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News-Archiv (bis Februar 2017)

Gartenrotschwanz fühlt sich in Holdorf wohl

Geschrieben von H. Vollmer am 2011-08-16
Ludger Westerhoff vom Naturschutzbund: Zwischen fünf und acht Brutpaare des Vogels im Gemeindegebiet

Vogel des Jahres im Kasten: Ludger Westerhoff (rechts) vom Nabu Holdorf zeigt Birgit Röttering und Jörg Lämmel vom Nabu Oldenburger Land heimische Lebensräume für den Gartenrotschwanz. (Foto: Vollmer)


Der Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres 2011. In Holdorf scheint der sich besonders wohl zu fühlen, hat der Naturschutzbund festgestellt.

Bei einer ersten Zwischenbilanz des niedersachsenweiten Projektes zum Schutz des Gartenrotschwanzes, verweist Projektleiterin Birgit Röttering vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Holdorf auf die „sehr große Resonanz in der Bevölkerung“. Der Vogel des Jahres 2011 scheint sich insbesondere in Holdorf wohlzufühlen. „Uns wurden bereits mehrere Bruten dieser gefährdeten Vogelart gemeldet, zwei davon in Holdorf“, berichtet sie während eines Besuchs in der Südkreisgemeinde.

Während einer Rundreise zu den verschiedenen Ansiedlungsflächen spricht Ludger Westerhoff vom Vorstand der örtlichen Nabu-Gruppe davon, dass es sogar zwischen fünf und acht Brutpaare des farbenfrohen Vogels im Gemeindegebiet geben soll. Der Schwerpunkt liege im Bereich der Neuenkirchener Straße und dem Ölberg. Dieser ziehe sich bis nach Fladderlohausen hin.

Ein Grund mehr für den Nabu-Landesverband Oldenburg, Holdorf zum Schaugebiet für interessierte Vogel- und Naturschützer zu erklären, die sich hier über optimale Lebensbedingungen für den Gartenrotschwanz informieren können. „Hier in Holdorf haben wir besonders schöne Flächen zur Verfügung, die mit den hochstämmigen Obstbäumen, den Blühstreifen, den Nistkästen und der durch die Schafe kurzgehaltenen Wiesen für den Gartenrotschwanz gut geeignet sind.“

Auch auf anderen Schauflächen des Nabu könne die Öffentlichkeit eine mustergültige Gestaltung besichtigen. „Weitere Flächen mit Anpflanzungen von Obstbäumen – alles alte Hochstamm- Obstbaumsorten – wurden an anderen Orten Niedersachsens vorgenommen“, führt die Nabu-Projektleiterin weiter aus. Röttering: „In Dötlingen und beim Nabu Schulbauernhof Woldenhof in Wiegboldsbur im Landkreis Aurich wurde kräftig gepflanzt, damit der Gartenrotschwanz und viele andere Tierarten auch in Jahrzehnten noch einen intakten Lebensraum vorfinden.“

Weitere Schauflächen sollen entstehen, unter anderem beim Nabu Artenschutzzentrum in Leiferde (Landkreis Gifhorn), beim Nabu Rotenburg und beim Nabu Vechta. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.

Sehr viele Orts- und Kreisgruppen des Nabu beteiligen sich an diesem Projekt. „Wir erhielten zahlreiche Meldungen des Gartenrotschwanzes aus allen Teilen unseres Landes über unsere Meldemaske im Internet“, zeigt sich Röttering erfreut darüber, dass sich die Menschen so sehr mit dieser gefährdeten Vogelart beschäftigen.

Meldungen nimmt der Nabu unter www.nabu-oldenburg.de entgegen.



Schwimmende Bühne aufgebaut

Geschrieben von H. Vollmer am 2011-08-11
Vorbereitungen für das Seekonzert laufen auf Hochtouren

Einige Mitglieder des Musikvereins Holdorf montierten kürzlich am Kalksandsteinsee die in Eigenleistung erstellte Seebühne für das Seekonzert am Samstagabend (20. August). Der insgesamt 125 Quadratmeter umfassende Ponton besteht aus zehn Elementen, die variabel genutzt werden können.

In den nächsten Tagen sollen noch das entsprechende Geländer und ein Zelt darauf montiert werden, bevor die Musiker um Dirigent Josef Bruns ihre ersten Proben abhalten werden. Neben dem Konzert wird am Sonntag (21. August) von 10.30 Uhr an Offizialatsrat Bernd Winter einen Gottesdienst auf der Seebühne feiern. Die musikalische Begleitung übernimmt dabei das Jugendorchester des Musikvereins Holdorf.



Mit kirchlichem Beistand neue Kontakte knüpfen

Geschrieben von OV am 2011-08-11
Pilgergruppe aus Holdorf fährt zum 16.Weltjugendtag / Bernabeu-Stadion, Fastfood-Gutscheine und Einweg-Grill

Am Sonntag geht’s los: Johannes Schröder (links) und Karsten Kruthaup fahren mit einer Holdorfer Pilgergruppe zum Weltjugendtag 2011 nach Madrid. (Foto.: Böckmann)


Knapp 16.500 Jugendliche aus Deutschland nehmen ab Dienstag am 16. Weltjugendtag in Madrid teil. Unter ihnen sind auch die Holdorfer Johannes Schröder und Karsten Kruthaup. Sie werden in regelmäßigen Abständen von ihren Erlebnissen in der OV berichten.

