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News Archiv

Heidesee fest in „Bahlmänner-Hand“

Geschrieben von OV am 2009-04-25
Gemeinsame Feier am 1. Mai / Christian seit zehn Jahren Pächter, Martin Zeltplatz-Chef

Die letzten Handgriffe macht Martin Bahlmann im Aufenthaltsraum des neuen Zeltplatz-Gebäudes.








Hai-Alarm am Heidesee: Knapp zwei Wochen brauchte Christian Bahlmann, um diesen Hai zu modellieren. (Fotos: Hoffmann)


„Ich bin meinem alten Beruf verfallen“, schmunzelt Martin Bahlmann. Der ehemalige Inhaber des Fachgeschäftes Elektro-Bahlmann in Dinklage bastelt gerade am Telefonanschluss für seinen neuen Zeltplatz am Holdorfer Heidesee. Vor gut einem Jahr entschloss sich der heute 47-Jährige, das Geschäft in Dinklage aufzugeben und dafür in die Camping-Branche zu wechseln. Auf die Idee brachte den passionierten Camper sein Bruder Christian Bahlmann, der mittlerweile seit zehn Jahren den Heidesee gepachtet hat. Und so packten die beiden Bahlmänner die Sache gemeinsam an.

Das Ergebnis soll am 1.Mai mit einem Tag der offenen Tür ab 10 Uhr präsentiert werden. Christian Bahlmann nutzt dies, um gleichzeitig sein zehnjähriges Jubiläum zu feiern. Sowohl auf dem Zeltplatz als auch am Heidesee öffnen dafür der kleine Imbiss und der Kiosk. Zudem haben die Brüder Ludger Hugenberg engagiert, der mit einer Kutsche kostenlos die Besucher zwischen Zeltplatz und See befördert.

Dort können die Kinder übrigens Christian Bahlmanns neuste Abenteuerspielplatz-Kreation in Beschlag nehmen: Einen großen Hai aus Holz, den der 42-Jährige in zweiwöchiger Handarbeit aus einer 180 Jahre alten Eiche modelliert hat. Eine halbfertige Robbe wartet derweil auf die Fertigstellung. Den Holz-Tierpark soll dann noch eine Schildkröte vervollständigen.

Von dem Spielangebot am See profitieren auch die künftigen Camper, sagt Martin Bahlmann. Denn im Übernachtungspreis ist der Eintritt in den Heidesee enthalten. Rund 300 Personen und 20 Wohnmobile können auf dem rund 1,2 Hektar großen Zeltplatz an der Tennishalle Unterkunft finden. Das überwiegend in Eigeninitiative entstandene Hauptgebäude beherbergt neben den sanitären Anlagen (jeweils drei Duschen für Damen und Herren und Waschbecken) einen Imbiss sowie einen kleinen Laden. Auf der Trasse vor dem Gebäude will der 47-Jährige auch Radler und Wanderer bewirten. „Darauf haben mich schon viele angesprochen.“

Einen ersten Probelauf startete er an Ostern. Mit Erfolg. Obwohl die Camper-Saison am Heidesee erst ab 1. Mai offiziell startet, hatte Martin Bahlmann zwischendurch schon einige Gäste. Vor allem Wohnmobile, die auf der Durchreise von der Küste waren, machten am Heidesee eine Nacht Station. Denn Holdorf ist mittlerweile im Zeltplatz-Reiseführer aufgenommen. Martin Bahlmann ist optimistisch, dass der Platz angenommen wird. Dafür haben sich nicht nur die Brüder, sondern auch Vater und Mutter Bahlmann das vergangene Jahr mächtig ins Zeug gelegt. „120 Bäume, 50 Büsche und eine 50 Meter lange Buchenhecke haben wir gepflanzt. Das ist Gartenarbeit für ein ganzes Leben“, witzelt der 47-Jährige und widmet sich wieder der Telefonanlage. Internet: www.zeltplatz-heidesee.de



Genau noch ein Jahr bis zur Igeha

Geschrieben von OV am 2009-04-24
Ein Höhepunkt im Holdorfer Jubiläumsjahr 2010 / Organisationsteam startet Werbung

Werben die nächsten 365 Tage regelmäßig für die IGEHA 2010: Franz-Josef Kreinest, Günter Böckmann, Dr. Wolfgang Krug, Wilfried Schweigel, Sandra Stix, Reinhold Bockhorst und Klaus Kalkhoff vom Organisationsteam. (Foto: Hoffmann)



Das Organisationsteam der IGEHA 2010 zählt seit heute rückwärts: Denn auf den Tag genau in einem Jahr (24./25. April) findet die dritte Auflage der großen Gewerbeschau im Holdorfer Industriegebiet statt. Und sie soll einer der Höhepunkte zu den Feierlichkeiten des 1300-jährigen Bestehens der Gemeinde Holdorf werden. „Die Gewerbeschau ist dennoch eine eigene Veranstaltung“, sagt Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Deshalb sollen die restlichen 365 Tage auch genutzt werden, um immer wieder die Öffentlichkeit auf dieses Großereignis aufmerksam zu machen.

