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News-Archiv (bis Februar 2017)

Gemeinde hat noch freie Bauplätze

Geschrieben von OV am 2005-12-09
Bürgermeister hält Rückblick vor CDU

Das von der Gemeinde und der Kaufmannschaft in Auftrag gegebene Einzelhandelsgutachten wird demnächst komplett ins Internet (www.holdorf.de) gestellt. Darauf machte Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug bei der Versammlung des CDU-Gemeindeverbandes (OV berichtete) aufmerksam.

Die Christdemokraten hatten Dr. Krug eingeladen, um sich von kompetenter Stelle über das aktuelle politische Geschehen informieren zu lassen. Der Bürgermeister nutzte diese Gelegenheit für einen ersten kurzen Jahresrückblick. Nicht ohne Stolz berichtete er, dass nach dem ausgeglichenen Nachtragshaushalt für 2005 auch der am 20. Dezember im Rat zu diskutierende Haushalt für 2006 dieses Ergebnis vorweisen wird. „Die Finanzen sind grundsolide“, sagte Dr. Krug. Ein Ergebnis, das der Bürgermeister dem guten Miteinander zuschreibt. „Holdorf zeichnet sich dadurch aus, dass politisch gemeinsam geredet wird.“

Als markante Eckpunkte in der Gemeindearbeit des jetzt ablaufenden Jahres nannte Krug zwei Projekte. Zum einen die Fertigstellung des Kreisverkehrs an der Bundesstraße in Ihorst, mit der ein weiterer Schritt in Richtung Ortsumgehung getan wurde. Spätestens 2007 hofft Dr. Krug auf neue Fördermittel für den weiteren Ausbau der Industriestraße. Einziges Problem sei der geplante Kreisel an der Dammer Straße. Das Land hatte ihr Mitte des Jahres signalisiert, dafür keine Mittel zur Verfügung stellen zu können. „Wir sind derzeit mit den Kommunalpolitikern im Gespräch, ob die Gemeinde eine Vorfinanzierung übernimmt.“ Als zweite wichtige Maßnahme wertete der Bürgermeister die Dorferneuerung, die mit der Anfang der Woche abgeschlossenen Umgestaltung der Einmündung Mühlenbachstraße offiziell begonnen hat.

Zum Schluss spannte Dr. Krug einen Bogen zur der jetzt auslaufenden Eigenheimzulage. Bei Bauanträgen bis zum Ende des Jahres gibt es die Zulage für Häuselbauer noch. Und die Gemeinde habe derzeit freie Bauplätze im Bäkeesch, Osterort und in Handorf-Langenberg.




Tafel erinnert an Beginn der Arbeiten

Geschrieben von OV am 2005-12-07
Umgestaltung Mühlenbachstraße fertig

Vier Mann, vier Ecken: Bernhard Ellberg, Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, Bernhard Echtermann und Heinz Heiker (von links) enthüllten gestern den Stein mit der Tafel, die an die erste Maßnahme der Dorferneuerung in Holdorf erinnern soll. (Foto. Hoffmann)


Mit der Umgestaltung der Einmündung Mühlenbachstraße ist die erste Maßnahme der Dorferneuerung Holdorf abgeschlossen. An dieses Ereignis erinnert künftig eine Tafel, die gestern vom Leiter des Amtes für Landentwicklung, Bernhard Ellberg, von Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, dem Ratsvorsitzenden Bernard Echtermann und dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Dorferneuerung, Heinz Heiker, feierlich enthüllt wurde.

Die Tafel wurde an einen großen Kalksandstein angebracht, der beiderseitig von Sitzbänken flankiert wird. „Eine optische Aufwertung“, freute sich gestern Bürgermeister Dr. Krug bei seiner kurzen Ansprache vor zahlreichen Gästen zum gelungenen Bauabschluss. Zudem sei mit der Umgestaltung des Einmündungsbereiches die Verkehrssituation an dieser Stelle entschärft worden. Völlig neu entstanden ist auch der Wertstoffsammelplatz.

Krug dankte am Dienstag allen Beteiligten für ihren Einsatz. Man habe gemeinsam an einem Strang gezogen und das auch in gleicher Richtung, hob der Bürgermeister hervor. Das Amt für Landesentwicklung hatte die Baumaßnahme mit einem Zuschuss von 64 000 Euro gefördert. Als nächstes Projekt steht nun das Dorfgemeinschaftshaus auf dem Holdorfer Schützenplatz an. Wie berichtet, hatte der Holdorfer Rat in seiner jüngsten Sitzung diese Maßnahme auf den ersten Platz der Prioritätsliste gesetzt.



