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News Archiv

Henkes gelungene Abgrenzung zur Großen Straße

Geschrieben von OV am 2007-06-20
Baumaßnahme bei Holdorfer Fleischzerlegefirma über Dorferneuerung mitfinanziert / Bislang schon elf Projekte

Die in rot gehaltene Ziegelmauer an der Firma Henke in Holdorf fügt sich jetzt optimal ins Ortsbild ein. Die Maßnahme wurde innerhalb des Dorferneuerungs-
programmes der Gemeinde realisiert. (Foto oben)

Studierten noch einmal die Planungen: (von links) Katrin Busdiecker vom AfL, Bürgermeister Dr. Krug, Architekt Hermann-Josef Hoffjann, Firmenchef Gerhard Henke und Bauamtsleiter Wilfried Schweigel. (Fotos: Hoffmann)


„Henke liefert nicht nur Qualitätsfleisch, sondern hat jetzt auch ein Qualitätsgelände“, freute sich gestern Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug über die gelungene neue Einfriedung der Fleischzerlegefirma zur Großen Straße hin. Die Baumaßnahme wurde mit Fördergeldern aus dem Dorferneuerungsprogramm realisiert und ist eine von derzeit elf angemeldeten beziehungsweise schon abgeschlossenen privaten Projekten.

Den Anstoß für die Umgestaltung des Eingangbereiches zur Firma kam von der Gemeinde, erinnerte sich Firmenchef Gerhard Henke. Die Planungen wurden dann mit dem hauseigenen Architekten Hermann-Josef Hoffjann durchgesprochen. So wurde neben der neuen Mauer auch die Fassade des alten Wohn- und Geschäftshauses an der Straße erneuert.

1989 hatte Henke den damaligen Schlachtbetrieb Bansemer übernommen. Heute wird nicht mehr geschlachtet, stattdessen zerlegen die rund 30 Mitarbeiter nur noch das Fleisch. Seit 2000 hat Henke auch einen Betrieb in Süddeutschland, in Feuchtwangen.

Für die Förderung privater Maßnahmen in der Dorferneuerung (30 Prozent, maximal 20.000 Euro) habe Holdorf übrigens bislang 185 000 Euro vom Amt für Landentwicklung (AfL) in Oldenburg zur Verfügung gestellt bekommen, erklärte Karin Busdiecker, AfL-Sachbearbeiterin am Dienstag. Anträge können weiterhin gestellt werden, fügte sie an. Mittlerweile sind mit dem Geld unter anderem Fassaden- und Fensterarbeiten am Haus von Witte (gegenüber Plus-Markt) oder am Haus Blomendahl durchgeführt worden.

Im öffentlichen Bereich der seit 2005 laufenden Dorferneuerung konnte die Gemeinde bislang fünf kommunale Maßnahmen abschließen: den Bereich an der Mühlenbachstraße, an der Badberger Straße, an der Neuenkirchener Straße (gegenüber dem Friedhof), den Dorfplatz in Handorf-Langenberg und die Umgestaltung des Platzes an der Holdorfer Kirche.

Mit der privaten Förderung zusammen flossen bislang insgesamt 410.000 Euro in die Dorferneuerung Holdorf. Das nächste öffentliche Projekt ist nun der Bau des Gemeinschaftshauses auf dem Schützenplatz.



Landwirtschaft erfahren und erforschen

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-06-20
Nach Telbrake nun auch in Fladderlohausen ein Lernstandort / VR-Stiftung gibt 13.500 Euro

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützt den Ausbau des Hofes von Ulrich und Mechthild Heil zu einem Lehrstandort des Fördervereins RUBA. Heinz-Georg Feldhaus, Martina Flat, Birgit Meyer, Norbert Feldkamp, Harald Lesch und Ursula Quatmann (von links, Foto: hvo).


Damit Kinder und Jugendliche des Südkreises und darüber hinaus die Landwirtschaft praxisnah erfahren und erforschen können, hat der Förderverein Regionale Umweltbildung-Agrarwirtschaft (Ruba) sich entschlossen, in Zusammenarbeit mit der Familie Mechthild und Ulrich Heil, deren Bauernhof zu einem Lehrstandort auszubauen.

Um dieses Projekt realisieren zu können, erhielt der eingetragene Verein gestern Vormittag von der VR-Stiftung eine Zuwendung in Höhe von 13.500 Euro. Überbracht haben diese Finanzen Harald Lesch, Vorstandsvorsitzender der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland sowie Bankdirektor Norbert Feldkamp von der Volksbank Neuenkirchen-Vörden eG, als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken des Landkreises Vechta.

