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News-Archiv (bis Februar 2017)

Torwandschießen beginnt bereits Freitagabend

Geschrieben von H. Vollmer am 2006-03-10
Änderungen bei der Holdorfer Kirmes

Bei der Holdorfer Frühjahrskirmes soll das Torwandschießen für Firmen, Betriebe und Vereine bereits am Freitagabend angeboten werden, wähend am Montagnachmittag von 16 bis 18:30 Uhr die Jugendlichen ihren Meister ausschießen. Das stellte der Vorstand des Handels- und Gewerbeverein jetzt vor.

Ebenfalls neu: Bereits um 14.30 Uhr wird jetzt samstags der Startschuss für das bunte Treiben gegeben. Als weitere Attraktion soll am Samstag ab 20 Uhr die Show-Band „Coverbeat“ für gute Stimmung auf dem Festplatz sorgen. Zudem soll es erstmalig im Rahmen der Frühjahrskirmes eine Versteigerung von Fundsachen geben.



Koordination der Jugendarbeit im Südkreis

Geschrieben von H. Voller am 2006-03-10
Jugendpfleger Franz-Josef Westendorf macht ungewöhnlichen Vorschlag

Eine Stoßrichtung zum Wohle der Jugend, von links: Peter Thöle (Jugendtreff Damme), Katharina Schulz (Jugendtreff Neuenkirchen-Vörden), Gabi Kolbeck (Jugendtreff Holdorf), Helga Neugebauer (Caritas-Sozialwerk Damme), Jakob Dick (Jugendtreff Damme), Elisabeth Vodde-Börgerding (Zukunft für Jugend Holdorf e.V.) und Franz-Josef „Teddy“ Westendorf (Jugendtreff Steinfeld und Mühlen). Foto: hvo


Die Koordination der Jugendarbeit, die in den Jugendtreffs der Städte und Gemeinden des Südkreises Vechta angeboten wird, und der Erfahrungsaustausch über die jugendrelevante Entwicklung von Mühlen bis Vörden stehen im Mittelpunkt der vierteljährlichen Begegnungen, die die jeweiligen hauptamtlichen Mitarbeiter der Jugendtreffs und des Caritas-Sozialwerkes Damme zusammenführt.

In der vergangenen Woche gab es eine weitere Zusammenkunft im Jugendtreff Holdorf. Seit sechs Jahren gibt es diese Treffen, die sich nach Meinung von Franz-Josef „Teddy“ Westendorf, Jugendpfleger der Gemeinde Steinfeld bewährt haben. „Wir organisieren nicht nur einmal im Jahr Hallen-Fußball-Turniere oder alle halbe Jahre gemeinsame Billard-Turniere, wie das am 4. Mai (Donnerstag) in Holdorf, sondern teilen uns unsere Beobachtungen und Erfahrungen mit“, so Westendorf.

So können die Jugendarbeiter aus Damme, Steinfeld mit Mühlen, Holdorf und Neuenkirchen-Vörden entsprechend reagieren und ihre Angebote an den Bedürfnissen der Jugend orientieren. Aber auch, um bestimmten Entwicklungen entgegenwirken, wie in letzter Zeit dem Konsum von Drogen und Alkohol oder auch Vandalismus. „Alkohol ist stark im Kommen, deshalb versuchen wir auf Eltern und Verkaufsstellen einzuwirken“, berichtet die Gastgeberin Gabi Kolbeck.

Positiv sei zu bemerken, dass sich das Verhältnis der jungen Aussiedler gegenüber den deutschen Jugendlichen gebessert habe. Allerdings sei verstärkt zu beobachten, dass Probleme der Aussiedler mit Türken und Kosovo-Albanern bestehen. Ebenso positiv sei die Feststellung, dass in den Jugendtreffs Deutsch gesprochen werde. „Da die Aussiedlerkinder zur Verständigung in den Schulen und Vereinen die deutsche Sprache nutzen, hört man kein Russisch mehr“, stellt Jakob Dick fest.

