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News Archiv

Holdorfer Musiker bereit für die Meisterschaft

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-10-08

Als Tagesbeste mit 91 Prozent der zu erreichenden Punktzahl in der Oberstufe qualifizierte sich das Orchester des Musikvereins Holdorf beim Kreismusikfest des Musikerverbandes Osnabrücker Land in Bersenbrück für die Teilnahme an der Niedersachsenmeisterschaft im kommenden Jahr in Weyhausen (Kreis Gifhorn).

Entsprechend groß war die Freude der Musikanten, als Dirigent Josef Bruns die Urkunde mit dem Prädikat „sehr gut“ während der Preisverleihung in Empfang nahm. Bruns: „Ich kann das Orchester nur loben. Es hat das Wertungsspiel ausgezeichnet gemeistert!“

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Rauchvergiftung kostet fünf Pferden das Leben

Geschrieben von OV am 2008-10-07
Brand in Halle des Reit- und Fahrvereins Holdorf / Ursache vermutlich technischer Defekt / 70.000 Euro Schaden

Den Brand in der Halle des Reit- und Fahrvereins Holdorf in der Nacht zum Montag überlebten fünf Tiere nicht. (Foto: hvo)

Die starke Rauchentwicklung beim Brand in der Halle des Reit- und Fahrvereins Holdorf hat in der Nacht zum Montag drei Ponys und zwei Pferden das Leben gekostet. Ein Tier verendete dabei direkt durch die Rauchentwicklung, vier Tiere mussten anschließend durch zwei Tierärzte aus Mühlen aufgrund der Rauchvergiftung getötet werden, erklärte der Vorsitzende des Vereins, Dr. Aloys Brand.

Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 70.000 Euro geschätzt. Das vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöste Feuer war gegen 21.30 Uhr von zwei Nachbarn bemerkt worden. Sie versuchten sofort die Luken der Pferdeboxen zu öffnen, lobte Dr. Brand den umsichtigen Einsatz.

Auch die beiden Tierärzte aus Mühlen und die Wehren aus Holdorf und Fladderlohausen waren schnell vor Ort, so dass die in Brand geratenen Strohballen rasch abgelöscht werden konnten. Unter schweren Atemschutz wurden die rund 25 Pferde ins Freie gerettet und von den Tierärzten versorgt. Danach wurde die Reithalle mit zwei Hochdruckgeräte belüftet.

Neben der Wehr Holdorf, die mit 26 Kameraden und drei Fahrzeugen und der Feuerwehr Fladderlohausen, die mit zwei Fahrzeugen vor Ort war, waren außerdem die Wehr Vechta mit der Wärmebildkamera und einem zusätzlichen Hochdrucklüfter und die Polizei im Einsatz.

Der Reit- und Fahrverein Holdorf lässt derzeit an die Halle einen Erweiterungsbau errichten. Die Arbeiten gehen hier planmäßig weiter, sagte Dr. Brand.



Übers Ortsschild zurück in die Heimat

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-10-07
Wandergeselle Stefan Nienaber aus Lorse kehrt nach drei Jahren nach Hause zurück

Nach alter Wandergesellen- Sitte übersteigt Stefan Nienaber auf seinem Heimweg das Ortsschild seiner Heimatgemeinde Fladderlohausen. (Foto: hvo)


Großes „Hallo!“ am Ortsschild: Lorse, wie der Holdorfer Ortsteil vom Volksmund genannt wird, bereitete am Freitagnachmittag Stefan Nienaber einen herzlichen Empfang. Der im Juni 2005 als Wandergeselle gestartete Zimmermann kehrte nach Hause zurück. Freunde, alte Schulkameraden, seine Familie und etwa 200 Bürger des Heimatdorfes empfingen den 25-Jährigen am Ortseingang.

Die Spannung stieg gegen 16.30 Uhr, als der Rückkehrer mit weiteren Wandergesellen in Sichtweite kam. Annika Pohlmann (Lüneburg), Robert Vierlinger (Unterdießen), Dominik Kockmann (Ochtrup) sowie Stefan Scholl, Felix Baumann und Daniel Haft (alle Erfurt) zogen mal kreiselnd, mal Schlangenlinien ziehend gemächlich zum Ortsschild.

Nach alter Sitte und unter tosendem Beifall überstieg Stefan Nienaber, der unter der Obhut des Vereins Rechtschaffender Zimmerer und Schieferdeckergesellen Deutschland in der Welt unterwegs war, das Ortsschild, ehe ihn seine Eltern Hermann und Renate in die Arme schließen konnten. Herzzerreißende Wiedersehensszenen folgten.

Stefan Nienaber absolvierte von 2000 bis 2003 seine Ausbildung zum Zimmermann bei der Zimmerei Wehming in Damme. Nach seinem Bundeswehrdienst startete er im Juni 2005 als Wandergeselle in Richtung Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, Kanada, USA, China, Vietnam, Kambotscha, Thailand, Brunei und Australien. Alle Länder hätten ihren Reiz, dennoch haben ihm besonders die skandinavischen Länder gut gefallen. „Aber auch Deutschland ist ein schönes Land, das wusste ich bis zu meiner Wanderschaft noch gar nicht“, so Nienaber.

Nach Norwegen zog es ihn ein zweites Mal, nicht wegen der schönen Landschaft. Denn hier wartete auch interessante Arbeit auf ihn – ein Freund besitzt bei Tromsø ein altes Blockhaus. „Das habe ich mit einem anderen Freund saniert“, berichtet Stefan Nienaber. Dieser Freund ist der Wandergeselle Robert Vierlinger, den er Silvester 2005 in Rom kennenlernte. Ab April 2007 gingen sie gemeinsam auf die Walz.

Zu seinem schönsten Projekt zählt der Bau einer Villa in der Bucht von San Franzisco mit herrlichem Blick auf die Golden Gate Bridge. Eher trostlos, jedoch lehrreich, sei für ihn das Sanieren von Wohnungen in Ostberlin gewesen. Als schmerzhafteste Erfahrungen nennt der Zimmermann das andauernde „Tschüss sagen“. „Irgendwann will man mal wieder einen festen Lebensmittelpunkt haben“, sagt der Heimkehrer.

Gefragt nach seiner besten Erfahrung, hat er einige Probleme. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“, lautet seine Antwort. Sicher wisse er, dass ihn die Zeit sehr selbstständig werden ließ. So könne er heute kochen, eine Waschmaschine bedienen und für sich selbst sorgen. Dies wird ihm ab Anfang November sehr entgegenkommen, denn beruflich wird Stefan Nienaber dann Fladderlohausen ein weiteres Mal den Rücken kehren, um in Hamburg zur Meisterschule zu gehen.



Holdorfer Politiker erkunden Dr. Krugs ehemalige Heimat

Geschrieben von OV am 2008-10-04

Die ehemalige Heimat des Holdorfer Bürgermeisters Dr. Wolfgang Krug (vorn rechts) – das Frankenland – erkundete der Gemeinderat und die Verwaltungsspitze bei der traditionellen Ratsfahrt Ende September.

Das Foto zeigt die Holdorfer vor dem Bamberger Dom, in dem sie einen Gottesdienst mitfeierten.

Und wieder einmal mehr zeigte sich, dass die „Welt ein Dorf ist“, denn auf den Stufen des Bamberger Domes trafen die Holdorfer den Gemeindepfarrer von Bakum, Bernhard Schmedes, der mit einer Kolpinggruppe auf der Durchreise in Bamberg Halt machte. (Foto: privat)





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