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News Archiv

Hier fühlen sich Senioren zuhause

Geschrieben von OV am 2009-08-08
Aus einem Motel wurde ein Seniorenheim – Seit 1989 unter der Führung von Familie Reisener

Das Altenpflegeheim „as to huus“ aus der Vogelperspektive von der Birkenallee aus gesehen.


Die Unternehmensgruppe Sozial-Team (Gründung des Familienunternehmens 1989) ist im Bereich der Altenpflege vielfältig engagiert. Zur Gruppe gehören die Altenpflegeheime „as to huus“ in Holdorf mit 94 Pflegeplätzen, das Altenpflegeheim „Haus am Ziegeleiteich“ mit 44 Pflegeplätzen und die Seniorenhausgemeinschaften „Am Mühlenbach“ mit 40 Pflegeplätzen. Darüber hinaus bietet die Unternehmensgruppe mit dem „Wohnpark Birkenallee“ in Holdorf, der „Seniorenresidenz Dammer Berge“ in Damme und dem „Wohnpark Meyerhof“ in Lohne Betreutes Wohnen für Senioren an. Die ambulante Pflege ist durch die Private Sozialstation Thölke & Reisener ein weiteres Standbein.

Derzeit werden über 250 Senioren durch 174 Mitarbeiter auf verschiedenste Art betreut, versorgt und gepflegt. Das Gebäude des Altenpflegeheimes „as to huus“ wurde bereits 1972 errichtet. Zunächst wurde es planungsgemäß als Motel betrieben. Erst acht Jahre später – 1980 – wurde das Anwesen zu einem Altenpflegeheim umfunktioniert. Norbert Reisener wurde in seiner Funktion als Heimaufsicht des Landkreises Warendorf im Jahre 1989 auf das
Altenpflegeheim aufmerksam. Die damalige Betreiberin wollte das Heim nicht weiterführen und so brach Familie Reisener ihre Zelte in Nordrhein-Westfalen ab und entschloss sich dazu, die Leitung des Holdorfer Altenpflegeheimes am1.August 1989 zu übernehmen.

Nach langen Verhandlungen konnten Gabriele und Norbert Reisener das Objekt 1992 erwerben. Baulichen und strukturellen Veränderungen im Sinne eines modernen anspruchsvollen Altenpflegeheimes stand somit nichts mehr im Wege. Umfassende Baumaßnahmen zur Erweiterung und Modernisierung wurden umgesetzt. Ein Notrufsystem wurde installiert, eine komplett neue Großküche aufs modernste ausgestattet und mehrere großzügige Aufenthaltsräume geschaffen. Weitere Bewohnerzimmer wurden ebenfalls geschaffen und so wuchs das Heim von 64 auf 84 Bewohnerplätze.

1997 wurde der Bereich „Betreutes Wohnen“ mit dem Wohnpark Birkenallee verwirklicht. Dort stehen in unmittelbarer Nähe zum Altenpflegeheim zwölf Wohnungen zur Verfügung. Im Jahre 2002/2003 konnte das Altenpflegeheim „as to huus“ zehn weitere Pflegeplätze anbieten. Durch eine Aufstockung um eine zusätzliche Etage entstanden 23 neue Appartements inklusive Bad, in denen sich die Bewohner wie zuhause fühlen können. Reduziert wurde dadurch auch die Anzahl an Doppelzimmern. Neben den Appartements wurden auch zusätzliche Aufenthaltsräume geschaffen. Dort trifft man sich zum gemütlichen Klönschnack, zum Lesen oder einfach nur zum Entspannen.

Heimleiterin Lydia Blömer ist bereits seit dem 1. Juli 1992 beim Sozial-Team beschäftigt und hat die Konzepte der Unternehmensgruppe in wesentlichen Zügen mitgestaltet. Unterstützt wird sie dabei von Pflegedienstleiterin Nadine Rüther, die am 1. Juli 2008 Volker Wördemann als Pflegedienstleiter ablöste, der sich jetzt ausschließlich um das Qualitätsmanagement der Unternehmensgruppe einrichtungsübergreifend kümmert.

