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News Archiv

Fünf neue Sitzbänke am Kalksandsteinsee

Geschrieben von H. Vollmer am 2005-04-12
Angelsportverein Holdorf war im Einsatz

Fünf neue Sitzbänke setzten Mitglieder des Angelsportvereins (ASV) Holdorf am Samstag bei ihrem monatlichen Hegedienst am Ufer des Kalksandsteinsees.

Die Petrijünger ließen sich nicht von dem durchwachsenen Aprilwetter, das ihnen Sonne, Schnee, Hagel und Regen bescherte, davon abbringen, zudem die Landschaft um ihr Vereinsgewässer von Unrat zu reinigen.

„Die Pflege und Gestaltung ist ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung unserer heimischen Landschaft“, betonte Hegedienstleiter Michael Trumme. Deshalb habe der ASV hat den Hegedienst eingeführt. Foto: hvo



Bohrungen auf der Straße zur Dersaburg

Geschrieben von OV am 2005-04-07
Neue Linden für die Bahnhofsallee / Vergabepraxis von Baugrundstücken in Fladderlohausen

Mit drei Probebohrungen soll die Gemeinde jetzt untersuchen lassen, wo die Ursachen für den teils schlechten Zustand der Straße zur Dersaburg liegen. Darauf haben sich die Mitglieder des Grundstücks- und Straßenbauausschusses gemeinsam mit Anliegern bei der Vor-Ort-Besichtigung am Dienstagnachmittag geeinigt.

Die Straße wurde vor knapp viereinhalb Jahren über Pro- Land-Mittel und einem Eigenanteil der Anwohner mit einer groben Teerschicht ausgebaut. Der Unterbau wurde nicht erneuert. Mittlerweile zeigen sich an einigen Stellen Quer- und Längsrisse. Mit den Bohrungen soll geklärt werden, ob jetzt der Unterbau schadhaft ist oder ob es an der Teerschicht liegt, die sich möglicherweise nicht mit dem Unterbau verbunden hat.

Letzteres würde auf die Firma zurückfallen, die damals den Ausbau vorgenommen hat. "In diesem Fall liegen wir noch in der Gewährleistungsfrist von fünf Jahren", sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Ansonsten müsste die Gemeinde ran. Geeinigt hat sich der Ausschuss auf eine Neuanpflanzung von Linden an der Bahnhofsallee. Die alten und kranken Bäume mussten entfernt werden. Unklar ist bislang aber noch, ob die neuen Linden beiderseitig gepflanzt werden. "Das hängt davon ab, wie viele Anwohner ihr Grundstück einzäunen wollen. An diesen Stellen macht es natürlich keinen Sinn, noch Bäume zu pflanzen", sagte Dr. Krug. Die Neuanpflanzung soll im Herbst erfolgen.

Neu geregelt wurden in der Sitzung die Richtlinien für die Vergabepraxis von Baugebieten in Fladderlohausen. Danach sollen Grundstücke ausschließlich Bauwilligen mit Wohnsitz (mindestens über drei Jahre) oder Herkunft Fladderlohausen und Grandorf angeboten werden. Zehn Prozent der Grundstücke sollen für Aussiedler vorgehalten werden. Es werden zudem nur Eigenheime mit maximal zwei Wohneinheiten für eine Eigennutzung von mindestens zehn Jahren zugelassen. "Die Richtlinien sind allerdings nicht einklagbar", unterstrich der Bürgermeister. Die Richtlinien seien lediglich als verwaltungsinterne zu verstehen.



