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News Archiv

Kirchplatz und Straße ins Konzept einbinden

Geschrieben von OV am 2008-12-03
Ausschuss: Umgestaltung des Vorplatzes der Barbara-Schule soll erweitert werden

Die als Dorferneuerungsmaßnahme geplante Umgestaltung des Vorplatzes der Barbara-Schule in Handorf-Langenberg soll um die Gestaltung des Kirchvorplatzes und der Straße erweitert werden. Darauf hat sich der Planungs- und Umweltausschuss am Montagabend verständigt.

Erste Überlegungen für die Neugestaltung des Platzes vor der Barbara-Kirche stellte am Montag der Architekt Herbert Buddelmeyer vom Vechtaer Planungsbüro Bocklage und Buddelmeyer vor. Die Einbeziehung der Kirche in das Konzept hatte Heinrich Schonhöft (SPD) in der Juli-Sitzung angeregt, als Buddelmeyer die ersten Planungen für die Schulplatzumgestaltung vorgestellt hatte.

Zusammen mit Handorf-Langenbergern wurde anschließend eine neue Variante für die Barbara-Schule erarbeitet. Unter anderem sieht die nun einen Barbarbrunnen mit Feuchtgebiet, eine Pyramide und den Nachbau der ersten Handorfer Schule vor. Rund 100.000 Euro würde die Maßnahme kosten, sagte Buddelmeyer am Montag.

Er wies allerdings darauf hin, dass das neue Modell seiner Meinung nach zu sehr an „Vorgartenplanungen“ erinnere. Deshalb lenkte er den Blick auf die Kirche als zentralen Platz im Konzept. Zudem sollte von der Schule zum Gotteshaus eine Verbindungsachse entstehen.

Für den Straßenbereich hatte Buddelmeyer mehrere Vorschläge für eine verkehrsberuhigte Zone. Die Gemeindeverwaltung soll nun mit der Kirche sprechen und die neuen Planungen erneut den Handorf-Langenbergern vorstellen.



Neues Fahrzeug für Holdorfer Feuerwehr

Geschrieben von OV am 2008-12-03

Für die Feuerwehr Holdorf soll im kommenden Jahr ein neuer Einsatzleitwagen angeschafft werden. Dafür hat der Feuerschutzausschuss hat am Montag gestimmt und den Haushaltsansatz von 77.000 Euro genehmigt.

Abgelehnt haben die Ausschussmitglieder indes den Antrag der DLRG-Ortsgruppe auf Zuschuss für die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges.



Gutes Gefühl, gemeinsam Abendmahl zu feiern

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-12-03
Kinder jetzt in Fladderlohausen zum Empfang des Sakraments zugelassen / Gelungene Premiere am Sonntag

Brot und Wein: Beim feierlichen Gottesdienst zum 1.Advent erhielten Kinder der evangelisch-lutherischen Gemeinde erstmals das Abendmahl gereicht. (Foto: hvo)


Kinder am Abendmahl teilhaben lassen: Der erste Schritt ist gesetzt. Für die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und ihre jungen Familien war es am ersten Adventssonntag ein ganz besonderer Gottesdienst. Erstmals waren auch die Kinder ganz offiziell zum Empfang des Abendmahles eingeladen.

Pastorin Kerstin von Stuckrad hatte gemeinsam mit den Konfirmanden diesen feierlichen Augenblick vorbereitet. Zahlreiche Familien versammelten sich während des Gottesdienstes um den Altar, um gemeinsam mit ihren Kindern das Abendmahl in Form von einer Oblate und Traubensaft zu empfangen. „Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht fern von mir“, zitierte die Pastorin aus der Bibel. Theologisch gesprochen seien Kinder mit der Taufe ein Teil der Gemeinde und gehören zum ,Leib Christi’. „Folgerichtig gehören Kinder zu unserer Gemeinde und zu Christus, alle sind eingeladen mit ihm das Fest zu feiern“, sagte die Theologin zur Einführung.

Das Vorspiel der Wundergeschichte der Brotvermehrung durch die Konfirmanden machte deutlich, dass beim Teilen mit anderen von dem was man hat, genug für alle da ist. In diesem Sinne sei es ein guter Grund, Kinder nicht vom Abendmahl auszuschließen. Die Teilnahme sei als Zusage der Liebe Gottes zu erfahren.

