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News-Archiv (bis Februar 2017)

Erbsensuppe und Schatzsuche am Heidesee

Geschrieben von OV am 2011-06-16
Zweckverband Erholungsgebiet Dammer Berge feiert Sonntag 40-jähriges Bestehen / Minister hält Festrede

Zweckverband – ein langweiliges Wort. Im Zusammenhang mit Erholung klingt es schon spannender. Und wenn man Mechtild Vornhusen- Habe, Verbandsgeschäftsführerin des Zweckverbands Erholungsgebiet Dammer Berge, und Bernd Stolle, Geschäftsführer der Touristinformation Dammer Berge, zuhört, wird das Unwort richtig interessant. Denn beide wissen, was der Zweckverband in den 40 Jahren seines Bestehens für weitgereiste Touristen und Erholungssuchende aus der näheren Umgebung alles auf die Beine gestellt hat. Gefeiert wird der 40. Geburtstag des Zweckverbandes am Sonntag (19. Juni) mit einem großen Fest am Heidesee in Holdorf, das um 12 Uhr mit offiziellen Begrüßungworten beginnt.

Als Festredner wird auch der niedersächsische Ministerpräsident für Umwelt und Klimaschutz, Hans-Heinrich Sander, zum Mikrofon greifen. Ab 12.45 Uhr ist dann mit den Reden Schluss. Omas Erbsensuppe und Pommes mit Bratwurst kommen auf den Tisch. Und ab 13.30 Uhr beginnen das bunte Programm auf der Open-Air-Bühne des Zweckverbandes und jede Menge Aktionen für Kinder wie Ponyreiten, Piratenschatzsuche undWasserspiele der Feuerwehr. Das Ende der Veranstaltung, in die auch eine Freiluftandacht (14 Uhr) auf der Bühne eingebetet ist, ist um 17 Uhr. Zur Feier des Tages sind Kaltgetränke wie vor 40 Jahren für eine DM erhältlich.

Mechtild Vornhusen-Habe und Bernd Stolle haben das Programm in der Hand und blicken auf den Heidesee. „Der Nordic- Walking-Park Dammer Berge“, „Rast- und Ruhemöglichkeiten entlang der Radwander- und Wanderwege“, „Pflanzmaßnahmen“, „Lehrpfade“, „Aussichtstürme“ – wie Pingpongbälle schleudern sie sich die Maßnahmen entgegen, die der Zweckverband in den 40 Jahren seines Bestehens umgesetzt hat. Und es sind längst nicht alle.

Der Zweckverband finanziert sich über die Verbandsumlage, die nach einem Einwohnerschlüssel berechnet und jährlich von der Verbandsversammlung beschlossen wird. Gründungsund Verbandsmitglieder sind der Landkreis Vechta, die Stadt Damme sowie die Gemeinden Holdorf, Neuenkirchen und Steinfeld. In dem rund 310 Quadratkilometer umfassenen Verbandsgebiet leben zur Zeit rund 41 000 Menschen.

Zu dem Fest am Heidesee starten am Sonntag (19. Juni) um 10.30 Uhr Sternfahrten/ Wanderungen zum Veranstaltungsort. Start ist jeweils von den Rathäusern in Damme, Neuenkirchen und Steinfeld sowie beim Heimathaus in Damme. Anmeldung hierfür sind aber noch möglich: ab Holdorf unter Telefon 05494/98522, ab Damme (05491/66233), ab Neuenkirchen- Vörden (05493/ 987110 ) und ab Steinfeld (05492/8625).



Billiger als gedacht

Geschrieben von OV am 2011-06-16
Pfarrheimerweiterung in Holdorf gestartet

Das Fundament ist schon gegossen: Pfarrer Michael Kenkel erläutert vor Ort, wie der Pfarrheimanbau aussehen wird, wenn er fertig ist. (Foto: Köhne)


Das Fundament ist gegossen: Der Anbau für die neue Küche an das Pfarrheim in Holdorf nimmt erste Formen an. Mit einem Durchbruch soll die derzeitige Küche im Pfarrheim neben der Kirche St. Peterund Paul erweitert werden.

