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3. Holdorfer Kirmeslauf startet am 6. November

Geschrieben von OV am 2010-10-29
Start um 15:00 Uhr

Der 3. Holdorfer Kirmeslauf lockt: Am Samstag, den 6. November, erfolgt der Start um 15.00 Uhr. Alle Teilnehmer starten zwischen Rathaus und Pfarrheim im Holdorfer Zentrum; hier ist auch das Ziel. Angeboten werden Läufe über 4,2 km, 6,8 km und 10,8 km sowie eine 4,2-km-Distanz für NordicWalker.

Anmeldungen sind bis zum 2. November im Internet unter der Adresse www.erfundaus.de möglich. Das Startgeld beträgt vier Euro und für Jugendliche zwei Euro. Nachmeldungen können für einen Euro extra am Wettkampftag erfolgen. Dusch- und Umkleidemöglichkeiten bestehen im Hallenbad. Die Veranstaltung gehört zum AOK-Läufercup, an dem zehn Gemeinden mit zehn Läufen vertreten sind.

Die ersten drei Männer und Frauen erhalten einen Wertgutschein des Holdorfer Wirtschaftsforums, das mit dem SV Holdorf als Veranstalter auftritt.



Die Oberschule gibt es längst

Geschrieben von OV am 2010-10-28
Schulen mit Modellcharakter im Landkreis / Ein neuer Begriff
für eine Schulform, die es in Holdorf und Bakum schon gibt

Bei einer ausreichenden Schülerzahl können in den neuen Oberschulen auch gymnasiale Oberstufe angeboten werden. Interessant für die Stadt Dinklage. (Foto: ddp)


Die St.-Johannes-Schule in Bakum könnte für das neue Schulmodell Oberschule, das Kultusminister Bernd Althusmann, am Dienstag vorgestellt hat (OV berichtete), Pate gestanden haben. Zumindest sagt der Leiter der Bakumer Haupt- und Realschule Werner Völker: „Ich habe uns komplett wiedererkannt, als ich davon gelesen habe.“ Schon jetzt werden in Bakum Haupt- und Realschüler gemeinsam unterrichtet. „Eine Differenzierung gibt es in den drei Kernfächern Mathe, Deutsch und Englisch“, sagt Völker. Neu sei nur, dass die Oberschule verbindlich ein Ganztagsangebot vorhalte.

Das bedeutet, dass auch Unterricht am Nachmittag stattfindet und zusätzliche Lehrerstunden anfallen. „An den offenen Ganztagsschulen in Niedersachsen findet bisher der Kernunterricht vormittags statt. Nach dem Mittagstisch gibt es ein zusätzliches Angebot, aber nie Unterricht in einem Kernfach“, erklärt Völker. Die St.-Johannes-Schule ist noch keine offene Ganztagsschule. Die Möglichkeit, die Oberschule um einen Gymnasialzweig zu ergänzen, hält Völker für Bakum angesichts der geringen Schülerzahlen und der etablierten Gymnasien in Vechta für „völlig aus der Luft gegriffen“. Wenn über die Schulgesetz-Novelle im Dezember entschieden und die Oberschule beschlossen ist, will Völker einen Antrag stellen: „Dann sind wir ab 1. August 2011 Oberschule. Aber eigentlich ändert sich bei uns nichts.“

Auch Manfred Petter, Rektor der Haupt- und Realschule Holdorf bestätigt: „Ein neuer Begriff für eine Schulform, die es in Holdorf und Bakum schon gibt.“ Und schon einmal gab: Petter bezieht sich auf den Schulversuch Sekundarschule, in der bis zur 10. Klasse Hauptund Realschüler gemeinsam unterrichtet wurden. Weil die Sekundarschule damals aber nicht verpflichtend war, schickten etliche Holdorfer Eltern ihre Kinder nach Steinfeld auf die Realschule. Keine Einzelfälle. Das Kultusministerium reagierte und stellte die Schulform wieder ein.

Die Oberschule sei jetzt nach dem Bakumer und Holdorfer Modell der integrierten Hauptund Realschule gestrickt, so Petters Eindruck. In Holdorf funktioniere es. „Im gemeinsamen Unterricht in den Sachfächern ziehen die Realschüler die Hauptschüler mit. In den getrennt unterrichtenen Hauptfächern kann in den kleinen Gruppen gezielt gefördert werden“, sagt Petter. Bislang erfolgt die gemeinsame Beschulung bis Klasse sechs.Wie in Bakum wird das aber sukzessiv ausgebaut. Einen gymnasialen Zweig indes schließt der Schulleiter aus. Dafür ist Holdorf zu klein.

