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News Archiv

Bernd Brokamp geehrt

Geschrieben von H. Vollmer am 2006-02-15
Fußballer zum Sportler des Jahres gekürt

Ausgezeichnete Sportler des SV Handorf-Langenberg: Andreas Robben und Bernd Brokamp (2. und 3. von links). Es gratulierten Udo Schlarmann (links), Bernd Hülsmann und Udo Klose (rechts). Foto: hvo


Bernd Brokamp ist der Sportler des Jahres beim SV Handorf-Langenberg. Unter großem Beifall zeichneten der SV-Vorsitzende Udo Schlarmann, sein Stellvertreter Udo Klose und der Fußball-Obmann Bernd Hülsmann während des Sportlerballs am Samstagabend im Vereinslokal Frilling den Fußballer aus. Außerdem wurde Andreas Robben für seinen 25-jährigen Einsatz als Schiedsrichter geehrt.

Bernd Brokamp spielt seit seiner Kindheit beim SV Handorf-Langenberg Fußball. Lange Jahre wurde er von seinem Vater Bernhard trainiert, der zu den Vereinsmitbegründern zählt. Der Sportler des Jahres entwickelte sich zu einem verlässlichen Libero, der bis heute in der Abwehr nichts anbrennen läßt. „Er war nie der Schnellste, aber er hat einen Schuss wie ein Pferd!“, wusste Udo Schlarmann über den heute noch aktiven Altligaspieler zu berichten. Über seine sportliche Karriere hinaus engagierte sich „BB“, wie Bernd Brokamp von seinen Sportfreunden gerufen wird, auch als Jugendtrainer und als stellvertretender Jugendleiter im Verein.

In der Fußball-Kreisliga ist Andreas Robben kein Unbekannter. Der Mann in Schwarz pfeift seit 26 Jahren sehr zuverlässig Begegnungen in dieser Spielklasse. Der Werder-Fan weiß auf dem Spielfeld gut Bescheid, schließlich spielt er selbst von Jugend an bis heute im SV Handorf-Langenberg Fußball. Stolz ist Andreas Robben auf seinen Sohn Johannes, der in seine Fußstapfen tritt. Der C-Jugendliche legte vor kurzem erfolgreich die Schiedsrichterprüfung ab.



Schaben nicht nur Thema vor Ort

Geschrieben von H. Vollmer am 2006-02-14
Benno Schomaker berichtet Landvolkverein über Fortschritte in der Ungezieferbekämpfung

Der Landvolkvereinsvorsitzende Bernhard Glandorf (links) dankte Mechthild Heil und Wilhelm Hilge für ihren Einsatz in der Öffentlichkeitsarbeit. (Foto: hvo)


Ein Präsent überreichte der Vorsitzende Bernhard Glandorf während der Hauptversammlung des Landvolkvereins an Mechthild Heil und Wilhelm Hilge. Beide Landwirte hatten in den Sommerferien mehr als 80 Kindern ihre Höfe geöffnet und ihnen einen Einblick in die Landwirtschaft gestattet. Darüber hinaus seien sie in der Öffentlichkeitsarbeit sehr aktiv.

Zuvor entlasteten die mehr als 50 Versammlungsteilnehmer den Vorstand einstimmig. Auch in diesem Jahr wird es wieder zahlreiche Feldbegänge geben, bei denen Fachleute den Landwirten Tipps für die Feldbestellung geben werden. Die Entwicklung im Bereich der Schabenbekämpfung wird am 6. März ein Thema der Vertrauensleute sein, kündigte Glandorf an. Zudem wies er auf den Besuch des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Hans-Heinrich Ehlen am 3. März beim Kohlessen der CDU in der Schützenhalle Fladderlohausen hin.

Im Anschluss der Versammlungsformalitäten berichtete Benno Schomaker, Geschäftsführer des Kreislandvolkverbandes Vechta, über verschiedenste Aspekte der Landwirtschaft. Unter anderem berichtete er, dass die Schabenbekämpfung mittlerweile in die zweite Bekämpfungsstufe gegangen sei. Diese sei notwendig, um die Tiere, die zum Zeitpunkt der ersten Maßnahmen noch in den frisch gelegten Eiern geschützt waren, abzutöten. „Das Thema Schaben ist keine Angelegenheit des Südkreises oder des Landkreises Vechta, sondern rund um den Erdball“, sagte Schomaker. Es sei vor allem nicht nur ein Thema der Landwirtschaft, sondern auch der Lebensmittelbranche. „Wir sind Opfer und nicht Verursacher“, stellte der Kreisgeschäftsführer klar.