Noch können sich nur Eingeweihte wie Pfarrer Michael Kenkel vorstellen, wie der Anbau sich an den bereits bestehenden Bau anfügen soll. „Die vorhandenen Fundamente, die zum Kellerloch hin abgrenzen, werden genutzt“, erklärt er. Es entstünde ein kleiner Abstellraum hinter dem bereits bestehenden Heizungsraum. Der Anbau, in dem eine Sitzecke und moderne Küchengeräte Platz finden, erhalte auch einen Zugang von außen. Außerdem, so erklärt Kenkel, wird es auch einen direkten Zugang zum Saal des Pfarrheims geben.

Waren zunächst 57 000 Euro Kosten für den Anbau samt Ausstattung veranschlagt, wird der Bau nun günstiger ausfallen. „Das Ganze kostet jetzt mit Kücheneinrichtung und Geräten 50 000 Euro“, sagt Kenkel.

Neben neuen Elektrogeräten wird die vergrößerte Küche auch mit einer Industriespülmaschine und einer professionellen Kaffeemaschine ausgestattet. Wann genau die Bauarbeiten abgeschlossen sein werden, da will sich der Pfarrer nicht festlegen.

Wenn er auf die bereits erfolgten Bauarbeiten blickt, ist er allerdings mit dem Verlauf zufrieden. Start der Baumaßnahme war am vergangenen Donnerstag. Vielleicht ist der Rohbau schon Anfang Juli fertig.



Armin Schmidtke kehrt auf Thron zurück

Geschrieben von H. Vollmer am 2011-06-14
Neue Handorf-Langenberger Majestät regierte Schützen schon einmal 1992 / Entscheidung war hart umkämpft

Wieder auf dem Thron: Armin I. (Schmidtke) und seine Frau Edelgard (vorne, Mitte) regieren zusammen mit (vorne, von links) Ulrike und Helmut Sieve, Mechthild und MichaelWendt, Stefanie und Mahmoud Kock sowie Martina und Thomas Hörnschemeyer; (mittlere Reihe, von links) Natascha und André Schiffer, Daniela und Marco Kowalski, Tatjana und Frank Göhrs,Petra und Wolfram Melzow sowie Yvonne und Nikolai Kowalski; (hintere Reihe, von links) Melanie und Mario Trumme sowie Heike und Ralf Glandorf (es fehlen Stefanie und Reinhard Lahrmann). (Foto: Vollmer)


Manches ereignet sich im Leben zweimal. Armin Schmidtke jedenfalls ist glücklich, dass er nach 19 Jahren durch seinen finalen Schuss auf den Adler zum wiederholten Mal den Königsthron des Schützenvereins Handorf-Langenberg erobert hat. Diesmal allerdings mit seiner Ehefrau Edelgard an der Seite. 1992 war es noch seine Schwester Tatjana, die mit ihm den Königsthron bestieg.

„Es war eine hart umkämpfte Entscheidung am Pfingstsamstag, als sich Armin I. gegen 18.20 Uhr mit einem gezielten Schuss gegen seine drei Mitstreiter um die Königswürde durchsetzte“, berichtete Präsident Andreas Robben am Pfingstsonntag während der feierlichen Inthronisation auf dem Schützenplatz am Osterberg. Umso größer war die Freude bei dem von Arnim I. ausgewählten Hofstaat, als die majestätischen Insignien von den Vorgängern Karl-Heinz II. und Petra Lampe durch den Präsidenten übertragen wurden.

Zum ersten Adjutantenpaar bestellte Armin I. Michael und Mechthild Wendt. Die Aufgabe des zweiten Adjutantenpaares übernahmen Mahmoud und Stefanie Kock. Außerdem gehören dem Hofstaat an: Mario und Melanie Trumme, Nikolai und Yvonne Kowalski, André und Natascha Schiffer, Frank und Tatjana Göhrs,Wolfram und Petra Melzow, Ralf und Heike Glandorf, Thomas und Martina Hörnschemeyer, Reinhard und Stefanie Lahmann, Marco und Daniela Kowalski sowie Helmut und Ulrike Sieve.

