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News Archiv

SPD wünscht sich mehr Transparenz

Geschrieben von OV am 2008-11-05
Konstituierende Sitzung des Holdorfer Ortsvereinsvorstandes / Schuster an der Spitze

Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Holdorf (von links): Heinrich Schonhöft, Marcel Rennoch, Edith Langhörst, Elisabeth Vodde-Börgerding, Inge Schuster, Martin Fischer und Bernard Schonhöft. (Foto: privat)


Nach dem Wachwechsel an der Spitze des SPD-Ortsvereins Holdorf wurde jetzt in der konstituierenden Sitzung der Vorstand neu aufgestellt. Neben Inge Schuster, die den bisherigen Vorsitzenden Franz Overmeyer abgelöst hat, gehören weitere Parteimitglieder dem Vorstand an: Stellvertreter sind Elisabeth Vodde-Börgerding und Bernard Schonhöft (Stellvertreter), Martin Fischer (Kassierer), Edith Langhörst (Stellvertreterin), Bernard Schonhöft (Schriftführer), Heinrich Schonhöft, Edith Langhörst und Marcel Rennoch (Beisitzer). Marcel Rennoch ist zudem Bildungsobmann.

Neben der Arbeit im Gemeinderat und in den Ausschüssen will der Ortsverein für mehr öffentliche Transparenz der politischen Arbeit sorgen. Unter anderem mit einer Homepage, über die alle Bürger Zugriff auf die Diskussion aktueller politischer Themen haben.

Die SPD sieht ihr Wirkungsfeld besonderes in der Arbeit mit den Senioren, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch gute Kinderbetreuung, sowie bei der Arbeit mit Jugendlichen. Die Unterstützung des Vereins- und Gemeinschaftslebens aller Bürger in der gesamten Gemeinde ist für den Ortsverein ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität. Hier sieht man noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Ein weiteres wichtiges Ziel des Ortsvereins ist der Erhalt, beziehungsweise die Verbesserung des schulischen Angebotes in Holdorf nach dem Muster der Sekundarschule.



Nach Gabi Kolbeck jetzt Melanie Gadomski

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-11-04
Nachfolgerin für die Betreuung des Holdorfer Jugendtreffs gefunden /Angebote sollen erweitert werden

Neues Gesicht: Melanie Gadomski (2. von rechts) ist die Nachfolgerin von der ausgeschiedenen Gabi Kolbeck.Ute Rybka-Beckermann und Hans-Jürgen Gasde ergänzen beziehungsweise unterstützen ihre Arbeit. (Foto: hvo)


Aufatmen beim Verein Zukunft für Jugend Holdorf: Die Fortsetzung des niedrigschwelligen Angebotes für Jugendliche ist für mindestens ein Jahr gesichert. Seit dem 1. September ist Melanie Gadomski, Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin im Berufsanerkennungsjahr, vom Verein angestellt. Ihre vorwiegende Aufgabe besteht darin, die Aktivitäten und Angebote, die zuvor die auf eigenen Wunsch ausgeschiedene Familienpädagogin Gabi Kolbeck entwickelt hat, fortzusetzen.

„Das ist sehr wichtig“, betont die Vorsitzende Elisabeth Vodde- Börgerding. Zwischen 15 und 25 Kinder und Jugendliche werden in dem Jugendtreff an der Badberger Straße sowie den „Außenstellen“ in Handorf-Langenberg und Fladderlohausen betreut und zur aktiven Freizeitgestaltung angeleitet. Ein Angebot, das für die Entwicklung und Perspektive junger Menschen nicht zu unterschätzen ist.

Das haben auch die Politiker des Gemeinderates erkannt und deshalb dem Verein für die Jahre 2009 bis 2013 jährlich einen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro gewährt. Außerdem bewilligten sie jeweils 10.000 Euro für die Hausaufgabenbetreuung, die ebenfalls vom Verein Zukunft für Jugend wahrgenommen wird.

Jeweils montags und mittwochs von 13.30 bis 15.00 Uhr ist Melanie Gadomski an der Haupt- und Realschule anzutreffen. Begleitet und unterstützt wird die aus Lohne stammende neue Pädagogin von Ute Rybka-Beckermann. Der erfahrenen Erzieherin stehen wöchentlich bis zu fünf Stunden zur Verfügung, um Melanie Gadomski in ihrer Arbeit zu unterstützen und für den Verein organisatorische Arbeiten auszuführen und nach Außen zu vertreten.

