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News-Archiv (bis Februar 2017)

Landwehr und Lamping Sportler des Jahres

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-01-21
Sportlerball des SV Holdorf: Jubel bei den Fußballern der 2. Herren über den Titel Mannschaft 2007

Die 2. Fußball-Herren des SV Holdorf wurde während des HSV-Sportballs zur Mannschaft des Jahres 2007 gekürt. Trainer Ludger Knälmann (vorn links) nahm die Auszeichnung entgegen. Barbara Lamping erhielt die Auszeichnung Handballerin des Jahres 2007. Marc Landwehr wurde Fußballer des Jahres. (Foto: hvo)


Großer Jubel bei den 2. Herren des SV Holdorf: Die Fußballer von Trainer Ludger Knälmann wurden während des Sportballes im Saal der Gaststätte „Hotel zur Post“ nicht nur zur Mannschaft des Jahres 2007 gekürt, sondern mit Marc Landwehr stellt das Team auch den Fußballer des Jahres. Mit Barbara „Babs“ Lamping zeichnete Handballabteilungsleiter Jürgen Rawe die Torfrau der 1. Damen-Mannschaft aus, die für den kleinen HSV zwischen den Pfosten steht.

Das Fußballteam um Ludger Knälmann hat 2007 die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse für sich entschieden und damit den lang ersehnten Wunsch nach einem Aufstieg in das Oberhaus der Kreisklasse geschafft. Laudator Ferdinand „Ferdi“ Beckmann wusste zu berichten, dass auch sonst auf die Teammitglieder Verlass sei, wenn es um den Einsatz für den Verein gehe, wie zurzeit beim Um- und Ausbau der Umkleiden des SV Holdorf.

Seit seinem vierten Lebensjahr tritt Marc Landwehr beim HSV gegen den Ball und durchlief alle Jugendmannschaften. Seit sieben Jahren tritt der 26-Jährige für die Zweite an, für die er seit drei Jahren die Kapitänsbinde trägt. Fußball-Obmann Georg Högemann lobte Landwehrs Engagement, das er nicht nur gegenüber seinem Team zeigt, sondern seit vier Jahren auch in der Betreuung der heutigen A-Junioren. „Er ist ein Ur-HSVer, der für den Verein immer ansprechbar ist und in Eigenregie viele Dinge organisiert“, so der Fußball-Obmann.

„Barbara Lamping ist ein absoluter Glücksfall für uns“, unterstrich Handballabteilungsleiter Jürgen Rawe, der zuvor Markus Prues für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt hatte, die herausragenden Eigenschaften der Ausgezeichneten. Bei jeder Aktion sei sie tatkräftig vertreten und sorge immer für gute Laune. Mit dem Handballsport sei sie seit ihrer Kindheit verbunden, spielte immer die gleiche Position und das mit großem Erfolg. Seit 1999 beim HSV engagiert sie sich heute neben ihrer aktiven Laufbahn als Spielwartin.



„Der Mann verkörpert den Verein“

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-01-21
Udo Schlarmann ehrt Günther Klose als Sportler des Jahres

Ehrungen: Vorsitzender Udo Schlarmann (links) zeichnet Günther „Allofs“ Klose zum Sportler des Jahres aus. Zu seinen ersten Gratulanten zählen sein Vater und Ehrenmitglied Herbert Klose sowie Fußball-Obmann Bernd Hülsmann (rechts). (Foto: hvo)


Das erste Mal trat Günther Klose für den SV Handorf-Langenberg als Siebenjähriger gegen das runde Leder. Auch wenn er mittlerweile nicht mehr seine Fußballschuhe schnürt, bis heute setzt er sich aktiv für seinen Verein ein. Dieses Engagement erfuhr jetzt beim Sportball der Lila- Weißen mit der Ehrung zum Sportler des Jahres 2007 seine entsprechende Würdigung.

Der Vorsitzende Udo Schlarmann, der unter den Ehrengästen Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug begrüßte, hatte eine unendlich scheinende Liste aufzuzählen, die über Günther, genannt „Allofs“, Kloses langjährige Aktivitäten Auskunft gab.

