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News-Archiv (bis Februar 2017)

Wartezeiten gehören Vergangenheit an

Geschrieben von A. Westermann am 2004-05-28
Ferienpassanmeldungen in Holdorf laufen jetzt computergesteuert ab

Gute Nachrichten für Eltern und Kinder: In Holdorf und Dinklage wird es bei der Anmeldung zum Ferienpass keine Wartezeiten mehr geben. Ein Computerprogramm namens "SFP" wird in diesem Jahr erstmals die Vergabe der Plätze vornehmen.

Das heißt, dass für alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Chancen bei der Platzvergabe bestehen. Und das unabhängig von der Reihenfolge der Anmeldungen. Ulrich Lampe, bei der Gemeinde Holdorf zuständig für die Ferienpassaktion, erhofft sich dadurch nicht nur eine gerechtere Vergabe der Plätze, sondern sieht insbesondere den Vorteil, dass niemand mehr bei der Anmeldung "Schlange" stehen muss.

Auch die Bezahlung des Ferienpasses und der Veranstaltungen stellt sich durch die Abbuchung vom Konto wesentlich unkomplizierter dar. Die Aktionswünsche können auch weiterhin ins Anmeldeblatt der Ferienpass- Broschüre eingetragen werden. Diese wird in Holdorf in den nächsten Tagen in den Schulen verteilt.

Zusammen mit der Einverständniserklärung der Eltern und der Einzugsermächtigung muss diese bis zum 11. Juni 2004 wieder an die Gemeindeverwaltung Holdorf zurückgegeben werden. Ganz wichtig: Nur wer diesen Termin einhält, wird bei der automatischen Platzvergabe berücksichtigt. Nach der Zuordnung zu den jeweiligen Aktionen erhalten die Kinder per Post eine schriftliche Mitteilung darüber, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen können. Diese Mitteilung beinhaltet auch den Ferien- und Badepass.

In diesem Jahr erhalten in Holdorf nur Kinder, die einen Ferienpass besitzen, auch einen Badepass für den Heidesee. Die jeweiligen Teilnehmergebühren und drei Euro für den Ferienpass werden danach von dem angegebenen Konto abgebucht. Das Computerprogramm lässt im Übrigen auch Gruppenfunktionen (wie zum Beispiel Geschwisteranmeldungen) zu. Diese Anmeldeformulare sollten dann zusammengeheftet bei der Gemeinde vorgelegt werden.

"Viele andere Kommunen haben dieses Programm schon lange im Einsatz und sind hochzufrieden damit", sagt Ulrich Lampe. Die Stadt Dinklage wird dem Beispiel der Gemeinde Holdorf folgen und ebenfalls erstmals für die Ferienpassaktion dieses Programm einsetzen. Damit fallen auch in Dinklage die langen Wartezeiten für die Anmeldung weg.



Vorteil: "Kurze Wege für kurze Beine"

Geschrieben von H. Vollmer am 2004-05-18
Dr. Wolfgang Krug besucht Grundschule / Freitag bereits Wahlkampftour in Ihorst eröffnet

Wünsche an den Bürgermeisterkandidaten Dr. Wolfgang Krug: Umringt von den Grundschülern sprechen Schulleiterin Gabriele Oer, Martin Fischer und Rainer Blömer (rechts) über die Wünsche der Bildungseinrichtung. Foto: hvo


Der Erhalt der Grundschule in Handorf-Langenberg ist nach den Worten des Holdorfer Bürgermeisterkandidaten, Dr. Wolfgang Krug, eine wichtige Aufgabe.

Nach dem Motto "Kurze Wege für kurze Beine" sei so eine bestehende Bildungseinrichtung vor Ort ein großer Vorteil, sagte der 38-Jährige bei seinem Besuch am Montag. Dieser sei bei so kleinen Schulen mit 85 Kindern auch deshalb gegeben, weil dies eine übersichtliche Schülerzahl sei, die sich auch auf den Lernprozess positiv auswirke.