Außerdem ist der pädagogische Mitarbeiter Hans-Jürgen Gastes im Rahmen einer AB-Maßnahme bis Ende November im Jugendtreff tätig. „Wir haben die Hoffnung, dass er uns noch länger erhalten bleibt“, so Ute Rybka-Beckermann.

Da Melanie Gadomski eine 38,5-Stunden-Woche hat, wird sie künftig das Angebot noch ausweiten. „Wir werden schauen, wo Bedarf ist und eine neue Angebotsstruktur entwickeln“, sagt die junge Pädagogin. So sei bereits eine Mädchengruppe geplant und der Computerraum soll hergerichtet werden. Außerdem soll für junge Menschen eine Beratung angeboten werden, um Lebensfragen und Konfliktsituationen zu lösen. Unter der Rufnummer 05494/8331 können Termine abgesprochen werden.



Zonen-Regelung führt zur Ungerechtigkeit

Geschrieben von OV am 2008-11-01
Handorf-Langenberger Elterninitiative fordert von Kreis-Politik ein Umdenken bei der Schülerbeförderung

Der Holdorfer Ortsteil ist geteilt. Jedenfalls was die Schülerbeförderung betrifft. Nach der Satzung des Landkreises Vechta führt die Vier-Kilometer-Grenze, ab der eine Schülerbeförderung für die Klassen 5 bis 10 kostenlos ist, quer durch Handorf-Langenberg. Ungerecht und fehlende Chancengleichheit, kritisiert die eigens deshalb gegründete Elterninitiative um Heidrun Niehues und Bernard Schonhöft.

Jetzt traf man sich mit Vertretern der Gemeinde, der Politik und dem Visbeker Rechtsanwalt Matthias Gehlhaus zu einem Gespräch. Gelhaus hatte in diesem Jahr erfolgreich vor dem Oldenburger Verwaltungsgericht für seine Mandantin, der Steinfelderin Sylvia Westerhoff, geklagt.

Für Sylvia Westerhoffs Tochter fehlten 300 Meter, um in den Genuss einer kostenlosen Schülerbeförderung zu kommen. Das Brisante daran, an dem Schulweg soll ein Sexualstraftäter wohnen. Allein die Möglichkeit eines sexuellen Übergriffes bewog das Gericht, den zunächst vom Landkreis Vechta an Westerhoff geschickten Ablehnungsbescheid für die Kostenübernahme zu kippen. Solche Ablehnungsbescheide gab es auch für Handorf-Langenberger. Mit der Begründung einer nicht erreichten Entfernung beziehungsweise fehlender gefährlicher Streckenabschnitte, erklärt Heidrun Niehues.

Damit will man sich aber nicht zufrieden geben, sagt Bernard Schonhöft von der Initiative. Die Handorf-Langenberger sehen sehr wohl eine Gefährdung des Schulweges entlang der Landesstraße. Sowohl verkehrstechnisch als auch aus Sicht möglicher sexueller Übergriffe. Niehues verweist zudem auf das Urteil des Oldenburger Gerichtes, dass dem Landkreis Vechta beim Steinfelder Urteil geschrieben habe, dass eine Mindestentfernung von vier Kilometern im Hinblick auf die Belastbarkeit von Schülern der fünften und sechsten Klassen nicht angemessen sei.

Unverständnis gab es von der Initiative auf das Argument der Politik bei diesem Treffen, dass die Handorfer-Langenberger eigentlich froh sein könnten, dass wenigstens ein Teil kein Geld für die Beförderung zahlen muss. Denn der Landkreis hätte die Zonen-Berechnung auch über die Bahnhofsstraße/Industriestraße/Birkenallee berechnen können. Außerdem weist sie darauf hin, dass die Mindestentfernung nicht gilt, wenn der Schüler durch fachärztliches Attest nachweist, dass die Bewältigung der Mindestentfernung unzumutbar ist.

