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Protest mit Transparenten und Argumenten

Geschrieben von OV am 2011-05-10
Sorge vor sinkendem Grundwasser / 300 Holdorfer demonstrieren gegen die Pläne des Wasserverbands

„Gutes Wasser für alle, aber nicht nur auf Holdorfs Schultern“: Mit Spruchbändern verliehen gestern rund 300 Holdorfer ihren Sorgen Ausdruck. Wenn der Antrag des Wasserverbandes sich durchsetzt, fürchten sie, dass die Landschaft und auch die Ackerflächen ihrer Kommune mehr und mehr austrocknen. (Foto: Vollmer)


Die Wogen des Unmuts waren unter Kontrolle, als sich gestern Abend Uwe Sütering, Vertreter des Oldenburgisch- Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV), und Otto Langeland vom Landkreis Vechta den Fragen und Einwänden der Holdorfer Bürger stellten: Die geplante Erhöhung der Wasserfördermenge im Wasserwerk Fladderlohausen von 4,75 Millionen Kubikmeter Wasser auf knapp 5,5 Millionen Kubikmeter beschäftigte den Planungsausschuss. Die Möglichkeit, sich darüber zu informieren und zugleich Fragen zu stellen, hatte über 100 Zuhörer in den Ratssaal geschwemmt.

Um die Versorgung weiterhin garantieren zu können, soll die wasserrechtliche Genehmigung dem tatsächlichen Wasserbedarf angepasst werden. Das heißt, der OOWV soll im Bereich des Wasserwerks Fladderlohausen mehr Wasser fördern. Die Bürger der Gemeinde Holdorf fürchten, dass der Grundwasserspiegel noch stärker sinkt und die Landschaft verödet. Um ihre Sorge zu unterstreichen, gingen rund 300 Demonstranten vor der Ausschusssitzung mit Transparenten auf den Rathausvorplatz.

Unter großen Beifallsbekundungen riefen sowohl CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Norbert gr. Schlarmann und später Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug dem Diplom-Geologen Egon Harms und seinen Begleitern vom OOWV ein klares „Nein!“ zu. Die Erhöhung der durch den Wasserverband beantragten Wasserentnahme von 4,75 Millionen auf 5,46 Millionen Kubikmeter sei in keinster Weise umweltverträglich und belaste die Südkreisgemeinde über Gebühr. Im Schulterschluss demonstrierten die Bürger auf Einladung der CDU, der SPD und der Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung Einigkeit in dieser für die Zukunft umweltprägenden Entscheidung. Welch hohen Stellenwert das Thema in Holdorf besitzt, zeigt, dass es inzwischen auch in Fürbitten im Gottesdienst seinen Platz findet.

Wie Sütering erläuterte, handelt es sich bei der geplanten Erhöhung der Wasserentnahme um Vorgaben des Umweltministeriums. Dabei wird ein Sicherheitszuschlag und ein Trockenwetterzuschlag berücksichtigt. Diese Sicherheitsreserven seien in Holdorf bereits nicht mehr vorhanden. Es ergebe sich statt der bisher geförderten 4,74 Millionen Kubikmeter Wasser ein erforderlicher Wasserbedarf von 5,5 Millionen Kubikmetern.

Warum man nicht etwa 40 Kilometer entfernt ein Wasserwerk bauen könne, das den zusätzlichen Bedarf decke? Diese Frage stellten die Bürger. Zufrieden schienen sie mit Süterings überwiegend wirtschaftlicher Argumentation nicht. Langeland appellierte an die Bürger, ihre Einwände schriftlich und rechtzeitig – bis zum 18. Mai bei der Gemeinde oder beim Landkreis abzugeben. Denn für den Antrag des OOWV ist der Landkreis die Genehmigungsbehörde. Mit ihrer Sorge um das sinkende Grundwasser ist die Gemeinde Holdorf nicht allein. Wie Krug in Erfahrung gebracht hat, sollen auch die Fördermengen der Wasserwerke in der Stadt Wildeshausen und der Samtgemeinde Harpstedt erhöht werden.