Im Gegensatz zu Bakum und Holdorf wäre die Oberschule in Dinklage ein neuer Schritt. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Tepe ist das die Chance, das Abitur in Dinklage anzubieten. Bereits vor sieben Jahren hat die Initiative „Pro Gymnasium“ dafür in Dinklage gekämpft. Gemeinsam haben CDU, SPD und Bürgerforum gestern signalisiert, sich für die neue Schulform einzusetzen. Karlheinz Rohe, Rektor der Real- und Hauptschule Neuenkirchen, will noch keine Bewertung der Oberschule vornehmen. Denn: Bislang seien nur Teile bekannt, das ganze Konzept liege noch nicht vor. Unter bestimmten Voraussetzungen könnte die Oberschule aber ein richtungsweisender Weg sein.

Wenn die Klassen maximal 25 Schüler stark sein dürften – bei den Realschulen seien es derzeit 32, bei den Hauptschulen 26 – und in den Hauptfächern bei der Differenzierung jeweils ein Kurs mehr angeboten würde als Klassen vorhanden seien, dürften nach Ansicht Karlheinz Rohes viele Kommunen überlegen, eine Oberschule einzurichten. Das setze aber mehr Lehrerstunden voraus.

Im übrigen rechnet der Rektor damit, dass bis Dezember, wenn der Landtag über das Projekt berät, noch Änderungen einfließen. Egon S. Müller aus Damme, ehemaliger Schulrat und Mitglied des Bundes- und des Landesfachausschusses Bildung, Forschung, Innovation der CDU, hält die Oberschule für einen Schritt in die richtige Richtung, um in der Fläche weiterführende Schulen zu erhalten. Wichtig sei es dabei, die Vorschriften zur Zügigkeit der Schulen flexibel zu handhaben.



Axel H. gewährt Einblick in illegales Leiharbeitergeschäft

Geschrieben von OV am 2010-10-28
Das Geld lag im Blechschrank

Zerlegt wird immer noch in Holdorf. Der ehemalige Standort der NFZ, wo Axel H.’s Rumänen 2004 eingesetzt wurden, gehört heute zur Vion Emstek GmbH. (Foto: Vollmer)


Der zweite Prozesstag gegen Axel H. aus Dormagen begann im Düsseldorfer Landgericht mit Beratungen hinter verschlossener Tür. Im Gegenzug zu einer lückenlosen Aussage und einem Schuldanerkenntnis bot das Gericht am Mittag ein Höchststrafmaß an. Demnach droht dem Hauptangeklagten Axel Wilhelm H. eine Haftstrafe zwischen fünf und sechs Jahren. Er soll bei seinen Geschäften mit Leiharbeitern 14 Millionen Euro an Steuern und Sozialabgaben nicht abgeführt haben.

Im Auftrag von H.’s Firmen erledigten rumänische Arbeiter vor allem auf Schlachthöfen der Westfleisch-AG in Nordrhein- Westfalen Zerlegearbeiten im Bereich der Rinder-, Schweineund Kalbfleischverarbeitung. Die Kolonnen rückten 2003 und 2004 aber auch bei der ehemaligen Norddeutschen Fleischzentrale in Holdorf im Kreis Vechta an. Auch dort zahlte H. Schwarzgeldlöhne. Der Zerlegebetrieb gehört heute zur Vion Emstek GmbH. Deren Geschäftsführer Dr. Uwe Terkhorn wollte sich zu den damaligen Vorkommnissen gestern nicht äußern.

Im laufenden Prozess gewährte H. gestern Nachmittag erste Einblicke in sein Firmengeflecht. Um die Einzelheiten kümmerte sich sein Jugendfreund N., ein gelernter Steuerfachgehilfe. Der Mitangeklagte, dem ebenfalls fünf Jahr Haft drohen, entwarf das komplizierte Geflecht von zuletzt rund fünfzig Firmen, die dafür bestimmt waren, Luftrechnungen und Luftbuchungen zu ermöglichen mit dem Ziel, möglichst wenig Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. In diesem Verwirrspiel hatte jeder der insgesamt acht Angeklagten seine Aufgabe – und wurde dafür schwarz entlohnt.

