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News Archiv

Neuer Trimm-Dich-Pfad am Heidesee

Geschrieben von Frank Lüpke-Narberhaus am 2005-03-14
Holdorfer Ortsjugendring baut an Wanderwegen zehn Stationen auf / Material von Gemeinde

Trimm-Dich beim Spaziergang ist in Holdorf möglich, wel Jugendliche einen Fitness-Pfad gebaut haben. Foto: fln


Die Freizeitlandschaft um den Holdorfer Heidesee ist um eine Attraktion reicher geworden. Am Samstag erstellten Jugendgruppen unter der Organisation des Ortsjugendring Holdorf einen Trimm Dich Pfad. Dieser ist mit zehn Stationen zur allgemeinen Fitness ausgestattet.

Initiator und Ortsjugendringvorsitzender Rolf Bergmann zeigte sich sehr zufrieden mit der Aktion: „Die Jugendlichen haben fleißig mit angepackt und wir sehen, was durch gemeinschaftliche Arbeit alles zu schaffen ist.“ Etwa 25 Jugendliche von verschiedenen Holdorfer Vereinen und Jugendgruppen hatten sich zu der Aktion am Samstag morgen zusammengefunden. Das Material für die einzelnen Stationen hatte die Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Die meisten Stationen sind aus imprägnierten Holzpfählen zusammengebaut worden und sind damit auch sehr wetterfest. Mit Schüppen, Hammer und Schraubenschlüssel ausgerüstet erstellten die Jugendlichen die Stationen an den Wanderwegen rund um den Heidesee. Wer nun also einen Spaziergang rund um Heidesee und Reithalle machen möchte, kann diesen durch Bockspringen, Klimmzüge oder Balanceübungen auf dem Trimm-Dich-Pfad erweitern.



Glauben knackig formulieren und begeistern

Geschrieben von OV am 2005-03-14
Virtuelle Seelsorge in Funama-City / Pfarrer Michael Kenkel chattet wieder am morgigen Dienstag

Volle Konzentration, aber ohne Süßigkeiten wegen der Fastenzeit: Morgen wird sich Pfarrer Michael Kenkel wieder von21 bis 23 Uhr in den Chat der virtuellen St.-Bonifatius-Kirche einklinken und Fragen über Gott und die Welt beantworten. Foto: Hoffmann


Zwei Stunden volle Konzentration, mindestens eine Flasche Wasser und dazu noch ausreichend Süßigkeiten: Das braucht Holdorfs Pfarrer Michael Kenkel, wenn er sich auf eine ganz besondere Art der Seelsorge vorbereitet. In regelmäßigen Abständen chattet er dienstags im Namen des Herrn in der virtuellen Welt der Funama-Republik.

Seit 1997 gibt es die Internet- Stadt; ins Leben gerufen von privaten Radiosendern in Norddeutschland. Schon Monate später bereicherte das städtische Leben eine kleine, schmucke Kirche, die St.-Bonifatius-Kirche. Vergleichbar mit einer ganz normalen: Da gibt es den Gemeindebrief, das wöchentliche "Wort zum Sonntag", und das Fürbittbrett lädt zum Gebet ein. "Mit Hilfe der Tastatur", schmunzelt Pfarrer Kenkel. Bis zu 13000 "Klicks" im Monat zählt die Kirchengemeinde zurzeit.

"17 Seelsorger aus den Offizialaten Vechta, Hildesheim und Osnabrück wechseln sich immer dienstags und donnerstags von 21 bis 23 Uhr zu zweit ab", sagt Michael Kenkel. Die Themen werden manchmal vorgegeben, können aber jeder Zeit aktualisiert werden. "Viele Fragen beschäftigen sich mit dem Tod und was danach passiert. Aber auch andere Religionen spielen eine Rolle", fasst der Pfarrer die Bandbreite zusammen. Ins Detail kann Kenkel nicht gehen. Beichtgeheimnis.

Bis zu 40 Personen zählt Kenkel in einer Sitzung. Für eine ganz persönliche Seelsorge hat das Team einen Flüster-Raum eingerichtet. Eine Herausforderung, denn parallel dazu muss auch der Chat weitergehen. "Im Notfall kann ich mich kurz aus dem Chat abmelden", sagt Pfarrer Kenkel. Aber es kann noch persönlicher werden. "Nach dem Flüster- Raum kommt die E-Mail, dann ein Telefonat und schließlich der persönliche Besuch", zählt Kenkel die Steigerungen auf. In den zehn Jahren seiner virtuellen Seelsorge ist ihm letzteres drei Mal passiert.

Der Holdorfer Seelsorger sieht in dem Chat vor allem die Möglichkeit, junge Leute für die Kirche zu begeistern. "Oft zieht es viele aus Neugierde in den Chat. Und die kommen dann auch immer wieder. Man muss nur den Glauben knackig formulieren", sagt Michael Kenkel.

