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News-Archiv (bis Februar 2017)

Ludger Echtermann wurde Feuerwehrmann des Jahres

Geschrieben von OV am 2003-05-27
Bürgermeister Muhle für Verdienste vom Feuerwehrverband geehrt

Sie verstehen ihr Handwerk:
Alexander Meyer, Markus Wehage, Ludger Echtermann und Karl Seep (von links) gehören zu den besten Feuerwehrmännern des Jahres der Holdorfer Wehr. Im Beisein von Gemeindebrandmeister Hartmut Neuman, Kreisbrandmeister Herbert Zerhusen und dessen Vertreter Johannes Malik (von rechts) konnte Gerd Muhle die goldene Ehrennadel des oldenburgischen Feuerwehrverbandes entgegennehmen. (Foto: fln)


Ludger Echtermann ist Feuerwehrmann des Jahres in der Gemeinde Holdorf. Am Sonntag startete der alljährlich stattfindende Wettkampf der beiden Wehren aus Holdorf und Fladderlohausen auf dem Schützenplatzgelände in Fladderlohausen.

In zwei Altersgruppen kämpften die 26 teilnehmenden Kameraden um den Sieg. Dabei musste eine Schnelligkeitsübung, eine Geschicklichkeitsübung, eine Knotenaufgabe sowie theoretische Fragen gelöst werden. Ludger Echtermann konnte sich dabei knapp vor Markus Wehage und Alexander Meyer durchsetzen. In der zweiten Altergruppe siegte das Team von Karl Seep und Georg Steltenpohl.

Gemeindebrandmeister Hartmut Neumann war sehr zufrieden mit dem Wettkampfverlauf. „Es ist besonders erfreulich, dass so viele junge Kameraden den Wettkampf nicht scheuen, sondern ehrgeizig an den Aufgaben teilnehmen.“, so Neumann.

Eine Ehrung der besonderen Art widerfuhr Bürgermeister Gerd Muhle. Kreisbrandmeister Herbert Zerhusen verlieh Muhle die Ehrennadel in Gold des oldenburgischen Feuerwehrverbandes. „Gerd Muhle hat sich in seiner Zeit als Gemeindedirektor und auch als hauptamtlicher Bürgermeister immer sehr für das Feuerlöschwesen eingesetzt“, erklärte Herbert Zerhusen. So seien beide Wehren in Holdorf und Fladderlohausen trotz enger Kassenlage in der Kommune mit jeweils einem neuen Großlöschfahrzeug ausgestattet worden. Für diesen Einsatz zeigten alle Kameraden Dank und Anerkennung.



Andreas Wobbeler neuer Schützenkönig in Fladderlohausen

Geschrieben von OV am 2003-05-21

Dirk Högemann wurde Kinderschützenkönig
Kompaniepokal für die Erste / Josef Kenkel Schütze des Jahres / Königspokal an Jürgen Otte und Marlies Meyer

König Andreas Wobbeler regiert nun für ein Jahr das Schützenvolk in Fladderlohausen. Mit einem gezielten Schuss streckte er am späten Montagnachmittag den Adler nieder. Zu seiner Königin erwählte er sich Karina Pöppelmann.

Der gestrige Schützenfestmontag stand ganz im Zeichen der großen Schützen. Nach dem herrlichen Kinderschützenfest am Sonntag, bei dem Dirk Högemann als Kinderkönig hervorgegangen war, waren am Nachmittag wieder zahlreiche Schützen im Bataillon angetreten.

Der neue Kommandeur Rainer Pöppelmann zeigte sich sehr zufrieden mit der Anzahl der angetretenen Schützen. Im Rahmen der Proklamation konnte Präsident Günter Boye zahlreiche Ehrungen vornehmen. So erhielt in diesem Jahr die Erste Kompanie den Kompaniepokal. Gerd Exeriede, Benedikt Rechtien, Thomas Olberding, Benjamin Schuster und Christian Wernke siegten mit 238 Ringen gegen eine starke Konkurrenz.

Als Schütze des Jahres wurde Josef Kenkel ausgezeichnet. Der Königspokal ging an Jürgen Otte und den Damenpokal erhielt Marlies Meyer. Für besondere Verdienste rund um den Schützenverein Fladderlohausen erhielt Mario Stickfort das Verdienstkreuz. Den Verdienstorden erhielten Heinrich von Höne und Ralph Borgmann. Werner Niemann wurde nach langjähriger Tätigkeit zum Ehrenkommandeur des Bataillons ernannt, während sein Nachfolger im Amt, Rainer Pöppelmann, nun zum Major befördert wurde. Des Weiteren wurde Günter Niemann zum Leutnant und Sven Leymann als Spieß der Ersten Kompanie zum Feldwebel befördert. Der neue König erkor sich zum ersten Adjutanten Mario Hespe. Er wird zusammen mit Heike Warning, genauso wie der 2. Adjutant Stefan Hespe mit Marion Brand nun für ein Jahr das Königspaar durch den voll gespickten Kalender des Lorser Schützenthrons begleiten.

Weiterhin gehören dem Hofstaat folgende Paare an: Georg Wobbeler mit Frau Margret, Günter Esselmann mit Angelika Pöppelmann, Jens Wobbeler mit Anke Stemmer, Patrik Pöppelmann mit Christina Segatz, Udo Möllenkamp mit Michaela Bauer, Peter Stangenberg mit Stefanie Bräuer, Michael Kröger mit Marlene Dasenbrock, sowie Torsten Niehues mit Sandra kl. Holthaus. Zweiter nach dem König wurde Ulrich Thesing und den dritten Preis erhielt Hans Hüdepohl.



