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News-Archiv (bis Februar 2017)

Holdorfer Landfrauen feiern Jubiläum: 50 Jahre besteht Ortsgruppe

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-10-06
Infowand im Rathaus / Themen zum Einmischen gibt’s genug

Lange Jahre aktiv im Vorstand des Landfrauenvereins: Cäcilia Lüpke-Narberhaus überreichte Blumen an Anita Exeriede, Karola Köster, Hildegard Többe-Bultmann, Alwine Wehage, Ingrid Buning und Annemarie Grewe (von links;. Foto: hvo)


„Besonders bei den Holdorfer Landfrauen habe ich immer das Gefühl, dass sie ,Stroh zu Gold’ machen können. Denn hier wird mit persönlichem Einsatz viel erreicht“, lobte Gabriele Herms-Westendorf vom Landfrauen Kreisvorstand in ihrem Grußwort die effektive ehrenamtliche Arbeit in der Südkreisgemeinde.

Anlass zu solch anerkennenden Worten, die von der Vorsitzenden Cäcilia Lüpke-Narberhaus wegen Erkrankung der stellvertretenden Kreisvorsitzenden verlesen wurden, bot der 50. Geburtstag der Ortsgruppe, den die Landfrauen im voll besetzten Saal der Gaststätte „Zur Post“ feierten.

Die Band „Unico“ unterhielt mit aktuellen Hits und Evergreens, Monika Meyer- Coors dachte laut und humorvoll über die „Gute alte Zeit“ nach und Mechthild Ferneding erklärte den „Landfrauenalltag“, der durchaus den ganzen Menschen fordert. Die witzige Seite ländlichen Lebens stellten schließlich Monika Meyer-Coors und Conny Wendt in einem Sketch als Mutter und Sohn dar.

An einer Informationswand zeigten die Landfrauen Dokumente in Wort und Bild von Aktivitäten aus dem Vereinsleben. Diese wird noch bis zur Herbstkirmes (3. bis 5. November) zu den Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses zu sehen sein.

Blumen überreichten die aktuellen Vorstandsmitglieder als „Dankeschön“ an Annemarie Grewe, Anita Exeriede, Alwine Wehage, Ingrid Buning, Hildegard Többe-Bultmann und Karola Köster, die fast alle 20 Jahre und länger im Vorstand tätig waren.

Cäcilia Lüpke-Narberhaus bedauerte, dass Mitbegründerin Josefa Auf ’m Orde, die länger als 30 Jahre als Vorsitzende engagiert den Verein leitete, aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfeiern konnte. Mit ihr gehörten Annemarie Grewe aus Fladderlohausen und die bereits verstorbene Lisa Middendorf aus Langwege zum ersten Vorstand, der damals bereits mehr als 40 Mitglieder um sich versammeln konnte.

Während damals Haushalt, Garten, Kindererziehung sowie Feld- und Stallarbeit die Landfrauen beschäftigten, kämen heute andere Aufgaben und Probleme wie Pflege von Eltern, Partner oder Angehörige auf sie zu. Gesellschaftlich gebe es genug Themen wie beispielsweise Umwelt und Klima, um sich einzumischen und an einer Verbesserung mitzuwirken, sagte Cäcilia Lüpke-Narberhaus.



Geborgenheit schon im Eingangsbereich

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-10-06
Umgestaltung der Pausenhalle an Grundschule Holdorf / Projekt „Gesund Leben lernen“

Die Kinder der Grundschule Holdorf fühlen sich auf den neu errichteten Podesten in ihrer Pausenhalle sichtlich wohl. (Foto: hvo)


Die Umgestaltung der Pausenhalle in Ruhe- und Arbeitszonen macht in der Grundschule Holdorf Fortschritte: Nicht Weitläufigkeit und Anonymität soll den Eingangsbereich der pädagogischen Bildungseinrichtung prägen, sondern Individualität und Geborgenheit. Lehrer, Eltern und Kinder ziehen an einem Strang, wenn es um die Verwirklichung von Ideen zum Projekt „Gesund Leben Lernen“ geht, das von der Landesregierung für Gesundheit Niedersachsen initiiert wurde.

Nach einer Phase der Ideenfindung und Planung, unter anderem wurde die bereits umgestaltete Pausenhalle der Grundschule in Edewecht besichtigt, wird nun die Umsetzung der eigenen Ideen verwirklicht. „Wir wünschen uns zur Nutzung in den Pausen und als zusätzliches Raumangebot während der Unterrichtsstunden einige Sitzgruppen, Ruhezonen, zusätzliche Arbeitsplätze, ein bewegliches Podest, Pflanzenkübel zur räumlichen Abgrenzung einzelner Zonen und für das Jahr 2008 einen Kiosk für den Pausenverkauf“, fasst Rektorin Anita König dieWünsche zusammen.

Außerdem wünsche man sich für die Schüler noch von Kleingeräte, die die Jungen und Mädchen zum Bewegen animieren sollen und so ihre motorische und damit verbunden auch ihre geistige Entwicklung fördern. Spendengelder ermöglichten es jetzt, Bänke und Raumteiler zu erwerben.

Ein engagierter Vater, dessen Kinder demnächst die Schule besuchen werden, half bei der Herstellung beweglicher Holzelemente. Diese bespannten in den vergangenen Tagen Schüler, pädagogische Mitarbeiter, Lehrer und Eltern während eines Arbeitseinsatzes mit Teppich und lackierten die Außenwände bunt. Nun können diese beliebig beispielsweise zur Bühne, zum Laufsteg oder zum Arbeitspodest zusammengeschoben werden.