Nach seiner Jugendzeit avancierte er zum Leistungsträger der 1. Herren und trug wesentlich zum Aufstieg in die Bezirkliga bei. „So ganz nebenbei hat er auch seinen Schiedsrichterschein gemacht“, informierte Udo Schlarmann die mehr als 130 Ballgäste.

Im Vorstand übernahm er jahrelang als Fußballobmann und später als 2. Vorsitzender Verantwortung. Beim Sporthallenbau zeigte er sich besonders aktiv und ist heute noch der Erste, wenn es um Arbeitseinsätze geht. Seit 28 Jahren betreut der Ausgezeichnete Jugendmannschaften für den SVL. Mehrmals waren seine Mannschaften Fairnesspreisträger. Momentan betreut er sogar zwei Mannschaften. Einmal die A-Jugend und zum Anderen die Mädchen-B-Jugend gemeinsam mit seiner Tochter Annelie.

„Somit trägt er unter anderem auch dazu bei, dass unsere Spieler in der Spielgemeinschaft mit dem SV Holdorf den Kontakt zum Stammverein nicht verlieren und nach der Jugend zum SVL zurückkehren. Dieser Mann verkörpert den SVL“, sagte Udo Schlarmann unter großem Beifall, bevor er Günther Klose Pokal und Urkunde überreichte.



„Finanzielle Unebenheiten perfekt ausgebügelt“

Geschrieben von OV am 2008-01-17
Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug hält beim Neujahrsempfang für Gewerbetreibende Jahresrückblick

Die Tanzgruppe „Fröhlicher Reigen“ vom Andreaswerk in Vechta sorgte neben der Barbara-Band für den kulturellenTeil des
Neujahrsempfanges. Ihre vier Tänze wurden mit viel Applaus belohnt. (Foto: hvo)


Seinem traditionellen Jahresrückblick beim Neujahrsempfang für die heimischen Gewerbetreibenden am Dienstagabend im Saal Bocklage in Ihorst stellte Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug auch in diesem Jahr wieder die Rubrik Personalie voran. So erinnerte er an den plötzlichen Tod im Oktober 2007 des langjährigen Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins, Alfred Kampers. Krug hob vor allem die Verdienste des Verstorbenen bei den beiden Industrie- und Gewerbeschauen 2001 und 2006 hervor. Bewegt habe die Gemeinde auch der Tod von Theodor Schnepper am 7. November. Im Frühsommer 2007 war Schnepper anlässlich des 75. Bestehens des Kalksandsteinwerkes noch die Ehrenplakette als verdienten Bürger der Gemeinde überreicht worden.

Erfreulich indes ist für Krug, dass mit Franz-Josef Kreinest ein Nachfolger als Sprecher des Industriestammtisches gefunden wurde. Der bisherige Amtsinhaber Jürgen Rohn hatte vor gut einem Jahr seine Tätigkeit niedergelegt. In diesem Zusammenhang begrüßte der Bürgermeister auch Günther Böckmann als Vorsitzenden des neuen Wirtschafts-Forums, das sich aus dem Handels- und Gewerbeverein in diesem Jahr gebildet hat.

Glückwünsche gab es zudem für die Holdorfer Tennis-Herren (ab 50), die das „Wunder von Holdorf“ geschafft haben, „indem sie direkt und verlustpunktfrei von der Landesliga in die Oberliga (Niedersachsen und Bremen) aufgestiegen sind“, sagte Krug. Als Sport-Dauerbrenner bezeichnete der Bürgermeister auch JanWernke, der im vergangenen Jahr Vize-Europameister wurde.

Beim kommunalpolitischen Rückblick stellte der Bürgermeister zunächst fest, dass die Gemeinde ihre „finanziellen Unebenheiten“, die sie mit einem unausgeglichenen Haushalt 2007 erleben musste, per Nachtragshaushalt „perfekt ausbügeln konnte“.

