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News Archiv

Gute Nachwuchsarbeit beim Schützenverein

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-24
Jugendschießwart stellt sechs von acht neuen Schützen bei Generalversammlung vor / Wahlen zum Vorstand

Neue Gesichter: Maria Stärk (3. von links) und Sigrid Plewa (2. von rechts) lösten Inge Horstmann (4. von links) und Paul Lindemann (3. von rechts) in ihren Ämtern ab. Vizepräsident Nicolas Vogt, Jugendschießwart Gerd Middendorf (links), König Norbert I. Wendt (Mitte) sowie Präsident Richard Zumloh dankten den scheidenden und begrüßten die neuen Amtsinhaber. (Foto: hvo)


Großes Lob für die Nachwuchsarbeit des Schützenvereins ernteten Jugendschießwart Gerd Middendorf und sein Stellvertreter Michael Thöle während der Generalversammlung des Schützenvereins am Sonntagabend im Schützenhaus. Noch bevor die Versammlung zur offiziellen Tagesordnung überging stellte Gerd Middendorf mit Sarah Prues, Alina Arling, Antonia und Barbara Bergmann sowie Maike Nuxoll und Marie Schwarte sechs von acht neu hinzugewonnene junge Schützen vor.

Im später abgegebenen Jahresbericht wurde die ausgezeichnete Jugendarbeit des Schießsportvereins mit der Bekanntgabe von errungenen Titeln und Platzierungen bis hin zur Deutschen Meisterschaft (DM) unterstrichen. Obwohl Holdorf nicht der größte Verein sei, habe er im Schützenkreis die stärkste Kinderzahl vorzuweisen, die aktiv und erfolgreich am Schießsport teilnehme, berichtete Gerd Middendorf. Die Ergebnisse, die Lara Dinkgrefe und Melanie Schwarte bis zur Bundesebene vorzuweisen hätten, seien beispielhaft.

Ebenso berichtete Schießwart Rolf Kettelmann von erfolgreichen Teilnahmen bei diversen Meisterschaften. So der achte Platz unter 227 Startern von Alfons gr. Kamphake im Kleinkaliber (Auflage) bei der DM und der 16. Platz unter 232 Teilnehmern von Karl-Heinz Harpenau im Luftgewehr Auflage. Mit dem erreichten neunten Platz unter 163 Mannschaften bei der DM Luftgewehr (Auflage( sei Alfons gr. Kamphake, Josef Thöle, Gerd Middendorf und Werner Sporkmann ein großartiger Erfolg gelungen.

Nach der Entlastung des gesamten Vorstandes wählten die Mitglieder Maria Stärk als Frauenbeauftragte in den erweiterten Vorstand. Sie löst nach zehn Jahren Inge Horstmann ab. Ebenfalls neu gewählt wurde Sigrid Plewa in das Amt des Jugendbeauftragten. Dieses hatte Paul Lindemann zuvor 21 Jahre ausgeübt. Wiedergewählt wurden Gerd Middendorf als Jugendschießwart, Wilhelm „Willi“ Helms als Knobelwart und Christian von Lehmden als Musikmeister und zur besonderen Verfügung. Der Vorsitzende Richard Zumloh dankte den Aktiven für ihren Einsatz.



Jugendtreff Holdorf Kursus zur Verteidigung

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-24
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder

Ein Seminar zum Thema „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder“ von acht bis zwölf Jahren bietet der Jugendtreff Holdorf in Zusammenarbeit mit dem Verein „Zukunft für Jugend“ an. Der Kurs wendet sich an Eltern, die sicher gehen wollen, dass sich ihre Jungen und Mädchen in problematischen Situationen zu helfen wissen. „Viele Eltern kennen dieses unangenehme Gefühl, wenn ihr Kind beschlossen hat, seinen Weg zur Schule, zu Freund oder Freundin allein zu gehen“, sagt die Vereinsvorsitzende Elisabeth Vodde-Börgerding.

