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Holdorfer Hallenbad bleibt weiter geschlossen

Geschrieben von OV am 2009-08-21
Undichte Stellen zurzeit saniert / Bauamtsleiter Schweigel hofft, dass Mitte September geöffnet wird

Hier ist noch Wasser: Bauamtsleiter Wilfried Schweigel und Bademeister Daniel Fraß (rechts) betrachten die Dehnungsfuge im Holdorfer Hallenbad. (Foto: Niehues)


Eigentlich ist es nicht ungewöhnlich, wenn Wasser in einem Hallenbad ist. Im Falle des Holdorfer Bades aber schon, da sich das Wasser dort angesammelt hat, wo es nicht hingehört. „Im Bereich der Dehnungsfuge ist Wasser unter die Dichtfolie gedrungen und hat mit enormen Druck die Bodenfliesen hochgedrückt“, erklärt Bauamtsleiter Wilfried Schweigel. „Es sah aus wie ein Wasserbett“, fügt Schweigel hinzu.

Doch wo kommt das Wasser her? Eine Frage, die kaum zu beantworten ist. „Da bewegen wir uns im Bereich der Spekulationen“, gibt Schweigel ehrlich zu. Um auf „Nummer sicher“ zu gehen, wurden alle Bodeneinläufe mit Epoxidharz eingegossen. Somit soll verhindert werden, dass zukünftig wieder Wasser über undichte Verbindungen oder kleine Schraublöcher eindringen kann.

Doch es gibt noch ein weiteres Problem im Hallenbad. Aus den Zuströmöffnungen war Hydraulikflüssigkeit ins Badewasser gelangt. „Von den 20 Litern fehlte am Ende ein halber“, erläutert Schweigel. Die Flüssigkeit sei „nicht gesundheitsschädlich“ gewesen und habe im Wasser lediglich geschäumt. Dennoch war der Vorfall ein untrügliches Zeichen dafür, dass auch bei den Hydraulikleitungen ein Leck vorhanden sein musste. „Wir werden die Leitungen komplett neu verlegen“, sagt der Bauamtsleiter. Und zwar so, dass sie nicht mehr im Beton liegen, sondern wie jetzt bei neuen Bauten üblich, sichtbar seien.

Die Sanierung der Hydraulikleitungen wird rund 14.000 Euro kosten, was sonst noch im Bereich er Fliesen auf die Gemeinde zukomme, sei noch ungewiss. Ungeklärt ist auch, ob die Gemeinde noch Ansprüche aus dem auf fünf Jahre verlängerten Gewährleistungsvertrag ableiten kann. Das Hallenbad wurde vor fünf Jahren für rund eine Million Euro grundlegend saniert.



Neue Öffnungszeiten für Jugend-Treffpunkte

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-08-21
Barbaraheim in Handorf-Langenberg und Gemeindehaus in Fladderlohausen

Neue Öffnungszeiten sind für die Treffpunkte des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit in Holdorf „Zukunft für Jugend“ in Handorf-Langenberg und Fladderlohausen (Lorse) vorgesehen.

Der Kindertreff Lorse im evangelischen Gemeindehaus bietet jeden Montag von 15.30 bis 17.30 Uhr unterschiedlichste Aktionen und Spielangebote an. Am ersten Montag im Monat steht ein Spielnachmittag auf dem Programm. Der zweite Montag im Monat ist für leckeres Kochen und Backen vorgesehen. Für den dritten Montag im Monat sind verschiedenste Bastelangebote geplant, während der vierte Montag im Monat für Wunschangebote reserviert bleibt. „Die Kinder können die zwei Stunden frei nutzen. Die Teilnahme ist kostenlos und es ist für sie nicht zwingend, die zwei Stunden komplett zu bleiben“, klärt die Jugendpflegerin Melanie Gadomski auf.

Das Barbaraheim ist der Jugendtreff in Handorf-Langenberg. Dieser ist jedenMontag von 18 bis 20 Uhr für Mädchen und Jungen im Alter von zwölf bis 19 Jahren kostenfrei geöffnet. Neben Billard und Kicker stehen Spielkarten und Gesellschaftsspiele zur Verfügung. Es kann auch gekocht oder gebacken werden.