Als weitere wichtige Ereignisse nannte Krug den endgültigen Ausbau der Industriestraße, die Maßnahmen bei der Dorferneuerung, die energiesparende Maßnahmen zum Beispiel bei der Barbara-Schule in Langenberg und im Rathaus sowie die Einrichtung einer Krippengruppe im Kindergarten St. Barbara und einer Ganztagsbetreuung im Kindergarten St. Dominikus.

Nicht ohne Stolz vermeldete Krug ein „Altzeithoch“ bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. 2007 wurden 2665 Arbeitsplätze in insgesamt 511 angemeldeten Betrieben geschaffen. Gegenüber 2006 hat sich damit die Zahl der Holdorfer Unternehmen um über zehn Prozent gesteigert.

Die Neujahrsansprache des Bürgermeisters und weitere Zahlen / Daten über die Entwicklung der Gemeinde können bei einem Klick auf den nachfolgenden Link eingesehen werden.

Neujahrsempfang 2008



Fünf Wünsche an die künftige Regierung

Geschrieben von OV am 2008-01-17
Unternehmer Dr. Hans Georg Leuck sprach beim Neujahrsempfang in Ihorst

Gelungener Vortrag: Dafür gab es von Bürgermeister Dr. Krug (rechts) einen Präsentkorb für Dr. Leuck. (Foto: hvo)



Nachträgliche Neujahrswünsche gab es unter den 150 Gästen bei Neujahrsempfang am Dienstagabend in Ihorst noch etliche. Auch Dr. Hans Georg Leuck hatte welche. Genau fünf. Und die richtete der Geschäftsführer des Kalksandsteinwerkes Holdorf als Unternehmer in seiner Festrede an die künftige niedersächsische Landesregierung.

Ganz oben auf seiner Wunschliste die Finanzpolitik: Zwar sei es lobenswert, dass die Regierung Schulden abbauen wolle. Aber Niedersachsen habe immer noch 52 Milliarden Euro Schulden, was jährlich Zinsen von 2,5 Milliarden bedeute. „Holdorf könnte damit 1000 Jahre jedes Jahr 2,5 Millionen Euro investieren.“ Es müsse wirtschaftlich gearbeitet werden, sagte Leuck mit Blick auf die jährliche Verschwendungs-Bilanz, die vom Landesrechnungshof aufgelistet wird. „Lesen kann man die Bilanz. Aber wo bleiben die Antworten darauf?“

Der zweite Wunsch zielt auf den Abbau der Bürokratie. Zwar habe auch hier das Land verkündet, von den 4155 Verordnungen 1960 gestrichen zu haben. Als Unternehmer merke er davon aber nichts. „Vielleicht müssen wir jetzt statt vier Mal im Jahr nur einmal im Jahr eine Statistik anfertigen.“ Er wünschte sich deshalb, dass Verordnungen danach untersucht werden, ob sie auch wirklich notwendig sind. „Sonst kann man besser Kalksandstein lecken, als Mineralwasser trinken.“

Für die Bildung formulierte er den Wunsch, sich mehr mit den Grundlagen – dem Kindergarten und der Hauptschule zu beschäftigen. „Wenn sich das Land zu einem dreigliedrigen Schulsystem bekennt, dann darf die Hauptschule keine Restschule sein.“

Wunsch vier: Bürger müssen mehr Geld in den Taschen haben. Dass Unternehmen dafür nur die Löhne erhöhen müssten, sei zu kurz gesprungen, rechnete Leuck in einem Beispiel aus seinem Unternehmen vor. Unter dem Strich habe ein Familienvater ein Nettogehalt von 23.400 Euro im Jahr. „Wir zahlen insgesamt mit Personalkosten für diese Stelle 38.000 Euro.“ Das Besteuerungssystem müsse überarbeitet werden.

Der Staat habe über die Erhöhung der Mehrwertsteuer und des Benzinpreises 2,5 Milliarden Euro 2007 mehr eingenommen, denke aber gleichzeitig an die Kürzung der Pendlerpauschale. Und schließlich wünschte sich Leuck mehr Glaubwürdigkeit von der Politik.





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