Dennoch sollte die Herkunftssprache nicht vernachlässigt werden, mahnt „Teddy“ Westendorf, da die Osterweiterung der Europäischen Union den jungen Menschen berufliche Perspektiven böten. Sein Vorschlag: „Schulen sollten neben Englisch und Französisch regulären Sprachunterricht für Russisch anbieten.“ Dafür könnten Lehrer eingesetzt werden, die aus Russland in unsere Region gekommen sind. Das hätte gleichzeitig auch einen Integrationscharakter.

Was die schulische Leistung des Nachwuchses angeht, so brennt den Jugendarbeitern die Tatsache unter den Nägeln, dass immer mehr Kinder immer weniger können. Die Zahlen seien alarmierend: „40 Prozent aller ausländischen Jugendlichen haben keinen Schulabschluss“, nennt Westendorf Informationen aus Lohne. Deshalb bietet beispielsweise der Jugendtreff in Steinfeld und Mühlen eine Hausaufgabenhilfe an und ist bei der Vermittlung von Lehrstellen behilflich.



ILEK gutes Werkzeug zur Zukunftsgestaltung

Geschrieben von Westermann am 2006-03-04
Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen Gastredner bei Holdorfer CDU

Sichtlich gute Stimmung beim Minister: Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (Dritter von links) war gestern Abend als Redner zu Gast bei der CDU Holdorf. Empfangen wurde Ehlen von CDU-Kreisgeschäftsführer Walter Goda, Rainer Blömer, Norbert große Schlarmann, Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und dem Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp (von links). Foto: wh


Äußerst amüsant und informativ hatte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen seine Rede bei der Holdorfer CDU gestaltet. Vor über 200 Besuchern des traditionellen CDU-Grünkohlessens teilte Ehlen den Anwesenden mit, dass es gar nicht so schwer sei, einen Minister in die Region zu holen: „Wenn Friedhelm Biestmann Bescheid sagt, bin ich da“, meinte Ehlen.

Sichtlich erfreut über die Zahl der Gäste und die hohe Teilnehmerzahl zeigte sich auch Holdorfs CDU-Ortsverbandsvorsitzender Norbert große Schlarmann. So konnte Schlarmann neben Landtagsmitglied Friedhelm Biestmann auch das Bundestagsmitglied Franz-Josef Holzenkamp aus Garthe in Fladderlohausen begrüßen. Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug dankte in seiner Begrüßung Ehlen für die Unterstützung im integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK). „Herr Minister, ohne ihre Unterstützung wäre ILEK noch längst nicht soweit“, sagte Krug. Er überreichte Ehlen als „Maß aller Dinge“ einen „Holdorfer Zollstock“.

Ehlen ging in seiner kurzweiligen Rede auch und insbesondere auf das ILEK ein. So zeigte sich der 56-jährige Landwirtschaftsminister sehr erfreut darüber, dass die Gemeinden in der Region in Bezug auf das ILEK die „Sache selbst in die Hand nehmen“. Auch durch die große Eigeninitiative der Gemeinden und Bewohner stehe die Region so gut dar. „Das heißt für die Region aber auch, genauso weiter zu machen und wichtige Dinge in den Vordergrund zu stellen“, appellierte Ehlen. So sei ILEK ein gutes Werkzeug, um die Zukunft zu gestalten und so müsse auch die neue EU-Förderperiode, die im Jahre 2007 beginnt und im Jahre 2013 endet für das gesamte Land Niedersachsen positiv gestaltet werden.

Auf die CDU-Landespolitik ging Hans-Heinrich Ehlen in seiner Rede ebenfalls ein. Viele Maßnahmen und Aufgaben seien bereits bewältigt worden. Insbesondere die Schulreform und die Abschaffung der Bezirksregierungen, die bereits seit Jahren überfällig gewesen sei, nannte Ehlen. Unter der CDU-Regierung im Land Niedersachsen seien 1400 Verordnungen gestrichen worden. „Für ein neues Gesetz müssen zwei alte gestrichen werden“, forderte Ehlen.