Stetige Weiterentwicklung und Erweiterung des Servicebereichs: Seit Jahren setzt das Sozial-Team höchstenWert auf Serviceleistung, Qualität und Qualitätssicherung. Durch stetige Weiterentwicklung werden immer wieder Abläufe verbessert und gefestigt.

Ziel ist es, jedem Bewohner eine Umgebung zu bieten, in der er sich zuhause fühlt. Durch geschultes Fachpersonal wird eine bestmögliche Betreuung und Versorgung gewährleistet.

Das beinhaltet neben einer professionellen medizinischen und einer umfassenden psychosozialen Betreuung sowohl eine individuelle Freizeitgestaltung als auch Gruppenaktivitäten wie etwa Bingonachmittage. Für Anregungen ist das Haus „as to huus“ stets dankbar.

Besuchern und Interessierten steht das Haus jederzeit offen. Heute präsentiert sich „as to huus“ als ein modern geführtes Pflegeheim mit angeschlossenem Betreuten Wohnen. „Die Bewohner sollen sich Wohlfühlen!“ Darauf legt man im Altenpflegeheim „as to huus“ besonders großen Wert. Die Bewohner finden behaglich gestaltete Ein- oder Zweibettzimmer vor, die selbstverständlich behindertengerecht ausgestattet sind. Bad, Telefon- und Kabelanschluss zählen zum Standard.

Des Weiteren schenkt Familie Reisener einer freundlichen Möblierung große Bedeutung. Gerne können die Heimbewohner aber auch ihre eigenen Möbelstücke mitbringen. Neben zahlreichen Gemeinschaftsräumen umfasst der Komplex außerdem einen großzügigen Wintergarten, Terrasse und eine gepflegte Gartenanlage, geradezu prädestiniert für Spaziergänge und zum Verweilen.

Das fachkundige Pflegeteam mit erfahrenen Kräften steht rund um die Uhr zur Verfügung und trägt dem Anspruch einer optimalen Versorgung der Bewohner Rechnung. Nicht zu vergessen das leibliche Wohlergehen, das dem Team von „as to huus“ sehr am Herzen liegt. Alle Speisen werden liebevoll zubereitet. Auch auf Schon- und Diätkostwünsche ist die Küche optimal eingestellt. Das abwechslungsreiche Freizeitprogramm wird von den Bewohnern dankend angenommen. Für Ausflüge in die nähere und weiteremgebung stehen diverse Fahrzeuge Zur Verüfügung.

Für Geburtstagsfeiern mit der Familie und andere Feierlichkeiten bilden die gemütlich eingerichteten Gesellschaftsräume eine stimmungsvolle Kulisse.



Frauen besuchen japanischen Garten

Geschrieben von OV am 2009-08-08

Der japanische Garten der Familie Meyer in Mühlen ist das Ziel einer Fahrt der Frauengemeinschaft Handorf-Langenberg am 29. August (Samstag). Für Mitglieder des Blumen- und Besengeschwaders ist diese Fahrt kostenfrei. Alle anderen interessierten Frauen sind willkommene Gäste und mit zehn Euro dabei.

Treffpunkt ist um 13 Uhr mit dem Fahrrad beim Barbaraheim, um gemeinsam nach Mühlen zu fahren. Für alle, denen dies zu anstrengend ist, wird eine Mitfahrgelegenheit mit dem Auto angeboten. In Mühlen gibt es zunächst Kaffee und Kuchen im Landcafé. Danach ist die Besichtigung des Gartens. Abschluss bei Ruwe mit einem Essen. Anmeldungen bis zum 9. August in der Liste im Schriftenstand. Angegeben werden muss, ob man mit dem Rad oder dem Auto fahren will.



