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News Archiv

Umweltaktion: Abschluss bei Hauptschule

Geschrieben von OV am 2007-03-19
Zehn Gruppen dabei



Für die große Säuberungsaktion am 24. März anlässlich der zweiten Dammer Umweltwoche haben sich aus der Gemeinde bislang zehn Gruppe angemeldet. Die größte stellt dabei das Schulzentrum Holdorf. Die 300 Schülerinnen und Schüler werden am 24. März (Samstag) das Schulgelände und die weitere Umgebung in Angriff nehmen.

Mit dabei sind weiterhin die Barbara-Schule mit rund 80 Helfern (Schulgelände und den Radweg von Langenberg nach Damme), die Ortsgruppe der Naturschützer mit sieben (Naturlehrpfad), die Kartoffel-Kompanie mit acht (ebenfalls Naturlehrpfad), der Reit- und Fahrverein mit 20 (um die Reithalle), die Feuerwehr mit 15 (Buswartehäuschen), der Sportverein mit 20 (Stadion und Sportanlagen), die evangelische Kirchengemeinde mit 15 (Ortskern von Fladderlohausen), die Feuerwehr Lorse mit 15 (Fladderlohausen und Fladder) sowie der Ortsjugendring (Industriestraße). Hier steht die Helferanzahl noch nicht fest.

Wie die Gemeinde mitteilt, werden die gelben Säcke den Gruppen bis Freitag (23. März) zugestellt. Die Helfer, die nicht über ein eigenes Fahrzeug verfügen, können am Samstag von 9 bis 11 Uhr unter Telefon 0177/ 2778421 die Abholung anmelden. Der Abschluss der Aktion findet gegen 11.30 Uhr an der Hauptschule statt.



Pfarrer ist ein praktisch veranlagter Mensch

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-03-19
Engelbert Scheve feiert goldenes Priesterjubiläum in St.-Barbara-Kirchengemeinde in Handorf-Langenberg

Goldenes Priesterjubiläum: Zu den Gratulanten Engelbert Scheves (rechts) zählten bei der Feierstunde nach dem Gottesdienst
in Handorf-Langenberg auch die beiden Gemeindepolitiker Bernard Echtermann (links) und Rainer Blömer. (Foto: hvo)


„Sie haben hier Pflöcke eingeschlagen, wovon kommende Generationen noch profitieren werden“, erinnerte Bernard Echtermann, Holdorfs Erster Stellvertretender Bürgermeister, an die 27 Jahre des priesterlichen Wirkens von Pfarrer Engelbert Scheve in der St.-Barbara-Gemeinde.

Der heute 76-jährige Priester feierte gestern Vormittag an seiner alten Wirkungsstätte sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Mit einem feierlichen Hochamt, an dem zahlreiche Zelebranten aus dem Dekanat Damme und dem Freundeskreis Scheves teilnahmen, dankte der Jubilar dem Herrn im Himmel für ein erfülltes Berufsleben.

Andererseits nutzten zahllose Gratulanten anschließend beim Empfang im Barbaraheim die Gelegenheit, um dem bis 1998 in der Kirchengemeinde tätigen Seelsorger für seinen überaus selbstlosen und großen Einsatz zu danken.

Josef Taphorn vom Rat der Seelsorgeeinheit und der Gemeinderatsvorsitzende Josef Swoboda würdigten die Verdienste des Geistlichen, in dessen Zeit sich unter anderem die St.-Barbara-Gemeinde verselbstständigte, der eigene Friedhof und der Kindergarten gebaut wurden.

Dass Engelbert Scheve ein praktisch veranlagter Mensch ist, dokumentierte Josef Taphorn. Er berichtete davon, dass der Priester, nachdem sein erkrankter Organist die Treppen zur Orgelempore beim besten Willen nicht mehr bewältigen konnte, kurzerhand den Orgeltisch per Gabelstapler vom Orgelboden hob und die nötige elektronische Verkabelung selbst installierte.

Friedhelm Westhofen, Vorsitzender des Münsterländischen Volksheilstättenvereins, hob hervor, dass die Fachklinik Dammer Berge in Neuenkirchen dankbar ist, seit 1998 einen solch engagierten Priester als ehrenamtlichen Hausseelsorger zu haben. Es sei mit sein Verdienst, dass die Klinik noch Ordensschwestern habe.

Zu guter Letzt sagte Bertholt Kupper das vom Dichter Eduard Mörike geschriebene Frühlingsgedicht „Er ist’s“ auf. Damit holte der Neffe Engelbert Scheves das nach, was er vor 50 Jahren als Kind vor Aufregung bei der Primizfeier des Jubilars nicht hinbekommen hatte: das Gedicht aufzusagen.



Ohmstede löst Harpenau als „Liedervater“ ab

Geschrieben von OV am 2007-03-19
Frilling erster Vorsitzender der Holdorfer Sänger / Dank und Anerkennung für scheidende Vorstandsmitglieder

Die neuen und alten Mitglieder des Vorstandes des Männergesangs- vereines: (von links) Martin von Handorf, Kassierer; Walter Pukall, ausscheidender 2. Vorsitzender; Manfred Frillig,1.Vorsitzender; Johannes Hasenkamp, 2.Vorsitzender; Bettina Echtermann, Dirigentin; Rolf Werner, Schriftführer; Karl-Heinz Harpenau, ausscheidender Liedervater; Volker Ohmstede, Liedervater. (Foto: privat)


58 Mitglieder konnte der Vereinsvorsitzende Manfred Frilling zur jüngsten Hauptversammlung im Vereinslokal Hotel „Zur Post“ begrüßen. Damit war es die bisher best besuchte Generalversammlung überhaupt.

