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News Archiv

Beweissicherung nach Sturm 1972 eingestellt

Geschrieben von H. Vollmer am 2011-11-25
Keine Daten über Schädigung des Waldes durch Wasserabsenkung / Bruns: „Ein grob fahrlässiges Versäumnis“

Wegen der Sorge um sinkende Grundwasserbestände trafen sich dieser Tage Vertreter der IGUVW, der Landwirtschaftskammer sowie der Forstwirtschaft: (von links) Heiko Fritz, Franz Greve, Jürgen Sterrenberg, Hans-Joachim Ehrig, Josef Wernke, Heinrich Pöppelmann und Dr. Georg Bruns. (Foto: Vollmer)


Ende Dezember läuft der Wasserrechtsvertrag des vorweggenommenen Bezuges von Grundwasser für den OOWV aus. IGUVW, Land- und Forstwirte kämpfen dafür, dass die Entnahme des Grundwassers sofort verringert wird.

Das Thema Erhöhung der Grundwasserentnahme durch den Oldenburgisch- Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) wird im Moment nicht öffentlich diskutiert. Trotzdem ist die Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung (IGUVW) nicht untätig. Jüngst trafen sich führende Mitglieder der IGUVW mit zuständigen Vertretern des Fachbereichs Forst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Forstbetriebsgemeinschaft Dammer Berge, um über die Wiederbelebung den Fortgang der Beweissicherung durch den OOWV zu sprechen.

Diese sei aufgrund des Sturmereignisses bereits im Jahr 1972 vom OOWV eingestellt worden, so Franz Greve, Sprecher der IGUVW. Nachforschungen ergaben, dass es dazu weder einen Schriftwechsel mit der Bezirksregierung als zuständige Genehmigungsbehörde noch einen Beschluss gab.

Eine Erklärung, weshalb diese nicht eingeschritten ist, gibt es nicht. So fehlen nun die Daten hinsichtlich einer Schädigung des Waldes durch die Grundwasserabsenkung. „Das ist ein grob fahrlässiges Versäumnis“, erklärt Dr. Georg Bruns, Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Dammer Berge.

Der Grundwasserspiegel im Bereich seines Hofes sei mittlerweile dramatisch abgesunken, erklärt Franz Greve. Wo früher nach Angaben des OOWV Grundwasser ab einem bis zwei Metern unter der Erdoberfläche zu finden war, sei dieses nach neuesten Messungen bereits bis auf 4,40Meter abgesunken. „Das bedroht jeden Wald in seiner Existenz“, bestätigte Forstoberrat Hans-Joachim Ehrig, Geschäftsstellenleiter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die Bäume verlieren den Grundwasseranschluss. Dr. Georg Bruns betont, Waldbesitzer wirtschaften nachhaltig, damit kommende Generationen diesen noch nutzen können. Er frage sich, weshalb dieser Grundsatz offenbar vom OOWV nicht praktiziert werde.

In Anbetracht der nachweislich sinkenden Grundwasserspiegel grabe sich der OOWV das Wasser selbst ab. Den Waldbesitzern bereitet neben dem Grundwassermangel zusätzlich der Frostspanner große Sorgen. Der Schädling legt seine Eier in Baumwipfeln ab und die Larven fressen die Baumkrone kahl.

„Kahlfraß mit Wassermangel bedeutet den Tod für jeden Baum“, so Bezirksförster Jürgen Sterrenberg. Mit Raupenleim versucht Franz Greve die flügellosen Weibchen, die von Oktober bis November zur Eierablage die Baumstämme hinaufkrabbeln, zu stoppen. Wenn es nach dem Willen der IGUVW ginge, sollte auch die unmäßige Grundwasserentnahme durch den OOWV gestoppt werden. Unterstützung erhält sie von Land- und Forstwirten, die sich an den jetzt zuständigen Landkreis gewandt haben.

Sie fordern, den Ende diesen Jahres auslaufenden Wasserrechtsvertrag des vorweggenommenen Bezuges für den OOWV nicht zu verlängern. Stattdessen sollte die zurzeit geltende Fördermenge abgesenkt werden, zudem müsse der OOWV zur Aufnahme der Beweissicherung verpflichtet werden.



Nach dem Hochamt wird der Weihnachtsbaum geschmückt

Geschrieben von OV am 2011-11-25
Beschaulicher Holdorfer Adventsmarkt am 27.11.2011 rund um die Pfarrkirche St. Peter-und-Paul

Rund um die Pfarrkirche St. Peter-und- Paul locken die Zelte, Buden und Stände mit vorweihnachtlichem Angebot. (Foto: Vollmer)


Erneut in den guten Händen des Vereins Zukunft für Jugend Holdorf liegt die Organisation des Holdorfer Weihnachtsmarktes, der am Sonntag rund um die Pfarrkirche St. Peter und Paul stattfindet. Der Markt beginnt um 11.30 Uhr nach dem kirchlichen Hochamt, die Eröffnung wird vom Musikverein Holdorf musikalisch begleitet. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug wird für die passenden Worte zum Startschuss sorgen, zusammen mit den Kindern der Grundschule Holdorf wird der große Weihnachtsbaum geschmückt.

In den drei schnuckeligen Zelten gibt es wieder Weihnachtliches und Selbstgemachtes. Einige Holdorfer Gewerbetreibende und aktive Vereine wie die DLRG, der Heimatverein, der Litauenkreis und die Kolpingsfamilie beteiligen sich mit schönen Ständen.

