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News-Archiv (bis Februar 2017)

Weniger Analyse, mehr Profilierung

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-03-03
Bischof Krug beim CDU-Grünkohlessen

Der doppelte Krug: Der oldenburgische Bischof Peter Krug (links) war gestern zu Gast in Holdorf. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug begrüßte ihn herzlich. (Foto: hvo)

Beide führen eine Gemeinde und heißen Krug: Der eine ist Oldenburgs evangelischer Bischof Dr. Peter Krug, der andere Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug.

Die Namensgleichheit nahm Bischof Krug gestern Abend als Einstieg für seine Rede beim traditionellen Kohlessen des CDU-Gemeindeverbandes Holdorf in der Schützenhalle in Fladdderlohausen. Er sei der Bitte seines Namensvetters und der von ihm vor fünf Jahren eingeführten Pastorin Kerstin von Stuckrad gern nachgekommen und habe auch gleich seine Ehefrau mitgebracht, damit sie „dieses wunderbare Grünkohlvolk in unvergesslicher Erinnerung behält“.

Den rund 200 Gästen präsentierte der Bischof anschließend seine „mit gelegentlicherWürze“ garnierte Position zur Kirchenpolitik. Die oft gestellte Frage in der Öffentlichkeit, wohin der Weg der Kirche führt, beantwortete der Kirchenmann provokant: „Dem Ende entgegen.“ Für Krug ist es nötig, das Welt- und Geschichtsverständnis aus christlicher Sicht von Zeit zu Zeit ins Bewusstsein zu rufen. Zwar gebe es Probleme in der Kirche wie weniger Mitglieder, weniger Einnahmen und weniger Personal. Doch allein mit der Problemanalyse verliere die Kirche an Schwung und Überzeugungskraft. Deshalb müsse stärker die Botschaft Jesu „in Gedanken, Worten und Werken“ umgesetzt werden. „Geistliche Profilierung statt undeutlicher Aktivität“, meinte Dr. Krug. Denn viele könnten den zentralen Inhalt der christlichen Botschaft nur noch mit Mühe beschreiben. Die liegt für den Bischof in mehr Gerechtigkeit und Frieden, mehr Güte und weniger Gewalt, mehr Vertrauen und Treue in Ehe und Familie.

Wo Kirche draufsteht muss Kirche erfahrbar sein. „In diesem Motiv scheint das biblische Bild vom Licht der Welt, das von Katholiken und Protestanten nicht unter den Scheffel gestellt werden sollte. Als konkretes Beispiel nannte der Bischof den Schutz des Sonntages. Er sei dankbar, dass sich dafür die Politik in Niedersachsen stark gemacht habe. Das Verhältnis zwischen Kirche und Gesellschaft bezeichnete er als ein „Werben um Liebe in gesellschaftlichem Wandel“. „Das Geben und Nehmen wertet zwischenmenschliche Beziehungen auf, und es sorgt für sozialen Rückhalt.“



CDU kritisiert SPD-Boykott

Geschrieben von OV am 2007-03-01
Schülerzahlen öffentliches Thema im März / Haushalt ausgeglichen

Die Bilder des Jahres 2006 auf vier DVDs und einer CD übergab in der Ratssitzung Ortschronist Heinrich Vollmer (links) einmal an Dr. Wolfgang Krug und Bernard Echtermann sowie zum anderen an Heinrich Moormann (2. von links). (Foto: Hoffmann)


„Ein solches Verhalten sorgt zwar für Schlagzeilen, dient aber nicht der Sache“, kommentierte gestern der CDU-Fraktionsvorsitzende Norbert von Handorff den Eklat in der Ratssitzung am Dienstagabend. Wie berichtet, hatten SPD-Fraktionmitglieder die Beratung über die Entwicklung der Schülerzahlen im nicht-öffentlichen Teil boykottiert und die Sitzung vorzeitig verlassen. Die SPD war der Ansicht, das Thema gehöre in den öffentlichen Teil.

„Verschiedener Meinung zu sein, ob ein Tagesordnungspunkt in den öffentlichen oder den nicht-öffentlichen Teil gehört, ist völlig in Ordnung“, schreibt von Handorff in einer Stellungnahme. „Wenn aber mit klarer Mehrheit entschieden wurde, sich zunächst in nicht-öffentlicher Sitzung sachkundig zu machen, Ziele zu formulieren und Wege zu diskutieren, und erst dann die Diskussion öffentlich zu führen, ist es schlechter demokratischer Stil, die Ratssitzung unter Protest zu verlassen.