In seinem Jahresrückblick ging Schriftführer Rolf Werner noch einmal auf die zahlreichen Aktivitäten des Chores im letzten Jahr ein. Als Eckpunkte nannte er die Teilnahme am Sängerfest in Langförden und den Auftritt anlässlich des 125 jährigen Bestehens des Sängerbundes „Harmonia Vechta“.

Danach bedankte sich Frilling beim Vorstand, den Sängern und insbesondere bei der Dirigentin Bettina Echtermann für das gezeigte Engagement. Nachdem Kassierer Martin von Handorff einen positiven Kassenbericht vorlegen konnte, wurde ihm und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt.

Manfred Frilling wurde von der Versammlung für weitere drei Jahre als 1. Vorsitzender gewählt, ebenso Schriftführer Rolf Werner und dessen Stellvertreter Udo Borchmann. Da der 2. Vorsitzende Walter Pukall nicht wieder kandidierte und auch Liedervater Karl-Heinz Harpenau sein Amt zur Verfügung stellte, mussten diese Posten neu besetzt werden. Hier wählte die Versammlung Johannes Hasenkamp vom 1. Tenor zum neuen 2. Vorsitzenden und Volker Ohmstede, 2. Bass, zum neuen Liedervater.

Als Dank für die vielen Jahre der Vorstandstätigkeit überreichte Manfred Frilling den scheidenden Vorstandsmitgliedern je einen großen Präsentkorb. Für die wenigsten Fehlstunden bei den Chorproben und Auftritten wurden Bernhard Kramer vom 1. Tenor und Rolf Werner vom 1. Bass als die „fleißigsten“ Sänger mit einem kleinen Präsent geehrt.



Keine Kombiklassen und Kürzung der Stundenzahl

Geschrieben von OV am 2007-03-14
Hauptschulrektor Reinhard Stärk zeigt im Ausschuss mögliche Konsequenzen von sinkenden Schülerzahlen auf

Es ist ein Warnschuss gegenüber der Politik: Holdorfs Haupt- und Realschulrektor Reinhard Stärk stellte am Montagabend in der Schulausschusssitzung eine Präsentation vor, die sich mit möglichen Konsequenzen aus den sinkenden Schülerzahlen im Sekundarbereich I beschäftigt. Mit ins Boot genommen hat Stärk seinen Bakumer Kollegen Werner Völker, der ähnliche Probleme an seiner Schule hat und die Präsentation in der kommenden Woche dem Bakumer Ausschuss vorstellen wird.

Die Ausgangslage: Seit der Abschaffung der Orientierungsstufe 2003 wechseln aufgrund des Elternwillens weniger Schüler an die Hauptschule. „Immer weniger Eltern glauben, dass ihre Kinder über einen Hauptschulabschluss eine Lehrstelle bekommen“, meinte Stärk am Montag. Dazu kommt in den nächsten Jahren ein Rückgang bei den Schulanfängern. Danach sinkt die Schülerzahl an den beiden Holdorfer Grundschulen zum Beispiel im Jahr 2008 auf 68 (2007 noch 82).

Nach den Erfahrungswerten (rund 45 Prozent) beim Übergang von der Grundschule an das Gymnasium könnte die Hauptschule dann mit zehn und die Realschule mit 23 Schülern rechnen. Die Konsequenz: Hält der Trend vor allem beim Übergang zum Gymnasium an, muss ab 2010 an der Haupt- und Realschule mit einer dauerhaften Einzügigkeit und bei der Hauptschule sogar mit dem Wegfall der zehnten Klasse gerechnet werden.

Die Gefahr: Obwohl die Landesregierung der Hauptschule das Image der „Restschule“ nehmen will, werden nach Ansicht von Stärk kleine Schulen im ländlichen Raum benachteiligt. Denn in einer aktuellen Empfehlung des Kultusministeriums an den Landesschulelternrat werden Kombiklassen als Alternative zu Schulschließungen empfohlen – soll heißen, bei geringer Klassenstärke könnten Klasse fünf und sechs zusammengelegt werden. Keine Alternative für Stärk. Damit könne man bei den Eltern nicht für eine Hauptschule werben.

Eine weitere Gefahr: Zu geringe Klassenstärken könnten das Ministerium dazu bringen, die Stundenzahl von 30 pro Klasse herunterzufahren. Die Forderung der beiden Pädagogen: Eine Einzügigkeit an der Hauptschule, unabhängig von der Klassenstärke; keine Kombiklassen und 100-prozentige Unterrichtsversorgung. Bei der Realschule hofft Reinhard Stärk weiterhin auf eine Zweizügigkeit.

„Die Zahlen sind brisant, aber es besteht kein Grund zur Hektik“, kommentierte Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug die Ausführungen. Anfang April werden Dr. Krug und Bakums Bürgermeister Hans Lehmann ins Kultusministerium nach Hannover fahren, um dort Antworten auf die Forderungen der Hauptschulen einzuholen.





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