Die Elterninitiative fordert den Kreistag auf, sich der Sache noch einmal anzunehmen. So sollte ein Kataster angelegt werden, in dem die Hauptschulwege unter den Gesichtspunkten der Sicherheit deutlich werden. Darüber hinaus regt man an, die Schülerbeförderungskosten zu staffeln, indem unterschiedliche Kilometer-Zonen für den Sommer und Winter und drei Jahrgangsstufen eingerichtet werden sollten.



Verbindungsstraße freigegeben

Geschrieben von OV am 2008-10-30
Entlastung für Ortskern Steinfeld sowie für Langenberg / Anbindung an Hansalinie

Freie Fahrt in Richtung Autobahn: Michael Bavendiek (Steinfelder Ratsvorsitzender), Bernard Echtermann (Ratsvorsitzender Holdorf), Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, Bürgermeisterin Manuela Honkomp, Friedhelm Biestmann (stellvertretender Landrat),Werner Frilling (Ingenieurbüro) und Franz Diekmann (von links) von der Firma Dallmann schnitten gestern das Bauband durch und gaben die neue Verbindungsstraße von Steinfeld nach Holdorf für den öffentlichen Verkehr frei. (Foto: Niehues)


Gemeinsam mit ihrem Amtskollegen aus Holdorf, Dr. Wolfgang Krug, gab Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp gestern Nachmittag den insgesamt 2,5 Kilometer langen Abschnitt von der Handorfer Straße bis zum „Holdorfer Kreisel“ nun für den öffentlichen Verkehr frei.

Mit von der Partie waren Rat und Verwaltung beider Gemeinden, Vertreter des Landkreises Vechta sowie der stellvertretende Landrat Friedhelm Biestmann. „Der Dank für die zügige und professionelle Umsetzung der Baumaßnahme gilt dem Ingenieurbüro Frilling aus Vechta sowie allen beteiligten Baufirmen“, betonte gestern Bürgermeisterin Manuela Honkomp. Auch für die gute Kooperation mit der Nachbargemeinde Holdorf und die guten Grundstücksverhandlungen mit den landwirtschaftlichen Eigentümern bedankte sich Steinfelds Verwaltungschefin.

Die offizielle Freigabe der neuen Verbindungsstraße erfolgte nach fünf Monaten Bauzeit. Die neue Verbindungsstraße von der Kreisstraße 274 „Handorfer Straße“ mit Anbindung an die „Industriestraße“ in der Gemeinde Holdorf soll zu einer erheblichen Entlastung der Verkehrsverhältnisse in den Orten Steinfeld, hier insbesondere im Bereich „Dicker Stein“, und in Handorf-Langenberg, hier insbesondere im Bereich der Ortsdurchfahrt, führen.

Der Ziel- und Quellverkehr aus dem vorhandenen und geplanten Gewerbe- und Industriegebiet „Am Tannenkamp“ wird künftig besser und gezielter an das überörtliche Verkehrsnetz der Bundesstraße 214 und der Autobahn A 1 mit der Anschlussstelle Holdorf angebunden. „Die heute freigegebene Entlastungsstraße zwischen Steinfeld und Holdorf mit direkter Anbindung an die Bundesstraße 214 und die Hansalinie ist das Verkehrsprojekt der Zukunft.

Mit Blick auf die rund 16 Hektar Gewerbeflächen, die hier im 1. Abschnitt vermarktet werden sollen, findet an der „Handorfer Straße“ in den nächsten Jahre ein Schwerpunkt der gewerblichen Weiterentwicklung Steinfelds statt“, so Bürgermeisterin Manuela Honkomp. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug lobte die gute interkommunale Zusammenarbeit bei der Planung und dem Bau der Verbindungsstraße.

Die Baukosten für die Straßenbauarbeiten, die Markierung, Beschilderung und Begrünung belaufen sich gemäß Ausschreibungsergebnisse auf rund 1,43 Millionen Euro plus Grunderwerbs- und Honorarkosten. Die Fahrbahnbreite beträgt 6,50 Meter An der Südostseite wurde ein zwei Meter breiter Radweg gebaut. Zusätzlich sind Abstandsstreifen und Entwässerungsgräben erforderlich, sodass eine Trassenbreite von bis zu 18,75 Meter benötigt wurde. Die Maßnahme wird mit Mitteln aus dem Entflechtungsgesetz zu 60 Prozent gefördert. Allerdings werden die Zuschüsse auf fünf Jahre gestreckt werden.





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