Holdorfer Schüler musizieren europäisch

Geschrieben von H. Vollmer am 2005-12-06
Haupt- und Realschule will am internationalen EU-Projekt Sokrates-Comenius teilnehmen

Musik verbindet: Kristel McLay, Carmen Purroy, Pilar del Bassio, Bernhard Rüschendorf, Juri Ort, Dudley Ray und Nicole Bergmann (von links) wollen Schüler aus Holdorf, Spanien, England und Polen über die Musik zusammenführen. (Foto: hvo)


Musik überwindet Grenzen: Das Zusammenwachsen Europas steht im Mittelpunkt des internationalen Schulprojektes „Sokrates-Comenius“, das die Haupt- und Realschule (HRS) gemeinsam mit Partnerschulen aus Spanien, England und Polen in diesen Tagen vorbereitet. Dabei sollen die Schüler der beteiligten Schulen Musik aus verschiedenen Ländern Europas kennen lernen.

Doch dazu muss ein von der Europäischen Kommission als förderungswürdig anerkanntes Konzept her. Deshalb setzten sich die Musiklehrerin Nicole Bergmann und Bernhard Rüschendorf sowie Juri Ort und Peter Tiessen von der Kreismusikschule mit Dudley Ray und Kristel McLay aus dem englischen Polesworth und Pilar del Bassio sowie Carmen Purroy aus dem spanischen Zaragossa an einen Tisch. Nicole Bergmann bedauerte, dass die Partner der polnischen Schule aus Finanzmangel nicht nach Holdorf reisen konnten.

Von Seiten der HRS sollen vor allem die Schüler der Bläserklasse von dem Austausch-Projekt profitieren. Als Bindeglied soll dabei die Musik des jeweiligen Landes dienen. Ziel ist es, die Schüler der teilnehmenden Schulen zusammenzuführen, ihnen über gegenseitige Besuche Kontakte zu verschaffen und diese durch die modernen Kommunikationsmittel wie das Internet aufrecht zu erhalten.

Der guten Kontakt von Nicole Bergmann zur High School in Poleworth, einer Kleinstadt in der Nähe von Birmingham, kam sehr gelegen. Ein Jahr war die Holdorfer Lehrerin dort als Deutschlehrerin tätig. Über die High School entstanden auch die Beziehungen zu den Schulen in Spanien und Polen. „Bisher besteht der Kontakt lediglich unter den Lehrern“, berichtet Nicole Bergmann. Doch das soll sich bald ändern. Mit Hilfe der europäischen Förderungsmittel sollen sich die Schüler durch gegenseitige Besuche kennen lernen und Kontakt halten. Bis Anfang Februar 2006 wollen die Lehrer ein Konzept erarbeitet haben, das in Brüssel Anerkennung findet. „Hier wird entschieden, ob unser Projekt förderfähig ist“, so die Musiklehrerin. Für die Verwirklichung der künftigen Zusammenarbeit ist das die finanzielle Grundlage.



Zuschuss für die Jugendarbeit

Geschrieben von OV am 2005-11-26
Verein bekommt 24.000 Euro für zwei Jahre

Der neu gegründete Verein „Zukunft für Jugend Holdorf“ bekommt von der Gemeinde 2006 und 2007 jeweils 12.000 Euro für die Jugendarbeit.

Mit dem einstimmigen Ratsbeschluss würdigten die Kommunalpolitiker das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder. Zunächst dürfen die Gelder allerdings nur für Ausgaben des Jugendtreffs beziehungsweise die Bezahlung von Honorarkräften verwandt werden. Erst wenn ein Gesamtkonzept für die Finanzierung eines vom Verein angestrebten hauptamtlichen Jugendpflegers steht, können die Mittel in diese Stelle einfließen.

Die Einschränkung begründete der Rat mit der gemeinsamen Verantwortung für die Jugendarbeit in der Gemeinde von öffentlicher Hand, Kirchen und Allgemeinheit. Danach soll der Verein für die noch ausstehenden Gelder Sponsoren in Holdof gewinnen. Eine Übernahme eventuell fehlender Gelder schloss der Rat deshalb auch aus.





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