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News-Archiv (bis Februar 2017)

Pöttering beeindruckt Gäste des Kohlessens

Geschrieben von OVS am 2015-03-08
Ehrengast gibt im Gespräch beim CDU-Gemeindeverband Holdorf Einblicke hinter Brüsseler Kulissen

Erfahrener Europapolitiker zu Gast: von links Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Norbert gr. Schlarmann, Ehrengast Hans-Gert Pöttering, Professor Peter Nitschke und stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Boje. (Foto: Honkomp)


Aufschlussreiche Einblicke in sein bewegtes und bewegendes Politikerleben gab Professor Hans-Gert Pöttering kürzlich beim Kohlessen des CDU-Gemeindeverbandes Holdorf in der Schützenhalle Fladderlohausen. Etwa 220 Gäste erlebten eine „Sternstunde“, in der höchst eindrucksvoll erläutert wurde, „wie komplex Politik ist“, sagte am Ende Professor Dr. Peter Nitschke, Politikwissenschaftler an der Universität Vechta

Nitschke hatte zuvor gut eine Stunde auf dem Podium ein Gespräch mit dem Gastredner Pöttering, geführt. Der langjährige Europapolitiker aus Bad Iburg, der von 2007 bis 2009 Präsident des Europäischen Parlaments war und heute Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung ist, hatte dabei auch Einblicke in seine persönliche Motive für sein politisches Engagement gewährt.Er habe seinen Vater, der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs fiel, nie kennengelernt, erläuterte er. Eine schmerzliche Lebensprägung, die ihn zu seiner Lebensaufgabe führte: den Frieden durch die Europäische Union zu sichern.

„Wir sind zu unserem Glück vereint“, heißt die jüngste Veröffentlichung Pötterings – ein Buch, in dem er die vergangenen 35 Jahre auf dem Weg zum vereinten Europa aus seinem Blickwinkel nachzeichnet.Mit spontanem Applaus während seiner Ausführungen zeigten die Gäste des Holdorfer CDU-Kohlessens, dass dieser Weg sie beeindruckte.



Die IGEHA 2015 rückt näher - der Hauptpreis der Verlosung ist eingetroffen!

Geschrieben von Gemeinde Holdorf am 2015-03-07
Attraktive Preise bei der IGEHA-Verlosung

Attraktive Hauptpreise vorgestellt vom IGEHA-Organisationsteam: Dr. Wolfgang Krug (Bürgermeister), Ralf Rottinghaus (Fa. Rottinghaus Hausgeräte), Jana Pfeiffer (Gemeinde Holdorf), Siegfried Schlarmann, Heike Herbrich (Fa. Decor Concept), Claus Böckmann (Fa. Metallbau Böckmann), Christian Schnieders (Fa. Taxi Schnieders), Thomas gr. Schlarmann (Wirtschaftsförderer der Gemeinde Holdorf) und Günter Böckmann (Hotel Zur Post) (Foto: Gemeinde Holdorf)


Was wäre die überregional bekannte Holdorfer Industrie- und Gewerbeschau IGEHA ohne ihre traditionelle Verlosung? - Undenkbar und unvollständig! Daher hat das Orga-Team der IGEHA 2015 selbstverständlich wieder eine lukrative Tombola organisiert. Der Hauptpreis besteht in diesem Jahr in einem E-Bike, das inzwischen in Holdorf eingetroffen ist und in den nächsten Wochen in den Holdorfer Banken besichtigt werden kann. Des Weiteren locken eine siebentägige Reise an den Gardasee und ein großes LED-TV-Gerät. Aber unabhängig von der Verlosung stellt nach fester Überzeugung der Organisatoren ein Besuch der IGEHA in jedem Fall einen Gewinn dar. Denn mit knapp 150 Ausstellern erreicht die Zahl eine Größenordnung, die in dieser Form so noch nicht anzutreffen war. Die Organisatoren sind sehr glücklich darüber, dass sie daher ihr Versprechen halten können, eine wahrhaft abwechslungsreiche und zugleich inhaltsvolle Gewerbemesse zu organisieren!

Das Orga-Team lädt erneut die gesamte Bevölkerung ein, sich diesen Höhepunkt kurz nach Ostern nicht entgehen zu lassen!"



Holdorf ist die Hundemetropole im Kreis Vechta

Geschrieben von OV am 2015-03-07
Auf 1000 Einwohner kommen fast 100 Tiere

Knapp 9000 Dackel, Terrier, Golden Retriever & Co. Leben derzeit in den hiesigen Städten und Gemeinden. Die zahlenmäßig meisten von ihnen sind in Lohne zu Hause.

Die kleinsten Kommunen im Kreisgebiet haben die höchste Hundedichte. In der Gemeinde Holdorf leben aktuell 97,3 dieser Vierbeiner je 1000 Einwohner. Auf einen ähnlich hohen Wert kommt nur noch die Gemeinde Bakum. Dort liegt die Quote immerhin bei 96,6, wie eine Datenauswertung dieser Zeitung ergab.

Auf den Plätzen folgen Goldenstedt (86,4), Steinfeld (86,0), Neuenkirchen-Vörden (83,7), Visbek (74,6), Dinklage (71,0), Lohne (58,7) und Damme (55,3). Nur in der Stadt Vechta sind weniger als 50 Hunde je 1000 Einwohner angemeldet (46,4). Aber selbst diese Zahl liegt noch weit über dem zuletzt im Jahr 2010 vom Deutschen Städtetag gemessenen Durchschnittswert auf Bundesebene von 34,3.