Dirk Högemann hatte in Lorse die sicherste Hand
Neuer Kinderschützenkönig in Fladderlohausen schoss neben dem Vogel auch noch Apfel und Kralle ab


Beim Schießwettkampf um die Königswürde bewies in diesem Jahr der zwölfjährige Dirk Högemann die ruhigste Hand unter 16 Konkurrenten.

Gestern Nachmittag setzte er auf dem Festplatz nach 45 Minuten nicht nur den finalen Schuss auf den hölzernen Adler, sondern eroberte sich auch noch Apfel und Kralle. Die Krone schoss Johannes Pöppelmann vom Adler und das Zepter Dennis Niemann.

Der Schüler erwählte sich Helena Heil zur Königin und löste bei der feierlichen Inthronisierung durch Vizepräsident Helmut Olberding am frühen Abend das letztjährige Kinderkönigspaar Marcel Borschewski und Eva Kolbeck auf dem Thron ab. Als erstes Adjutantenpaar fungiert Maximilian Heil mit Jana Esselmann. Zum zweiten Adjutantenpaar ernannte Dirk Högemann die Schüler Michael Borgmann und Marlene Segatz. Das dritte Adjutantenpaar auf dem Kinderschützenthron ist Bastian Dwerlkotte und Sarah Borgmann.

Unter großen Beifall überreichte der Vizepräsident die Jugendpokale jeweils an Marianne Boßelmann und Christoph Kruse. Helmut Olberding würdigte die Verdienste von Wolfgang Stickfort, der 23 Jahre als Kinderbetreuer tätig war. Als Nachfolger gab der Vizepräsident Andreas Meiners bekannt.



Der Schul- und Kulturausschuss tagt am 27.5.2003 um 17:00 Uhr

Geschrieben von Gemeinde Holdorf am 2003-05-17

Einladung zur nächsten Sitzung am 27.5.2003 um 17:00 Uhr,
im Rathaus (Ratssaal) der Gemeinde Holdorf

Tagesordnung


1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, der anwesenden Ausschussmitglieder, der Beschlussfähigkeit und der Tagesordnung


2. Genehmigung der Niederschrift Nr. 03/2002 vom 17.09.2002


3. Verpflichtung der Schülervertreterin Uta Lehmann nach § 42 NGO


4. Mitteilungen des Bürgermeisters


5. Schulstrukturreform; Vortrag durch Herrn Regierungsschuldirektor Manfred Göken


6. Anfragen gem. § 10 der Geschäftsordnung und Anregungen



Schnurfüßer-Invasion:
Keiner hat Schuld

Geschrieben von H. Vollmer am 2003-05-13
Vechtaer Zoologe startet Forschung und setzt auf Mithilfe tierisch geplagter Holdorfer

Prof. Rainer Ehrnsbacher und Karolin Küker




Sie kamen morgens in Scharen und waren mittags plötzlich weg: Diese Beobachtung beschreibt eine Anwohnerin und meint damit die Invasion von Schnurfüßern, die im Mai vergangenen Jahres das Wohngebiet Bäkeesch zu Tausenden heimsuchten (wir berichteten). Jetzt will Professor Dr. Rainer Ehrnsberger von der Hochschule Vechta Ursachenforschung über das ungewöhnlich hohe Aufkommen der wurmartigen Tiere betreiben.

Der Zoologe am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften stellte während eines Informationsabends im Rathaus das bei vielen Menschen Ekel erregende Tier vor und bat die Anwohner um Mithilfe bei seinem Forschungsprojekt. Erst nach diesen Untersuchungen sei es möglich, den Betroffenen Ratschläge zur Abhilfe dieses Phänomens zu geben. Außerdem wird die Biologie-Studentin Karolin Küker ihre Examensarbeit diesem Gliederfüßer widmen, über den bisher wenig bekannt ist. Die ersten Exemplare sind im Wohngebiet bereits wieder aufgetaucht. Anwohner brachten einige zu dem Informationsabend mit. Über die Ursache der massenhaften Völkerwanderung der im Boden lebenden Kriechtiere konnte Ehrnsberger keine schlüssige Antwort geben.

Ausschließen konnte der Beauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege im Landkreis Osnabrück allerdings, dass es mit dem Verhalten der Bewohner zu tun hat. Diese sahen sich dem Vorwurf ausgesetzt, durch von ihnen in der Landschaft gelagerten Kompost, die Massenwanderung der Schnurfüßer ausgelöst zu haben. "Diese Tiere fressen kein Gras oder moderndes Grünzeug", sagte Ehrnsberger. Seine Untersuchungen der Komposthaufen hätten gezeigt, dass hier kein erhöhtes Aufkommen festzustellen gewesen sei. Überhaupt gebe es keinen Schuldigen für dieses vermehrte Aufkommen. Man könne auch nicht den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) einen Vorwurf machen, der in direkter Nachbarschaft Flächen zur Wassergewinnung unterhält. Diese Fläche ist unter anderem mit jungen Laubbäumen wie Pappel, Erle, Weiden und Birken bewachsen zwischen denen sich dichte Krautvegetation befindet.

In Anbetracht der im vergangenen Jahr aufgetretenen Plage hat der OOWV bereits auf einem vorgelagerten brachliegenden Acker einen etwa dreißig Meter breiten Streifen gepflügt und bepflanzt, um so das Wohngebiet vor einem möglichen neuen Befall zu schützen. "Vielleicht sorgt auch der starke Frost im Winter dafür, das in diesem Jahr eine weitere Schnurfüßer-Invasion ausbleibt", sagte Ehrnsberger den Zuhörern, die so ein tierisches Jahr wie das vergangenen nicht wieder erleben möchten.






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