Seit Oktober vergangenen Jahres trifft sich bereits regelmäßig das neunköpfige Organisationsteam, das aus Franz-Josef Kreinest, Günther Böckmann, Dr. Wolfgang Krug, Wilfried Schweigel, Sandra Stix, Franz-Josef Wienhold, Heike Herbrich, Reinhold Bockhorst und Klaus Kalkhoff besteht. Und die ersten Eckpunkte der Schau gibt es auch schon. So wird das Ausstellungsareal dasselbe wie vor vier Jahren sein: Auf den Straßen Fallenriede/Turmtannen von Metall-Böckmann bis zur Brot-Recycling-Firma und auf der Industriestraße von Vodde bis zur Verzinkerei. 95 Prozent der dort ansässigen Betriebe (50) haben ihren Auftritt zur Igeha signalisiert. Zur Gewerbeschau 2006 waren es übrigen 120 Aussteller und 40 Firmen. Über die Aktivitäten halten die Organisatoren Interessierte auch auf der Internetseite auf dem Laufenden: www.igeha2010.de



Kirche, Schule und Straße als neuer Mittelpunkt

Geschrieben von OV am 2009-04-23
Dorferneuerungsprojekt in Handorf-Langenberg / Kosten von 478.000 Euro führen zu Diskussionen im Ausschuss

Als zentralen Platz für Handorf-Langenberg schlägt das Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer die Umgestaltung der Vorplätze an der Kirche (links) sowie der Schule (rechts) vor. Mit einbezogen ist die Umgestaltung der Straße. (Skizze: Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer)


Der Plan selbst fand ungeteilte Zustimmung. An der Umsetzung hingegen schieden sich am Dienstag die Geister im Holdorfer Planungs- und Umweltausschuss. Zuerst die Umgestaltung des Schulvorplatzes in Handorf Langenberg: zusammen mit der Straße – oder erst die Straße und dann der Vorplatz? Eine Empfehlung gab es nicht, jetzt soll im Arbeitskreis Dorferneuerung darüber beraten werden.

Knackpunkt der Diskussion waren die Kosten. Nachdem in die zunächst angedachte Umgestaltung des Vorplatzes der Barbaraschule auf Anregung von Handorf-Langenbergern auch der Kirchvorplatz und die Straße mit einbezogen werden sollen, steigen die Kosten von 100.000 auf fast 478.000 Euro (mit Nebenkosten). Abzüglich der Förderung, bleiben rund 240.000 Euro bei der Gemeinde. Wofür das Geld ausgegeben werden soll, stellte am Dienstag Dipl.-Ing. Herbert Buddelmeyer vom Büro Bocklage und Buddelmeyer vor.

Mittelpunkt soll der Kirchvorplatz werden, wofür neu gepflastert und die Parkplätze verlegt werden sollen (270.000 Euro). Zudem ist eine Wege-Achse von der Schule zur Kirche geplant; der Schulplatz (88.000 Euro) soll zur Straße hin mit Sitzstufen und einem Erlebnisturm gestaltet werden. Die Straße (77.000 Euro) wird über markierte Viertelkreisflächen verkehrsberuhigt einbezogen. Das „Aber“ kam dann von der CDU: Vor dem Hintergrund der noch anstehenden, wichtigen Maßnahmen innerhalb der Dorferneuerung – wie Dinklager Straße und Rathausvorplatz. Deshalb soll nun der Arbeitskreis Dorferneuerung entscheiden.

Zugestimmt hat der Ausschuss indes den weiteren Planungen für das neue Baugebiet „Im Bäkeesch“. Wie berichtet, plant die Gemeinde hier eine einzeilige Bebauung entlang der Straße „Im Bäkeesch“ auf 680 Meter (Tiefe 28 Meter). Entstehen können dort zwischen 13 und 15 Einfamilienhäuser ab einer Grundstücksgröße von 800 Quadratmetern.

Am Dienstag ging es um eine Fläche (113 Meter Länge), die noch im Privatbesitz ist, die die Gemeinde aber kaufen will. Mit einer Tiefe von 50 statt 28 Metern. Möglich wären dort Grundstücksgrößen bis zu 1400 Quadratmeter, so die Planerin Dipl.-Ing. Annette Pollmann. Geprüft werden soll, ob der hinteren Bereich (zum Wald hin) als Dorfgebiet ausgewiesen werden kann, um Ställe für Pferde bauen zu können. Bernard Echtermann hatte darauf hingewiesen, dass eine solche Option der Grund war, dieses Baugebiet anzupacken.



Treppe als Fluchtweg im Kindergarten

Geschrieben von OV am 2009-04-23

Der St.-Barbara-Kindergarten in Handorf-Langenberg bekommt einen dritten Fluchtweg. Die Kosten soll die Gemeinde tragen. Das Offizialat Vechta beteiligt sich an der Maßnahme mit 20 Prozent der Kosten. Darauf hat sich der Jugend- und Sozialausschuss am Montagabend verständigt. Der Fluchtweg soll aus dem neu errichteten Raum im Obergeschoss über eine Treppe ins Freie angelegt werden.

In der Sitzung, die im Kindergarten stattfand, hatte zuvor Kreisbrandmeister Herbert Zerhusen die Notwendigkeit der Maßnahme erläutert. Bislang waren die Holdorfer Politiker davon ausgegangen, dass der Treppenflur im Kindergarten auch als Fluchtweg genutzt werden könne. Das sei nicht der Fall, so Herbert Zerhusen. Aufgrund der offenen Gestaltung müssten dafür Brandschutztüren eingebaut werden, was aber erheblich mehr Geld kosten würde.

„Wir mussten lernen, dass drei Wege nicht gleich drei Fluchtwege bedeuten“, räumte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug danach ein. Die Treppe soll nun schnellstens eingebaut werden.





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