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News Archiv

Glaube an Bestandsfähigkeit der Barbaraschule

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-06-30
Investition von 100.000 Euro für Pausenhallenerweiterung sind Symbol dafür / Arbeiten bis zum Ende der Ferien

Freuen sich auf ihre neue Pausenhalle: Im rückwärtigen Eingangsbereich der Barbaraschule sollen die Kinder ihren neuen Aufenthaltsraum bekommen. (Foto: hvo)


Große Freude bei den 67 Grundschülern der Barbaraschule: Den Startschuss zur Erweiterung ihrer Pausenhalle gab es Ende vergangener Woche. Nach zehn Jahren findet damit die Planungsphase nun ein Ende, das Projekt soll nach den Sommerferien seinen endgültigen Abschluss finden.

100.000 Euro werden von der Gemeinde Holdorf in das 1957 in Betrieb genommene Schulgebäude investiert, wobei ein Drittel dieser Kosten von der Kreisschulbaukasse übernommen wird, informierte Jan-Dirk Brand, Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses im Gemeinderat Holdorf.

„Diese Investition ist ein Symbol dafür, dass wir weiterhin an die Bestandsfähigkeit der Barbaraschule bei der Gemeinde glauben“, betonte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Dass hier gute schulische und pädagogische Arbeit geleistet werde, unterstreiche das gute Ergebnis der jüngsten Schulinspektion, bei der die Barbaraschule hervorragend abgeschnitten habe.

Im Rahmen der Dorferneuerung soll in einem nächsten Schritt der Vorplatz der Schule am Steinfelder Damm neu gestaltet werden. Hier hatten sich die Fachausschüsse bereits die Pläne vom Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer aus Vechta vorstellen lassen. So sollen ein kleines Amphitheater und ein etwa zehn Meter hoher Erlebnisturm die zentralen Punkte des Platzes sein.



Neues City-Mobil für
Gemeinde Holdorf

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-06-26

Pfarrer Michael Kenkel segnet Fahrzeug

Allzeit gute Fahrt: Pfarrer Michael Kenkel segnete im Beisein der Sponsoren und von Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (vorn rechts) das neue „City-Mobil“ der Gemeinde Holdorf ein. Links Fahrzeug-Lieferant Rainer gr. Schlarmann. (Foto: hvo)


Neues „City-Mobil“ für die Gruppen und Vereine der Gemeinde Holdorf: Elf Jahre leistete das alte Fahrzeug seinen Dienst, doch nach 141.000 Kilometern musste jetzt ein neuer fahrbarer Untersatz für die Mobilität der Holdorfer Sport- und Freizeitaktivitäten angeschafft werden.

Möglich wurde diese 30.000 Euro umfassende Investition durch die Großzügigkeit von 20 Sponsoren, die sich ausschließlich aus Firmen der Südkreisgemeinde zusammenfanden. Für dieses Engagement am Gemeinwohl dankte Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug den Spendern.

Damit Fahrer wie auch Mitfahrer von jeder Fahrt wieder gesund und munter heimkehren, segnete Pfarrer Michael Kenkel das Fahrzeug ein und stellte es unter den besonderen Schutz von himmlischen Engeln. Dennoch mahnte der Priester alle Lenker, nicht schneller zu fahren, als der eigene Schutzengel fliegen könne. Was hier mit einem zwinkernden Auge humorvoll empfohlen wurde, sei die Notwendigkeit im eigenen wie auch im Interesse der Mitfahrer, sich umsichtig im Straßenverkehr zu bewegen.

Dieses Ansinnen unterstützte ebenfalls Lieferant Rainer gr. Schlarmann. „Es ist nicht eben mal ein Auto dahin gestellt. Man muss schon fahren können, um sicher anzukommen.“ Den Nutzern empfahl er umsichtig damit umzugehen, damit es lange vielen Menschen Freude und Mobilität gewährleisten könne.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug erklärte seine Sekretärin Barbara Schlärmann zur „Miss City-Mobil“, die die Vergabe des Fahrzeugs managen wird. Zu guter Letzt klebten Pfarrer und Bürgermeister noch einen stilisierten Fisch an die Hecktür, als Zeichen dafür, dass dieses Fahrzeug nun unter dem besonderen Schutz christlicher Fürsorge fahre.

Den ersten Einsatz hat das neue Fahrzeug übrigens am Freitag, wenn der zehnte Hilfstransport ins litauische Pasvitinys startet.