Durch den Esch auf dem Weg zu Holdorfs Quelle

Geschrieben von OV am 2005-04-06
Zweiter Teil der Ausgrabungen am Osterort/Lagerweg dauert bis 30. Juni / Danach beginnt die Erschließung

Auf den Spuren Holdorfer Geschichte: Seit gestern wird im östlichen Teil der Gemeinde wieder gegraben. Bereits 1999 hatte Dr. Eckert (kleines Foto, rechts) an der Straße Am Lagerweg Reste einer mittelalterlichen Siedlung gefunden. Einige Funde zeigte er gestern Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und Reinhold Petter von der ARGE (von links). Fotos: Hoffmann

Ein dutzend Schaufeln, Schubkarren, Harken und ein Bagger: Seit gestern buddeln sich Mitarbeiter der archäologischen Denkmalpflege gemeinsam mit Kräften der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) wieder durch die Holdorfer Geschichte. Die zweite Runde bei den Ausgrabungen im östlichen Bereich am Lagerweg/Osterort hat begonnen.

Bis zum 30. Juni wird eine rund einen Hektar große Fläche des neuen Baugebietes Am Osterort (angrenzend an das Wohngebiet Lagerweg) penibel auf uralte Zeitzeugen untersucht. Denn bereits 1999 fand das Team um den Archäologen Dr. Jörg Eckert aus Oldenburg unter dem Eschboden im Bereich Lagerweg Reste einer Siedlung, die aus der Zeit um 700 nach Christi Geburt stammen. Die Quelle des Ortes Holdorf, vermutete Dr. Eckert. Damals verhinderte allerdings die fortgeschrittene Bautätigkeit im neuen Baugebiet weitere Grabungen. Spätere Untersuchungen ergaben aber, dass sich diese mittelalterliche Siedlung nach Norden hin erstreckt, in das neue Baugebiet Am Osterort.

Zunächst sollten die Ausgrabungen über zwei Jahre laufen und rund 600 000 Euro kosten. Gespräche zwischen Gemeinde und der Denkmalpflege brachten schließlich einen Kompromiss: Vor der Erschließung wird drei Monate gegraben, die ARGE stellt dafür die Arbeitskräfte. Sieben derzeit Arbeitslose haben ihre Arbeit aufgenommen, erklärte gestern Reinhold Petter von der Arbeitsgemeinschaft. Jeweils 30 Stunden pro Woche stehen die sieben Dr. Eckerts Team zur Verfügung. Neben dem Arbeitslosengeld-II- Geld gibt es pro Stunde 1,50 Euro dazu. Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug dankte gestern der ARGE für die unbürokratische Vermittlung der Helfer. Die gingen am ersten Tag motiviert an ihre neue Tätigkeit, lobte Dr. Eckert. "Wir werden uns langsam vorarbeiten." Der Archäologe ist sich sicher, dass die Grabungen Erfolg haben.

Sie sollen bisherige Vermutungen bestätigen: eine durchgehende Besiedlung an dieser Stelle vom frühen Mittelalter bis ins 13. Jahrhundert. "Damit ließe sich sich die Entstehung Holdorfs fast 500 Jahre vor die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1188 zurückdatieren," schreibt Dr. Eckert im Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 2005. Damit sei der Fundplatz einer der wenigen, die bisher im Oldenburger Münsterland für das frühe Mittelalter nachgewiesen sind.



Goldene Verdienstmedaille für Musiker

Geschrieben von H. Vollmer am 2005-04-05
Blasorchester ehrt Mitglieder / Geglücktes Debüt des neuen Dirigenten

Bild oben: Verdienste um die Musik: Musikdirektor Torsten Ellmann (links) ehrt Rudi Blumrich, Nicole Schäfer, Burkhard Bussmann und Bernard Meyer (von links).
Bild unten: Spielfreude am Musizieren: Das Jugendblasorchester Handorf-Langenberg überzeugte mit rockigen und poppigen Melodien.
(Fotos: hvo)



Goldene Verdienstmedaille für Musiker

Schöne Überraschung am Rande des Frühjahrskonzerts / Blasorchester ehrt Mitglieder

Beim Frühjahrskonzert des Blasorchesters Handorf-Langenberg zeichnete Torsten Ellmann, Musikdirektor des Niedersächsischen Musikverbandes, am Sonntag in der Sporthalle verdiente Musiker aus. Für ihre 20-jährige Orchesterzugehörigkeit und vierjährige Vorstandsarbeit erhielt Nicole Schäfer die Landesehrennadel. Sie gehört zu den ersten Nachwuchsspielerinnen, die das Orchester verstärken. Im Jahr 2001 über nahm sie das Amt der Jugendsprecherin und ist seit zwei Jahren stellvertretende Vorsitzende. Im Orchester spielt sie Querflöte und Altsaxophon.