Von welch zentraler Bedeutung Schwarzgeldzahlungen im Reich des Axel H. waren, wurde deutlich, als die Angeklagten Auskunft über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gaben. Während Axel Wilhelm H. 14 000 Euro im Monat angab, waren es bei seinem Geschäftspartner N. 1500 Euro. Den „Rest“ zahlte man sich steuer- und abgabenfrei. So sagte H., das N. tatsächlich zwischen 25 000 und 40 000 Euro monatlich erhielt. Das Geld der H.-Firmen lag in einem Blechschrank im Hause des Firmenchefs. Wenn Geld benötigt wurde, ging H. an den Schrank. Mit dem Bargeld finanzierte H. auch sein teures Hobby – Turnierpferde, deren Wert er mit 15 000 bis 80 000 Euro angab.

Wenn das Finanzamt Steuern einforderte, ließen sich H. und seineMittäter gerne auf die Festsetzung ein. Während bei anderen Firmen solche Steuerschätzungen gefürchtet sind, weil der Fiskus die Steuerschuld oft höher ansetzt, als vom Steuerpflichtigen erwartet – nahm H. die amtlichen Festsetzungen mit Freuden entgegen.

Sie lagen stets erheblich unter dem Betrag, den die eigene Buchhaltung als tatsächliche Steuerschuld errechnet hatte, erklärte H.. Dessen Vernehmung will das Gericht am nächsten Verhandlungstag (4. November) fortsetzen.



Windeln wechseln und wenig Schlaf

Geschrieben von H. Vollmer am 2010-10-27
Jugendliche testen drei Tage Simulationsbabys / Angebot vom Verein Zukunft für Jugend

Mütter auf Probe: Als eine gute Erfahrung werteten die jungen Frauen die dreiTage mit einem Simulationsbaby. Die Auswertungen durch Bernadette Hermes (vorne rechts) zeigten, dass aus ihnen gute Mütter werden können. (Foto: Vollmer)


Mutter auf Zeit: Für 20 junge Mädchen waren es harte Tage. Sie beteiligten sich an dem Angebot des Vereins Zukunft für Jugend, ein Elternpraktikum mit einem Simulationsbaby zu erleben. Zwei Jungen begleiteten ihre Freundinnen dabei. Mit einem Simulationsbaby können Jugendliche elterliche Aufgaben und Verantwortung selbst erleben.

In Kooperation mit der Beratungsstelle Donum Vitae aus Vechta und der Begleitung von Bernadette Hermes bot die Jugendpflegerin Melanie Gadomski vom Jugendtreff den 13- bis 19-Jährigen die Gelegenheit, das Muttersein mit allen Konsequenzen zu erfahren. In drei Gruppen an jeweils drei Tagen übernahmen die jungen Leute jeweils eine Baby-Puppe, die sich wie ein echtes Kind verhält. Bevor Hermes die Babys übergab, informierte sie über die Versorgung eines Kleinkindes und die Verantwortung.

Die Auswertung nach drei Tagen ergab, dass das Elternpraktikum für alle Teilnehmerinnen anstrengend war. Sie möchten diese Erfahrung aber nicht missen. „Ich weiß jetzt, dass ich nicht so früh ein Kind haben will“, sagte eine 14-Jährige. Sehr anstrengend fanden die Jugendlichen die nächtliche Versorgung des Babys. Keiner von ihnen konnte durchschlafen.

In der Auswertung wird angezeigt, wie oft das Baby gefüttert wurde und zufrieden war, ob es falsch behandelt oder die Windel nicht gewechselt wurde und wie lange es geschrien hatte. Erfreut war Hermes darüber, dass keine der Puppen ein Schütteltrauma erleben musste. „Mit einem echten Baby umzugehen ist einfacher“, meinte eine 16-Jährige, „da man zu einem leibhaftigen Kind mehr Gefühle aufbaut.“

Insgesamt verlief die Auswertung sehr positiv. „Niemand hat das Elternpraktikum abgebrochen“, stellte Gadomski fest. Für die meisten war es „komisch“, in der Öffentlichkeit die Baby-Puppe dabei zu haben. Dennoch würde der Großteil wieder mitmachen. „Tschüss, hab’ dich lieb“, verabschiedete sich eine Teilnehmerin, als die Babys abgeschaltet wurden.





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