In den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der angemeldeten Hunde in fast allen Kommunen im Kreisgebiet leicht bis deutlich angestiegen. So wuchs die Zahl in Visbek von 561 im Jahr 2010 auf 702 im Jahr 2014. In Lohne sei der Bestand seit 2011 „jährlich um etwa 40 bis 50 Hunde angestiegen“, sagte Stadtsprecher Christian Tombrägel.

Ergebnis: Nach Angaben der zehn hiesigen Städte und Gemeinden sind derzeit insgesamt 8945 Hunde registriert. Die zahlenmäßig meisten Exemplare leben in Lohne (1482), mehr sogar als in Vechta (1435). Es folgen Damme (911), Dinklage (900), Steinfeld (827), Goldenstedt (806) und Visbek (702).

Folge: Gemeinsam nahmen die Kommunen im vergangenen Jahr mehr als 300000 Euro Hundesteuer ein.



Hundesteuer bringt Kommunen mehr als 300000 Euro

Geschrieben von OV am 2015-03-07
Große Unterschiede bei der Abgabenhöhe:Drei Tiere kosten in Neuenkirchen-Vörden doppelt so viel wie in Visbek

Wenn Herrchen und Frauchen Geld sparen wollen, müssen sie in die Gemeinde Visbek ziehen. Dort sind die Hundesteuersätze kreisweit und durchweg am günstigsten, wie eine Datenauswertung dieser Zeitung ergab.

Alle zehn Städte und Gemeinden haben diese Steuern an die Zahl der gehaltenen Tiere gekoppelt. Heißt: Ein Hund ist relativ günstig, jeder weitere wird immer teurer.

Visbek verlangt aktuell für den ersten angemeldeten Hund 20 Euro im Jahr (siehe Grafik. Preiswerter ist keine andere Kommune im Landkreis Vechta. Den gleichen Satz nehmen die Gemeinden Holdorf und Steinfeld. Auch beim zweiten Hund ist die Steuerhöhe von 30 Euro in Visbek konkurrenzlos. Am nächsten dran liegt noch Steinfeld mit 40 Euro.

40 Euro kostet in Visbek dagegen erst der dritte und jeder weitere Hund, während viele andere Kommunen zum Teil fast das Doppelte nehmen.

Steuersätze sind vielerorts seit fast 15 Jahren konstant

Die teuersten Pflaster für Halter eines einzelnen Vierbeiners sind die Städte Vechta, Lohne und Dinklage, die dafür jeweils 40 Euro im Jahr verlangen. Wer sich einen zweiten Hund zulegt, muss dafür ebenfalls in Vechta, Lohne und Dinklage am tiefsten in die Tasche greifen. Hinzu kommt noch Neuenkirchen-Vörden. Kostenpunkt in diesen vier Kommunen: 60 Euro im Jahr. Wer sogar noch mehr dieser Tiere sein Eigen nennt, wird in Neuenkirchen-Vörden mehr als anderswo zur Kasse gebeten. 90 Euro werden ab dem dritten Hund pro Jahr fällig.

Heißt: Besitzer von drei Hunden müssen in Neuenkirchen-Vörden (180 Euro) doppelt so viel dafür ausgeben wie in Visbek (90 Euro).

Immerhin:Eine häufige Erhöhung der Hundesteuer, wie es der Bund der Steuerzahler zuletzt einigen Kommunen in Nordrhein-Westfalen vorgeworfen hatte, um Finanzlöcher zu stopfen, kann den hiesigen Städten und Gemeinden nicht nachgesagt werden: Zumeist sind die Sätze seit 15 Jahren konstant, in Holdorf sogar seit 1995. Zuletzt hatte die Stadt Dinklage eine Erhöhung verabschiedet. Das war vor drei Jahren.

Wegen der stetig zunehmenden Zahl der angemeldeten Hunde von etwa 7000 im Jahr 2011 auf aktuell 8945 steigen jedoch auch die Steuereinnahmen. Alle zehn Kommunen haben im vergangenen Jahr zusammen etwa 302000 Euro damit eingenommen. Gegenüber 2013 entspricht das einem Plus von 3,1 Prozent.

Die höchsten Summen nehmen erwartungsgemäß die bevölkerungsreichen Städte ein, weil dort auch folgerichtig die meisten Hunde zu Hause sind. In Lohne, wo derzeit 1482 Tiere angemeldet sind, flossen im vergangenen Jahr 63800 Euro in das Stadtsäckel. Das sind fast neun Prozent mehr als noch 2012. Auch Vechta meldet steigende Einnahmen. Die Summe stieg von etwa 55000 (2012) über 56000 (2013) auf fast 59500 im vergangenen Jahr. Aktuell sind dort 1435Hunde angemeldet.

Bemerkenswert ist, dass gerade Bakum als Gemeinde mit einer der höchsten Hundedichten eine Ausnahme bildet: Dort gingen die Zahl der Tiere und damit auch die Steuereinnahmen zuletzt leicht zurück. Lagen die Einnahmen 2012 noch bei 16400 Euro, betrugen sie 2014 nur noch 16200 Euro.





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