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News Archiv

Alexander Meyer neuer Ortsbrandmeister in Holdorf

Geschrieben von A. Westermann am 2004-01-17
Paul Lindemann Stellvertreter – Norbert Nobbe soll Gemeindebrandmeister werden

Die neue Führung der Holdorfer Feuerwehr stellte sich nach der Wahl zum Bild. Gemeindebrandmeister Hartmut Neumann, der neue Ortsbrandmeister Alexander Meyer, stellvertretender Ortsbrandmeister Paul Lindemann sowie der zukünftige Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe (v.l.). (Foto: aw)


Eine ganze Menge neuer Personalien gab es am Freitag Abend auf der Generalversammlung der Holdorfer Feuerwehr. Alexander Meyer wurde mit großer Mehrheit zum neuen Ortsbrandmeister der Holdorfer Wehr gewählt. Damit steht Alexander seinem jüngeren Bruder Klaus in Nichts nach, der bereits in der Nachbarwehr Fladderlohausen dieses Amt bekleidet. Zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wählte die Versammlung den Kameraden Paul Lindemann.

45 Kameraden waren ins Feuerwehrhaus gekommen, um die Entscheidung über die neue Führung des Ortskommando mit zu tragen. Norbert Nobbe, der bisher das Amt des Ortsbrandmeisters bekleidete, stellte sich nicht wieder zur Wahl. Dem Rat der Gemeinde Holdorf wird vorgeschlagen, Norbert Nobbe in der nächsten Ratssitzung zum neuen Gemeindebrandmeister zu wählen. Der bisherige Amtsinhaber Hartmut Neumann scheidet ab März aus Altersgründen aus diesem Amt aus. Der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Arnold Dinkgrefe stellte sich ebenfalls nicht wieder zur Wahl. Der neue Ortsbrandmeister Alexander Meyer schlug Dinkgrefe im Anschluss an seine Wahl jedoch als Gruppenführer vor.

Des weiteren standen folgende zu besetzende Posten zur Wahl: Als Gruppenführer der Gruppe Eins fungiert Rainer große Schlarmann. Sein Stellvertreter ist Ludger Börgerding. Die Gruppe Zwei führt Arnold Dinkgrefe, der von Daniel Ahrling vertreten wird. Das Amt des Schriftführers wird weiterhin von Christian Müller ausgeübt. Er wird von Bernhard Bavendiek vertreten. Sicherheitsbeauftragter ist weiter Günter Deters; Burkhard Rottinghaus sein Stellvertreter. Neuer Gerätewart wurde Axel Ristau, seine Stellvertreter sind Hans-Jürgen Prüne und Hendrik Bocklage. Atemschutzwart bleibt weiterhin Ludger Börgerding. Seine Vertreter sind Dennis Töteberg und Michael Niemann.

Die gemeinsame Generalversammlung der Feuerwehren Holdorf und Fladderlohausen findet am Freitag (30. Januar) um 20 Uhr im Feuerwehrhaus in Fladderlohausen statt. Hier werden von beiden Wehren die Einsatzzahlen des vergangenen Jahres bekannt gegeben, und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen.



Neujahrsempfang für heimische Unternehmer

Geschrieben von OV am 2004-01-16
Heiner Themann präsentierte Gewerbetreibenden Vorhaben und Planungen für 2004 / Karl-Heinz Funke als Gastredner

Funkes Auftrag: Der ehemalige Landwirtschaftsminister forderte gestern in Holdorf unter anderem Rahmenbedingungen, die die wirtschaftliche Kraft stärken können. (Foto: aw)


Rund 120 heimische Unternehmer konnte gestern der stellvertretende Bürgermeister Bernard Echtermann beim traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Holdorf im Hotel zur Post begrüßen.

Beim Warten auf die Baugenehmigung lerne man viele Leute kennen, stellte Ex- Bundeslandeswirtschaftsminister Karl-Heinz Funke beim Holdorfer Neujahrsempfang am Donnerstagabend im Hotel zur Post fest. Er betrachtete ein eher trockenes Thema auf unterhaltsame Weise: die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land.

Mit Blick auf den einstigen Stadt-Land-Unterschied hat sich die wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren erheblich verändert, die politischen Rahmenbedingungen indes hinken hinterher, war sich der Vorstandsvorsteher des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes sicher.

Für einen wirtschaftlichen Aufschwung muss die Politik verlässlicher werden, meinte Funke. Sowohl für den Bürger als auch für die Kommunen. Im Vermittlungsausschuss des Bundestages zur Gewerbesteuer Ende vergangenen Jahres zum Beispiel hätten die Kommunen überhaupt keine Rolle bei der Entscheidung gespielt. Für die Kommunen sei es nicht entscheidend, ob es eine Gewerbesteuer gibt oder nicht, sondern dass es einen gerechten Finanzausgleich gibt. Das sei das Problem, über das noch gesprochen werden müsste.

Allerdings appellierte Funke auch dafür, dass der Wettbewerb zwischen den Gemeinden bestehen bleibt. "Dafür brauchen wir leistungsstarke Verwaltungen und eine Lockerung der Vorschriften", sagte Funke. Nur so könne das in der heutigen Zeit wichtige unternehmerische Denken gefördert werden, schlug Funke die Brücke zu den rund 120 heimischen Gewerbetreibenden beim Holdorfer Neujahrsempfang. Denn es gebe nur dort eine wirtschaftliche Kraft, wo sich auch die politischen Rahmenbedingungen der Realität anpassen.