Man müsse sich von der Meinung verabschieden, dass nach dem Abschluss der Bekämpfungsaktion der Südkreis frei von Schaben sei. Auf lange Sicht gesehen werde es immer ein Thema bleiben, ebenso wie die Ungezieferbekämpfung von Ratten, Fliegen und Mäusen.



Holdorfer Schützenverein geht in ein aufregendes Jahr

Geschrieben von Westermann am 2006-02-01
Neues, Traditionelles und Rekorde – Brügging mit Festwirtschaft

Erste Gespräche: Zu einem ersten Gespräch traf sich in der letzten Woche der Vorstand des Schützenvereins Holdorf mit Schatzmeister Robert Hemmelgarn, Vize-Präsident Bernard Echtermann und Präsident Richard Zumloh mit den Vertretern der Zeltbetriebe Brügging aus Werlte, Jens und Hermann Brügging (von links) – Foto: wh


Viel Neues, zahlreiches Traditionelles und Rekorde kennzeichnen bereits jetzt den Verlauf des Schützenjahres 2006 in Holdorf. Bereits im Vorfeld der Generalversammlung, die am Sonntag (26. Februar) um 19.30 Uhr in der Schießhalle stattfindet, wies Präsident Richard Zumloh auf das richtungweisende Jahr des Schützenvereins hin.

„Das Schützenfest wirft bereits ein halbes Jahr vor seiner Durchführung seine Schatten“, sagt Zumloh. So sei bereits die Vergabe der Festwirtschaft vorgenommen worden. Erstmals seit Jahrzehnten komme der Festwirt nicht aus der Gemeinde Holdorf. So werden die Zeltbetriebe Brügging aus Werlte erstmals die Festwirtschaft für das Schützenfest im Jahr 2006 übernehmen. „Ein Hauptgrund der Vergabe an die Firma aus Werlte in diesem Jahr war insbesondere, dass Brügging eigene, moderne Festzelte besitzt“, sagt Zumloh. Damit trage Brügging zu einem attraktiven Schützenfest maßgeblich bei. „Da bereits Ende März/Anfang April die alten Schützenhallen abgerissen werden, wird das Schützenfest Holdorf erstmals seit über 50 Jahren in einem Festzelt stattfinden,“ so Zumloh weiter. Der Bau einer neuen Schützenhalle beziehungsweise eines Dorfgemeinschaftshauses könne voraussichtlich frühestens im Jahre 2007 in Angriff genommen werden, ergänzt Holdorfs Schützenpräsident.

„Auch durch die Vergabe an einen auswärtigen Veranstalter brauchen Holdorfs Schützen nicht auf alte Traditionen zu verzichten“, verspricht Zumloh. Es werde nicht gleich alles umgeworfen, was den Schützen in den letzten Jahrzehnten gut und teuer war. So werde es weiterhin eine Moselbude geben und auch die Küche wird in alter Tradition erhalten. Das „Suppe-Essen“ am Montag finde ebenfalls wie bisher statt. Zu einem ersten Gespräch traf sich der Vorstand des Vereins in der vergangenen Woche mit Hermann und Jens Brügging um die wichtigsten Punkte bereits vorab zu klären. „Wie der Schützenfestsamstag insbesondere musikalisch aussieht, darauf dürfen die Holdorf gespannt sein“, sagt Jens Brügging, ohne dabei schon zuviel zu verraten. Am Sonntag und Montag werden die Werlter mit „Sound Set“ auf musikalisch bewährte Kräfte zurückgreifen. Die erste Einladung für den Schützenverein hat Brügging bereits ausgesprochen. „Der Vorstand ist zur Weinprobe nach Werlte herzlich eingeladen“, sagt Hermann Brügging. So werden sich die Holdorfer im Juni mit einem Bus nach Werlte aufmachen.

Ob der Schützengottesdienst am Samstag oder Montag stattfindet steht nach Auskunft Zumlohs noch nicht fest, werde aber rechtzeitig bekannt gegeben. Das Vor- und Nachschießen zum Schützenfest wird der Verein dann komplett in Eigenregie übernehmen.