Wenn der Badespaß am Heidesee vergeht

Geschrieben von OV am 2011-05-07
Wasserverband will Fördermengen in Fladderlohausen erhöhen / Planungsausschuss will Bürger dazu anhören

Gebannter Blick auf den Lageplan der Brunnen des Wasserwerks in Fladderlohausen: (von links) Bernhard Macke, JosefWernke, Franz Greve, Inge Schuster, Norbert gr. Schlarmann und Dr. Wolfgang Krug. (Foto: Köhne)


Still ruht der See – von wegen. Wasser bewegt derzeit in Holdorf und Umgebung die Gemüter. Grund: Der Wasserverband will die Fördermenge des kostbaren Nass erhöhen. Ein Vorhaben, bei dem die Bürger auch um ihren beliebten Heidesee als Badesee fürchten.

Zu 70 Prozent besteht der Mensch aus Wasser und zu 100 Prozent wird der Planungsausschuss der Gemeinde Holdorf sich am Montag (9. Mai) ab 18 Uhr mit dem Thema Wasser befassen. Denn es geht um den Antrag des Oldenburgisch- Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV), im Bereich seines Wasserwerks mehr Wasser zu fördern (OV berichtete). Statt bisher 4,75 Millionen Kubikmeter sollen künftig 5,46 Millionen Kubikmeter gefördert werden.

Ein Thema, das alle Bürger angeht, findet Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug: „Deshalb wird den Bürgern während der Sitzung Redezeit eingeräumt. Und wir hoffen auf eine große Beteiligung.“ Vorab hat sich Krug mit der SPD-Vorsitzenden Inge Schuster, CDU-Mann Norbert gr. Schlarmann und den Mitgliedern der erst kürzlich gegründeten „Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung“ (IGUVW) Josef Wernke, Franz Greve und Bernhard Macke im Rathaus getroffen. Sie wollen zeigen, dass die Gemeinde und die Politiker – egal welcher Partei sie angehören – die Sorge der Bürger teilen.

Wenn, wie geplant, drei neue Brunnen und sieben stillgelegte Brunnen wieder freigegeben werden und insgesamt also 24 Brunnen statt der heutigen 14 Wasser fördern, bedeutet das für Wernke: „Man macht den Pott leer.“ Der Grundwasserspiegel, der eh schon sinkt, wird noch gravierender sinken. Um auf die angepeilte Fördermenge zu kommen, muss sich der Bereich, aus dem Wasser gezogen wird, vergrößern. Das könne durchaus bedeuten, dass der Heidesee dann in die Trinkwasserschutzzone 2 falle, so Krug. Und das wiederum würde bedeuten: Absolutes Badeverbot.

Der OOWV-Bereichsleiter Gewässerschutz Egon Harms geht aber davon aus, dass eine Nutzung des Sees für Freizeit und Erholung auch künftig möglich ist. Denn laut Fachgutachten betrage die zusätzliche Absenkung des Wasserspiegels im Heidesee maximal einen Meter.

Bei der erneuten Nutzung der bisher stillgelegten Brunnen spricht die Runde im Rathaus auch von Nitratbelastungen. Und Krug fragt: „Was ist, wenn das Wasserwerk mal ausfällt?“ Der überwiegende Teil des Landkreises Vechta bezieht sein Trinkwasser ausschließlich aus dem Wasserwerk Fladderlohausen. Für Krug „eine Abhängigkeit – ein unguter Zustand“.

Gleichzeitig freut er sich, dass zum Planungsausschuss Vertreter des Landkreises und des OOWV kommen werden. „Wir wollen unsere Argumente sachlich austauschen.“ In einer Pressemitteilung hat sich jetzt auch der Nabu Holdorf gegen die geplante Erhöhung der Wasserfördermenge ausgesprochen. Das letzte Wort in der Angelegenheit wird der Landkreis als Genehmigungsbehörde haben.

Montag (9. Mai) treffen sich um 16.15 Uhr Bürger zu einer Demo „Holdorf wehrt sich“ vor dem Rathaus. Donnerstag (12. Mai) lädt die IGUVW zu einem Info-Abend ein, der um 19.30 Uhr im Hotel zur Post beginnt.