Mit dem Apfel, dem linken Flügel und dem Kopf erschoss sich Dominik Luzak den Löwenanteil der zu vergebenden Pfänderorden. Das Zepter fiel Sebastian Trumme zu, während die rechte Kralle an Florian Beckmann und die linke Kralle an Bernd Hülsmann ging. Die Krone sicherte sich Stefan Gerdes, den rechten Flügel schoss Vizepräsident Dieter Drellmann ab, und den Schwanz traf Peter Langenbach zielgenau.

Beim Vergleichsschießen um den Kompaniepokal setzte sich die Erste Kompanie am Ende mit 134,6 Ringen äußerst knapp vor der Jugendkompanie (134,5 Ringe) durch. Den dritten Platz sicherte sich die Dritte Kompanie (132,9) vor der Vierten Kompanie (128,8). Als beste Schützen erwiesen sich Petra Fricke bei den Damen, Dieter Drellmann bei den Herren und RobertMiedtank bei der Jugend. Außerdem zeichnete der Präsident Martin Torbecke von der Ersten Kompanie mit dem Verdienstorden aus.



Mit der Pacht kam das Aus für das Heideseefest

Geschrieben von OV am 2011-06-14
Bis 1998 alle zwei Jahre Party am Baggerloch / Jetzt feiert dort der Zweckverband sein 40-jähriges Bestehen

Zum letzten Mal: Viel Spaß beim Heideseefest im Jahr 1998. (Foto:OV-Archiv)


Heidesee: Ein hübscher Name für ein Baggerloch. Doch der Baggersee in Holdorf hat diesen Namen verdient und ist längst zu einem Freizeit- und Erholungszentrum für Holdorf und Umgebung geworden. In dem rund 15 Meter tiefen Gewässer tummeln sich Aale, Barsche, Hechte, Karpfen, amerikanische Flusskrebse und natürlich viele Wassersportler. Warum nicht an solch einem schönen Ort auch groß Party feiern? Diese Idee wurde 1988 mit dem Heideseefest erstmals in die Tat umgesetzt.

Zunächst waren die Organisatoren die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die Kolpingfamilie und Günter Böckmann als Festwirt. Später richteten das Fest, das alle zwei Jahre stattfand, Kolpingfamilie, Landjugend und der Festwirt aus. Zum Schluss nahmen Wolfgang Hackstedt und Günter Böckmann die Organisation in die Hand.

So beliebt das dreitägige Fest bei der Bevölkerung auch war, 1998 fand es das letzte Mal statt. Der Grund: „Die Gemeinde verlangte Pacht. Sie wollte von dem Ganzen auch profitieren“, sagt Böckmann. 1998 habe man die Pacht von 3000 DM bezahlt. Dann war Schluss. Schließlich habe man als Organisatoren viel Arbeit, Zeit und auch Kosten in die Vorbereitung gesteckt. Die Pacht habe man dann nicht auch noch zahlen wollen.

„Die Spielgeräte für die Kinder waren immer kostenlos“, erinnert sich Böckmann. Auch Hubschrauberrundflüge seien stets feste Bestandteile des Festes gewesen. 1992 sei sogar Ines Kuba, die damalige Miss Germany, aus Berlin nach Holdorf gekommen, erzählt Böckmann von einem der Höhepunkte. Viele Bands hatten während des Fests, das Spaß für die ganze Familie bot, gespielt – von der Big Band Bösel bis zu Bad Boys Blue. Ein Feuerwerk, das ein professioneller Pyrotechniker gen Himmel schickte, war jedes Mal der krönende Abschluss des dreitägigen See-Vergnügens.

Jetzt wird wieder am Heidesee gefeiert. Allerdings wurde nicht das Heideseefest wieder belebt. Vielmehr begeht am 19. Juni (Sonntag) der Zweckverband Erholungsgebiet Dammer Berge dort sein 40-jähriges Bestehen ab 12 Uhr mit einem bunten Programm für jedermann. Ab 10.30 Uhr starten Sternfahrten mit dem Rad oder Sternwanderungen jeweils von den Rathäusern in Damme, Neuenkirchen und Steinfeld sowie bei dem Heimathaus in Holdorf zum Heidesee.

Übrigens können auf der Feier des Zweckverbandes wie zu Zeiten seiner Gründung und wie noch 1998 beim letzten Heideseefest alle Kaltgetränke mit DM bezahlt werden.





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