Einen absoluten Rekord hatte Zumloh im Gespräch auch noch mitzuteilen. Bereits über 200.00 Zugriffe hat die Webseite des Schützenvereins Holdorf zu verzeichnen. „Das ist ein absoluter Rekord, was Webseiten von Schützenvereinen in Deutschland angeht“, sagt Zumloh und gibt den Dank gleich an Webmaster Nicolas Vogt weiter. Allein im Januar verzeichnete die Seite über 30.000 Zugriffe.



4541 Stunden Dienst für die Allgemeinheit geleistet

Geschrieben von Westermann am 2006-01-30
Feuerwehren Holdorf und Fladderlohausen ziehen Bilanz – Sieben langjährige Mitglieder geehrt

Treue Feuerwehrkameraden geehrt: Gleich sieben Mitglieder erhielten die Plaketten für langjährige Mitgliedschaft in den Wehren Holdorf und Fladderlohausen: Klaus-Dieter Kolbeck (25 Jahre), Johannes Heiker (40), Paul Lindemann (25), Alfred Helms (50), Hubert Bornhorst (50) und Johannes Bünnemeyer (40) (vorne von links) erhielten die Auszeichnungen. Geehrt wurden sie vom Gemeindekommando mit den Ortsbrandmeistern Klaus und Alexander Meyer und Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe sowie Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (hinten von links). Auf dem Bild fehlt Rainer große Schlarmann. (Foto: wh)


Ingesamt 4541 Stunden leisteten die Feuerwehren Holdorf und Fladderlohausen in 74 Einsätzen im Jahre 2005. Damit lag die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr mehr als doppelt so hoch wie im Jahre 2004, als nur 35 Einsätze gefahren werden mussten. Die Gesamtstundenzahl aus Einsätzen und Ausbildungsdienst lag um 679 Stunden höher als im Jahr 2004.

Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe begrüßte zur gemeinsamen Generalversammlung neben den Kameraden insbesondere auch Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug sowie die ehemaligen Gemeindebrandmeister Hermann Niemann, Bernhard große Schlarmann und Hartmut Neumann. Nobbe zog - trotz der hohen Anzahl an Einsätzen - in seinem Jahresbericht eine durchweg positive Bilanz des vergangenen Jahres.

Die Gesamtstärke der Mitglieder in beiden Wehren erhöhte sich in 2005 auf insgesamt 81 (2004=79). Positiv dazu beigetragen hat insbesondere der „Mitgliederboom“ der Wehr in Fladderlohausen, die im vergangenen Jahr sieben Eintritte (bei nur einem Austritt) zu verzeichnen hatte. Erfreulich dabei: auch drei junge Damen haben ihren Dienst in der Feuerwehr angetreten. Nina Dwerlkotte, Sabina Borgmann und Anna-Lena Boye komplettieren die Mitgliederzahl von 34 aktiven Mitgliedern in Fladderlohausen. Die Holdorfer Feuerwehr hat nun 47 aktive Mitglieder bei drei Ein- und zwei Austritten. Die Altersabteilung in Holdorf zählt nun 14 Mitglieder; Fladderlohausens Altersabteilung hat elf Mitglieder. Die Dienstbeteiligung in Holdorf lag bei 65,8 Prozent; die Kameraden in Fladderlohausen beteiligten sich mit 71,7 Prozent am Dienst.

Mit 74 gefahrenen Einsätzen lag 2005 die Zahl so hoch wie lange nicht. Im Vorjahr waren es gerade einmal 35 Einsätze, die die Kameraden zu bewältigen hatten. Neben zehn Bränden waren drei nachbarschaftliche Löschhilfen, 44 Technische Hilfeleistungen (insbesondere Unfälle) und 17 Fehlalarme zu leisten. Die Zahl der Ausbildungsstunden lag mit 3213 Stunden auf dem Vorjahresniveau.

Sieben Mitglieder konnten im Verlaufe der Versammlung von Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe und Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. So erhielten Klaus-Dieter Kolbeck, Paul Lindemann und Rainer große Schlarmann das silberne Abzeichen für 25jährige Mitgliedschaft. Seit 40 Jahren gehören Johannes Heiker und Johannes Bünnemeyer der Holdorfer Wehr an. Sie erhielten das gold-silberne Abzeichen. Alfred Helms und Hubert Bornhorst wurde das goldene Abzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft angeheftet.





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