Aus dem Offizialat Vechta sind neben Kenkel noch Schwester Margareta (Vechta), Jugendvikar Hartmut Nieheus (Vechta), Pastoralreferent Josef Lindemann (Essen), Diakon Holger Meyer (Cappeln), Kaplan Wolfgang Pille (Garrel), Pastoralreferentin Hedwig Sänger (Altenoythe) und Pastor Peter van Briel im Seelsorgerteam. Morgen (15. März) ist es wieder soweit. Dann wird neben Pfarrer Kenkels Computer die Flasche Wasser stehen: Chat-Zeit in Funama. In der Fastenzeit ausnahmsweise ohne Süßigkeiten. (Internetadresse: www.funama.de)



Reviere noch überwiegend in einheimischer Hand

Geschrieben von Frank Lüpke-Narberhaus am 2005-03-14
Holdorfer Jäger ziehen positives Resümee / Fortmann: Nachhaltiger Naturschutz / Langjährige Mitglieder geehrt

Engagiert für Flora und Fauna: Kreisjägermeister Rainer Fortmann (rechts) ehrte bei der Mitgliederversammlung die langjährigen Mitglieder des Hegerings Holdorf. Foto: fln


Der Hegering Holdorf blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Auf der ordentlichen Hegeringsversammlung am Freitag abend im Hotel zur Post konnte Hegeringsleiter Franz Meyer positiv über viele Aktivitäten des Hegering berichten. Dabei hob Meyer vor allen Dingen die Ferienpassaktion hervor, bei der wieder viele Holdorfer Kinder bei der Frühwanderung furch das Revier die Natur näher gebracht bekamen wie auch die Beteiligung an der Dümmer Eiswette in diesem Jahr, bei der sich die Jägerschaft gut präsentierte.

Der Hegeringsleiter konnte unter den 40 Anwesenden auch erstmals Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug sowie den Kreisjägermeister Rainer Fortmann begrüßen. Fortmann hielt zum Schluss der Versammlung einen Vortrag über die Neuerungen in der Jagd. Dabei lobte der Kreisjägermeister die Hegearbeit der einzelnen Jagdgemeinschaften. „Das wir so viel Wild in unseren Revieren vorfinden begründet sich auf eine gute, langjährige Hege und Pflege von Flora und Fauna“, erklärte Fortmann. Gerade um diese Jahreszeit werden die ersten Junghasen geboren und würden derzeit keine optimalen Wetterbedingungen vorfinden. Zudem seien sie durch natürliche Feinde wie Rabenkrähe und Elster bedroht. Es sei deswegen Aufgabe der Jäger, diese natürlichen Prädatoren zu bejagen.

Weiterhin rief der Kreisjägermeister die Jäger dazu auf, weiterhin auch die Pflicht einzuhalten, angefahrenes Wild von der Straße zu holen. „Wir haben als Jäger das Recht, uns das Wild anzueignen und daraus besteht auch die Pflicht, durch Verkehrsunfälle verletztes oder getötetes Wild von der Straße zu holen“, so Fortmann. In seinem Vortrag ging er auch auf die Situation der Jagd im Landkreis Vechta ein. „Wir haben bei uns das Glück, dass die Reviere überwiegend an heimische Jagdgemeinschaften verpachtet worden sind“, erklärte Fortmann. Das sichere auch den Fortbestand der Präsens der Jäger in der gesamten Fläche und einem damit verbundenen nachhaltigen Naturschutz.

Neben dem Vortrag hatte der Kreisjägermeister die Aufgabe und Ehre, langjährige Mitglieder in der Jägerschaft zu ehren. Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden Heinrich Pöppelmann, Werner Kröger und der Hegeringsleiter Franz Meyer ausgezeichnet. Bereits seit 40 Jahren sind Bernhard Glandorf senior und Bernhard Diekhaus-Röttger Mitglied im Hegering und für 50 jährige Mitgliedschaft wurde Günther Hülsmann ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung erhielt August Hülsmann, der 65 Jahre aktives Mitglied im Hegering ist. Er konnte die Auszeichnung an dem Abend leider nicht persönlich in Empfang nehmen, wird diese jedoch von Franz Meyer überreicht bekommen.



Wappen und Emblem in der Mitte

Geschrieben von OV am 2005-03-12
Holdorfer Sporthalle ab Montag wieder nutzbar

Der neue Schwingboden in der Holdorfer Sporthalle ist verlegt.

Ab Montag ist die Halle wieder nutzbar, freut sich Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (hinten). Die Gemeinde hat knapp 50.000 Euro investiert und ein Schmankerl darauf gelegt:

Das Gemeindewappen und das Emblem des Sportvereins zieren die Mitte der Halle.

Eine Idee von Dr. Krug, umgesetzt von „Lack & Design Krause“. Chef Waldemar Krause und Praktikant Sascha Karow legten letzte Hand an. Foto: ho





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