„Die Aufgaben, die noch zu lösen sind, sind zwar riesig, aber wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Ehlen abschließend. Wichtig sei, so Ehlen, dass man „mit Ideologie keine Politik machen kann und auch keine Seuche zu bekämpfen ist. Da heißt es anpacken“, so Ehlen.

Für Unterhaltung sorgte beim Kohlessen gestern Abend das Vororchester des Musikvereins Holdorf. Die Kinder hatten unter der Leitung von Sonja Köster gestern ihren ersten großen Auftritt und meisterten diesen vor großer Kulisse mit Bravour.



Schubladenprojekte im Eilverfahren abgesegnet

Geschrieben von OV am 2006-03-03
Unerwarteter EU-Fördersegen: Holdorfer Kirchenumfeld und Dorfplatz in Langenberg bekommen Schönheitskur

Holdorf wird schöner. Zumindest gilt das für das Umfeld der St. Peter und Paul Kirche und den Dorfplatz in Langenberg. Denn die bereits im vergangenen Jahr geplanten Schubladenprojekte können nun auf Grund in Aussicht gestellter EU-Fördergelder verwirklicht werden. Dies teilte Bürgermeister Wolfgang Krug jüngst auf der Gemeinderatssitzung mit.

An den Entwürfen dürfe jedoch nicht mehr allzu viel geändert werden. "Änderungen kosten Zeit. Zeit die wir nicht haben", betont Krug. Denn um die Fördergelder zu erhalten, müssen die Projekte bis spätestens 30. Juni dieses Jahres abgerechnet, also gebaut, sein. Ein enges Zeitfenster, dass die Ratsherren unbedingt nutzen wollen.

Daher sollen bereits heute die notwendigen Arbeiten von der Gemeinde ausgeschrieben werden. Diese werden für das Kirchenumfeld mit 48000 Euro veranschlagt. Doch lediglich 40000 Euro geben die Ratsmitglieder aus dem Gemeindesäckel her - die Verwaltung hofft auf die erfahrungsgemäß günstigen Ausschreibungsergebnisse, so dass keine Teile aus der Planung gestrichen werden müssen. Etwa 20000 Euro würde in diesem Fall die EU tragen.

Ein klares Votum für den Projektentwurf gab es auch vom Kirchenausschuss. Der musste den Gestaltungsvorschlag mittragen. "Wir müssen aber auch einiges an Eigenleistung erbringen", sagte Kirchenprovisor Johannes Hasenkamp. Da sei die Mithilfe der Gemeindemitglieder gefragt.

Eigenleistung könnte auch beim Dorfplatz Langenberg vonnöten sein. Denn die rund 80 000 Euro (etwa 40000 Euro kommen aus dem EU-Fördertopf) teure komplette Neugestaltung des Areals sieht keine Boule-Bahn vor, wie es sich einige Holdorfer erhofften. "Das war finanziell nicht mehr zu leisten", bedauert Krug. Dafür werde es aber einen Bolzplatz und eine Holzspieleisenbahn geben.

Zudem suche die Gemeinde noch nach einer ausgedienten Bergwerkslore, die als Wahrzeichen auf dem Platz postiert werden soll. Später könne man über eine Boule-Bahn oder ein Schachbrett nachdenken - die natürlich in Eigenleistung entstehen müssten. Überdies wird der Standort des Buswartehauses - das als Glasbau neu entsteht - an den Bushaltepunkt verlegt.

In der Mitte des Platzes soll eine große Dorflinde gepflanzt werden - im Sichtfeld des Kindergartens, der laut Planungen sein Holztürmchen samt Glocke wieder erhalten soll.

Weitere Informationen über die beiden Projekte erhält man bei einem Klick auf die nachstehenden Links.

Kirchenumfeld Holdorf

Dorfplatz Langenberg





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