Hinzu kommt, dass die ,Verweigerer’ die neuen Informationen und die diskutierten Vorgehensweisen nicht kennen und an der Beratung und am Meinungsaustausch nicht teilnehmen konnten. Richtiger wäre es gewesen – trotz anderer Meinung – so verantwortungsvoll zu handeln, wie SPD-Ratsfrau Inge Schuster, die trotzdem teilgenommen und mitdiskutiert hat“, heißt es weiter in der Stellungnahme.

Auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug hielt an der Meinung der Ratsmehrheit fest, dass es dem Rat möglich sein muss, zunächst mit den Schulleitern intern zu diskutieren. „Wir haben im März eine Schulausschusssitzung, in der dann die Schülerzahlen auf den Tisch kommen“, sagte Dr. Krug.

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab es dann aber auch eine erfreuliche Nachricht: Der Fehlbedarf im Haushaltsplan 2007 von rund 400.000 Euro (OV berichtete) kann ausgeglichen werden, verkündete Dr. Krug in der Ratssitzung. Möglich wird dies, da die Jahresrechnung für den Haushalt 2006 deutlich höher ausgefallen ist als erwartet. „Damit können wir tiefer in die allgemeine Rücklage greifen und brauchen keine Kassenkredite aufzunehmen“, sagte Dr. Krug. Der Geldsegen stammt vornehmlich aus Grundstücksverkäufen aus dem vergangenen Jahr, bei denen wider Erwarten die Zahlung auch noch in dem Jahr erfolgten. „Das ist aufgrund behördlicher Abarbeitung – wie Grundbuchüberschreibung – nicht immer absehbar“, erklärte Dr. Krug gegenüber der OV.

Zu Beginn der Sitzung am Dienstag hatte Ortschronist Heinrich Vollmer vier DVDs sowie eine CD mit den aktuellen Bildern des Jahres 2006 an Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und den Ratsvorsitzenden Bernard Echtermann sowie an den Vorsitzenden des Heimatvereins Heinrich Moormann überreicht. Vollmer hatte am Sonntagnachmittag vor vielen Bürgern eine Auswahl der Jahres-Bilder im Hotel zur Post präsentiert. Die dort gezeigte Dia-Show kann bei Heinrich Vollmer (Telefon 05494/914136) bestellt werden. Die DVD kostet zehn Euro.



Kontinuität beim Holdorfer Schützenverein

Geschrieben von OV am 2007-03-01
Präsident Richard Zumloh rechtfertigt Abstimmung über Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um fünf Euro

König Christian Schnieders (3. von links) und Präsident Richard Zumloh (rechts) können sich die nächsten zwei Jahre auf die Mitarbeit von Christian von Lehmden, Willi Helms, Inge Horstmann, Paul Lindemann und Gerd Middendorf im erweiterten Vorstand des Schützenvereins Holdorf verlassen. (Foto: hvo)


Kontinuität in der Vorstandsetage des Schützenvereins: Mit Inge Horstmann als Frauenbeauftragte, Gerd Middendorf als Jugendschießwart, Paul Lindemann als Jugendbeauftragter und Willi Helms als Knobelmeister bestätigten die Mitglieder während der Mitgliederversammlung die Amtsinhaber jeweils einstimmig für weitere zwei Jahre in der Wahrnehmung ihrer bisherigen Aufgaben. Außerdem wurde nach zweijähriger Vakanz Christian von Lehmden als neuer Musikmeister in die Reihen des erweiterten Vorstandes bestellt.

Präsident Richard Zumloh und auch seine Vorstandskollegen berichten durchweg über ein erfolgreiches Jahr 2006. Insbesonders das Schützenfest, das erstmals in einem Großzelt gefeiert wurde, verzeichnete nicht nur einen regen Zuwachs an mitfeiernden Bürgern, sondern auch in der Schützenkasse. Zu diesem Erfolg habe sicherlich auch die Discofete mit Radiostar Morgenmän Franky von ffn am Samstagabend beigetragen.

