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News-Archiv (bis Februar 2017)

Besonderheiten und Neuregelungen bei Gebührenabrechnung

Geschrieben von OV am 2004-02-06
Steuerbescheide wurden versandt / Zwei Bescheide in einem Brief

Zurzeit gibt die Holdorfer Gemeindeverwaltung die Bescheide an alle steuer- und abgabenpflichtigen Bürger aus. Letztmalig wird die Veranlagung der Kanalbenutzungsgebühren von der Gemeinde durchgeführt. Die Veranlagung erfolgt im Auftrag und für die Rechnung des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV), der seit dem 01. Januar 2004 die Abwasserbeseitigung in der Gemeinde übernommen hat. Ab 2005 ist der OOWV dann für die Abrechnung selbst zuständig.

Die Gemeinde teilt in diesem Zusammenhang mit, dass auf Grund der OOWV-Übernahme diesmal die Abrechnung der Abwassergebühren des Jahres 2003 sowie die Veranlagung für 2004 getrennt von den sonstigen Abgaben vorgenommen werden muss. Das heißt, jeder Briefumschlag enthält mindestens zwei Bescheide. Damit ist sichergestellt, dass die Jahre 2003 und 2004 (Gemeinde und nun OOWV) auseinandergerechnet werden können.

Eine weitere Änderung bei der Ausgabe der Bescheide wird es voraussichtlich 2005 geben. Dann soll die Abwasserbeseitigung von der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Landkreises Vechta (AWV) überörtlich geregelt und verwaltet werden. Für 2004 wird die Gemeinde Holdorf noch die Abwicklung für alle Abgabearten vornehmen. Somit ist der Zahlungsempfänger bei Abbuchungen oder Daueraufträgen nicht zu berichtigen.

Die den aktuellen Bescheiden beigelegten Müllmarken müssen auf die Mülltonen aufgeklebt werden. ab März werden Tonnen, die keine gültigen Marken haben, nicht mehr entleert.



Feuerwehren aus Holdorf und Lorse zogen Bilanz

Geschrieben von A. Westermann am 2004-02-03
1127 geleistete Stunden in 2003 / Sechs neue Kameraden und zwei Austritte / Zahlreiche Beförderungen

Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Holdorf und Fladderlohausen wurden Heino Lampe-Gößling, Hubertus Heitlage, Helmut Köster und Herbert Schlarmann (v.v.l.) ausgezeichnet. Auch Helmut Leymann (7.v.l.) erhielt das Silberne Ehrenzeichen. Geehrt wurden die engagierten Kameraden von (h.v.l.) Ralf Bolles von der Gemeinde Holdorf, Ortsbrandmeister Klaus Meyer (Fladderlohausen), dem zukünftigen Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe, Gemeindebrandmeister Hartmut Neumann, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Johannes Malik sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Bernard Echtermann (2.v.r.) Foto: aw


Rund 130 Stunden mehr als im Vorjahr, nämlich 1127 Einsatzstunden, leisteten die Feuerwehren aus Holdorf und Fladderlohausen im Jahr 2003. Diese Zahlen teilte Gemeindebrandmeister Hartmut Neumann auf der jüngsten Generalversammlung den Kameraden beider Wehren mit.

Neumann konnte neben 75 Kameraden unter anderem auch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Johannes Malik aus Damme, den stellvertretenden Bürgermeister Bernard Echtermann sowie Ralf Bolles von der Gemeinde Holdorf begrüßen.

Eine ganze Menge Zahlen als Bilanz aus dem vergangenen Jahr hatte Hartmut Neumann den Kameraden mitzuteilen. Insgesamt 85 Mitglieder (in Holdorf 53; in Fladderlohausen 32) waren am Jahresende 2003 in beiden Wehren aktiv.

16 Kameraden gehören den beiden Altersabteilungen an. Positiv: Sechs Feuerwehrleute traten neu in die Wehr ein. Demgegenüber traten im vergangenen Jahr nur zwei Feuerwehrleute aus der Wehr aus. Die Dienstbeteiligung betrug in Holdorf 73,3 Prozent und in Lorse 73,8 Prozent. Bei insgesamt 46 Einsätzen wurden insgesamt 1127 Einsatzstunden geleistet. 17 Brandeinsätze, 17 Hilfeleistungen (davon drei mit Menschenrettung), sieben Fehlalarme und fünf nachbarliche Löschhilfen bilanzierten die Wehren. Darüber hinaus leisteten die Kameraden beider Wehren 3448 Stunden an Ausbildungs- und Übungsstunden ab. Nach seinem Bericht konnte Hartmut Neumann gemeinsam mit Johannes Malik Beförderungen aussprechen. So wurden Christoph Wendt, Manfred Koldehoff, Matthias Lüpke-Narberhaus, Markus Wehage, Patrick Pöppelmann und Andreas Kruse zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Den Rang des Hauptfeuerwehrmannes tragen nun Michael Niemann und Daniel Ahrling. Josef Wernke junior wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. Rainer große Schlarmann ist jetzt Oberlöschmeister.

Holdorfs Ortsbrandmeister Alexander Meyer wurde zum Hauptlöschmeister ernannt. Meyers Stellvertreter Paul Lindemann trägt nun den Rang des Brandmeisters. Markus Kampers und Manuel Bünnemeyer wurden zu Feuerwehrmännern verpflichtet.

Fünf Feuerwehrkameraden erhielten für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr das Niedersächsische Ehrenzeichen in Silber.

