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News-Archiv (bis Februar 2017)

Drei Projekte in St. Barbara

Geschrieben von OV am 2011-04-20
Umbau der Kirche in Handorf-Langenberg beginnt im Herbst

Umbau in der Leichenhalle: Im Turm der Kirche St. Barbara in Handorf-langenberg soll eine Kühlung eingebaut werden. Zudem werde der Fußboden in dem 24 Quadratmeter großen Raum angeglichen und neue Fenster eingebaut. (Grafik: Kirchengemeinde)


Die Pfarrkirche St. Barbara in Handorf-Langenberg soll umgebaut werden. Ab Herbst dieses Jahres sollen die Arbeiten in drei Teilabschnitten beginnen. Das teilte Pfarrer Michael Kenkel gestern mit.

Als erstes soll in der Leichenhalle im Turm der Kirche eine Kühlung eingebaut werden. Das ist die größte der drei Baumaßnahmen und gleichzeitig der Hauptgrund für die Umbauarbeiten. „Wir haben seit Jahren diskutiert, die Leichenhalle zu sanieren“, sagte Pfarrer Kenkel. Unterschiedliche Ideen, wie der Bau einer neuen Leichenhalle oder der Bau von zwei Hallen, wurden wieder verworfen. „Die konkreten Planungen für den Umbau, wie er nun stattfinden soll, laufen seit Sommer 2010", sagte der Pfarrer.

Neben der neuen Kühlung sollen in der Leichenhalle unter anderem die Fußbodenebenen angeglichen werden. Zudem sollen die Fenster eine wärmedämmende Verglasung bekommen. Der zunächst geplante Durchgang vom Turm zur Kirche soll nun doch nicht verwirklicht werden.

Zweites Projekt im Rahmen der Umbaumaßnahmen ist eine neue Tür, die in Höhe des kleinen Altars im linken vorderen Teil der Kirche eingebaut werden soll. Diese ist dann gegenüber der Sakristei-Tür auf der rechten Seite der Kirche. „Durch die neue Tür kann der Sarg nach dem Gottesdienst bei einer Beerdigung direkt vorne aus der Kirche geschoben werden", erklärte Kenkel. „Die Trauernden müssen dem Sarg dann nicht mehr durch die ganze Kirche zum Haupteingang folgen." Für die neue Tür müssen der kleine Altar und der Ambo etwas nach hinten versetzt werden.

Als dritte Maßnahme soll das Taufbecken, das bisher vorne im rechten Teil der Kirche steht, in den Mittelgang verlegt werden. „Dieser Platz bietet sich an, wenn die Särge nicht mehr durch den Mittelgang getragen werden müssen", begründete der Pfarrer. Zudem werde mit diesem Schritt in die Mitte der Kirche die hohe Bedeutung der Taufe deutlicher.

Die Umbaumaßnahmen sollen erst im Herbst beginnen, damit diese auch unabhängig vom Wetter durchgeführt werden können. Zu den möglichen Kosten konnte Pfarrer Kenkel noch nichts sagen. Die Kirchengemeinde will zudem Anträge auf Zuschüsse beim Offizialat Vechta stellen. Kenkel glaubt jedoch nicht, dass die Gemeinde eine Förderung bekommt.




Holdorfer gegen Pläne des Wasserverbandes

Geschrieben von <H. Vollmer am 2011-04-19
„Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung“ gegründet / Gegen Erhöhung der Fördermenge

Trockene Gräben und dünnere Baumringe sind für die Mitglieder der „Interessengemeinschaft für umweltverträglicheWasserförderung“ deutliche Signale, dass der Grundwasserspiegel schon jetzt deutlich absinkt. (Foto: Vollmer)


Wenn es nach dem Willen von Franz Greve, Heinrich Pöppelmann und Josef Wernke gehen würde, dann bekäme der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) keine Genehmigung die Fördermenge am Wasserwerk Fladderlohausen zu erhöhen. Im Februar hatte der OOWV bekannt gegeben, dass er statt bisher 4,75 Millionen Kubikmeter künftig 5,46 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr fördern will. Als Grund nannte der Verband den voraussichtlich steigenden Wasserbedarf in den kommenden 30 Jahren.

