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News-Archiv (bis Februar 2017)

Halbnackt und doch angezogen

Geschrieben von OV am 2010-03-08
Andrej Frankowski präsentiert zur Gewerbeschau Bodypainting

Freuen sich auf ihren Auftritt zur Igeha im April (hinten von links): Leo, Nina und Roman Becker, Nadja Davydova, Natalja Janzen und Olga Kopp; vorn von links Anika Lünsmann, Vera Koscharre, Irina Heidt sowie Andrej Frankwoski. (Foto: Hoffmann)


Hier noch ein kleiner Strich, dort noch einmal wischen: Seit drei Stunden stehen und sitzen Nadja und Roman im Atelier des Holdorfer Künstlers Andrej Frankowski. Um sie herum sechs Frauen mit Pinseln, Airbrush-Pistole und kleinen Schwämmen: Der Malkurs von Andrej Frankowski übt sich im Bodypainting; Generalprobe für den Auftritt zur großen Holdorfer Gewerbeschau (Igeha) am 24. und 25. April.

„Das macht viel Spaß und ist sehr interessant“, sagt Nina Becker, eine der Hobbykünstlerinnen. Es ist das erste Mal, dass sich die Frauen mit dieser Kunstform auseinandersetzen. Ungewöhnlich sei es schon, den Pinsel auf der nackten Haut zu führen, verrät Olga Kopp. Andrej Frankowski jedenfalls ist zufrieden mit seinen Schülerinnen. Er hatte auch die Idee, Bodypainting bei der Igeha vorzuführen.

„Wir werden in der Halle von Decor Concept an beiden Tage mit sechs Models arbeiten,“ so Frankowski, der bei der Igeha 2006 an gleicher Stelle schon seine Werke der Öffentlichkeit präsentiert hatte. Seit mittlerweile zwölf Jahren lebt Frankowski in Holdorf und hat sich vor einem Jahr künstlerisch selbstständig gemacht. Das Handwerk studierte er in Nowosibirsk.

Unterdessen haben die Frauen zusammen mit Frankowski Nadja und Roman mit phantasievollen Outfits „angezogen“. Allerdings nur den Oberkörper von vorn. Zur Igeha soll der ganze Körper der jeweils sechs Models bemalt werden. Was wohl länger als drei Stunden dauern, aber sicher ein Hingucker für die Besucher wird. Nadja und Roman freuen sich darauf, auch wenn der Model-Job am Samstag ziemlich anstrengend war.



Akrobatik in Vollendung
mit spanischem Humor

Geschrieben von H. Vollmer am 2010-03-05
Chinesischer Nationalcircus begeisterte

Akrobatik und Jonglage in vollendeter Form zeigten die Akteure des Chinesischen Nationalcircus. mit der die Artisten ihr Publikum in Staunen versetzten. (Foto: hvo)


Fliegende Schalen,Vasen, Tische und Menschen zeugten am Mittwochnachmittag und -abend in der Sporthalle der Südkreisgemeinde Holdorf nicht von Streit oder Disharmonie.

Ganz im Gegenteil. Die Akteure des Chinesischen Nationalcircus erzählten mit ihrer atemberaubenden Akrobatik, brillanten Jonglage und zauberhaften Kunst eine lehrreiche Geschichte zum Taoismus, eine in China gepflegte Philosophie. Insgesamt 34 Künstler gaben einen beeindruckenden Einblick in die sagenumwobene und teilweise unbekannte Kultur aus dem Reich der Mitte. Und mittendrin Totti. Ein aus Spanien stammender genialer Clown. Der einzige Europäer in der Show, der sozusagen als Bindeglied der chinesischen und europäischen Kulturen das Publikum auf humorvolleWeise begleitete.

Präzision und Konzentration war bei allen Sequenzen gefordert: Ob der Bogenschütze, der die Flammen von vier Kerzen mit einem Pfeilschuss löschte, die Jongleure, die Blumentöpfe aller Größen auf Kopf und Nacken balancierten und sich gegenseitig zuwarfen oder die Jongleurin, die mit einem Brett, das sich auf einer Rolle bewegte, Schalen im hohen Bogen auf ihrem Kopf sammelte und als Krönung Blumenvase und Blumenstrauß ergänzte. Oder die sechsköpfige Gruppe, die einen Turm aus eben so vielen Stühlen baute, auf denen jeweils einer von ihnen einen Handstand zelebrierte. Alle zeigten die hohe Schule der Akrobatik in perfekter Vollendung und begeisterten ihr Publikum.

Großen Beifall erntete ein Artist, der an einer senkrecht gestellten Stange kräftezehrende, waagerecht in der Luft schwebende Posen in aller Leichtigkeit zeigte. Ins Staunen versetzte das Publikum auch eine Prima Ballerina, die auf Schultern und Kopf ihres Partners filigrane Figuren darbot.

