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Im Juli zur Messdienerwallfahrt nach Rom

Geschrieben von OV am 2010-02-23
Günstiges Angebot der Holdorfer Kirchengemeinden: 195 Euro/ Anmeldung bis 1.April

Die katholischen Kirchengemeinden in Holdorf bieten für alle Messdiener (auch aus anderen Gemeinden) eine günstige Teilnahme an der Internationalen Messdienerwallfahrt in Rom vom 31. Juli bis 5. August an. Die Reisekosten betragen 195 Euro, für Geschwister 100 Euro. Die Unterbringung erfolgt in der römischen Pilgerstätte der „del divino amore“. Übernachtet wird mit Schlafsack und Isomatte in Hallen. Nicht Inbegriffen im Preis sind Eintrittspreise (zum Beispiel Katakombe); Mittag- und Abendessen. Für jüngere Teilnehmer (unter 14 Jahren) kann ein Mittag- oder Abendessen in Rom (für rund fünf bis sieben Euro) organisiert werden. Anmeldeschluss im Holdorfer Pfarrbüro (05494/223) ist der 1. April.

Das Programm: 31. Juli (Samstag): Abfahrt morgens in Holdorf. Abends gemeinsame Messe in der Schweiz. Übernachten im Bus. Sonntag (1. August): Ankunft morgens an der Pilgerstätte, erstes Erkunden der Stadt. Abends gemeinsames Abendgebet am Petersdom. Montag: Stadtbesichtigung, nachmittags Gelegenheit zur Besichtigung der Callisto-Katakombe und von St. Paul vor den Mauern. Abends Treffen mit den Messdienern des Bistum Münster in St. Maria in Trastevere.

Dienstag: ab 16 Uhr Programm auf dem Petersplatz. Anschließend gemütlicher Ausklang an der Spanischen Treppe. Mittwoch: Vorprogramm und Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI., ab 12 Uhr Zeit zur eigenen Stadterkundung, 18 Uhr Messe, anschließend internationale Jugendbegegnung auf dem Piazza Navona. Danach Abfahrt, Übernachtung im Bus.

Donnerstag (5. August): Abends Ankunft in Holdorf (für diesen Tag bekommen die Schüler schulfrei).



Holdorf wiederholt Sieg bei Behördenfußballturnier und ist jetzt Rekordmeister

Geschrieben von OV am 2010-02-22
Soziale Kontakte fast wichtiger als Ballkontakte / Fischer vom Punkt eiskalt

Titelverteidigung geglückt: Die Holdorfer Mannschaft siegte zum insgesamt sechsten Mal. Hinten von links: Ralf Bolles, Max gr. Schlarmann, Rainer gr. Schlarmann, Werner Hausfeld. Vorne von links: Dominik Schulte, Siegfried Diekmann, Martin Fischer (Foto: el)


Martin Fischer behielt im Neunmeter-Krimi die Nerven. Der Vorsitzende des NFV-Kreises Vechta schritt an den Punkt, verwandelte sicher zum 6:5 gegen die Gemeinde Goldenstedt und machte den Triumph des Titelverteidigers perfekt. Die Spieler der Gemeinde Holdorf feierten damit den zweiten Sieg beim Behördenfußballturnier für „Sportler gegen Hunger“ in Folge und den sechsten Erfolg insgesamt. Damit sind die Holdorfer jetzt alleiniger Behörden- Rekordmeister.

Zum allerersten Mal hätten sich gerne die Gastgeber in die Siegerliste eingetragen. Allerdings war die Gemeinde Neuenkirchen- Vörden im Halbfinale an den Goldenstedtern gescheitert. Das änderte nichts an der guten Laune. „Wir waren alle hellauf begeistert. Es war eine Top-Veranstaltung“, freute sich Mitorganisator Niko Timphaus nach einem stimmungsvollen Turnier. Viele Gäste wären gerne länger beim feucht-fröhlichen Abschluss in der kleinen Sporthalle geblieben. Allerdings mussten die bestellten Busse auch noch gen Norden fahren. Die Nordlichter Visbek und Goldenstedt hatten ebenso eine Fahrgemeinschaft gebildet wie Dinklage und Bakum. Die Bakumer waren morgens sogar zum Frühstück in Dinklage eingeladen. Der Gegenbesuch fand dann in der Bakumer Umkleidekabine – wieder ein beliebter Treffpunkt während des Turniers – statt. Ohnehin war das Behördenturnier eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen. Fast alle Bürgermeister nahmen diese war. Zwischen Neuenkirchens Alfons Wieschmann und Visbeks Heiner Thölke kam es sogar zu einem Duell auf dem Platz. Beide neutralisierten sich.

Die sozialen Kontakte nahmen einige Fußballer noch wichtiger als die Ballkontakte. So wie der Visbeker Alfred Gerdes, der so ins Gespräch vertieft war, dass er ein Spiel seiner Mannschaft verpasste. Hellwach war er bei der Tombola, bei der er den Hauptpreis, ein Fahrrad, gewann. Kerstin Honkomp und Rita Bäuning von der Stadt Dinklage gingen derweil als Polizistinnen mit einem Alkohol-Testgerät auf Streife – wer pustete, musste eine Spende für „SgH“ entrichten.

Ohnehin drückten die Frauen dem Turnier ihren Stempel auf. Drei reine Damenmannschaften – Landkreis Vechta, Stadt Vechta und Neuenkirchen-Vörden – mischten mit. Und die Goldenstedter hatten immer mindestens zwei Frauen auf dem Feld. Eva von Döllen (3 Tore), Daniela Phias (2) und Karina Rötepohl-Bahlmann (2) schossen die Goldenstedter sogar ins Finale.