Musikalische Begleitung findet den ganzen Tag über statt: Um 15 Uhr spielt der Musikverein Handorf-Langenberg und gegen 17 Uhr beginnt der Posaunenchor Fladderlohausen mit seinen weihnachtlichen Klängen.

Ihre diesjährige Weihnachtsverlosung läutet das Wirtschaftsforum Holdorf mit der ersten Adventsverlosung auf dem Weihnachtsmarkt ein, die um 17 Uhr stattfindet.A ußerdem gibt es ein lustiges Nikolausschieben.

„Für uns ist der Weihnachtsmarkt ein schöner Höhepunkt im Jahr geworden“, sagt Inge Schuster vom Vorstand des Vereins Zukunft für Jugend Holdorf. Das Gemeinschaftserlebnis für alle Beteiligten sei sehr groß, betont die engagierte Lorserin und ist froh über die gute Beteiligung: Rund 60 ehrenamtliche Helfer und Spender sorgen dafür, dass der Holdorfer Weihnachtsmarkt bei der Pfarrkirche auch in diesem Jahr zu einem ganz großen Ereignis wird.

Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag über gesorgt, denn es gibt Kartoffelpuffer, Erbsensuppe, Fisch, Hot Dogs, Buchweizenpfannkuchen, Waffeln, Maronen und Glühwein. Im Pfarrheim wird außerdem eine Kaffeetafel vorbereitet.



Geschenke basteln

Geschrieben von OV am 2011-11-25
Jugendtreff lädt im Advent Kinder ein

Holdorfer Kinder können sich jetzt für das Weihnachtsprogramm des Jugendtreffs anmelden. Die Aktion startet mit dem Weihnachtsbasteln am Mittwoch (30. November) von 16 bis 18Uhr.

Am Freitag (2. Dezember) wird es im Jugendtreff nach leckeren Keksen duften – von 13 bis 15 Uhr öffnet hier die Weihnachtsbackstube. Am Mittwoch (7. Dezember) besteht Gelegenheit, kleine Geschenke zu basteln – von 16 bis 17.30 Uhr. Kleine Leckereien können die jungen Holdorfer am Mittwoch (14. Dezember von 16 bis 17.30 Uhr in der Küche des Jugendtreffs zubereiten.

Für Weihnachtsstimmung sorgen bestimmt auch die Windlichter, die am Freitag (16. Dezember) von 13 bis 14.30 Uhr in Serviettentechnik gebastelt werden. Einen Weihnachtsfilm zeigt das Jugendtreff-Team am Donnerstag (22. Dezember) von 14 bis 15.30 Uhr. Der Kostenbeitrag liegt jeweils bei einem Euro (am 14. Dezember 1,50 Euro).

Anmeldungen sind noch möglich bis Dienstag (29. November) gegen Vorauskassse jeweils von 16 bis 19 Uhr direkt im Treff oder unter Telefon 05494/977924.



Investitionen für Oberschule

Geschrieben von OV am 2011-11-24
MehrTechnik und Niedrigseil-Klettergarten für Holdorfs Schüler

Oberschule ab kommenden Sommer wird Holdorfs Haupt- und Realschule. Bis dahin sollen noch verschiedene Investitionen getätigt werden. (Foto: Köhne)


Gut gerüstet möchte der Schulleiter der Haupt- und Realschule Holdorf sein, wenn aus ihr am 1. August 2012 eine Oberschule wird. Das machte Manfred Petter während der jüngsten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses der Gemeinde Holdorf deutlich.

So möchte er zum einen für das Profil Technik eine entsprechende Ausstattung vorhalten – von zwei Tischbohrmaschinen bis hin zu einer CNC-Maschine. Außerdem soll ein Niedrigseil- Klettergarten auf dem Schulhof eingerichtet werde.

Beide Investitionen stießen bei den Anwesenden auf Zustimmung, allerdings mit ein paar Einschränkungen. Grund: die Kosten. So sprachen sich die Anwesenden mit Blick auf die Ausstattung des Profils Technik dafür aus, zunächst auf die Anschaffung einer CNC-Maschinen zu verzichten und so 7000 Euro zu sparen.

Der Grundausstattung, die mit 7211 Euro zu Buche schlägt, stimmten sie zu. Ebenso weiteren Anschaffungen wie CAD-Zeichenprogramm (500 Euro), Solarmodule (300 Euro) und Pneumatik-Koffer (4200 Euro). Der Kauf weiterer Materialien für Bionik und regenerative Energien (4000 Euro) wurde wie der Erwerb der CNC-Maschine in die mittelfristige Haushaltsplanung verschoben.

Der geplante Niedrigseil- Klettergarten an der künftigen Oberschule soll die Spielmöglichkeit und das Bewegungsangebot erweitern. Die Ausschussmitglieder sprachen sich nach längerer Diskussion dafür aus, 7000 Euro für die Errichtung des Kletterangebots bereitzustellen. Zunächst hatte der Schulleiter mit Kosten von rund 15 000 Euro gerechnet. Diese, so sagte er selber, seien durch Eigenleistung und Spenden zu reduzieren

Um die Diskussion abzukürzen, bot Ludger Westerhoff (CDU) Petter an, ihn falls nötig beim Eintreiben von Spenden zu begleiten.





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