Der letzte Anstoß zur Teilnahme am Weltjugendtag in Madrid hätte passender kaum gewählt sein können: Am Heiligabend bekam Johannes Schröder die Reise nach Madrid zu Weihnachten von seinen Eltern geschenkt. „Das war natürlich eine super Sache“, sagt der 19-jährige Holdorfer. Mit seinen Bekannten hatte er schon öfter über die Fahrt in die spanische Hauptstadt diskutiert, durch das Geschenk wurden schließlich Nägel mit Köpfen gemacht.

Ebenfalls in Madrid dabei ist sein Kumpel Karsten Kruthaup. „Klar, sind wir schon ein wenig aufgeregt. Aber die Vorfreude überwiegt natürlich“, sagt der 18-jährige Abiturient vor der neuntägigen Reise nach Madrid.

Am Sonntagmorgen um 8 Uhr macht sich eine 15-köpfige Gruppe aus Holdorf im Alter von 14 bis 20 Jahren (plus Pfarrer Michael Kenkel) auf den Weg auf die balearische Halbinsel. Höhepunkte werden der Kreuzweg, die nächtliche Vigilfeier und die Messfeier am Abschlusstag mit Papst Benedikt XVI. auf dem Gelände eines Militärflughafens außerhalb von Madrid sein. Die jungen Erwachsenen werden auch an Workshops, Konzerten und Gottesdiensten teilnehmen.

Was auf den ersten Blick nach einem ziemlich strammen Programm klingt, ist doch relativ locker gehalten.„Wir werden genügend Freizeit haben“, sagen die beiden jungen Holdorfer.

Und genau das mache den Reiz des Weltjugendtages aus – außer der morgendlichen Messe habe man keine Verpflichtungen, sondern genügend Freiraum. „Es wird alles relativ locker gehalten“, sagt Johannes Schröder. Die katholische Kirche sei nicht so streng und starr, wie man immer glaube. Und von 13 bis 17 Uhr seien auf Grund der Hitze ohnehin keine Programmpunkte geplant.

Dadurch bleibt den beiden Holdorfern genügend Zeit, um die 3,3 Millionen- Einwohner-Metropole auch kulturell genauer zu erkunden. Auch, weil ihre Unterkunft in einer Sporthalle direkt im Zentrum von Madrid liegt. „Eine bessere Lage gibt es nicht“, sagt Karsten Kruthaup. Dadurch sei man schnell bei vielen Sehenswürdigkeiten. Ein Ziel sei etwa das Bernabeu-Stadion von Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid.

Die Organisatoren des Weltjugendtages haben zudem dafür gesorgt, dass die Jugendlichen während der spanischen Siesta nicht verhungern. Etwa durch Lunch-Pakete oder durch Verzehrgutscheine für alle Fastfood- Ketten. Sollte den Holdorfern das Essen dann doch einmal nicht schmecken, hat die Gruppe schon vorgesorgt: „Einen Einweg- Grill nehmen wir mit“, schmunzelt Karsten Kruthaup.

Dennoch bleibt der Weltjugendtag natürlich auch ein kirchliches Ereignis. Das wollen die beiden Holdorfer, die auch als Messdiener aktiv sind, natürlich nicht missen. Sie hoffen darauf, viele Kontakte mit jungen Leuten aus der ganzen Welt zu knüpfen – natürlich auch mit Jugendlichen aus Deutschland. „Ich habe noch mit Leuten Kontakt, die ich im letzten Oktober beim Ökumenischen Kirchentag in München kennen gelernt habe und jetzt auch in Madrid wieder dabei sind“, sagt Johannes Schröder.

Ein direkter Kontakt mit dem Papst am Abschlusstag wäre für die beiden Holdorfer „natürlich eine tolle Sache.“ Sollte es damit dann doch nicht klappen, werden die beiden Heiligabend gespannt auf ihre Geschenke gucken – vielleicht mit einem Ticket für den nächsten WJT.



Grandorfer Bürger werden um Mithilfe gebeten

Geschrieben von Landkreis Vechta am 2011-08-10
Landkreis will Zuschüsse für Breitbandausbau beantragen

Der Landkreis Vechta will im Rahmen der Förderung des Breitbandausbaus u. a. Anträge für die Ortsteile Grandorf, Gemeinde Holdorf und Campemoor, GemeindeNeuenkirchen-Vörden stellen.

Mit der Antragstellung ist bereits die Unterversorgung in den beantragten Gebieten nachzuweisen. Der Nachweis dieser Unterversorgung ergibt sich hierbei aus dem Breitbandatlas des „Breitband Kompetenz Zentrums Niedersachsen“. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass die Versorgung in diesen Ortsteilen unter 2 MBit/s liegt.

Da aus den o. a. Ortsteilen bei der Umfrage zu Beginn zur Breitbandversorgung im Jahre 2009 nicht genügend Rückmeldungen gekommen sind, kann eine Unterversorgung bis dato nicht genau genug nachgewiesen werden. Die Einwohner von Grandorf und Campemoor werden daher gebeten sich bis zum 27.08.2011 an der Online-Befragung des Breitband Kompetenz Zentrums Niedersachsen zu beteiligen.

Der Fragebogen ist unter http://www.breitband-niedersachsen.de/index.php?id=140 zu finden. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ungefähr 5 bis 10 Minuten in Anspruch.





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