Burkhard Bussmann und Bernard Meyer erhielten für ihre 30-jährige musikalische Aktivität die Landesehrennadel in Gold überreicht. Burkhard Bussmann begann seine musikalische Tätigkeit 1975 im Kolpingorchester Damme und spielte die Posaune. Vier Jahre später wechselte er ins Blasorchester Handorf-Langenberg und stieg zwischenzeitlich aufs Saxophon um. Bernard Meyer begann 1970 als Schlagzeuger und lernte nebenher das Spielen der Posaune. Der heutige Ehrenvorsitzende ist heute noch an beiden Instrumenten einsetzbar.1971 übernahm er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Zwei Jahre später wurde er Vorsitzender und blieb dies bis ins Jahr 2003.

Die Verdienstmedaille in Gold ist die zweithöchste Auszeichnung, die die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände vergibt. Gründungsmitglied Rudi Blumrich bekam diese am Sonntag von Torsten Ellmann für seine 25-jährige Vorstandsarbeit überreicht. Der Tenorhornbläser war von 1966 bis 1968 stellvertretender Vorsitzender und ist seit 1982 Schriftführer. Seine musikalische Laufbahn betrat Rudi Blumrich 1954 beim Kolpingorchester Steinfeld von wo er 1956 zum Kolpingorchester Damme wechselte. Seit 1966 gehört er dem Blasorchester Handorf-Langenberg an.


Unbeschwerter Querschnitt durch die Musikwelt
Konzert des Blasorchesters Handorf-Langenberg: Geglücktes Debüt des neuen Dirigenten Andreas Meiners

Premiere gelungen: Zufrieden legte Dirigent Andreas Meiners nach dem Schlussakkord des Frühjahrskonzerts mit dem Blasorchester Handorf-Langenberg am Sonntag in der Sporthalle den Taktstock zur Seite. Hinter ihm und den Musikern lagen zwei unterhaltsame Stunden, die das Publikum bei Meiners erstem großen Konzert mit großem Applaus honorierte.

Das 34-köpfige Ensemble präsentierte mit Märschen wie dem „Erzherzog-Albrecht-Marsch“ von Karl Kamzák, russischen Melodien von Hans Kolditz und Bernd Egidius sowie Klassik von Tchaikovsky einen Querschnitt durch die Welt der Musik. Das Musical „My fair Lady“ gehörte ebenso zum Repertoire wie bekannte Walzer-, Boogie- und Polka-Melodien. Aber auch mit Hits wie „99 Luftballon“, „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ und „Leuchtturm“ von Nena sowie „El Condor Pasa“ von dem legendären Duo Simon und Garfunkel überzeugte das Orchester.

Auch beim Jugendblasorchester gaben zahlreiche Nachwuchsmusiker erfolgreich ihr Debüt. Unter der Leitung des Dirigenten Peter Scholz spielten die 34 Mädchen und Jungen „Twist and Shout“ von den Beatles, „Endless Love“ von Lionel Richie und „Another One Bites The Dust“ von der Band Queen. Dabei zeigten die jungen Instrumentalisten, dass sie Melodie und Rhythmus unbeschwert beherrschen und Spaß am Musizieren haben. So ließ das Publikum den Nachwuchs nicht ohne Zugabe von der Bühne. Mit „Eye of the Tiger“, der Titelmelodie der Gruppe Survivor für den Film Rocky III, dankten sie für die Begeisterung der Gäste.





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