Der Kurs wird von Gaby Bote, WT-Rifo-Trainerin, geleitet. Jungen und Mädchen lernen „nein“ zu sagen, sich mit Körpersprache zu behaupten und sich nötigenfalls mit Einsatz von Techniken zurWehr zu setzen. Für Mädchen ist Samstag (7. März) von 10 bis 14 Uhr der Schulungstermin in der Turnhalle des Kindergarten St. Dominikus, Badberger Straße 6, vorgesehen und für Jungen am darauf folgenden Samstag (14. März) ebenfalls von 10 bis 14 Uhr am gleichen Ort. Mitzubringen sind Sportkleidung und Verpflegung. Die Kursgebühren betragen 8,50 Euro.

Eine Anmeldung ist im Jugendtreff, Badberger Straße 2 b, Telefon 05494/8331 in der Zeit von montags bis donnerstags 16 bis 20 Uhr und freitags von 15 bis 19 Uhr möglich. Die Anmeldung gilt bei vorheriger Barzahlung im Jugendtreff.



Über Tourismus lächelt niemand mehr

Geschrieben von OV am 2009-02-24
Tourist-Information Dammer Berge hat sich heute vor zehn Jahren gegründet

Die drei von der TI: Dr. Wolfgang Krug, Anne Pille und Bernd Stolle (von links) freuen sich heute über das zehnjährige Bestehen der Einrichtung, die den Tourismus im Südkreis Vechta nachweislich erheblich nach vorn gebracht hat. Die Geburtstagsfeier findet am 18. Juni statt. (Foto: Lammert)


Dieser Dienstag ist ein ganz besonderer Tag in der Geschichte der Tourist-Information (TI) Dammer Berge: Denn heute vor exakt zehn Jahren gründeten kommunale Vertreter sowie Gastronomen aus Damme, Holdorf, Neuenkirchen-Vörden und Steinfeld und der Landkreis Vechta den Verein. Zum Ersten Vorsitzenden wählten sie bei der Gründungsversammlung im Dammer Rathaus seinerzeit Hans-Georg Knappik, damals knapp zwei Jahre Bürgermeister Dammes.

„Die Grundidee, den Tourismus in Damme und im Südkreis besser als bis dahin geschehen zu vermarkten, war im Dammer Stadtmarketing entstanden“, sagt der heute TI-Geschäftsführer Bernd Stolle, der seit dem 1. Juli 1999 für die TI arbeitet. Die Vermarktung steht längst auf einer breiteren Basis als 1999.

Bei der Gründung zählte die TI 32 Mitglieder, am Ende des Jahres 1999 waren es 50, heute sind es rund 130. Den Vorsitz übernahm Ende 2006 Dr. Wolfgang Krug, der Bürgermeister Holdorfs, weil sich Hans-Georg Knappik nicht mehr hatte zum Bürgermeister wählen lassen.

Seit nunmehr über zwei Jahren im Amt muss Dr. Krug nicht lange überlegen, was einer der wesentlichen Verdienste der TI ist: „Sie hat den Tourismus als Wirtschaftsfaktor in der Region verankert.“ Seine Vorstandskollegin Anne Pille aus Damme ergänzt: „Der Tourismus wird heute ernst genommen. Darüber lächelt keiner mehr.“ Bis zur Gründung der TI sei der Tourismus für viele eine Art Schubladengeschichte gewesen, ergänzt die Betreiberin des Waldhotels zum Bergsee in Damme.

Die Firmen und Geschäftsinhaber haben längst gelernt, dass Touristen Geld in die Kassen spülen. „So ist es zu dem Meinungswandel bei uns gekommen, dass Tourismus nicht nur an der See oder in den Bergen stattfinden sollte“, erklärt Dr. Krug, der aber den Erfolg der TI nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem Zweckverband Erholungsgebiet Dammer Berge sieht. „Der Zweckverband ist der große Bruder, der Verbund Oldenburger Münsterland der Cousin.“

Viele Zahlen sprechen für die gute Arbeit der TI. So stieg die Zahl der Übernachtungen in den vier Südkreiskommunen von 96.000 bei 612 Betten in 1999 auf 135.000 in 2007 bei 839 Betten. Solche Erfolge kommen nicht von allein. Sie sind das Ergebnis harter Arbeit und guter Ideen. So setzt die TI bei den Erholungsangeboten auf das Radfahren, das Nordic-Walking und das Reiten. Als ein Highlight bezeichnet Bernd Stolle die Eiswette, die seit 2001 stattfindet. Aber auch die Hotel- und Gästeroute, Broschüren und das Urlaubsmagazin dürften zum Erfolg beigetragen haben. Und einer Veranstaltung trauert der Geschäftsführer nach: den Open-Air- Konzerten auf dem Flugplatzgelände in Rottinghausen.