Nach dem gut halbstündigen Exkurs in die Wirtschaftspolitik übernahm Hauptamtsleiter Heiner Themann den obligatorischen Jahresrück- beziehungsweise -ausblick. Bei letzterem wies Themann besonders auf die Dorferneuerung, die Planung und Erschließung von Gewerbe- und Wohngebieten, den ländlichen Wegebau sowie auf anstehende Sanierungsmaßnahmen an den Schulen hin.

Stetig gestiegen ist die Zahl der Einwohner in der Gemeinde Holdorf. Danach leben in Holdorf derzeit 6.493 Bürger. Zum Vergleich: 1994 waren es 5.854 Einwohner.

In seinem Jahresrückblick gab Heiner Themann noch weitere statistische Zahlen bekannt. Danach wurden 2003 von der Gemeinde lediglich 16 Grundstücke veräußert (2002 waren es 26). Allerdings konnten noch kurz vor Jahresende weitere acht Grundstücke verkauft werden, dessen Verkaufserlös aber erst 2004 dem Haushalt zugute kommt. Die Bautätigkeit liegt mit 87 Bauanträgen auf dem niedrigsten Niveau seit 1994, was Themann an der Kürzung der Eigenheimzulage festmachte.

Seit Jahren positiv entwickelt sich in der Gemeinde indes die Zahl der neuen Arbeitsstellen. 2002 konnten nochmals 132 Stellen geschaffen werden. Insgesamt sind damit in den vergangenen zehn Jahren fast 75 % zusätzlicher Arbeitsplätze in Holdorf dazu gekommen, womit die Gemeinde im Landkreis Vechta den Spitzenplatz einnimmt.

Weitere Zahlen und Daten über die Entwicklung der Gemeinde erhalten Sie, wenn Sie auf "mehr Fotos" klicken.



Holdorfer Bürger können Wünsche äußern

Geschrieben von OV am 2004-01-13
Gemeinde verschickt Fragebögen zur Dorferneuerung / Rege Beteiligung erwünscht

Bis Ende der Woche wird die Gemeindeverwaltung Holdorf an rund 2000 Haushalte einen Fragebogen schicken, der sich mit der Dorferneuerung beschäftigt.

Die Fragen, deren Beantwortung auf freiwilliger Basis erfolgt, sollen dem für die Dorferneuerung gebildeten Arbeitskreis helfen, einen Überblick über mögliche Maßnahmen zu erhalten. Die Unterlagen müssen bis zum 27. Januar in eine der dafür vorgesehenen Urnen in mehreren Geschäften des Ortes abgegeben werden. Wo die einzelnen Urnen stehen, steht auf dem Fragebogen. Der Datenschutz ist sichergestellt, so Bauamtsleiter Wilfried Schweigel.

Abgefragt werden mögliche Maßnahmen sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich. Nach den Richtlinien der Dorferneuerung werden private Maßnahmen mit bis zu 30 Prozent (maximal 20 000 Euro) und öffentliche Maßnahmen bis zu 50 Prozent finanziell gefördert. Die Förderung tritt allerdings erst dann ein, wenn die Maßnahme auch in das Programm aufgenommen wird, so Schweigel.

Vertreter der Gemeinde, des Arbeitskreises und des mit der Planung beauftragten Büros NWP Oldenburg haben bereits einige Stellen besichtigt, wo sich eventuell Projekte anbieten. So zum Beispiel am Ehrenmal in Holdorf oder am Dorfplatz in Grandorf. Die Gemeinde hofft auf eine rege Beteiligung bei der Fragebogen-Aktion, da mit den vorgeschlagenen Maßnahmen die Höhe der Fördergelder für die Dorferneuerung ermittelt wird.



Dr. Wolfgang Krug soll Nachfolger von Gerd Muhle werden

Geschrieben von OV am 2004-01-07
CDU und SPD benennen Wunschkandidaten für den Posten des Bürgermeisters

Der CDU-Vorstand, die CDU-Fraktion und die SPD Holdorf haben am Wochenende ihren Favoriten für die Bürgermeisterwahl im Juni benannt: Dr. Wolfgang Krug.

In einer gemeinsamen Sitzung stimmte man am Samstag mehrheitlich für den Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Der 37-jährige Krug wurde in Hofheim in Unterfranken geboren, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Seit 1996 ist er hauptamtlicher Bürgermeister im Ostseebad Zinnowitz. Ab 2005 wird diese Stelle im Zuge einer geplanten Gebietsreform wegfallen. Er wurde damals von der CDU-Mehrheit als Sozialdemokrat zur Wahl gestellt. Sollte Dr. Krug nun am 21. Januar vom Holdorfer CDU-Gemeindeverband als Kandidat nominiert werden, wird er als parteiloser Bewerber über die CDU-Liste den Bürgern im Juni für das Bürgermeisteramt vorgeschlagen.

Beide Fraktionsvorsitzenden betonten einmütig, dass bei der Auswahl Ausschlag gebend gewesen sei, den besten Mann für die Gemeinde zu finden. Deshalb, so SPD-Fraktionschef Franz Overmeyer, akzeptiere die SPD auch den Wechsel von Dr. Krug. Ratsvorsitzender Bernard Echtermann erklärte, dass für den Bürger letztlich nicht eine Partei sondern die richtige Entscheidung in der Kommunalpolitik wichtig sei.

Stillschweigen herrschte gestern indes über die Namen der anderen 21 Bewerber. Nur so viel gab CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Norbert gr. Schlarmann bekannt: Es gab keinen Bewerber aus der Gemeinde. Aus dem Landkreis gab es zwei.





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