Für Stimmung sorgten auch die Crazy Dancer vom Club Neuenkirchener Narren. Die Jungen und Mädchen zeigten eine flotte Tanzeinlage. Für die kleinen Besucher der Vördener Kindergärten Sonnenland, Regenbogen und St. Paulus war der Malwettbewerb gedacht. Die Auswertung der Bilder erfolgt noch. Apropos Bilder: Dank Elektro-Fachmann Frank Niepel konnten die Besucher sogar die Bundesliga Konferenz in der kleinen Halle auf einem Fernseher verfolgen.

Der Sport in der Halle war spannender. Im finalen Neunmeter-Krimi trat Steffen Boning für Goldenstedt als fünfter Schütze an. Er tat dies, weil sich kein Mitspieler mehr traute, und trotz einer Bänderverletzung, die er sich in der Vorrunde zugezogen hatte. Dass er überhaupt schießen konnte, lag an Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp, die Boning mit Eis versorgt hatte. Aber der Angeschlagene scheiterte an Holdorfs Keeper Siggi Diekmann. Danach schob der Holdorfer Martin Fischer seinen Versuch unten rechts ins Tor. Ein so entscheidendes sei ihm noch nie geglückt, meinte er später. Dafür sah es ziemlich cool aus.



Weniger Kosten und viele Spenden

Geschrieben von OV am 2010-02-22
Außensanierung der Holdorfer Kirche St. Peter und Paul ist jetzt abgeschlossen

Die optisch auffälligste Veränderung nach der Außensanierung der Kirche ist am Eingangsbereich sichtbar, wo die Originalsteine (rechts) wieder eingesetzt wurden. (Fotos: hvo/Hoffmann)


Kosten von rund 240.000 Euro gespart und eine stolze Spende der Gemeindemitglieder von rund 128.000 Euro: Holdorfs Pfarrer Michael Kenkel schaut zufrieden auf die Bilanz der jetzt abgeschlossenen Außensanierung der St.-Peter-und-Paul-Kirche. „Wir waren mit den Arbeiten ein Jahr früher fertig, was uns Gerüstkosten gespart hat, und die Schäden waren an einigen Stellen nicht so ausgeprägt wie vorausgesagt“, begründet der Geistliche die Einsparung.

Das glich dann auch die dafür am Turm deutlich größeren Defekte an den Steinen und Fugen aus. Geplant waren für die Außensanierung 766.434 Euro. Über die in den vergangenen zwei Jahren erbrachten Spenden von knapp 128.000 Euro freut sich Pfarrer Kenkel besonders und dankt an dieser Stelle nochmals allen.

Jetzt laufen die Vorbereitungen für die Innensanierung. Bei der sollen auch die ausstehenden Arbeiten wie Abriss der Taufkapelle und die Umgestaltung der alten Eingänge (OV berichtete) erfolgen. Am 15. März wird der Kirchensteuerrat des Offizialates Vechta über den Startschuss für die Innensanierung entscheiden. Die wird dann noch einmal 250000 Euro kosten.

Pfarrer Michael Kenkel freut sich auch weiterhin über Spenden. Die können auf das Konto 0712 480 09 bei der LzO (Bankleitzahl: 280 501 00) eingezahlt werden.



CDU setzt auf Bürgermeister Krug

Geschrieben von OV am 2010-02-20
Schlarmann: „Es gibt keinen Besseren“ / Unterstützung bei Wahl im September 2011

Wollen weiter zusammenarbeiten: CDU-Chef Norbert gr. Schlarmann, Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und CDU-Ortsvorsitzender Rainer Blömer. (Foto: Hoffmann)


Die Spitzen der Fraktion und des Gemeindeverbandes der Christdemokraten Holdorf wollen auch in den kommenden Jahren Dr. Wolfgang Krug (44) als Bürgermeister sehen. Das Angebot, ihn deshalb bei der Bürgermeisterwahl im September 2011 zu unterstützen, nahm Krug jetzt auch an, und signalisierte damit seine Kandidatur. Die Wahl zur achtjährigen Amtszeit soll zusammen mit der Kommunalwahl stattfinden.

„Er ist kompetent, und es gibt keinen Besseren“, erklärte gestern bei einem Pressegespräch der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Norbert gr. Schlarmann. Krug war 2004 sowohl von der CDU als auch von der SPD als parteiloser Kandidat bei der Bürgermeisterwahl unterstützt worden. Seine Amtszeit endet 2011. „Wir haben uns damals entschieden, nicht die Partei in den Vordergrund zu rücken, sondern das Wohl der Gemeinde“, sagte der CDU-Chef. Das sei aufgegangen. Schlarmann verwies auf die solide Haushaltslage, die Entwicklung im Baubereich beziehungsweise generell auf die Außenwirkung der Gemeinde. Krug habe gezeigt, dass er die Verwaltung und den Rat kompetent zusammenführen kann.

Zwar hat die CDU diesmal im Vorfeld noch nicht mit der SPD gesprochen, aber Schlarmann geht davon aus, dass die Sozialdemokraten Krug wieder den Rücken stärken werden. Rückhalt habe der Bürgermeister auch in Handorf-Langenberg, ergänzte der CDU-Ortsvorsitzende Rainer Blömer. Die Bürger schätzten die Art und Weise, wie er Probleme angehe und sie einvernehmlich löse.

Krug betonte gestern, dass er sich in Holdorf gut aufgehoben sieht. Was auch seine Familie betreffe. Die Arbeit sei interessant und abwechslungsreich, und es gebe eine Umfeld, wo man was bewegen könne, richtete er seinen Blick auf die Zusammenarbeit mit dem Rat. Es gebe keinen „Alleinherrscher, sondern nur ein Teamspiel.“ Und das funktioniere in Holdorf, auch wenn es hin und wieder kontroverse Diskussionen gebe.





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