Respekt vor Leistung der Firma

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-08-21
FDP-Bundestagabgeordneter Brüderle besucht Panther-Batterien

Im Gespräch: Rainer Brüderle (rechts) und Peter Friedhoff (2. von rechts) ließen sich von Panther-Batterien-Geschäftsführer Andreas Lohmann und seiner Ehefrau Hiltrud informieren. Im Hintergrund spricht Paul Lübbe mit Prokurist Franz-Joseph Eckelmann (rechts). (Foto: hvo)


Im Rahmen seiner Wahlkampfreise im Oldenburger Münsterland besuchte der FDP Bundestagsabgeordnete Rainer Brüderle gestern Vormittag in Begleitung des FDP-Bundestagskandidaten Peter Friedhoff und des FDP-Kreisvorsitzenden Paul Lübbe die im Jahr 2008 von Dinklage nach Holdorf umgesiedelte Firma Panther Batterien.

Das 1986 von Andreas Lohmann im Gebäude der alten Molkerei von Langwege gegründete Unternehmen hat eine beispielslose Entwicklung genommen und zählt zu den Großen seiner Branche. Während eines Gedankenaustauschs drückte Rainer Brüderle seinen Respekt vor der unternehmerischen Leistung aus. Die erreichte Marktstellung sei nur durch engagierte Mitarbeiter und eine kompetente Geschäftsführung möglich. Zum Thema „Abwrackprämie und freier Teilehandel“ betonte der Liberale, dass der Eingriff des Staates lediglich ein Vorziehen von Aufträgen bedeute. Die Auswirkungen seien langfristig spürbar.

Als Negativbeispiel nannte er die Bauwirtschaft. Als diese in den 60er Jahren durch ein Konjunkturprogramm gestützt wurde, fiel sie anschließend in ein tiefes Auftragsloch. Außerdem bezweifele er die belebende Wirksamkeit für die deutsche Autoindustrie.

„Die Prämie fördert die Autoindustrie in Nahost“, bemerkte er kritisch.



Schule zum gesunden Lebensraum entwickeln

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-08-20
Holdorfer Grundschule führt das 2007 begonnene Projekt in Eigenregie weiter / Pausenverkauf kommt gut an

Der Pausenverkauf von Äpfeln, Nüssen und Rosinen könnte noch erweitert werden, meinen Celine Völker und Melissa Mey-Pfeiffer. Lehrerin Petra Nobis wirbt unterdessen bei den Eltern für deren Unterstützung. (Foto: hvo)


„Gesund leben lernen“ ist das Ziel. Seit Anfang 2007 nimmt die Grundschule Holdorf als einzige Schule des Landkreises Vechta an diesem Projekt teil. Anliegen von „Gesund leben lernen“ ist es, die „Organisation Schule“ zu einem gesunden Lebensraum für alle Personen, die an ihr arbeiten und lernen, zu entwickeln.

Auch wenn diese Aktion – diese wurde als Kooperationsprojekt zwischen den Spitzenverbänden und den Landesvereinigungen für Gesundheit aus Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gestartet – vor den Sommerferien zu Ende gegangen ist, soll sie künftig in Eigenregie weitergeführt werden, erklärt die federführende Lehrerin Petra Nobis. Gemeinsam mit den Eltern sollen mögliche Vorhaben überprüft werden.

So könne es eine Erweiterung des Pausenverkaufs durch die Eltern geben. Diese können einmal wöchentlich in den Pausen Quarkspeisen und geschnittenes Gemüse wie Möhren und Paprika anbieten. Ein Projekt „Wilde Buben“ könne ins Leben gerufen werden. Dabei würden einmal im Monat die Väter der Grundschulkinder etwas mit den Jungen der dritten und vierten Klassen unternehmen.

Ein Sozialtraining für auffällige Schülerinnen und Schüler könne ebenso angeboten werden. Ebenso käme es infrage, alte Hüpfspiele auf dem Schulhof aufzumalen und den Schülern die Regeln zu erklären. „Dies könne auch im Sportunterricht integriert werden, so Petra Nobis. Zudem könne es für die Lehrer ein Gesundheitsangebot geben. Über den Gesundheitsaspekt hinaus wäre ein Sponsorenlauf, dessen Erlös für ein Hilfsprojekt gespendet wird, denkbar.

„Erste Ziele haben wir seit dem Projektstart erreicht“, erklärt Petra Nobis. Die Pausenhalle wurde in einen Raum umfunktioniert, der vielfältig genutzt werden kann. Sitzbänke, Tischgruppen und Stühle, eine bewegliche Bühne sowie Raumteiler und die Installation eines Trinkbrunnens gehören dazu. Gesunde Frühstückstage in allen Klassen, vorbereitet durch Eltern, und der Pausenverkauf von Äpfeln, Nüssen und Rosinen durch Schüler der vierten Klassen zählen ebenso zu den Neuerungen.





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