Und damit das Projekt auch von kommunalpolitischer Seite Unterstützung erfährt, wurde das Projekt „Gesund Leben Lernen“ in der letzten Sitzung dem Schulausschuss der Gemeinde Holdorf umfassend vorgestellt. Nähere Einzelheiten zum Projekt und weitere Schritte auf dem Weg zur Umgestaltung der Pausenhalle sind im Internet unter www.grundschule-holdorf.de zu finden.



Kenkel hält Gottesdienst für Motorradfahrer

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-10-02
Hunderte Biker trafen sich auf dem Rathausplatz

Zum Motorradgottesdienst auf dem Holdorfer Rathausplatz kamen Biker aus der ganzen Region. (Foto: hvo)

Hunderte Motorradfans ließen sich vom unbeständigen Wetter nicht beeindrucken und fanden sich Sonntag zum „3. Motorrad-Gottesdienst“ auf dem Holdorfer Rathausplatz ein.

Unter dem Motto „Mit Vertrauen unterwegs“ segnete Pfarrer Michael Kenkel die PS-starken Maschinen und deren Besitzer und erinnerte anschließend an 20 Motorradfahrer und -fahrerinnen, die in den vergangenen Monaten auf den Straßen der Landkreise Vechta, Cloppenburg, Osnabrück und Diepholz tödlich verunglückt sind. Der motorradbegeisterte Priester appellierte an die Zweiradfahrer, verantwortungsbewusst am Straßenverkehr teilzunehmen.

Nach einem schmackhaften Mittagessen und musikalischer Unterhaltung durch die Barbara-Band aus Handorf-Langenberg gab es eine Ausfahrt in die Umgebung.



Ortsnahe Hilfe ist eine schnelle Hilfe für Bürger

Geschrieben von OV am 2007-10-02
Südkreiskommunen haben gestern offiziell Startschuss zu den vier Familien- und Kinderservicebüros gegeben

Schnelle Hilfe vor Ort bieten in den Familienservicebüros in den Südkreiskommunen an (von links): Helmut Wolf, Andrea Schröder, Sebastian Wolke und Martin Wiewerich. (Foto: Lammert)


Seit gestern ist es ganz offiziell: In den vier Südkreis-Kommunen Damme, Holdorf, Neuenkirchen-Vörden und Steinfeld haben die Familien- und Kinderservicebüros in den Rathäusern ihre Arbeit aufgenommen. Die Bürgermeister und die Mitarbeiter der Servicebüros (siehe „Stichwort“) trafen sich im Dammer Rathaus zu einem Informationsaustausch, bei dem sie den Startschuss gaben.

Das Büro ist in jeder der Kommunen die erste Anlaufstelle für die Familien. Die finden hier einen festen Ansprechpartner. Der soll die Familien beraten, ihnen bei Bedarf helfen und über die bestehenden Angebote der Kommunen oder anderer Einrichtungen umfassend informieren.

Im Vordergrund stehen nach Worten Gerd Muhles, Bürgermeister von Damme, die Vernetzung der verschiedenen Angebote sowie der Austausch von Erfahrungen. Eingebunden ist in die Arbeit auch das Bildungswerk Dammer Berge. Es bildet Tagesmütter aus, qualifiziert sie weiter und vermittelt zudem Tagesmütter und -väter an Familien. Denn die Servicebüros sollen sich insbesondere auch um die Betreuung von Kinder kümmern, die jünger als drei Jahre sind.

„Wir haben die Familien- und Kinderservicebüros ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern besetzt“, sagte Neuenkirchen-Vördens Bürgermeister Alfons Wieschmann. Schließlich ist die Beratungstätigkeit in den Rathäusern nicht neu. Das Angebot gab es schon immer. Bewusst haben die Räte zunächst auf die Einstellung sozialpädagogischer Mitarbeiter verzichtet. „Wenn eine sozialpädagogische Betreuung der Familien sich als notwendig erweisen sollte, müssen wir das Pferd anders aufzäumen“, betonte Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp. Ihr Holdorfer Kollege Dr. Wolfgang Krug verwies auf das Land Niedersachsen, dass sich im Rahmen der Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG) mit 50 Prozent an den entstehenden Kosten beteiligt – zunächst begrenzt auf ein Jahr.

Die gesetzliche Vorgabe ist es, das Angebot der Tagesbetreuung bis zum Jahr 2010 bedarfsgerecht auszubauen. „Dann müssen alle Betreuungswünsche umgesetzt werden können“, unterstrich Dr. Krug. Für Marin Wiewerich, Sozialamtsleiter in Neuenkirchen-Vörden, ist die Einrichtung eines Sericebüros in jeder Kommune im Südkreis richtig und ganz wichtig: „Ortsnahe Hilfe ist eine schnelle Hilfe!“

In den Familien- und Kinderservicebüros der Südkreiskommunen sind folgende Mitarbeiter die Ansprechpartner:
in Damme Helmut Wolf (Telefon 05491/66226);
in Holdorf Sebastian Wolke (05494/98513),
in Neuenkirchen-Vörden Martin Wiewerich (05493/987150),
in Steinfeld Andrea Schröder (05492/8615).





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