Die drei Männer, die etwas dagegen haben, gehören zu der neu gegründeten „Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung“. Diese wehrt sich nicht grundsätzlich gegen die Trinkwasserentnahme des OOWV. Die Gruppe legt jedoch Wert darauf, dass die Förderung umweltschonend und ohne Schaden für die Natur geschieht.

Damit sich ihre Argumente auf zuverlässige Zahlen und Untersuchungen stützen, haben die insgesamt acht Mitglieder der Interessengemeinschaft einen Hydrogeologen eines fachkundigen Ingenieurbüros beauftragt. Dieser soll das Gutachten überprüfen, dass der Wasserverband in Auftrag gegeben hat. „Uns liegen einige Daten und Fakten vom OOWV vor.

Demnach wird eine erhöhte Wasserentnahme weitreichende Folgen nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für alle Menschen in unserer Gemeinde haben“, ist sich Franz Greve sicher. Der Elektriker befasst sich seit etwa zwei Jahren mit der Entwicklung der sichtbaren Schäden in der Gemeinde, die bereits jetzt durch die Wasserentnahme feststellbar sind. Um diese Schäden der vergangenen Jahre zu dokumentieren, sucht die Interessengemeinschaft nach Zeitzeugen, die sich an den ursprünglichen Zustand der natürlichen Gegebenheiten vor dem Jahr 1970 im Holdorfer Gemeindegebiet erinnern.

Sie sollen Hinweise auf Veränderungen geben. „Optimal wären zudem Fotos und andere Aufzeichnungen von damals“, ergänzt Josef Wernke. Außerdem hat sich die Interessengemeinschaft vorgenommen, die Bürger zu Gesprächen mit sachkundigen Fachleuten und dem OOWV einzuladen. Eine erste Informationsveranstaltung ist für den Mai geplant, sagt Greve.

Interessierte melden sich bei Franz Greve, Telefon 05494/995979 oder per Mail an die E-Mail-Adresse IGUVW@aol.com

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Lebensretter geehrt

Geschrieben von OV am 2011-04-19

Sie haben schnell reagiert und so womöglich das Leben einer Schwimmerin gerettet: Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (links) und Ratsfrau Silvia Boye (rechts) haben (von links) Volker Schulte, Sabine Lübbehüsen und Schwimmmeister Daniel Fraß geehrt.

Dank ihrer Hilfe hat die Frau, die im Holdorfer Schwimmbad einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt, keine bleibenden Schäden davongetragen. (Foto: Moormann)



Info-Abend zu Plänen des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands

Geschrieben von OV am 2011-04-14
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 09.05.2011

Die Gemeinde Holdorf informiert die Bürger über das Vorhaben des Oldenburgisch- Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV), die Fördermenge am Wasserwerk Fladderlohausen zu erhöhen, indem tiefere Quellen in der Erde angebohrt werden.

In der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 9. Mai (Montag, 18 Uhr, Rathaus) soll das Vorhaben öffentlich diskutiert werden. Wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug in einer Ratssitzung am Dienstag mitteilte, werden Vertreter des OOWV, des Landkreises Vechta und der beiden lokalen Wasserverbände Handorf-Langenberg und Holdorf Bahnhof Süd eingeladen.

Krug hatte in der vergangenen Woche die Erhöhung der Wassermenge kritisiert. Schon jetzt komme es in der Gemeinde zu einer übermäßigen Absenkung des Grundwasserspiegels (wir berichteten). Der OOWV will die jährliche Rohwasserfördermenge von bisher 4,75 Millionen Kubikmeter auf 5,46 Millionen Kubikmeter erhöhen und begründet die Erhöhung mit dem gestiegenen Wasserbedarf.





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