Weitere Informationen erhält man auch auf der Homepage der Interessengemeinschaft unter www.iguvw.de



5.000-mal geklickt

Geschrieben von am 2011-05-04
Neue Internetseite der UWG Steinfeld

Ingo Busse, Markus Oevermann, Ralf Hagedorn von der UWG. Bild: Privat


Weitere Informationen hierzu findet man unter www.uwg- holdorf.de.

Mehr als 5.000 Klicks weist die neue Webseite der Unabhängigen Wählergemeinschaft für Holdorf auf, die seit Beginn des Jahres online ist. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch aus der Gemeinde“, sagte der 1. Vorsitzende Ralf Hagedorn. Dieser zeige, dass viele Bürger ein reges Interesse an gemeindepolitischen Themen hätten. „Neben der Möglichkeit, aktuelle öffentliche Beschlussvorlagen einzusehen, bietet die Webseite den Bürgern auch die Gelegenheit, sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen“, erklärte der Internetbeauftragte Ingo Busse. Zusätzlich besteht momentan die Möglichkeit, an einer Online-Petition gegen die Erhöhung der Wasserentnahme seitens des OOWVs teilzunehmen.




Anders asphaltiert als vom Straßenbauamt gefordert

Geschrieben von OV am 2011-05-03
Firma Oevermann bessert bei Landesstraße L 851 nach

Keine Fahrbahnmarkierungen, dafür maximal Tempo 50 und eine nicht gewollte Mittelnaht: Noch in diesem Monat soll die Firma Oevermann die Decke der Landesstraße von Damme nach Holdorf nachbessern. (Foto: Lammert)


Die Sanierung der Fahrbahndecke der Landesstraße von Damme nach Holdorf ist seit Wochen abgeschlossen. Trotzdem fehlen die Fahrbahnmarkierungen. Die Höchstgeschwindigkeit ist immer noch auf 50 Stundenkilometer begrenzt. Viele Autofahrer verstehen die Welt nicht mehr.

Eine Nachfrage der OV bei der Außenstelle Osnabrück des Straßenbauamtes lieferte die Erklärung: Es hat zwischen dem Straßenbauamt und der Firma Oevermann, die die Sanierung im vergangenen Jahr zwischen der Einmündung des Westringes auf die Holdorfer Straße in Damme und der Kreuzung in Handorf-Langenberg vorgenommen hat, eine vertragliche Auseinandersetzung um die Bauausführung gegeben.

Wie der stellvertretende Leiter der Außenstelle, Dr. Frank Engelmann, mitteilte, hatte das Amt eine in der kompletten Breite vollständig geschlossene Fahrbahndecke erwartet. Ist sie aber nicht. In der Mitte gibt es eine Naht, die teilweise offen ist. So habe das Amt die Maßnahme aber nicht ausgeschrieben. Es sei zu befürchten, dass Wasser, wenn es im Winter in die Naht laufe, dort friere und den Asphalt beschädige. Deshalb dränge das Amt darauf, dass Overmann die Naht vergießt. Dann könnte die Fahrbahnmarkierung beginnen. Beides dürfte noch im Mai geschehen, denn eine Einigung zwischen Amt und Straßenbaufirma stehe unmittelbar bevor, sagte Dr. Frank Engelmann.

Das bestätigte Helmut Kattenbeck, Oevermann- Niederlassungsleiter in Osnabrück. Nach seinen Worten hätte die Straße eigentlich einer Grundsanierung bedurft. Mit einer drei Zentimeter dicken, neuen Asphaltschicht ließen sich die Fehler der alten Straße nicht beheben. Die immer schweren Fahrzeuge setzten ihr jedenfalls erheblich zu. Im Übrigen sei es Stand der Technik, bei den Fahrbahnen wegen der genauen Höhen zunächst die eine Hälfte zu asphaltieren. Damit lasse sich eine bessere Ebenflächigkeit erreichen. Für die Ausbesserung, das dürfte manche Autofahrer beruhigen, wird keine erneute komplette Sperrung erforderlich.





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