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News-Archiv (bis Februar 2017)

Gemeinde regelt Prozedere bei Spendenabgabe

Geschrieben von OV am 2009-12-19

Der Rat hat mit den Stimmen der CDU eine neue Regelung über die Entgegennahme und Vermittlung von Spenden verabschiedet. Danach ist es der Gemeindeverwaltung „ausdrücklich gestattet, Spenden, Schenkungen und ähnliche Zuwendungen einzuwerben und anzunehmen beziehungsweise
an Dritte zu vermitteln, die sich an der Erfüllung gemeindlicher Aufgaben beteiligen. Über die Annahme entscheidet grundsätzlich der Rat. Bis zu einer Höhe von 1000 Euro überträgt er die Entscheidung auf den Bürgermeister.“

Während die CDU die Regelung als gut abgefasst bezeichnete, sah Heinrich Schonhöft (SPD) die Gefahr, damit den Anschein von Käuflichkeit erwecken zu können. Zudem könnte die Regelung eine „Einflussnahme auf die Kommune und die Gemeinde legitimieren“. Die SPD wolle sich nicht auf dieses „Glatteis wagen“ und lehnte deshalb auch die neue Regelung ab.

Obwohl Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug grundsätzlich die Bedenken nachvollziehen konnten, kam er zu „einem anderen Ergebnis“. Zum einen sei die Textfassung der Regelung in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund erfolgt. Denn der hatte empfohlen, klare Richtlinien bei der Spendenvergabe zu fassen, so Krug. „Wenn jemand der Schule ein Buch spendet, dann spendet er es der Gemeinde, weil sie der Schulträger ist“, brachte Krug ein Beispiel. Zum anderen gehe es gerade darum, nicht in den Ruf von Manipulation zu kommen.

CDU-Fraktionschef Norbert von Handorff ergänzte, dass die Gemeinde ein Verzeichnis über die Zuwendungen mit Namensnennung zu führen hat. Für Schonhöft indes keine richtigen Argumente. Um grundsätzlich allen Verdächtigungen einen Riegel vorzuschieben, könnte man zum Beispiel eine Stiftung einrichten, meinte er.



Warten aufs Christkind im Hallenbad

Geschrieben von OV am 2009-12-19
Öffnung am 24.12.09 von 9.00 bis 12.00 Uhr

Das Team des Hallenbades der Gemeinde Holdorf wird in Zusammenarbeit mit den örtlichen Rettungsschwimmern erstmals allen Kindern die Möglichkeit bieten, gemeinsam auf das Christkind zu warten.

Hierzu werden alle Kinder und natürlich auch Erwachsene in das Hallenbad eingeladen. Voraussetzung ist nur, dass die Kinder gute Laune mitbringen. Bei lustigen Spielen und viel Spaß soll so am 24. Dezember von 9 bis 12 Uhr die lange Zeit bis zum Heiligen Abend vertrieben werden, sodass die Eltern noch Zeit für die letzten Besorgungen haben.

Die Veranstaltung ist kostenlos, lediglich der Eintritt ins Schwimmbad muss gezahlt werden. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.



Tennisverein erhält 25.000 Euro Zuschuss

Geschrieben von OV am 2009-12-18
Wirtschaftsförderung in Höhe von 94.000 € geplant

Für die Wirtschaftsförderung hat die Gemeinde im nächsten Jahr 94.000 Euro eingeplant. „Wir werden uns zukünftig mehr auf den Einzelhandel und die Wirtschaft konzentrieren“, begründete Norbert von Handorff dieses Summe.

Aber auch für die Vereine wird etwas getan. So soll der Tennisverein einen Zuschuss von 25.000 Euro bekommen und die DLRG einen Zuschuss für die Jugendarbeit von 5.000 Euro.



Kleiner Schönheitsfehler

Geschrieben von OV am 2009-12-17
Ergebnishaushalt der Gemeinde Holdorf nicht ausgeglichen

Traditionell und doch eine Premiere war die adventliche Einstimmung der Ratsmitglieder auf die letzten Sitzung in diesem Jahr. Während bislang die Musiker ins Rathaus kamen, schauten am Dienstagabend die Kommunalpolitiker in die Musikscheune des Musikvereins Holdorf,wo das Jugendorchester unter Leitung von Soja Kösten (3. von links) spielte. (Foto: hvo)


Ergebnishaushalt, Finanzhaushalt und Stellenplan: Der Holdorfer Rat hat am Dienstagabend zum ersten Mal einen Haushalt nach den Regeln der doppelten Buchführung (Doppik) verabschiedet. Die Christdemokraten stimmten für das Zahlenwerk 2010, die Sozialdemokraten indes lehnten es ab.

Martin Fischer begründete dies vor allem damit, dass der Ansatz für die Gewerbesteuer von 2,3 Millionen Euro angesichts der wirtschaftlichen Lage Augenwischerei und moralisch unverantwortlich sei. CDUFraktionschef Norbert von Handorff hielt dagegen, das der Ansatz gerechtfertig sei. Er bezog sich auf die Entwicklung der Einnahmen in den vergangenen Jahren, die vom Kämmerer Thomas gr. Schlarmann im Ansatz berücksichtigt worden sei. Dass letztlich in diesem Jahr die Einnahmen bei der Gewerbesteuer weniger ausgefallen waren, führte Norbert von Handorff auf Rückzahlungen an Firmen hin, die allerdings „einmalig sind“.

Zudem stehe der Kämmerer im Kontakt mit den heimischen Unternehmen. „Der Ansatz von 2,3 Millionen Euro ist eher konservativ“, meinte der Fraktionschef. Als konservativ mit einem kleinen Schönheitsfehler hatte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug eingangs der Diskussion den Haushalt bewertet. Der Schönheitsfehler: Der Ergebnishaushalt ist nicht ausgeglichen. Was auf den Wechsel von der Kameralistik auf die Doppik zurückzuführen sei. Denn nun müssen auch die bislang im Haushalt nicht berücksichtigten Abschreibungen und Rückstellungen für Altersteilzeit aufgeführt werden. Das sind aber nur Buchungswerte, sagte der Kämmerer.

Zudem habe die Gemeinde gesetzlich zwei Jahre Zeit, den Ergebnishaushalt auszugleichen. Als größte Ausgabe im kommenden Jahr sieht der Haushaltsplan rund eine Millionen Euro für den Grundstückskauf vor. Für die Wirtschaftsförderung sind 94.000 Euro eingeplant.





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