilt die neue Regelung nicht zwingend.

Die beiden Brüder Heinrich und Bernard Schonhöft (beide UWG) hatten bereits in der Ratssitzung Anfang November dafür plädiert, dass sich die parteipolitische Zusammensetzung des Rates auch im Ausschuss mit den Beisitzern widerspiegeln müsse. Dabei hatten sie sich auf das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz bezogen. Wer künftig als beratender Bürger in welchem Ausschuss sitzt, darüber wird der Gemeinderat entscheiden. Er tagt am Dienstag (17. Januar) im Holdorfer Rathaus. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18.30 Uhr. „Es ist wichtig, die künftige Richtlinie gleich zu Beginn des Jahres festzuzurren“, erklärt Bürgermeister Krug.



Schützen froh über finanziellen Spielraum

Geschrieben von H. Vollmer am 2012-01-10
Präsident Günter Boye verweist auf Mitgliederzuwachs des Vereins in Fladderlohausen

Treue Schützenbrüder: Präsident Günter Boye (links) und Schützenkönig Helmut Olberding (rechts) zeichnen die Schützen Paul Junker Schlarmann und Paul Borgmann für ihre 50-jährige Mitgliedschaft aus. (Foto: Vollmer)


Zufrieden blickte Präsident Günter Boye während der Generalversammlung des Schützenvereins Fladderlohausen auf 2011 zurück. Im 60. Jahr seines Bestehens sei der Verein auf 411 Mitglieder angewachsen. Besonders hob der Präsident hervor, dass der erstmals gefeierte ökumenische Gottesdienst am Schützenfestsamstag in der Schützenhalle von den Schützen sehr gut angenommen worden sei.

Trotz besonderer Aufwendungen für das 60-Jährige und einiger Investitionen berichtete Kassenwart Werner Brüning über einen zufriedenstellenden Kassenbestand. „Das verleiht unserem Verein weiterhin Handlungsspielraum“, so sein Fazit. Schießwart Georg Ansmann jun. berichtete von den bedeutenden Schießergebnissen des vergangenen Jahres. Rita Fischer errang den Damenpokal, Siegfried Borgmann wurde Schütze des Jahres und Georg Ansmann jun. errang den Königspokal. Maximilian Heil wurde Jungschütze des Jahres. Beim Vergleichsschießen gegen Nellinghof gewann der Schützenverein Fladderlohausen den Wanderpokal.

Neuwahlen für den kompletten engeren und erweiterten Vorstand brachten kaum Veränderungen. Für Günther Hespe, er stellte sich nicht mehr zur Wahl, wurde Hartmut Kreymborg zum 1. Knobelwart gewählt. Im erweiterten Vorstand wurde Siegfried Hüdepohl für Hermann Heil, der sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellte, zum stellvertretenden Knobelwart gewählt. Alle anderen Mitglieder des Vorstandes wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für 50-jährige Treue zum Verein ehrte der Präsident folgende Schützen: Paul Borgmann, Engelbert Hellmann, Walter von Höne, Paul Junker Schlarmann und Heinz Schlarmann. Als große Aufgabe für das kommende Jahr nannte Günter Boye die Erneuerung des Daches der großen Schützenhalle. Er wies auf den Schützenball am 21. Januar hin. Das Schützenfest findet statt vom 12. bis 14.Mai.





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