Auch sportlich gesehen hat der Schützenverein ein erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. So errang Werner Sporkmann den Landesmeistertitel im 50-Meter-Kleinkaliberschießen (Auflage), gefolgt von Gerd Middendorf. Alfons gr. Kamphake belegte bei den Deutschen Meisterschaften (Luftgewehr) den siebten Platz. In der Mannschaftswertung erreichten die Holdorfer Schützen Alfons gr. Kamphake, Gerd Middendorf und Josef Thöle unter 170 Teams bei 895 Zählern den vierten Platz. Zudem starteten 31 Mädchen und Jungen bei der Kreismeisterschaft. Sie belegten acht erste Plätze in den Einzelwettbewerben und vier in der Mannschaftswertung. Zudem gab es sechs Vizemeister und zwei zweite Plätze in der Mannschaftswertung.

Richard Zumloh stimmte die Mitglieder bereits auf das Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Bestehen ein. Bis dahin ständen noch wichtige Aufgaben und Investitionen an. „So muss das Dach der Schießhalle teilweise erneuert werden, der Zaun um den Schützenplatz ist in einem sehr schlechten Zustand, der Baumbestand muss fachgerecht ausgeschnitten werden und ein zusätzlicher Termin für die Platzreinigung muss gefunden werden“, erklärte er.

Auf Grund steigender Energiekosten und der notwendigen Investitionen stimmte die Versammlung der der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf 20 Euro zu. Bei dieser Abstimmung hatten einige Versammlungsmitgliedern moniert, dass dieser Punkt nicht schon bei der Einladung zur Versammlung bekannt gegeben worden war und das Prozedere nicht der Satzung entspreche.

„Mir war es bekannt, dass ich den Tagesordnungspunkt laut Satzung drei Tage vorher bekannt geben muss“, erkärt Richard Zumloh auf OV-Anfrage. Auf Grund der Dringlichkeit (Renovierung des Daches der Schießhalle, steigende Energiekosten) habe er diesen Punkt am Anfang der Versammlung mit auf die Tagesordnung setzen lassen. „Als es zur Abstimmung kam, gab es Einwände. Jedoch wurde dieser Antrag von einigen Mitglieder unterstützt, und die Versammlung als Souverän hat diesem Antrag zugestimmt. Ich hätte sonst im Sommer bei der nächsten Mitgliederversammlung abstimmen lassen“, erklärt Zumloh.



SPD-Fraktion verlässt aus Protest Ratssitzung

Geschrieben von OV am 2007-02-28
Franz Overmeyer fordert öffentliche Beratung über Entwicklung der Schülerzahlen

Die unterschiedliche Einschätzung darüber, wann die Öffentlichkeit über die Entwicklung der Schülerzahlen in der Gemeinde Holdorf informiert werden soll, sorgte gestern Abend im Holdorfer Gemeinderat für einen Eklat: Der Antrag der SPD-Fraktion, diesen Tagesordnungspunkt vom nicht-öffentlichen in den öffentlichen Teil der Sitzung zu verlegen, wurde abgelehnt. Daraufhin verließen die Sozialdemokraten mit ihrem Fraktionschef Franz Overmeyer vorzeitig den nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung, als dieser Tagesordnungspunkt dann doch dort zur Beratung anstand.

Zuvor hatten Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und der CDU-Fraktionschef Norbert von Handorff argumentiert, dass der Rat den strittigen Punkt zunächst noch einmal intern beraten solle, bevor auch die Öffentlichkeit beteiligt werden könne. Eine Entscheidung, die Franz Overmeyer in keiner Weise nachvollziehen konnte.

Verwaltungsausschuss und Schulausschuss der Gemeinde hätten bereits nicht-öffentlich über den „Rückgang der Schülerzahlen in einem bedrohlichen Maß“ diskutiert, so Overmeyer nach der Sitzung gegenüber der OV.

Wie verlautete, geht es dabei besonders sowohl um die Entwicklungen an der Grundschule Handorf-Langenberg als auch an der Hauptschule. „Mit unserem Boykott der Beratung wollten wir ein Zeichen setzen, dass dieses Thema alle Bürger angeht. Daraus darf man keine Geheimpolitik machen“, betonte Overmeyer. „Die Bürger haben einen Anspruch auf die öffentliche Beratung dieses Sachverhaltes.“





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