Unter den Zuschauern weilte auch Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, der sichtlich beeindruckt davon sprach, dass dies der absolute kulturelle Höhepunkt des Jahres für die Südkreisgemeinde war. Angesichts der atemberaubenden Akrobatik meinte er voller Respekt: „Ich war heilfroh, dass dies kein Mitmachzirkus war.“ Bereits in seiner Begrüßung hatte er den Dank an die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) für dieses großzügige Geschenk aus Anlass des Jubiläumsjahres für 1300 Jahre Besiedelung des Ortes ausgesprochen.



Achttägige Reise in das Neckartal

Geschrieben von OV am 2010-03-05
Kolpingbezirk bietet Fahrt vom 20. bis 27. September an

Der Kolpingbezirk Damme bietet wieder Urlaubsreisen an. Ziel ist dieses Mal das Hotel Schwanheimer Hof im Neckartal. Unter der Leitung von Werner und Veronika Richter wird ein buntes Programm angeboten. So gibt es während der achttägigen Fahrt eine Odenwaldrundfahrt. zudem wird die Stadt Speyer mit dem berühmten Dom besichtigt. Auch ein Besuch in Heidelberg steht auf dem Programm.

In dem Reisepreis von 389 Euro pro Person im Doppelzimmer ist neben den Tagesfahrten auch die Hotelunterkunft mit Frühstück und Abendessen enthalten. Die Fahrt wird zwei Mal durchgeführt. Da der erste Termin bereits ausgebucht ist, können sich Interessierte für die zweite Fahrt vom 20. bis 27. September melden. Anmeldungen nimmt Werner Richter (Telefon 05494/1320) an. Es können Paare und Einzelpersonen mitfahren, eine Mitgliedschaft im Kolpingwerk ist nicht erforderlich



Schützenplatz soll neu gestaltet werden

Geschrieben von H. Vollmer am 2010-03-02
Holdorfer Schützen stimmen für Umbau zum 150-jährigen Jubiläum 2011 / Bis zu 40.000 Euro eingeplant

Zu einer angeregten Diskussion entwickelte sich die Vorstellung der Umgestaltung des Schützenplatzes: von links Schatzmeister Robert Hemmelgarn, Präsident Richard Zumloh, König Christian II. (Müller) und Vizepräsident Nicolas Vogt. (Foto: hvo)


Die Neugestaltung des Schützenplatzes zum 150-jährigen Jubiläum im Jahr 2011 beschäftigte während der Hauptversammlung am Sonntagabend die Mitglieder des Schützenvereins Holdorf. Nachdem die Formalien abgehandelt waren, stellte der zuvor einstimmig entlastete Vorstand durch Vizepräsident Nicolas Vogt eine Lösung für den inneren Festplatzbereich vor.

Demnach soll der Platz in seiner Gesamtheit neu angelegt werden. Dazu soll der für den im vergangenen Jahr fertiggestellten Bau des Königsthrones verwandte helle Stein wieder verbaut werden. So sollen die Mauer und die Treppenstufen des Absatzes zwischen dem Sportplatz und dem sogenannten Königseck die gleiche Optik erhalten. Ebenso sollen beim Zugang der Schießhalle die hölzernen Bohlen durch die hellen Steine
ersetzt werden.

Rund um die Schießhalle und im Innenbereich zwischen den Eingängen der Straße Am Schützenplatz und der Buchenallee soll das vorhandene Verbundpflaster aufgenommen und mit einem einheitlich hellen Pflaster neu gestaltet werden. Anhand von Computeranimationen verdeutlichte Nicolas Vogt die geplanten Veränderungen. Der Vorstand kalkulierte dafür Investitionen in Höhe von 20.000 bis 22.000 Euro ein.

Einigen Mitgliedern gingen diese Pläne nicht weit genug. Allen voran forderte der direkte Nachbar Bernard Echtermann, ein Gesamtkonzept vorzulegen, das zusätzlich die Erneuerung der Umzäunung und das Pflanzen von bisher gefällten Bäumen als Ersatz beinhaltet. Unterstützung fand er in der Vorstellung, dass historisch gewachsene Strukturen wieder hergestellt werden sollten. Dazu gehöre auch der Zugang auf den Platz von der Buchenallee durch das mit Bäumen bewachsene Königseck.

Zum Schluss bewilligte die Mitgliederversammlung für die Gesamtgestaltung des Platzes inclusive Umzäunung bis zu 40.000 Euro. Das Einschalten von weiteren Fachleuten wurde dringend empfohlen. Die Umgestaltung des Platzes würde durch das zurzeit laufende Programm der Dorferneuerung einen finanziellen Zuschuss vom Amt für Agrarstruktur erhalten, teilte der Vizepräsident mit. Außerdem warb er um tatkräftige Hilfe bei den Arbeiten durch die Mitglieder, damit der Anteil der Eigenleistung optimal genutzt werde.





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