Helmut Leymann und Helmut Köster von der Feuerwehr Fladderlohausen sowie Heino Lampe-Gößling, Hubertus Heitlage und Herbert Schlarmann aus der Holdorfer Wehr wurde das Ehrenzeichen ans Revers geheftet.



Deutschlands größte Feuerverzinkereianlage steht in Holdorf

Geschrieben von H. Vollmer am 2004-01-26
Spezialanfertigung für Verzinkung soll im April ihren Betrieb aufnehmen / Allein die Wanne wiegt 44 Tonnen

Millimeterarbeit: Mit einem 120-Tonnen-Spezialkran bugsieren Arbeiter den überdimensionalen Brennofen an seinen endgültigen Standort in der Verzinkerei Holdorf. Foto: hvo


Deutschlands größte Feuerverzinkereianlage steht seit gestern bei der Verzinkerei Holdorf GmbH. Die Spezialanfertigung, die von der Wuppertaler Firma Schmitz Apelt Loy hergestellt wurde, soll im April in Betrieb gehen. "Dann können wir Materialien in einer Breite bis 2,25 Meter, drei Meter Höhe und 9,50 Meter Länge in einem Stück verzinken", sagt Eckhard Pörschke, Geschäftsführer der Verzinkerei Holdorf.

Mit einem Spezialtransport wurde der 46 Tonnen schwere Brennofen, der 10,30 Meter lang, 2,30 Meter breit und 3,30 Meter tief ist, am Freitagmorgen nach Holdorf gebracht. Mit einem 130-Tonnen-Spezialkran der Dammer Firma Hoff wurde der tonnenschwere Brennofen durch eine Öffnung in der eigens dafür errichteten Werkhalle millimetergenau in seine Position gebracht. Die 44 Tonnen wiegende Verzinkwanne, mit fast den gleichen kolossalen Abmaßen, ist schon einige Tage zuvor auf das Betriebsgelände an der Industriestraße transportiert worden. Diese wird in den nächsten Wochen mit dem Brennofen zu einer Einheit montiert. Vor der Inbetriebnahme wird die Verzinkwanne mit 650000 Tonnen Zink gefüllt, die von dem Brennofen auf eine Temperatur um 400 Grad Celsius gebracht werden müssen, um eine qualitativ hochwertige Verzinkung zu erreichen. Sieben Millionen Euro investiert die seit 1997 in Holdorf ansässige Verzinkerei in ihre neue Anlage.

"Nach der Osterweiterung der EU benötigen Metallbauer und -verarbeiter im Westen Verzinkeranlagen mit erweiterten Dimensionen, damit sie große Werkteile in einem Stück bauen können, um gegen die Konkurrenten aus dem Osten zu bestehen", sagt Geschäftsführer Eckhard Pörschke im Gespräch mit der OV.

Bisher gibt es nur in Amsterdam und Antwerpen die Möglichkeit, große Teile in einem Arbeitsgang zu verzinken.



CDU-Versammlung nominiert Dr. Wolfgang Krug als Bürgermeisterkandidat

Geschrieben von OV am 2004-01-23
An Erfolgsgeschichte anknüpfen / Kompetenz und Offenheit

Erste Gratulanten: Nach der Nominierung von Dr. Wolfgang Krug (2. von links) gab es Glückwünsche vom CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Norbert gr. Schlarmann, dem stellvertretenden Bürgermeister Bernard Echtermann sowie vom CDU-Fraktionschef Norbert von Handorff (von links). Foto: Hoffmann


Die Basis hat entschieden und das mit deutlicher Mehrheit: Der Zinnowitzer Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (parteilos) soll als CDU-Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Holdorf am 13. Juni antreten. Im Hotel zur Post gaben gestern Abend 77 der 79 Christdemokraten dem 37-jährigen Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ihre Stimme. Ein Stimmzettel war ungültig und es gab eine Gegenstimme.

Zudem kann Krug bei der kommenden Wahl nun auch auf die Stimmen der Holdorfer Sozialdemokraten zählen. Wie berichtet, hatten sich die Vorstände von CDU und SPD bereits im Vorfeld mit Krug auf einen gemeinsamen Favoriten geeinigt. Gut eine dreiviertel Stunde hatte sich der Familienvater zweier Töchter zu Beginn der gestrigen Veranstaltung den Christdemokraten der Gemeinde Holdorf vorgestellt.

Für ihn sei das neue Amt in Holdorf die Möglichkeit, seine erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit fortzusetzen. Auf Grund einer geplanten kommunalen Verwaltungsreform auf der Insel Usedom sollen mehrere Gemeinden zusammengelegt werden. Unter anderem werde danach Zinnowitz keine hauptamtliche Bürgermeisterstelle mehr haben, erklärte Krug seine Bewerbung. Entscheidend für sein Interesse an der Gemeinde sei zudem gewesen, dass in Holdorf augenscheinlich Kommunalpolitik über Parteiinteressen gestellt werde. An diese "Erfolgsgeschichte" wolle der 37-Jährige anknüpfen.

Nach der Vorstellung stand für die Christdemokraten weniger die fachliche Kompetenz von Krug zur Diskussion, als vielmehr die Fragen nach Amtsdauer und Wohnsitz. Und auch hier gab es von Krug ohne zu Zögern eine deutliche Antwort: Bei einer Nominierung und der anschließenden Wahl wird er mindestens sieben Jahre Holdorf als Bürgermeister erhalten bleiben und auch in die Gemeinde umziehen.






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