Im Gespräch mit der Schulleiterin Gabriele Oer, dem Kollegium und dem Schulausschuss- Vorsitzenden Rainer Blömer sowie Vertretern der CDU und SPD, erfuhr der gemeinsame Kandidat von CDU und SPD, wo der Schuh drückt. Einer der größten Wünsche von Lehrern, Eltern und Politikern ist die Erweiterung der Pausenhalle.

Diese besteht zurzeit aus einem kleinen Flur, der sehr eng, laut und im Winter kalt ist. "Da die Schule eine Verlässliche Grundschule ist, müssen sich hier vor den Toiletten die Schüler der Betreuungsgruppen aufhalten", informierte Gabriele Oer. Martin Fischer (SPD), selbst Vater eines Schulkindes, bestätigte, dass die aktive Elternschaft ihren Beitrag zur Realisierung einer Erweiterung leisten würde.

Auf dem Wunschzettel der Schule stehen außerdem der Ersatz eines provisorischen Zaunes neben dem Schuleingang, die Sanierung der Sprunggrube, der Erhalt der Rasenfläche vor dem Schulgebäude und eine Hilfe für Hausmeistertätigkeiten, die von der Lehrerschaft jetzt nebenbei übernommen werden. Im Verlaufe des Vormittags besuchte Dr. Wolfgang Krug auch die Haupt- und Realschule in Holdorf. Zum Auftakt seines Wahlkampfes hatte sich Dr. Krug bereits am Freitagabend mit den Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbandes auf dem Hof Moormann in Ihorst zu Bier und Spargel getroffen.

Interessiert zeigte sich Dr. Wolfgang Krug an der Produktion und Verarbeitung des schmackhaften Saisongemüses, das Heinz und Maria Moormann seit mehr als zehn Jahren auf ihrem Acker anbauen und ernten. Am Sonnabend nahm Dr. Krug am Maigang der CDU- Ortsgruppe Handorf-Langenberg teil. Nach einem Gottesdienst in der St.-Peter-und-Paul- Kirche führte der Bürgermeisterkandidat mit den Pfarrgemeinderäten aus Holdorf und Handorf-Langenberg Gespräche, ehe er am Nachmittag den Festumzug der Schützen in Fladderlohausen begutachtete.



Fertigstellung spätestens 2007

Geschrieben von K. Hoffmann am 2004-05-12
Biestmann legt Finanzierungszuschüsse für Ortsumgehung vor

Die Finanzierung der Ortsdurchfahrt steht, konnte gestern Friedhelm Biestmann (3. von links) Norbert von Handorff, Bernard Echtermann, Heiner Themann und Franz Overmeyer mitteilen. (Foto: Hoffmann)


Bei der Planung der Ortsumgehung von der Dammer Straße über die Industriestraße zur Bundesstraße in Holdorf ist die Gemeinde ein ganzes Stück weiter. Denn der CDU-Landtagsabgeordnete Friedhelm Biestmann konnte gestern im Rathaus die Finanzierungszuschüsse des Landes vorstellen. Biestmann hatte beim jüngsten Besuch in der Gemeinde Holdorf vor sechs Wochen versprochen, sich in Hannover für eine maximale Förderung einzusetzen.

So wird das Land nun die Ortsumgehung (geplante Kosten von rund 1,2 Millionen Euro) mit 709 000 Euro aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) fördern. Zwar bedeutet das keine direkte Erhöhung des bislang vom Land versprochenen 60-prozentigen GVFG-Zuschusses. Aber mit der zusätzlichen Finanzierung von weiteren 147 000 Euro für den in der Ortsdurchfahrt geplanten Kreisel an der Dammer Straße bekommt die Gemeinde doch mehr Geld, als erwartet. Darüber hinaus beteiligt sich das Land am Kreisel an der Bundesstraße in Ihorst (360 000 Euro) mit 220 000 Euro. Beide Kreisel könnten dem nach 2005 gebaut werden. Bei der Ortsumgehung soll die Förderung in drei Raten bis 2007 der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Damit rückt die Fertigstellung in greifbare Nähe.