Doch viel Zeit zum Trauern bleibt nicht. Schließlich will die TI ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen – wobei Dr. Krug klarstellt: „Wir müssen das Rad nicht dauernd neu erfinden.“ Aber es gibt schon noch Ziele. So setzt die TI auf den Ausbau des Olgahafens in Dümmerlohausen, den Jugendzeltplatz am Heidesee in Holdorf oder auch unter Marketingaspekten auf das Thema „Kinderland“. Die Infrastruktur für Familien soll noch besser werden.

Das zehnjährige Bestehen feiert die TI ganz offiziell am 18. Juni mit einem Empfang für geladene Gäste im Jugend- und Freizeitheim am Dümmer.



Altbewährte Kräfte sorgen für Spaß

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-23
Frauenkarneval in Handorf-Langenberg

Ladypower: Tänzerisch gab es auf der Bühne im Saal der Gaststätte Frilling beim Frauenkarneval der St.-Barbara-Gemeinde viel Gutes zu beklatschen. (Foto: hvo)


„Hey HaLa – du mein schönes Dorf…“: Dieser Ohrwurm erschallte am Freitagabend glockenrein und nur von weiblichen Stimmen gesungen immer wieder durch den Saal der Gaststätte Frilling. Frauenkarneval der St.-Barbara-Gemeinde war angesagt. Zur Überraschung aller hat der Musiker Stefan Rehling aus Damme, der mit seiner Band die musikalische Begleitung übernahm, diesen Song eigens für HaLa, wie Handorf-Langenberg kurz genannt wird, geschrieben und damit einen Volltreffer gelandet. Nun hat der Ortsteil sein eigenes Lied, was die Stimmung durchaus steigerte.

Die bunte Welt von Walt Disney, themengerecht und gekonnt von Marion Bohne, Hanni Wendt und Claudia Stach mit Pinsel und Farbe großformatig im Festsaal und an den Kulissen der Bühne in Szene gesetzt, tat ihr Übriges, um ein echtes Wohlfühlklima zu schaffen. Den Grundstein dazu legte wiedereinmal Beate Fischer, die als Schneewittchen in Begleitung der beiden Zwerge Johanna Jochem und Lisa Platte die gewohnt humorvolle Moderation übernommen hatte.

Die jungen Mädchen der „HaLa-Wildcats“ eröffneten den bunten Reigen karnevalistischer Beiträge mit einer sehenswerten Choreografie, die das Publikum begeisterte. Überhaupt, die Tanzeinlagen der verschiedenen Gruppen mit ihren durchweg hübschen Kostümen bereicherten das Programm, wurden perfekt auf die Bühne gebracht und mussten allesamt durch eine Zugabe wiederholt werden.

Den tänzerischen Höhepunkt setzte traditionell am Ende das „heiß geliebte“ Männerballett. Auf der Bühne und in der Bütt sorgten altbewährte Kräfte für Spaß und Humor. So zeigten Kerstin Enneking und Marie-Louise Schnuck wie heiratswillige Männer eine Anzeige aufgeben und dabei sparen. Später erklärten sie die Welt der Fremdwörter und Zungenbrecher. Pfarrer Michael Kenkel „predigte“ von den kleinen und großen Sünden seiner Gemeinde und „Onkel August“ (Monika Meyer Coors) beobachtete Bauern, Jäger, Ärzte, Klempner und Nonnen.

Ein Sketch durchleuchtete die Geschäfte der Volksbank und zu guter Letzt beschrieb ein DJ (Melanie Meyer) die Ü-30-Party und ihre Gäste. Letztere sorgte als Überraschungsgast Horst Schlemmer für Stimmung, der die Herzen aller Frauen eroberte. Kurze Trauer kam auf als Beate Fischer mit einem Blumenstrauß Marie-Louise Schnuck nach mehr als 15 Jahre Treue zur Bütt verabschiedete.





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