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News-Archiv (bis Februar 2017)

Warten auf den Lückenschluss

Geschrieben von OV am 2008-04-10
Bau des Radweges von Fladderlohausen nach Neuenkirchen

Wünschenswert ist er sicher, realisierbar indes wohl erst in einigen Jahren: Der Lückenschluss des Radweges zwischen Fladderlohausen und Neuenkirchen-Vörden.

In der Sitzung des Planungs- und Umweltausschuss hatte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug mitgeteilt, dass die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Regionalstelle Osnabrück (früher Straßenbauamt) den Radweg an der Landesstraße nicht in die Dringlichkeitsliste sondern nur als weiteren Bedarf aufgenommen hat. Das heißt, so Krug, dass frühestens in zwei, drei Jahren mit dem Bau des rund zwei Kilometer langen Teilstückes gerechnet werden kann.

Um möglicherweise schneller ans Ziel zu kommen, sollten sich die beiden Kommunen mit dem Landkreis Vechta absprechen. Was nun auch erfolgen soll, empfahl der Ausschuss.

Nicht gefolgt ist man dem Vorschlag, an der neuen Bücherei Absperrbügel als Sicherheitsmaßnahme zu installieren. Stattdessen sollen nun Fahrradständer an der Seite zur Dammer Straße aufgestellt werden.



Lukrative Grundstücke für individuelles Bauen

Geschrieben von OV am 2008-04-09
Gemeinde Holdorf plant Bebauung entlang der Straße Im Bäkeesch / Künftig wieder komplette Erschließung

Platz für schmucke Eigenheime stellt die Gemeinde auf der linken Seite entlang der Straße Im Bäkeesch in Holdorf zur Verfügung. (Foto: Niehues)


Individuelles Bauen auf Grundstücken ab 800 Quadratmetern will die Gemeinde im Holdorfer Ortskern ermöglichen. Entlang der Straße „Im Bäkeesch“ sollen danach auf einer 30 Meter tiefen und rund 900 Meter langen, gemeindeeigenen Fläche demnächst lukrative Baugrundstücke angeboten werden. Der Planungs- und Umweltausschuss unter Leitung von Ludger Westerhoff empfahl am Montagabend dafür die Aufstellung des Bebauungsplanes „Im Bäkeesch“.

Die Idee ist nicht neu: Im Zuge des Flächenankaufes in diesem Gebiet durch den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) hatte der damalige ehrenamtliche Bürgermeister Josef Wernke schon angeregt, eine Teilfläche für die Wohnbebauung einzuplanen. Mit der Übernahme des Klärwerkes und der Abwasserbeseitigung durch den OOWV tauschte 2003 die Gemeinde diese Flächen gegen Flächen am Klärwerk.

Vor diesem Hintergrund folgte der Ausschuss dem Hinweis des Ratsvorsitzenden Bernard Echtermann, den damaligen Grundstückseigentümern eine Nachentschädigung zu zahlen. Die Grundstückseigentümer hatten nämlich damals die Flächen an den OOWV zur Sicherung des Grundwasserschutzes angegeben. Die Zahlung soll allerdings immer erst dann erfolgen, wenn ein Grundstück verkauft wird. Begonnen werden soll der Verkauf im Süden. Je nach gewünschter Grundstücksgrößen schließen sich die weiteren Bauplätze an.

Zudem wird die Gemeinde beauftragt, weitere Grundstücksverhandlung aufzunehmen, da auf dem rund 900 Meter langen Teilstück noch zwei Flächen landwirtschaftlich genutzt werden. Wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug in der Sitzung mitteilte, gibt es bereits vier Interessenten, die sich ihren Traum von einem großzügigen Eigenheim an dieser Stelle verwirklichen möchten.

Die Erschließung dieses Wohngebietes könnte dann auch wieder komplett von der Gemeinde übernommen werden. Das möchte jedenfalls das Bauamt, wie dessen Leiter Wilfried Schweigel in der Sitzung vorstellte. Denn seit der OOWV aufgrund der Übernahme des gesamten Schmutz- und Regenwasserkanals der Gemeinde bei Erschließungsmaßnahmen nun für die Verlegung des Kanals zuständig ist, gibt es immer wieder Probleme auf den Baustellen. Vor allem bei der Koordinierung der Maßnahmen, sagte Schweigel.

Deshalb soll die Gemeinde diesen Part wieder übernehmen und mit Abschluss der Erschließung den Kanal dann dem OOWV übergeben. Grundsätzlich stimmte der Ausschuss dem Vorschlag der Gemeinde zu. Damit könnte den Bauherren wieder die Erschließungskosten aus einer Hand – sprich von der Gemeinde – angeboten werden. Die Verwaltung soll nun auch mit Blick auf die Abrechnung weiter mit dem Wasserverband verhandeln.



