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News-Archiv (bis Februar 2017)

100 Euro für jedes Neugeborene

Geschrieben von OV am 2009-02-13
Ausschuss für CDU-Vorschlag / Kindergartenplätze ausreichend

Die drei Kindergärten in der Gemeinde können sowohl aktuell als auch in den kommenden Jahren den Bedarf an Regelplätzen abdecken. Diese positive Bilanz stellte am Dienstag der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Heiner Themann, im Jugend- und Schulausschuss vor. Insgesamt stehen in den drei Einrichtungen 233 Plätze (ohne Krippenplätze) zur Verfügung. Für das Kindergartenjahr 2009/20010 werden davon 220 Plätze in Anspruch genommen. Aufgrund des prognostizierten Geburtenrückganges in den kommenden Jahren werde sich der Anspruch im Jahr 2011 auf 205 Plätze reduzieren.

Im Zusammenhang mit dem Kindergartenbedarfsplan stimmte der Ausschuss unter der Leitung von Elisabeth Vodde-Börgerding für die erneut von den Kindergärtenleiterinnen beantragten Sonderöffnungszeiten. Danach gelten wieder für ein Jahr (maximal zehn Kinder pro Kindergarten) die Sonderöffnungszeiten von 7.15 bis 8 Uhr sowie 12 bis 12.45 Uhr im Kindergarten St.-Barbara und von 7.15 bis 7.45 Uhr sowie 11.45 bis 12.45 Uhr im Kindergarten St.-Elisabeth. Bis zur nächsten Sitzung am 10. März soll darüber hinaus die Gemeinde die Kosten ermitteln bezüglich einer Ganztagsgruppe im Kindergarten St.-Dominikus. Zugestimmt hat der Ausschuss einer Stelle innerhalb des Freiwilligen Sozialen Jahres für die Kindergärten St.-Barbara und St.-Dominikus.

Ein deutliches Ja gab es für das von der CDU-Fraktion ins Gespräch gebrachte „Begrüßungsgeld“. Danach sollen – rückwirkend zum 1. Januar – für jedes Neugeborene 100 Euro in Form eines Wertgutscheines den Eltern übergeben werden. Die Gutscheine sind nur in den Holdorfer Geschäften einzulösen. Das Begrüßungsgeld sein damit eine Familien- und Wirtschaftsförderung, betonte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug.

Keine Empfehlung gab es zu den Zuschussanträgen des Tennisvereins, Blasorchesters und Schützenverein Handorf-Langenberg. Auch hier soll am 10. März beraten werden, da es noch Diskussionsbedarf in der CDU-Fraktion gebe, hatte Norbert von Handorff mitgeteilt.



Kein Gemeinschaftshaus, keine zweite Krippe

Geschrieben von OV am 2009-02-12
Holdorf legt Planungen auf dem Schützenplatz ad acta: zu hohe Kosten / Weniger Nachfrage nach Krippenplätzen

Vom Tisch ist der Bau des Dorfgemeinschafts-hauses auf dem Schützenplatz. (Foto: nie)


Die Rechnung ging nicht auf: Die Gemeinde Holdorf wird aus Kostengründen den Bau des Dorfgemeinschafts-hauses auf dem Schützenplatz zu den Akten legen. Dem entsprechenden Beschlussvorschlag der Verwaltung folgte am Dienstagabend auch der Jugend- und Sozialausschuss.

Zu hoch sei der finanzielle Anteil für die Gemeinde, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Insgesamt würde sich der Anteil an der rund 637.000 Euro teuren Baumaßnahme auf 380 000 Euro belaufen. „Das kann die Gemeinde nicht stemmen“, meinte Krug. Denn der Schützenverein – bislang Bauherr des Projektes – hatte noch einmal einen Zuschussantrag über 285 000 Euro gestellt. Generell „gestorben“ sei das Projekt aber nicht, sagte der Bürgermeister auf Anfrage. Derzeit werden Alternativen an anderen Standorten geprüft. Wo genau? Das wollte der Bürgermeister noch nicht sagen.

Der Schützenverein werde sich jetzt in der Generalversammlung am 22. Februar mit dem Thema befassen, sagte Präsident Richard Zumloh. Ganz glücklich sei er über die Entscheidung nicht. Aber die Kostenschätzungen von rund 637.000 Euro hätten sich aufgrund der Vorstellungen von einem Gemeinschaftshaus ergeben. Letztlich sei die Finanzierung an mehreren Faktoren gescheitert. Der Verein wolle nun nach vorne blicken, auf sein 150-jähriges Jubiläum im Jahr 2011. Da gebe es auch baulich noch viel zu tun.