Der stellvertretende Bürgermeister Bernard Echtermann, der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Heiner Themann sowie die beiden Fraktionsvorsitzenden Norbert von Handorff (CDU) und Franz Overmeyer (SPD) dankten am Dienstag dem Landtagsabgeordneten für seinen Einsatz. In den nächsten Wochen wolle man sich in Hannover den Zuwendungsbescheid persönlich abzuholen. Echtermann erneuerte das Angebot der Gemeinde an die Nachbarkommune Steinfeld, die Ortsdurchfahrt für die Anbindung ihres Gewerbegebiete zu nutzen.



Hat Dr. Krug den Wahlsieg schon in der Tasche?

Geschrieben von OV am 2004-05-11
Spezielles Wahlprozedere bei Einzelkandidatur / Hürde: 25 Prozent der Wahlberechtigten müssen für den Kandidaten stimmen

Am 13. Juni wählen die Holdorfer Bürger nicht nur die Abgeordneten für das Europaparlament, sondern auch einen neuen hauptamtlichen Bürgermeister. Nach dem gestrigen Meldeschluss ist der amtierende Bürgermeister von Zinnowitz (Usedom) Dr. Wolfgang Krug der einzige Kandidat. Der Parteilose hat indes den Sieg noch nicht in der Tasche. Auch für Dr. Krug zählt jede Stimme.

Über das Wahlprozedere und die jetzt beginnende heiße Wahlkampfphase sprach die Oldenburgische Volkszeitung mit Holdorfs CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Norbert große Schlarmann.


Frage: Welche Besonderheiten hat eine Wahl mit nur einem Kandidaten?

Antwort: Die Niedersächsische Gemeindeordnung (NGO) hat bei Wahlen mit nur einem Kandidaten eine Hürde parat. Mindestens 25 Prozent aller Wahlberechtigten müssen dem Kandidaten ihre Stimme gegeben haben, sonst gilt er als nicht gewählt. Das scheint nicht viel.

Allerdings sind das für die Gemeinde Holdorf mindestens 1251 Stimmen der rund 5000 Wahlberechtigten.

Frage: Was wäre, wenn Dr. Krug nicht die nötigen Stimmen auf sich vereinen kann?

Antwort: Dann haben wir keinen Bürgermeister. Dr. Krug wäre nicht gewählt. Die Folge ist eine erneute Wahl innerhalb der nächsten sechs Monate. Die komplette Prozedur der Kandidatenfindung und -nominierung beginnt dann noch mal von vorne.

Frage: Am Donnerstag (13. Mai) kommt Dr. Krug mit Familie nach Holdorf. Für die nächsten zwei Wochen ist Wahlkampf angesagt. Wie sieht das Programm aus?

Antwort: Wichtig ist, dass die Bürger den Kandidaten kennen lernen. Wir haben alle Holdorfer Vereine angeschrieben und ihnen die Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten angeboten. Das haben auch einige Vereine wahrgenommen.

Dr. Krug wird sich in den einzelnen Ortsbereichen präsentieren, die Schulen besuchen und Firmengespräche führen.

Wir werden rechtzeitig die Termine in der OV bekannt machen.

Frage: Gibt es zentrale Veranstaltungen, wo Dr. Krug dem Holdorfer Bürger Rede und Antwort stehen wird?

Antwort: Es wird keine Podiumsdiskussionen oder spezielle Parteiveranstaltungen geben. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Veranstaltungen vom Bürger nicht entsprechend angenommen werden.

Wir möchten den Bürgern direkt die Gelegenheit geben, ungezwungen mit Dr. Krug zu sprechen. Sei es auf dem Schützenfest in Fladderlohausen, dem Maigang der CDU in Handorf-Langenberg, bei einem Abend für die Ihorster Bürger oder bei einem Frühschoppen am 6. Juni vor dem Holdorfer Rathaus. Weitere Möglichkeiten sind an den Wahlkampfständen vor Kampers Supermarkt und Frilling in Langenberg an den letzten beiden Samstagen vor der Wahl.





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