Die Vorstandsmitglieder der RUBA, Birgit Meyer, Ursula Quatmann, Martina Flat und Heinz-Georg Feldhaus nahmen vor dem Projekt-Gebäude der Familie Heil den Betrag symbolisch entgegen. Zur Erfüllung des Stiftungszweckes und somit auch zur Realisierung dieses Projektes dient der VR-Stiftung der überörtliche Reinertrag aus dem Gewinnsparen.

Der Ausbau des Hofes Heil, auf dem bereits seit 17 Jahren Aktionen und Schulungen zur Information von jungen Menschen über die regionale Landwirtschaft durchgeführt werden, umfasst folgende Arbeiten: Ergänzung eines Seminarraumes, Einrichtung einer Kleinküche zur Verarbeitung von Lebensmitteln durch Arbeitsgruppen und Lagermöglichkeiten für Unterrichtsmaterialien.

Bereits 2006 hat der Förderverein Ruba den landwirtschaftlichen Betrieb Espelage in Vechta, Telbrake, zu einem Lehrstandort ausgebaut. „Die dort gewonnenen Erfahrungen haben dazu geführt, auch im Südkreis einen Vollerwerbsbetrieb zu einem Lernstandort aufzubauen“, erklärte Birgit Meyer.



Holdruper Plattschnackers haben 32 Mitglieder

Geschrieben von OV am 2007-06-18
Neuer Verein gegründet / Ziel: Pflege der alten Sprache und des Theaterspiels / Arbeit gleich aufgenommen

Kaum zu bremsen: Der neue Vorstand nahm sofort seine Arbeit auf. (Foto: reh)


Plattdeutsches Theater wird in Holdorf schon seit Jahrzehnten gespielt, früher unter Regie der Katholischen Landjugend. Jetzt gibt es den passenden Verein dazu: Am Donnerstag gründete sich unter dem Beifall aller Anwesenden in der Gaststätte Bocklage in Ihorst der Theaterverein „Holdruper Plattschnackers“.

Initiiert hatten dies einige Hobby-Schauspieler, die seit Jahren immer wieder zu den Ensembles der Holdorfer Aufführungen gehören. „Zweck des Vereins ist die Pflege der plattdeutschen Sprache und des Theaterspiels“, erklärte Versammlungsleiter Bernd von Lehmden eingangs den 32 Interessierten, die prompt alle ihren Beitritt zu dem jüngsten unter Holdorfs Vereinen erklärten. Dieser wird laut Satzung jährlich eine Aufführung organisieren, will aber auch auf anderen Wegen das Plattdeutsche lebendig halten, beispielsweise durch Vortragsveranstaltungen.

Um diese Aufgaben wird sich vor allem der neu gebildete Vorstand kümmern, an dessen Spitze als erster Vorsitzender Bernd Kenkel steht. Zweite Vorsitzende ist Kathrin Thöle. Das Amt des Kassenwartes übernimmt Florian Kruse, seine Stellvertreterin ist Eva von Lehmden. Schriftführerin ist Heike Weddehage, die in dieser Funktion von Julia Moormann vertreten wird. Zu Kassenprüfern bestimmte die Versammlung Anke Rehling und Bernd von Lehmden.

Die Mitglieder sprachen sich außerdem für einen Jahresbeitrag von zehn Euro aus. Vereinsmitglied kann jeder mindestens 16-Jährige werden. Außerdem wurde auf zwei Jahre ein Spielausschuss gebildet. Zu seinen Aufgaben zählt die Auswahl der Stücke ebenso wie die der Schauspieler. Neben dem Vorstand gehören als Spielleiterinnen Christiane Große Schlarmann und Lilly Koldehoff sowie als Vertreter der Bühnenbauer Matthias Thöle dem Spielausschuss an. Der Spielausschuss nahm denn auch noch an Ort und Stelle seine Arbeit auf. Demnach soll in diesem Jahr das Stück „De geköffte Schwiegerdochter“ inszeniert werden. Von Mitte November bis Anfang Dezember werden voraussichtlich sechs Aufführungen statt finden.



Holdorfer Schüler fit für den Straßenverkehr

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-06-14
Radfahrprüfung bei der Grundschule

Fit für den Straßenverkehr: Als die besten Fahrradfahrer an der Grundschule Holdorf erwiesen sich bei der jüngst durch Polizeioberkommissar Rolf Werner (rechts) abgenommenen Radfahrprüfung Jannik Hülsmann, Jan-Bernd Echtermann (beide Klasse 4 a), Maria Bröer (4 b), Alina Prüne und Sophia Bröring (beide 4 c, vordere Reihe von rechts).

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich in Theorie und Praxis als gut informiert. Zur Belohnung gab es von LzO-Filialleiter Johannes Hasenkamp (links) schicke Sporttaschen und Kino-Gutscheine. Zu den Gratulanten gehörten die Fachlehrerinnen Anne Suppressa (2. von links) und Maria Kessing (Verkehrsobfrau). (Text/Foto: hvo)





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