Vorerst zu den Akten gelegt wurde am Dienstag im Ausschuss auch die Einrichtung einer zweiten Krippengruppe. Denn der noch Ende vergangenen Jahres prognostizierte höhere Bedarf an Krippenplätzen blieb aus. Lediglich 17 Eltern hatten sich zum Anmeldeschluss für einen Krippenplatz interessiert. Eine Überraschung, wie Beate Decker, Leiterin des Kindergartens St. Dominikus am Dienstag einräumte. Nach dem jetzigen Stand der Anmeldungen können die Kinder in der bestehenden Krippengruppe im Kindergarten Sankt Barbara sowie in den altersübergreifenden Gruppen untergebracht werden.

Erneuert hat Beate Decker indes im Ausschuss ihren Antrag auf eine Ganztagsgruppe in St. Dominikus. Zwar sei die Nachfrage nach Krippenplätzen weniger geworden, dafür die nach längeren Öffnungszeiten erheblich gestiegen. Der Ausschuss wollte vor einer Entscheidung aber noch konkrete Zahlen zu den Mehrkosten und empfahl, am 10. März eine zusätzliche Sitzung einzuberufen, um darüber diskutieren zu können.



Holdorfer Kinder feiern bunte Karnevalsfete

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-09
Ortsjugendring organisiert Fest in der Pausenhalle der Grundschule / Bonbonregen und Prinzenpaarpolonaise

Etwas schüchtern ließ sich das Prinzenpaar Marie und Ralf umjubeln. Die Vierjährigen regieren nun ein Jahr das Kindernarrenvolk von Holdorf.
In bester Stimmung feierte der Holdorfer Nachwuchs beim Kinderkarneval in der Grundschule.


„Holdorf Helau!“ hallte es gestern Nachmittag immer wieder lauthals durch die Pausenhalle der Grundschule. Mehr als 120 Jungen und Mädchen verkleidet als Hexen, Zauberer, Kapitäne, Funkenmariechen, Hippies, Feen, Clowns, Indianer oder anderen Kostümen feierten mit einem abwechslungsreichen Programm unter der bewährten Regie des Ortsjugendring-Vorsitzenden Rolf Bergmann und seiner Stellvertreterin Katharina Prang ihre vierte Karnevalsfete.

Den Höhepunkt des bunten Treibens bildete die Proklamation des neuen Prinzenpaares. Das Los fiel auf die jeweils vierjährigen Marie Mela und Ralf Hülsmann, die sich anschließend bei ihrem Narrenvolk mit einem ergiebigen Bonbonregen bedankten. Es schloss sich eine meterlange Prinzenpaarpolonaise durch das Schulgebäude an.

Gleich zu Beginn des vierten Narrenfestes sorgte das Kinderballett des Carnevalclubs Neuenkirchener Narren (CNN) unter der Leitung von Claudia Steinkamp für einen Farbtupfer auf der Bühne. Urwaldmäßig tanzten sie nach dem aktuell angesagten Musical „Tarzan“ über die Bühne und animierten anschließend die kleinen Faschingsgäste zum Mitmachen. Ein weiteres Highlight setzte die Break-Dance-Formation „Break-Force“ aus Steinfeld mit akrobatischen Showeinlagen stellten sie die Pausenhalle auf den Kopf.

Immer wieder beliebt beklatschten die kleinen Gäste die Künstler der Miniplayback-Show. Am Ende hatten Alina Ahrling und Sarah Prues die Nase vorn, nachdem sie den Saal mit dem Song „Komm, hol das Lasso raus“ außer Atem gebracht hatten. Gegen Ende freute sich besonders die Meeresprinzessin Lisa-Madleen Heil über die Prämierung zum besten Kinderkostüm.

Erstmals prämierten die Moderatoren das beste Kostüm der begleitenden Erwachsenen. Unangefochten nahmen Miriam und Tobias Koldehoff als die Wildecker Herzbuben verkleidet die Glückwünsche und den Applaus entgegen.



Gerüst wandert weiter

Geschrieben von OV am 2009-02-09
Zweiter Abschnitt der Kirchen-Sanierung

Nahtlos an den ersten Abschnitt schließt ab heute der zweite Teil der Außensanierung der Holdorfer Kirche an. Die Gerüste sind zur Keßling-Seite umgesetzt und die Arbeiten werden nun auch an dieser Front die Fugen komplett auskratzen, dann die kaputten Steine ersetzen und wieder verfugen. Bis zu den Sommerferien hofft Holdorfs Pfarrer Michael kenkel mit dem Abschluss dieser Arbeiten.

In diesem Zusammenhang bedankt sich der Geistliche bei allen, die mit ihren Spenden die Sanierung ermöglichen. Bislang sind 95.000 Euro eingegangen. Die Gelder werden für die Außensanierung verwendet, die in drei Abschnitte eingeteilt ist, und insgesamt 760.000 Euro kostet. Abzüglich der Zuschüsse muss die Kirchengemeinde allerdings noch weitere 115.000 Euro aufbringen, teilt Michael Kenkel mit.

Spenden können weiterhin eingezahlt werden: auf das Konto 0171248009 der LzO Holdorf (Bankleitzahl: 28050100).





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