Jetzt noch die Senken auffüllen

Geschrieben von OV am 2008-04-08
Ausfräsen des Regenwasserkanals stoppt Überschwemmungen

Knapp ein Jahr nach der Anwohnerversammlung wegen der ständigen Überschwemmungen auf Josef Pilles Grundstück in der Handorf-Langenberger Siedlung gibt es gute Nachrichten: Wie Bauamtsleiter Wilfried Schweigel in der jüngsten Grundstücks- und Wirtschaftsausschusssitzung mitteilte, hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) den Regenwasserkanal ausgefräst. Der Verband plant nun, auch den Graben an der Bahnhofstraße zu erwerben.

Auch die Mehrzahl der Anwohner, dessen Grundstück nicht an den Regenwasserkanal angebunden ist, kamen der Aufforderung nach, für die Verrieselung des Oberflächenwassers auf dem eigenen Grundstück Drainagen anzulegen, sagte Schweigel. Seit diesen Maßnahmen blieben Überschwemmungen aus, bestätigte Josef Pille in der Sitzung.

Allerdings bereiten ihm die großen Wasserpfützen vor dem Haus noch Probleme. Die sollen behoben werden, informierte der Bauamtsleiter. Vorgesehen ist, mit einer speziellen Technik die Absenkungen in der Straße aufzufüllen. Das soll nicht nur in der Gartenstraße, sondern auch in allen anderen Straßen der Siedlung erfolgen. Nach Auskunft von Schweigel kostet ein Tageseinsatz dieses Reparaturzuges mit sieben Tonnen Splitt 2400 Euro. Da das Auffüllen der Senken jedoch ein mehrlagiges und damit aufwändiges Spritzverfahren ist, muss noch die finanzielle Seite geklärt werden.



Kolpingsfamilie Holdorf bestätigt Vorstand im Amt

Geschrieben von OV am 2008-04-07
15 Jugendliche aufgenommen

Die neue Kolpinggruppe mit den Gruppenleitern Anna kl. Schlarmann (links) und Alina Kramer (rechts). Foto: privat


In die Kolpingsfamilie Holdorf kommt neuer Schwung. In der Generalversammlung am Freitagabend konnten der erste Vorsitzende Frank Lüpke-Narberhaus und Präses Michael Kenkel 15 neue Mitglieder aufnehmen. Die Jugendlichen treffen sich schon seit vergangenem Sommer in der neuen Jugendgruppe unter der Leitung von Anna kl. Schlarmann, Anlina Kramer, Hauke Börgerding und Thomas Echtermann und sind ab sofort auch bei den Veranstaltungen der Kolpingsfamilie herzlich eingeladen.

In seinem Jahresbericht blickte der Vorsitzende Frank Lüpke-Narberhaus auf die Feiern zum 60-jährigen Jubiläum der Kolpingsfamilie in diesem Jahr zurück: „Das war hervorragend und wir haben das gute Zusammenleben von Jung und Alt in unserer Kolpingsfamilie gezeigt.“ Bei der Kollekte am Gründungstag im Februar kam ein Betrag von 900 Euro zusammen. Hiervon wurden 600 Euro an die Bücherei übergeben. 300 Euro werden dem Indienprojekts des Kolpingwerks gespendet.

Ein weiterhin spannendes Thema für die Kolpingsfamilie sind die Altpapiersammlungen im Landkreis Vechta. „Wir werden weiter für die Vereinssammlungen kämpfen und uns jetzt nicht von anderen die Butter vom Brot nehmen lassen“, so Frank Lüpke-Narberhaus. Die Kolpingsfamilie sammelt acht Mal im Jahr bei Wind und Wetter und empfindet sich als zuverlässigen Partner im Bereich Altpapier. „Unsere Bestrebung ist es, möglichst langfristige Verträge für die Vermarktung unseres Altpapiers zu bekommen.“

Ein weiterer Punkt war die Vorstellung des Rentenmodells der katholischen Verbände, an dem auch das Kolpingwerk mitgewirkt hat. „Dieses Modell ist realistisch, rechtlich abgesichert und finanzierbar, dies ist durch eine Studie belegt worden“, so Frank Lüpke-Narberhaus.

Bei den Neuwahlen wurden der Vorsitzende Frank Lüpke-Narberhaus, sein Stellvertreter Manfred Pohlmann, Präses Michael Kenkel, Schriftführer Mario Thiede, Kassierin Maren Lüpke-Narberhaus, die Seniorenbeauftragten Werner Richter und Helmut Werner sowie die Jugendbeauftragten Anna kl. Schlarmann und Thomas Echtermann einstimmig für drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Nur bei der Position der stellvertretenden Schriftführerin kam es zu einem Wechsel. Heike Böckmann stand nicht wieder zur Wahl und so wurde Martina Warnke von der Versammlung in das Amt gewählt.





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