Hallenbad öffnet noch nicht am 10. August

Geschrieben von OV am 2009-08-04
Probleme mit den Bodenfliesen

Die obligatorische Öffnung des Holdorfer Hallenbades nach den Sommerferien wird sich in diesem Jahr verzögern. „Wir können das Bad nicht am 10. August wieder öffnen, weil es Probleme mit den Bodenfliesen gibt“, sagte gestern Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug.

Unterhalb der neuen Fließenschicht habe sich Wasser gesammelt. Darauf hin musste nun die Dehnungsfuge freigelegt werden. Die Reparatur dauert noch etwas. Wie lange genau, konnte der Bürgermeister gestern allerdings nicht sagen.

Bei der Überprüfung des Bades, die immer in der Sommerpausen durchgeführt wird, wurden diesmal die Filter ausgewechselt.



Mit „Hymn“ auf dem Weg nach Estrella

Geschrieben von OV am 2009-08-04
Pilger zurück von der neunten Etappe auf dem Jakobsweg / Gemeinsamer Abend mit Spaniern und Italienern

Kurz vor dem Ziel in Estrella ließen sich die Pilger um Holdorfs Pfarrer Michael Kenkel noch einmal gemeinsam aufs Foto bannen. Im kommenden Jahr werden die Wanderer wieder in Estralla starten und dann die zehnte Etappe auf dem Weg nach Santiago de Compostella in Angriff nehmen. (Foto: privat)


„Die Gruppe war einfach super“, schwärmt Holdorfs Pfarrer Michael Kenkel nach der am Samstag beendeten neunten Etappe auf dem Jakobsweg. Rund 200 Kilometer haben die 52 Pilger in gut einer Woche zurückgelegt und dabei auch erstmals spanischen Boden betreten. Gegenüber der vergangenen Etappen in Südfrankreich begleitete die Gruppe eine sehr abwechslungsreiche Landschaft, erzählt Kenkel. Der größte Unterschied zu den Touren im Nachbarland war allerdings die immens große Anzahl von Pilgern. „Da war alles dabei, von jungen Leuten über Pärchen bis zu Familien. Und sehr viele Spanier.“ Die pilgern oft nur ein paar Tage auf dem Santiago- Weg, weiß der Pfarrer. „So wie wir in der Not vielleicht eine Kerze anzünden, laufen die Spanier ein Teilstück auf dem Camino“, sagt Kenkel. Als einen der

Höhepunkte der Tour wertet der Geistliche den gemeinsamen Abend mit spanischen und italienischen Pilgern. „Wir haben in einer großen Runde abwechselnd Lieder gesungen. Das war beeindruckend.“ Überhaupt war das Singen für die Gruppe an der Tagesordnung. „Wir hatten sogar unser eigenes Pilgerlied“, erzählt Kenkel: „Hymn“ von Barclay James Harvest. Das Lied begleitete die Gruppe vom Start in Lahontan (Frankreich) bis nach Estrella täglich. Wie auch der Pilgerrhythmus: 6 Uhr Laudes und Frühstück, danach Fußpflege, 7 Uhr Abmarsch und 11 Uhr zweites Frühstück. Meistens gegen 16 Uhr war die Strecke bewältigt. „Dann wurde geduscht und hatten die Pilger bis zur Abendmesse gegen 19.30 Uhr Freizeit“, so Kenkel.

Am vorletzten Abend erlebte die Gruppe in Puente la Reina sogar noch einen Stierkampf und war hautnah dabei, als die Tiere durch die Stadt getrieben wurden. Ein Spektakel, das allerdings für den Pfarrer zweifelhaft bleibt. Fast 2000 Kilometer hat Pfarrer Michael Kenkel mit seiner Gruppe seit 2001 mittlerweile hinter sich gebracht. Bis Santiago de Compostella sind es noch rund 500 Kilometer. Zwei, drei Touren werden es noch, so der Pfarrer. Und viele von der aktuellen Gruppe werden auch dann wieder dabei sei, ist er sich sicher.





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