Dass Kinder zum Abendmahl zugelassen werden können, wurde durch einen Beschluss der Synode der oldenburgischen evangelsichen Kirche ermöglicht und durch einen entsprechenden Beschluss des Lorser Gemeindekirchenrates.

Das Abendmahl selbst verlief in einem würdigen Rahmen. Rings um den Altar aufgestellt erhielt der Erste in der Reihe eine Oblate und teilte diese mit seinem Nachbarn. Ebenso wurde der Kelch mit Traubensaft weitergereicht. Wer nicht aus dem Kelch trinken wollte, hatte die Möglichkeit, das Brot einzutunken.

Der siebenjährige Leon fand es gut, dass er mit Mama und Papa nach vorn zum Altar gehen konnte. Seine Eltern, Melanie und Jürgen Deupmann, begrüßen diesen Schritt der Gemeinde. „So können wir unser Kind frühzeitig an die Glaubenspraxis heranführen“, sagten sie nach dem Gottesdienst. Beide betonten: „Es ist ein gutes Gefühl, mit der ganzen Familie das Abendmahl zu empfangen“, das stärke den Zusammenhalt.



„Gotteshaus mit Geschichte“ fertig

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-12-01
Buch anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Sankt-Peter-und-Paul-Kirche im Handel

Lob für das Redaktionsteam, das gute und ausführliche Arbeit geleistet hat, gab es insbesondere von Pastor Michael Kenkel (2. von links). (Foto: hvo)


„Gotteshaus mit Geschichte“ lautet der Titel des 515 Seiten umfassenden und mit zahlreichen Bilddokumenten ausgestatteten Buches, das aus Anlass der Feiern zum 150-jährigen Bestehen der Sankt-Peter-und Paul-Kirche jetzt von der Kirchengemeinde herausgegeben wurde. Freitagabend überreichte Redaktionssprecher Frank Lüpke-Narberhaus das erste offizielle Exemplar an Pfarrer Michael Kenkel.

Im Heimathaus gab es sozusagen eine letzte Redaktionskonferenz des im März 2007 erstmals als Arbeitskreis Chronik tagenden Gremiums. Damals hatte wohl noch niemand von den zwölf ehrenamtlichen Redakteuren geahnt, welche umfassende Arbeit und Recherche zur Aufarbeitung der vergangenen 150 Jahre Gemeindeleben in dem rotfarbenen Backsteinbau mitten im Herzen des Ortes auf sie zukommen wird.

Um so glücklicher sind nun Johannes Hasenkamp, Heinz Heiker, Herbert Helms, Josef Kampers, Frank Lüpke-Narberhaus, Josef Pille, Konrad Pöppelmann, Anke Rehling, Bernd Sieve, Bernhard Vogt, Elisabeth Wehring und Rainer Wördehoff, dass sie zeitnah zum Weihefest und rechtzeitig vor Weihnachten das gemeinschaftliche Werk abschließen konnten.

„Uns war schnell klar, dass wir keine Festschrift wollten, sondern eine Chronik“, stellte Frank Lüpke-Narberhaus die Entwicklung dar. So ist neben den Priestern, Ordensleuten, Seelsorgerinnen und Seelsorgern in und aus der Gemeinde Holdorf auch die Entwicklung der Pfarrgemeinde bis in die heutigen Tage beschrieben.

Darüber hinaus forschten die Autoren über die bewegende Geschichte des Gotteshauses nach. Um die Geschehnisse in Holdorf in einem weltkirchlichen Rahmen zu stellen, befasst sich ein großer Teil des Buches mit dem Werden und Wachsen des christlichen Glaubens.

Die Chronik erhebe zwar nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber um möglichst authentisch zu schreiben, wurde das Staatsarchiv in Oldenburg und Osnabrück mehrmals aufgesucht, berichtete Frank Lüpke- Narberhaus. Da zahlreiche Dokumente in der heute fast vergessenen Sütterlinschrift verfasst sind, hat die 76-jährige Else Lünnemann in akribischer Kleinarbeit die von Hand geschriebenen Texte original und wörtlich übersetzt.

„Es ist ein gewichtiges Werk, nicht nur vom Druck und Umfang, sondern insbesondere vom Inhalt her“, lobte Pfarrer Michael Kenkel die Autoren. Das Buch ist ab sofort in allen drei Banken des Ortes, im Geschäft Haus & Co Wernke und bei Getränke Grummel sowie im Pfarrhaus für 19,50 Euro zu erhalten.





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