Großes Fest zu einem runden Geburtstag

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-06-23
Holdorfer feiern 150-jähriges Bestehen ihres katholischen Gotteshauses St.-Peter-und-Paul

Interessierte Leser fanden sich zu hauf beim Pfarrfest. Sie hatten das neue Buch über alleWegekreuze in Holdorf erworben und informierten sich sofort über die einzelnen Anlagen. Das Buch kostete 13 Euro pro Exemplar. Es war, befanden die Käufer, auf jeden Fall gut angelegtes Geld. (Foto: hvo)


Es ist der ganz mit roten Backsteinen gemauerten „Lady“ anzusehen, dass sie nicht mehr die Jüngste ist. Gerade muss sie sich hinter einem knallig blauem Umhang einer Verjüngungskur unterziehen, damit sie ihre Stabilität und Schönheit nicht verliert. Die Rede ist von der altehrwürdigen St.-Peter-und-Paul-Kirche, die in diesen Tagen 150 Jahre alt wird.

Trotz oder gerade wegen aller Unvollkommenheit feierten die Gemeindemitglieder am Wochenende den Geburtstag ihres Gotteshauses, dessen Erbauung sich die erst im Jahre 1827 selbstständig gewordene Gemeinde damals 16.000 Thaler kosten ließ. Mit seiner großzügigen Spende in Höhe von 5.000 Talern erleichterte der erste Pfarrer von Holdorf, Josef Meier, den Kirchbau erheblich. Die zuvor an gleicher Stelle stehende Kapelle wurde abgerissen und an die Lohgerberei Krapp in Steinfeld verkauft. Dort steht diese noch heute.

Hatte der Kirchbau die Gemeindekasse mächtig belastet, so wurde bis 1867 gespart, bis eine gebrauchte Orgel von Dinklage eingebaut werden konnte. Nach und nach wurden die Altäre, der Chorstuhl, die Kommunionbank und die Beichtstühle angefertigt. Die Kanzel kam 1865 dazu. Die ersten drei Glocken wurden 1886 gegossen, zwei von ihnen fielen dem Kanonenbau im Ersten Weltkrieg zum Opfer. 1923 gab’s dafür zwei neue Glocken.

Nach etwa 68 Jahren gab es das erste elektrische Licht in der Kirche. Bis 1982 mit der Renovierung und Umgestaltung begonnen wurde hatte der Innenraum bereits einige Umbauten erfahren. Die letzte gestalterische Veränderung erfuhr die Kirche im Jahre 2006, als die ansonsten durchgehenden Bänke nun einen Mittelgang bis zum Altarraum Platz machten.

Mit einem bunten Unterhaltungsprogramm am Samstagabend bewies die Gemeinde, dass es in Holdorf ein vielfältiges Kulturleben gibt. Jagdhornbläser, Kirchenchor, Musikverein, Männergesangverein und die Theatergruppe Holdruper Plattschnackers, unterstützt von der Stepptanzgruppe Los Zapotos aus Dinklage, verstanden es, dem Fest einen würdigen Rahmen zu geben. Gestern herrschte nach dem Festgottesdienst auf dem Kirch- und Rathausplatz beim Jubiläumsfest ein buntes Programm, das die Gruppen der Kirchengemeinde ausrichteten.

Den gesamten Bericht aus der Oldenburgischen Volkszeitung incl. weiterer Bilder können Sie bei einem Klick auf den nachfolgenden Link einsehen.

Pfarrfest St. Peter und Paul



Bewegung beim Möbelmarkt

Geschrieben von OV am 2008-06-18
Gemeinde Holdorf plant Sondergebiet für Einzelhandel

Ein Discounter soll im ehemaligen Möbelhauses Böckmann an der Großen Straße in Holdorf einziehen. Die Gemeinde Holdorf plant dafür die Fläche als Sondergebiet für einen Einzelhandelsstandort auszuweisen. (Foto: hvo)


Seit mittlerweile vier Jahren steht das ehemalige Möbelhaus Böckmann (von 1975 bis 2004) an der Großen Straße in Holdorf leer. Das soll sich jetzt mit der Ausweisung eines Sondergebietes Einzelhandel ändern. Der Planungs- und Umweltausschuss im Holdorfer Gemeinderat wird am 1. Juli in seiner Sitzung ab 17 Uhr im Rathaus dafür die baurechtlichen Grundlagen diskutieren.

Wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug im Vorfeld mitteilte, soll in den Gebäude ein Discounter einziehen. Mit einer Begrenzung auf maximal 800 Quadratmeter Verkaufsfläche will die Gemeinde aber einen Vollsortimenter ausschließen.

Als ein möglicher Nutzer könnte der schon in Holdorf ansässige Penny-Markt in Betracht kommen. Nicht in Frage kommt allerdings eine Ansiedlung von Aldi und Lidl. Beide Unternehmen hatten bereits in der Vergangenheit einen Standort in Holdorf ausgeschlossen. Die restliche Fläche soll für kleinere Geschäfte vorgehalten werden. Das Angebot richtet sich dabei an Holdorfer Einzelhändler, die sich „entweder neu etablieren oder vergrößern wollen“, sagte Krug.

Nach der Beratung im Ausschuss wird sich einen Tag später der Verwaltungsausschuss mit der Angelegenheit beschäftigen bevor dann am 9. Juli der Gemeinderat einen Beschluss fassen wird.





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